Magnetventil flattert

OP #6503292
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Moin, ich weiss nicht ob ich ganz richtig hier bin, aber weiss sonst 
nicht wo ich fragen sollte.

Ich steuer über einen Pneumatik Druckschalter ein Magnetventil (12V) an, 
welches bei einem bestimmten Druck öffnen soll. Nur leider öffnet das 
Ventil nicht gleich sondern fängt an zu flattern und nach paar Sekunden 
ist es dann komplett offen.
Kann man irgendwelche Bauteile dazwischen schalten, damit das 
Magnetventil auf Schlag öffnet?
#6503521
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Sebastian D. schrieb:
> Naja, das Magnetventil klackert aber, nicht der Schalter.
> Ist so ein Druckschalter

Das Bild gibt leider zu wenig Aufschluß darüber, wie der D-Schalter 
funktioniert. :)
Zu vermuten ist allerdings, daß er entweder für Pneumatik ungeeignet ist 
oder nicht "scharf" genug schaltet.
Hast Du zu ihm auch Hersteller-Angaben, techn. Daten usw.?

Wie groß ist der Luftbalg und bei welchem ca. Druck schaltet der 
D-Schalter?
Daten findest Du evtl. auch auf dem Schalter (eingraviert).
Gast #6503532
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A)Wer sagt uns denn dass dieser Druckschalter noch gesund ist?
Parallel zu Deinem Magnetventil würde ich mal 2 antiparallele LEDs mit 
Vorwiderstand schalten und beobachten. Wenn diese auch flackern, ist 
nicht das Ventil, sondern der Druckschalter die Ursache.
B)Es gibt bei Rostlauben natürlich auch wunderliche Masseprobleme ...
#6503662
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Sebastian D. schrieb:
> Drcukschalter ist an einem Druckbehälter (Luftbalg) angeschlossen und je
> nach Druck im Balg soll der Schalter "sofort" schalten, macht er leider
> nicht, sondern flattert bis zum eingestellten Druck

Du hast ein Problem mit dem Drucklufttransport!
Es kommt zu wenig Druckluft in passender Zeit durch.
Ist länger her als "wir" mit pneumatischen Tastenstößeln Tastaturen 
prüften.
Es gab immer eine Stelle die klemmte um Druck und Zeit hinzubekommen.
Ich habe aber vergessen was die Lösung war, vermutlich größere 
Schläuche.
#6503869
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Joachim B. (jar)

>Sebastian D. schrieb:
>> Drcukschalter ist an einem Druckbehälter (Luftbalg) angeschlossen und je
>> nach Druck im Balg soll der Schalter "sofort" schalten, macht er leider
>> nicht, sondern flattert bis zum eingestellten Druck

>Du hast ein Problem mit dem Drucklufttransport!
>Es kommt zu wenig Druckluft in passender Zeit durch.

Ihm fehlt die Hysterese im Druckluftschalter ...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6503911
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Jens G. schrieb:
> Ihm fehlt die Hysterese im Druckluftschalter ...
Die Pneumatiker nennen das "Rückschaltdifferenz":
http://www.timmer-pneumatik.de/artikel/druckschalter.html

10% wie bei dem da können da je nach Montageort zu wenig sein:
https://www.conrad.de/de/p/mader-membran-druckschalter-typ-1406-schliesser-einstellbarer-schaltbereich-0-5-bis-10-bar-804768435.html
#6504411
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Jens G. schrieb:
>>Die Pneumatiker nennen das "Rückschaltdifferenz":
>
> Ja - Namen sind Schall und Rauch ....

Einerseits kann man das so sehen, weil Hysterese bzw. 
Rückschaltdifferenz Synonyme sind, andererseits kommt aber 
Rückschaltdifferenz häufig näher an des Pudels Kern heran:
Nämlich zweckmäßige bzw. geeignete Schaltpunkte. ;)

Das meinte ich auch w.o. mit nicht "scharf" genug.

Lothar M. schrieb:
> 10% wie bei dem da können da je nach Montageort zu wenig sein:
> 
https://www.conrad.de/de/p/mader-membran-druckschalter-typ-1406-schliesser-einstellbarer-schaltbereich-0-5-bis-10-bar-804768435.html

Wir haben zwar noch keine Daten zum D-Schalter des TE, aber wenn der um 
10% oder darunter liegt, ist die Rückschaltdifferenz eindeutig zu wenig 
bzw. zu gering.
Was dann auch dazu führen kann, daß der D-Schalter "flattert".

Wie schon mehrfach gesagt, dürfte der D-Schalter die Ursache für das 
Flattern des MV sein, weil die Schaltpunkt-Distanz wohl zu klein ist.

Bei guten D-Schaltern, z.B. bei Kompressoren, können die Schaltpunkte im 
relevanten Bereich (10 bis 20%) frei eingestellt werden.
Das funktioniert mit gegenläufigen Federn, mit denen eine Art Wippe, an 
der die Kontakte angebracht sind, druckabhängig zum richtigen Wippen 
eingestellt werden kann.

Das funktioniert aber i.d.R. auch nur deshalb ganz gut, weil:
a) alle Federn längs ihres Weges sich nach dem Hookschen Gesetz 
verhalten
und auch
b) sich die komprimierte Luft (wenigstens annähernd) linear bei ihrer 
Druckerhöhung verhält.

Wenn aber ein Luftbalg bei der komprimierten Luft "mit im Spiel" ist, 
schränkt das b) ein.
Weil ausnahmslos alle "Luftfedern" ein progressives Federungsverhalten 
haben. ;)

Deshalb auch w.o. meine Nachfrage zum Luftbalg des TE.
Denn aus meiner Sicht könnten hier beim D-Schalter durchaus gleich zwei 
Ursachen zusammen wirken, warum der nicht richtig funktioniert:
1) falsch eingestellt bzw. gar nicht in den relevanten Bereich 
einstellbar
sowie
2) Einschränkung des unter b) gen. Verhaltens durch den Luftbalg bzw. 
sein progressives Federungsverhalten.
#6504420
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Auch der Aufbau ist nicht unwichtig.
Gibt es einen Druckspeicher? Wo sitzt der Druckschalter, am Spicher oder 
in der Nähe des Ventils, so daß beim ÖÄffnen des Ventils der Druck stark 
absackt.
Ist ggf. sogar noch eine Drossel zwischen Drucklieferant und 
Druckschalter
...

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