Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik uController resettet sich beim Schalten einer Last


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von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo,

habe meine erste SMD Schaltung (Controller für eine Ätzmaschine) 
entworfen und die ätzen lassen, leider der totale Reinfall... Sobald ich 
einen Motor anschalte, resettet sich der uC ziemlich zuverlässig.
Aber der Reihe nach: im Grunde wollte ich vier kleine (Luft-)Pumpen zur 
Umwälzung für meine eigene Ätzküvette betreiben, wobei jeder Motor davon 
bei 12V nur ca. 25mA Strom aufnimmt (daher auch vier Stück, soll ja 
wenigstens etwas blubbern). Sobald ich aber einen der Motoren schalte, 
resettet sich der uC zu gefühlt 90%. Habe nun schon einen 100uF direkt 
an den Eingang (Speisung erfolgt über ein Steckernetzteil) gelötet, das 
hilft insofern, als das es jetzt nur noch ab und an einen Reset gibt. 
Trotzdem ist das ärgerlich, da u.a. auch ein Timer läuft. Vermutlich 
habe ich also ein gröberes Masseproblem. Hatte vorher extra etwas über 
Sternpunkt gelesen und die Masse für die "Leistungselektrik" nicht über 
die Masseflächen bezogen sondern getrennt geführt. Aber das ging wohl 
nach hinten los...
Könnte ggf. einmal jemand mit mehr Erfahrung da drauf schauen und das 
auf böse Schnitzer hin begutachten? Ansonsten kommen noch "blind" 
weitere Kondensatoren drauf...

Danke, Hans

von Ben S. (bensch123)


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C3, C5, C6, C7 sind genau dafür da und haben in deinem Layout so wie du 
diese platziert hast keine Funktion mehr.

C9, C10 und C11 ebenso.

Die Spannung muss erst durch den Kondensator und dann z.B. zum Pin vom 
µC. Du hast die Kondensatoren einfach irgendwo in die Nähe gesetzt.

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von Andras H. (kyrk)


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Erstmal Resetursache finden:
- SW so machen dass man die Internen Bits bezüglich Resets irgendwie 
auswerten kann. Debug LED, Serielle Schnitstelle. Dann wirst du sehen 
wass der uC von der Reset hällt. POR oder BOR.
- Osszci nehmen und messen. Resetleitung und Versorgung. Da wird 
vermutlich irgendwo ein Spike geben oder ein Einbruch. Danach überlegen 
wie man die weg bekommt. Mehr Kondies, Kondies richtig platzieren.
- Eventuell die PINs durchmessen. Kommt irgendwo ein High Voltage Spike 
doch herein? Könnte den Reset intern triggern.
- Didode 1N4148 gucken ob der schnell genug ist. Habe schon mal da 
ähnliche sachen überlebt wo dann die Diode doch zu klein war.

von Jens G. (jensig)


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>habe ich also ein gröberes Masseproblem. Hatte vorher extra etwas über
>Sternpunkt gelesen und die Masse für die "Leistungselektrik" nicht über
>die Masseflächen bezogen sondern getrennt geführt. Aber das ging wohl
>nach hinten los...

Das ist eigentlich auch gut so, wenn ich nichts übersehen habe.
Aber warum ist Reset einfach offen?

von Hans B. (baum)


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....ich vermute, dass die Spannung des 12V Netzteils durch den hohen 
Anlaufstrom des Motors einbricht. (sollte man mit oszi nachmessen)
Mögliche Abhilfe: eine Diode noch vor dem 100µ Zusatzelko verhindert ein 
"Leersaugen" des Elkos durch den Motor.

von Thomas R. (r3tr0)


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1.)
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Checkliste#Reset-Pin
Schau dir das einmal an. Deine Resetbeschaltung ist ein wenig komisch. 
Zuerst 1k, in reihe zu 100k, welche an 5V angeschlossen sind. Der 
Kondensator kommt erst nach den 1k, macht so keinen Sinn.

Probier mal einen 10kOhm Widerstand von Reset zu 5V und einen 
Kondensator 100nF von Reset zu GND.

2.)
Schau einmal, dass du eine bessere Masseführung hast. Ebenfalls am µC.
Derzeitig ist der µC nicht schön an deine Masse angebunden, da können 
auch ein paar Vias mehr hin.

3.)
Schau, dass du deine Kondensatoren besser anschließt.
SIGNAL--->Kondensator--->µC.

von Thomas Z. (usbman)


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Du schreibst dass es mit 100 uF am Poweranschluss besser wird.... Was 
für ein NT benutzt du? Ist da vielleicht zu schwach?
Ansonsten wie schon geschrieben die Quelle des Resets ermitteln und 
ausgeben.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jens G. schrieb:
> Aber warum ist Reset einfach offen?
Siehe rechts unten: der hängt über 1k etwas interessant an "high".

Andras H. schrieb:
> - Didode 1N4148 gucken ob der schnell genug ist.
Die ist schnell genug.

Hans Schmidt schrieb:
> Habe nun schon einen 100uF direkt an den Eingang (Speisung erfolgt über
> ein Steckernetzteil) gelötet, das hilft insofern, als das es jetzt nur
> noch ab und an einen Reset gibt.
Dann mach da einfach mal 470µF hin oder noch deutlich mehr.

Und miss mal den Blockier/Anlaufstrom deiner 25mA Motoren.
Denn wenn diese Motoren zum Anlaufen z.B. 100mA brauchen, dann kann dein 
100µF-Kondensator den Strom gerade mal ein paar wenige ms lang puffern.

Hast du Zugriff auf ein Oszi? Kannst du die Versorgungsspannung vor dem 
Spannungsregler mal messen?

von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo,

das geht ja im Minutentakt...

@Ben: magst du mir ein Beispiel geben? Verstehe deinen Kommentar nicht 
so richtig. Die Cs sollten die Spannung stabilisieren ==> ich dachte die 
müssen einerseits möglichst gut an GND und VCC angebunden sein und 
andererseits halt kurz an die Pins vom Controller. Und genau das meinte 
ich gemacht zu haben

@Andras: gute Idee, wusste gar nicht das es das gibt und muss ich mir 
einmal anschauen wie man die ausliest/auswertet. Serielle Schnittstelle 
habe ich eh in Betrieb, da kann ich dann auch einen zusätzlichen Wert 
rüberschieben. Aktuell habe ich da nur einen String "Neustart". Daher 
weiß ich auch, wann der Reset passiert. Oszi bekomme ich am Wochenende 
mal ausgeliehen, das müsste auch gehen, dauert aber

@Jens: der Reset ist angeschlossen, also am uC und dann am ISP 
Anschluss/Buchse

@Hans: hallo Namensvetter ;-) Das Netzteil kann 12V @ 3A, das sollte 
ganz locker reichen. Und die Luftpumpen haben im Betrieb ein paar mA. 
Selbst wenn der Anlaufstrom irgendwo das 5-fache ist, ist das immer noch 
deutlich unter 1A o.ä. "Größen". Und die P-FETs würden da auch rauchen, 
das sind ja auch kleine Teile

@Thomas:
1) die Resetschaltung nutze ich so schon seit Jahrzehnten (nicht lachen, 
ist echt so, angefangen bei alten AT90... uCs über Parallelport war mal 
angesagt) und hat mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen. Sehe gerade 
im DB/Application Note: da hat sich was verändert. Baue ich um, wenn es 
schon so eine schöne App Note gibt
2) Vias wären kein Problem, aber ich verstehe es grundsätzlich noch 
nicht. Dachte die Anbindung ist gut, da fast alles Kupfer/Massefläche 
ist
3) die Kondensatoren sind ja nur zw. GND und VCC. Welches Signal meinst 
du?

@Thomas: Festspannungsnetzteil, Masterwatt (irgendein China teil). Kann 
12V und 3A, dem äußeren nach zu urteilen ein Trafo, Gelichrichter, 
Siebung und dann 2 x 7812 hinten am Gehäuse an großem Kühlkörper

@Lothar:
wie gesagt: mehr C reinhauen wäre meien Lösung, aber das ist ja ggf. 
nicht die ideale

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Schmidt schrieb:
> aber das ist ja ggf. nicht die ideale
Ja, deshalb sagte ich: Versorgungsspannung mit dem Oszi kontrollieren. 
Wenn die beim Start "wegkiptt", dann muss ein strammeres Netzteil her 
oder eben ein größerer Stützelko. Das ist kein "Workaround", sondern 
technisch nötig.

Dass die Masseführung im Layout auf einfache Art deutlich verbessert 
werden kann, steht auf einem anderen Blatt, das hier aber vermutlich 
nicht sticht. Denn allein durch die Trennung von "Logik links" und 
"Leistung rechts" werden Störeffekte brauchbar getrennt.

: Bearbeitet durch Moderator
von MaWin (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> Hatte vorher extra etwas über Sternpunkt gelesen und die Masse für die
> "Leistungselektrik" nicht über die Masseflächen bezogen sondern getrennt
> geführt

Na ja, deine Masseflächen sind ja auch keine Masseflächen, sondern 
Schlitzantennen.

Merke: Eine Massefläche ist keine mehr, wenn sie durch Leitungen 
durchschnitten wird. Maximal ein 5mm Schlitz.

Ja, Masse muss/sollte man als allererste Leitung verlegen, Sternozunkt 
ist in Ordnung.

Entstöre zunächst mal deine Pumpenmotoren:
1
direkt an den Motoranschlüssen so:
2
3
                 +--47uH--+---+---+
4
                 |        |   |   |
5
                 |        | 47nF  |
6
 ----------------+        |   |   |
7
verdrillte Zuleitung    47nF  +--(M)
8
 ----------------+        |   |   |
9
                 |        | 47nF  |
10
                 |        |   |   |
11
                 +--47uH--+---+---+
Sorge dann dafür, dass deine 12V auch stark genug sind, damit sie den 
Anlaufstrom liefern kann.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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MaWin schrieb:
> Merke: Eine Massefläche ist keine mehr, wenn sie durch Leitungen
> durchschnitten wird.
Wenn man Masse oben und unten flutet, dann müssen hier viele Vias dafür 
sorgen, dass das die selben "Massen" sind. Keine Sorge: die Bohrer 
bezahlt der Leiterplattenhersteller. Die Leiterplatte kostet keinen Cent 
weniger, wenn man 50 Vias "einspart".

: Bearbeitet durch Moderator
von Maxe (Gast)


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Hans B. schrieb:
> Mögliche Abhilfe: eine Diode noch vor dem 100µ Zusatzelko verhindert ein
> "Leersaugen" des Elkos durch den Motor.

Das wuerde ich als erstes versuchen. Das laesst sich naemlich noch recht 
einfach in die bestehende Platine reinbasteln, also ohne neue 
Platinenfertigung.

von Ben S. (bensch123)


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Hans Schmidt schrieb:
> @Ben: magst du mir ein Beispiel geben? Verstehe deinen Kommentar nicht
> so richtig. Die Cs sollten die Spannung stabilisieren ==> ich dachte die
> müssen einerseits möglichst gut an GND und VCC angebunden sein und
> andererseits halt kurz an die Pins vom Controller. Und genau das meinte
> ich gemacht zu haben

Ich versuchs mal aufzumalen.

Bei dir:
µC------------C
     |
     |
     O(Via)

Und:

µC-----O------C

So sollte es sein:

µC----C-----O

Der Strom soll erst durch den Kondensator fließen. Es bringt nichts, 
wenn µC und Kondensator irgendwie oder gar in zwei unterschiedliche 
Richtungen vom Via abgehen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hans Schmidt schrieb:
> ich dachte die
> müssen einerseits möglichst gut an GND und VCC angebunden sein und
> andererseits halt kurz an die Pins vom Controller.

Die Nähe zum IC hat Vorrang.

> Das Netzteil kann 12V @ 3A, das sollte ganz locker reichen.

"Sollte" reicht nicht. Überprüfe es. Spannung kann auch an Leitungen und 
Steckverbindungen abfallen.

: Bearbeitet durch User
von Robert (Gast)


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Folgendes fällt folgendes auf (wurde z.T. schon genannt):

- Quarz und zugehörige Kondensatoren sind viel zu weit weg vom µC. Zudem 
sind C1 und C2 sehr "unsymmetrisch" angeordnet. Die GNDs von C1 und C2 
mal versuchsweise per Fädeldraht zusätzlich an GND-Pins von µC 
anschliessen
- Mal versuchsweise mit internen 8MHz-Clock laufen lassen ==> immer noch 
Resets?
- direkt an !RST-Pin einen Kondensator (einige 10nF) hängen, externen 
Pull-up von 100k auf was kleineres (4k7 verwende ich meist) verkleinern
- Wenn 100µF auf 12V helfen, dann einfach nochmal 100µF dazu.
- Auf der +5V verwende ich grundsätzlich >=1µF um ATmegas stabil zu 
bekommen Meist gilt hier: Viel hilft viel, ruhig auch mal 100µF 
probieren
- Reset-Ursache auswerten (BOD, WDT, PWR?) und beseitigen

Ich persönlich bin nach x-Jahren EMV-Enstören gar kein Freund von 
auftrennen von Massen/Masseflächen ("Es gibt nur einen GND"). Aber da 
gibt es auch andere Meinungen.
Beim nächsten Layout die "rote Fläche" auf alle Fälle auf die blaue 
Fläche "durchnageln". Unter dem µC mindestens 5 VIAs setzen. Auch an 
jeden GND-Anschluß eines Kondensators ein (besser 2) VIA.

Mein persönliches Routing/Layout-Vorgehen ist bei diesen Komplexitäten 
folgendes:
- Kondensatoren und Quarz so nah wie möglich an µC und ohne VIA damit 
verbinden (GND erstmal über "Leitungen" auf TOP).
- Unter µC und Quarz/Kondensatoren eine durchgehende Fläche und 
"durchnageln".
- Restliche Bauteile vernünftig anordnen und möglichst ohne VIAs 
verbinden. Meine Regel: lieber ein Bauteil mit etwas größeren Package 
verwenden und mit einer Leitung unter dem Bauteil durch, als per VIA auf 
die andere Lage ausweichen.
- Jetzt alle GND-Verbindungen mit 1 (besser 2) VIAS auf die Unterseite 
(Blau) verbinden und auf TOP-Seite ggf. noch Flächen mit GND fluten.
- Wenn alles fertig ist, nochmal den Bottom-Layer alleine ansehen und 
schauen, ob man nicht noch die Massefläche optimieren kann (Ziel: Wenn 
nötig eher viele kleine "Schleifen" als eine große).

Ziel: Auf der Blauen Seite (fast) keine Unterbrechung der Massefläche.

Damit mache ich seit Jahren gute Erfahrungen.

Viel Erfolg.

von Jens G. (jensig)


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Auch wenn das Layout massetechnisch noch ein ganzes stück 
verbesserungswürdig ist, und EMV-mäßig nicht gerade die Wucht ist, die 
Ursache ist das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Einzig die 
Resetleitung geht da quer durch die Platine, und könnte sich da 
magnetische störungen einfangen. Aber selbst das glaube ich nicht als 
Ursache. Ein Test mit einem C (100nF oder so) direkt am Reseteingang 
kann aber mal nicht schaden.
Stromtechnisch ist der Stern eigentlich ganz gut gelungen.
Bleibt eigentlich wirklich nur noch die Stromversorgung, die 
möglicherweise wirklich kurz einbricht, auch wenn das NT angeblich 3A 
können soll, und es nur 25mA-Motoren sind.

von Hans Schmidt (Gast)


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Was ich jetzt schon sagen kann:
- Kurzschlussstrom (ok: Luftauslass komplett verschlossen und laufen 
lassen) liegt bei 174mA, deutlich mehr als ich dachte. Wenn das 
dauerhaft auftritt, dann dürften mir die kleinen FETs vermutlich auch 
wegrauchen...
- die internen brown out fuses auf 4,3V gestellt führt erneut meistens 
zu einem Reset, komplett deaktivert hält er sich wacker
==> scheint also doch erher Netzteil, bzw. mangelnde Stützung zu sein
- als nächstes folgt erst einmal: mehr C zur Stützung, Motor mit 
Entstörkondesatoren versehen (mal sehen wie weit ich die Pumpen zerlegt 
bekomme, die sind vergossen/verschweißt) und die Diode am Eingang 
(irgendeine 1N4002 oder Schottky müsste ich noch haben)

@Lothar: Oszi bekomme ich übermorgen, morgen werde ich das MCUSR 
auslesen und bei jedem Start über die serielle Leitung übertragen, dann 
weiß ich zumindest schon mal etwas. Da ich aber den brown out reset 
(vorher) nicht aktiv hatte, wird da aber vermutlich auch nichts drin 
stehen. Vias werde ich großzügiger setzen, davor schrecke ich als 
"Handlöter" sonst aber zurück. Die musste ich alle bohren, Draht rein, 
löten, aknipsen, löten...

@MaWin: ich probiere das, aber die sind aktuell recht fest verschlossen. 
Vermutlich komme ich da nicht dran an den Motor

@Maxe: ist eingeplant

@Ben: an zwei Beispielen habe ich es mal probiert, aber das wäre ein 
kompletter Neuanfang...

@Stefan: statisch reicht es, dynamisch folgt

@Robert: upppsss. Und ich dachte so schlimm ist es nicht. Das sind ja 
jeweils nur ein paar mm und löten will ich es auch noch.
C1 & 2: keine Abhilfe. Auch bei Nutzung des internen Taktes schmiert der 
uC ab. Der Quarz scheint es also nicht zu sein
Reset ist im Plan geändert auf die App Note, live natürlich ncoh nicht.
Für die Tipps: danke!

Hans

von Hans B. (baum)


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Was ist das für ein Motor?
Ein Bürstenmotor? -Die Anlaufstromaufnahme wird ein Mehrfaches des 
Betriebsstromes sein!

Ein elektronisch kommutierter Motor? Der hat sicher einen 
Stützkondensator und wird im Einschaltmoment fast wie ein Kurzschluss 
wirken!
Da könnte es besser sein, langsamer einzuschalten. (Schaltzeit >1ms; 
z.B. durch hohen Gatewiderstand; Aber zu langsames Schalten kann den 
Mosfet zerstören!)
Empfehlung bei mehreren Motoren: Zeitversetzt einschalten! z.B. 100ms

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6504760 wurde vom Autor gelöscht.
von Hans B. (baum)


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....meine Empfehlung, eine Diode vor den 100µ zu setzen war so gemeint,
dass der Strom für den Motor VOR der Diode entnommen wird. Nur dann kann
der hohe und nur kurzzeitig wirkende Anlaufstrom die Spannung für den
µ-contr. nicht nach unten ziehen.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Mach deinen C9 auf 1000µ - 22000µ.
Warum so geizig?
Evtl. noch eine Drossel oder R davor.

von Hans Schmidt (Gast)


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Moin,

@Hans: bekomme das Gehäuse nicht zerstörungsfrei auf, aber das wird zu 
99% ein Bürstenmotor sein. Vom Prinzip her so etwas (nur für 12V): 
https://www.pollin.de/p/miniatur-luftpumpe-jqb031-3-v-70-ml-min-330096. 
Von außen siehst du nix (kannst sonst gerne ein Foto haben), meine sind 
noch einmal in einem undurchsichtigen Gehäuse. Aber das sind Winzdinger, 
das ist kein Kompressor oder auch nur ansatzweise für Fahrrad oder gar 
Auto o.ä. geeignet.
jetzt verstehe ich auch den Einsatz der Diode. Ja, so macht das deutlich 
mehr Sinn. Hatte mich vorher schon gewundert

@michael: ganz einfache Antwort: Platz, Verfügbarkeit und DB des 7805 
Wandlers (lt. DB sollte C9 sogar nur 0,33u sein). aber am ende des Tages 
wird es wohl auf so etwas hinauslaufen.

Morgen Nachmittag kann ich mehr sagen, da kann ich mir ein Oszi leihen 
und mal Bilder machen von den 5V und 12V

Hans

von HildeK (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> (lt. DB sollte C9 sogar nur 0,33u sein)

Nicht 'soll', er muss für die spezifizierten Regeleingenschaften 
mindestens 330nF haben. Dieser sorgt aber nicht dafür, dass der Regler 
einen Spannungseinbruch am Eingang nicht nach hinten weitergibt - das, 
was bei dir gerade passiert. Mehr geht immer, viel mehr auch. Aber die 
330nF nahe an den Pins des 7805 sollten trotzdem bleiben.
Es hilft der Vorschlag von Hans B.!

von Dietrich L. (dietrichl)


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Hans Schmidt schrieb:
> und DB des 7805
> Wandlers (lt. DB sollte C9 sogar nur 0,33u sein).

Nach meinem Verständnis sind das am Regler-Eingang Mindestwerte, der 
Kondensator darf beliebig groß sein. Denn es ist ja auch nicht verboten, 
ein Netzgerät mit großem Ausgangs-Elko mit kurzer Leitung hier 
anzuschließen.
Anders ist das am Regler-Ausgang. Da kann ein zu großer Kondensator den 
Regler zum Schwingen bringen. Und er muss ja auch nicht so groß zu sein, 
da er nur die Reaktionszeit des Reglers auf Lastschwankungen ausgleichen 
soll.

von Gerald K. (geku)


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Ich würde als ersters einen guten Labornetzteil anschließen um zu sehen 
ob es nur an der Stromversorgung liegt.

Zum Design  :

Durchkontaktierungen zwischen den Masseflächen an der Leiterplattenober 
und Unterseite. So können auch Masseinseln vermieden werden.

Signale vom und zum MC nur so schnell wie notwendig. Ich habe alle Pins 
mit RC-Filter versehen. C's und R's nahe beim jeweiligen Pin. 
Optimieren, sprich weglassen der C's kann man später immer noch.

Im Anhang ein Beispiel. C's an der Leiterplattenoberseite, R's an der 
Unterseite.

: Bearbeitet durch User
von Hans B. (baum)


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...der Motor ist ein DC-Bürstenmotor mit Permanentmagnet. Erklärung und 
Entstörvorschläge z.B. hier: 
https://www.rc-modellbau-portal.de/index.php?threads/elektromotoren-mit-b%C3%BCrsten-brushed.916/
Vorschlag -wenn es interessiert- Widerstand des (stehenden) Motors 
messen. -wahrscheinlich nur wenige Ohm - Anlaufstrom kann dann einige 
Ampere erreichen und die Netzteilspannung bricht ein. Während dieser 
Zeit soll der µ-contr. aus den 100µ versorgt werden -die Diode 
verhindert eine Entladung des Elkos durch den Motor.

von Gerald K. (geku)


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Hans B. schrieb:
> Während dieser Zeit soll der µ-contr. aus den 100µ versorgt werden -die
> Diode verhindert eine Entladung des Elkos durch den Motor.

Dazu muss der Tipp berücksichtigt werden:
Beitrag "Re: uController resettet sich beim Schalten einer Last"

Ich habe anstelle des Elkos vier Mehrschichtkondensatoren mit je 100µ 
(C1 bis C4) verwendet.

Beitrag "Re: uController resettet sich beim Schalten einer Last"

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Jens G. schrieb:
> Aber warum ist Reset einfach offen?

Jens G. schrieb:
> Einzig die
> Resetleitung geht da quer durch die Platine, und könnte sich da
> magnetische störungen einfangen. Aber selbst das glaube ich nicht als
> Ursache. Ein Test mit einem C (100nF oder so) direkt am Reseteingang
> kann aber mal nicht schaden.

Thomas R. schrieb:
> Schau dir das einmal an. Deine Resetbeschaltung ist ein wenig komisch.

Ist anderen auch aufgefallen.

Die Resetschaltung könnte eine Schwachstelle sein!

- Resetleitung ist relativ lang

- Spannungseinbrüche der +5V werden über die Diode D2 an den MC Eingang 
weitergeleitet und durch C13 verlängert

- ich würde wie schon gesagt, den MC Reseteingang ebenfalls mit einem 
RC-Filter direkt in der Nähe des Pins beschalten, speziell wenn sich 
lange Leitungen zum Taster nicht vermeiden lassen


Einfacher Test um Probleme mit der Resetschaltung auszuschließen :

Im Betrieb die Pins SV1(2) mit SV1(5) über eine möglichst kurze Leitung 
miteinander zu verbinden. Damit wird im Betrieb der Reset unwirksam 
gemacht. Tritt der sporadische Wiederanlauf dann noch immer auf, ist die 
Ursache nicht die Resetschaltung.

von Hans Schmidt (Gast)


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...wenn es mal schnell gehen soll: habe den uC gehimmelt :-(((((
Dank Home Office über Mittag ein Oszi bekommen. Screenshot der 12V  und 
5V Leitung inkl. der Punkte wo ich abgegriffen habe anbei. Beide 
Spannungen brechen jeweils kurz ein, aber das ist nach 4us wieder 
ausgeglichen. Beim Versuch während der Messung weitere C einzulöten (was 
ein dummer Gedanke, aber musste ja schnell gehen) wohl einen Kurzschluss 
verursacht: uC wird deutlich heiß, ist nicht mehr ansprechbar (Atmel 
Studio via ISP + seriell) und die 12V werden auch nicht mehr geschaltet.
Hat auch was gutes: werde leichte Korrekturen schnell machen können:
1) die Resetschaltung korrigieren wie oben schon aufgezeigt
2) eine Diode wie von Hans B. gezeigt einbauen
3) mehr Vias einfügen
4) die Abblockkondesatoren wie gezeigt besser anbinden (ok, ich versuche 
es)

Hier ist jetzt erst einmal Ende, in ~zwei/drei Wochen komem ich ggf. 
wieder wenn die nächste Schaltung nicht laufen sollte.
Vielen Dank an euch alle für euere Hilfen und Tipps, mit mehr C lief es 
ja schon gut und ich bin guter Dinge das der nächste Versuch sofort 
läuft.

Gruß, Hans

von MaWin (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> Beide Spannungen brechen jeweils kurz ein, aber das ist nach 4us wieder
> ausgeglichen. B

Na ja, wenn die 5V auf 3V einbrechen, ist es natürlich vorbei.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Schmidt schrieb:
> werde leichte Korrekturen schnell machen können:
> 2) eine Diode wie von Hans B. gezeigt einbauen
Das allerin reicht nicht. Du musst trotzdem nach der neuen Diode und vor 
dem Spannungsregler noch deutlich mehr al 1µF an Kapazität spendieren.

> ich bin guter Dinge das der nächste Versuch sofort läuft.
Ein Tipp: lass das überarbeitete Design (Schaltplan + Platine) mal 
sehen, vor du die Leiterplatte bestellst.

von Gerald K. (geku)


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Wie sieht die Spannung am SV1(5)  Reset aus?

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Schmidt schrieb:
> brown out ... komplett deaktivert hält er sich wacker
Dafür ist dann ziemlich schnell das EEPROM korrupt.

Gerald K. schrieb:
> Wie sieht die Spanng am SV1(5)  Reset aus?
Ich weiß, was rauskommt: der für einen Reset nötige Pegel wird nicht 
unterschritten, denn sonst würde er bei deaktiviertem Brownout auch mal 
einen Reset machen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo,

@MaWin: selbst bei so einem kurzen Einbruch? Das ist ja weit weg von 
1msec o.ä. Zeiten... Egal, da vertraue ich euch

@Lothar: ja, sehe ich vor. Da ist ja C12 mit 100u, der bleibt auch. Und 
auf dein Angebot komme ich gerne zurück, würde ich dann hier im Thread 
anhängen.

@Gerald: unbekannt, da Schaltung aktuell defekt (und Oszi nun auch 
wieder weg) ist

Hans

von Gerald K. (geku)


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Hans Schmidt schrieb:
> unbekannt, da Schaltung aktuell defekt (und Oszi nun auch wieder weg)
> ist

Daher ist es wichtig vorm experimentieren möglichst viele Information 
durch Messung heraus zu holen und zu dokumentieren. Dann hat man später 
beim neuen Design eine Referenz.

: Bearbeitet durch User
von Steffen W. (derwarze)


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Gibt ja schon viele richtige Hinweise.
Habe die Erfahrung gemacht das wenn der Brownout auf 4 V steht die 
Empfindlichkeit auf Störungen recht hoch sein kann, besonders wenn 
Motoren im Spiel sind die meist recht viel Dreck auf die 
Versorgungsspannung bringen.
Ich stelle immer auf 2,7V was in den allermeisten Fällen auch ausreicht. 
Ganz abschalten ist keine so gute Idee.
Zwischen Speisespannung und µC ist auch immer der Spannungsregler mit 
ausreichend Cs angeordnet. Sollten die Motoren auch 5V brauchen bekommen 
die dann einen eigenen Regler. Bei den geringen Preisen für die Regler 
ist der Mehraufwand zu verschmerzen.

von Robert (Gast)


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Steffen W. schrieb:
> das wenn der Brownout auf 4 V steht die
> Empfindlichkeit auf Störungen recht hoch sein kann, besonders wenn
> Motoren im Spiel sind die meist recht viel Dreck auf die
> Versorgungsspannung bringen.
> Ich stelle immer auf 2,7V was in den allermeisten Fällen auch ausreicht.
> Ganz abschalten ist keine so gute Idee

Sorry, aber das ist kein ernstzunehmender Vorschlag. Wenn der Brown-out 
zuschlägt, dann hat das einen guten Grund. Man sollte/muß stattdessen 
die Versorgungsspannung bzw. deren Leitung stabil und störungsfrei 
hinbekommen, und nicht die Störungserkennung ausschalten bzw. 
unempfindlich machen. Ist nicht immer einfach, aber besser und notwendig 
und mit Fleiß auch möglich.

Zudem sollte hier ein Atmega48 mit 14 MHz betrieben werden. Ich verweise 
hier auf Figure 33-3 in Verbindung mit Tabellen 33-7 und 33-9 inkl. 
Fußnoten aus dem Datenblatt 
(Atmel-42734B-ATmega48PA/88PA/168PA_Datasheet_Complete-11/2016). Der 
Brown-Out von 2,7 V und größer 10MHz kann funktionieren, muß aber nicht 
und liegt ausserhalb der SOA.

Gruß

Robert

von MaWin (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> @Gerald: unbekannt, da Schaltung aktuell defekt (und Oszi nun auch
> wieder weg) ist
Wieso ist denn die Schaltung defekt?

von Hans Schmidt (Gast)


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@Gerald: ja, hinterher ist man schlauer. Wollte auch die Schaltung nicht 
zerstören... Wie auch immer: Anpassung der Resetschaltung ist schon auf 
dem Plan erledigt, vgl. 08.12.2020 21:18. Das ist die Schaltung aus der 
App Note von Atmel/Microchip, die sollte hoffentlich funktionieren.

@MaWin: siehe meine vorletzte Info vom 09.12.2020 12:29. Wollte nur mal 
schnell und eben einen weiteren 100u dazulöten und habe dabei vermutlich 
einen Kurzschluss verursacht (wahrscheinlich die 12V auf die 5V 
gebrückt). Auf jeden Fall geht jetzt nix mehr und es ist wieder Pause 
angesagt.

von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo,

euer Angebot bzgl. eines Reviews nehme ich gerne an, anbei mein neuer 
Versuch.
Was wurde verändert:
- den 5V Spannungsregler habe ich gegen einen mit größerem Regelbereich 
getauscht
- Resetschaltung gemäß Atmel App Notes
- 12V per Diode abgetrennt
- Abblockkondensatoren neu angebunden
- div. Vias zw. Ober-/Unterseite eingefügt

Der Regler will am Ausgang einen großen (low ESR) C haben, am Eingang 
nur einen kleinen, also nicht wundern. Das ist auch der Grund, warum ich 
C12 vor der Diode habe. Notfalls kann ich C8 gegen einen 100uF ersetzen.

Gruß, Hans

P.S. was mich an der ganzen Situation wurmt: auf einem Steckbrett lief 
die ursprüngliche Schaltung einwandfrei, dachte nie das SMD so nervig 
sein kann

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hans Schmidt schrieb:
> dachte nie das SMD so nervig sein kann

Mit SMD hat das Problem nichts zu tun. Eher mit Leitungsführung.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Schmidt schrieb:
> Der Regler will am Ausgang einen großen (low ESR) C haben
Du setzt da fälschlicherweise "viel Kapazität = viel ESR". Das stimmt so 
nicht.
Zudem darfst du dem "viel ESR" Kondensator aber nicht einen "niedrig 
ESR" 100nF Kondensator parallel schalten und den ESR der 
Parallelschaltung wieder reduzieren.

Ich würde zudem die Werte von C4 und C8 tauschen. Denn dann kann der 
Regler bei Spannungsausfall aus den verbleibenden 7V noch eine Zeit lang 
stabile 5V generieren.

: Bearbeitet durch Moderator
von Robert (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Hans Schmidt schrieb:
>> dachte nie das SMD so nervig sein kann
>
> Mit SMD hat das Problem nichts zu tun. Eher mit Leitungsführung.

Jein. Keramik-Kondensatoren haben einen DC-Bias-Effekt (d.h. bei je 
höher die anliegende DC-Spannung ist, umso mehr sinkt die Kapazität). 
Der Effekt verstärkt sich Miniatusierung immer weiter. Deshalb kann es 
durchaus sein, daß ein kleiner 100nF SMD-Kondensator sich ganz anders 
verhält als 100nF "grosser bedrahteter" Kondensator, was wiederum zu der 
"These instabile Vcc am AVR" passen kann.

von MaWin (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> : selbst bei so einem kurzen Einbruch

Ja, natürlich, erst recht, daher ja Abblockkondensatoren.

> von MaWin (Gast)09.12.2020 15:42

Der Beitrag stammt nicht von mir, sondern vom Psychopathen.

von Hans Schmidt (Gast)


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@Lothar: lt. DB möchte der Regler am Ausgang einen low ESR Kondensator 
mit min 100uF haben, während er am Eingang nur 0,1uF (als Minimum) 
benötigt. Da habe ich nun jeweils einen Faktor ~5 angesetzt/vergrößert.
Auch die Messung mit dem Oszi war mit "nur" 100uF in der 12V Versorgung, 
da bin ich jetzt auch auf den ~5-fachen Wert hoch ==> Die Spannung wird 
nicht mehr so stark einbrechen (ging vorher auf 9V runter). Der Einbruch 
war zudem nur recht kurz.
Wie schon geschrieben: C8 könnte ich auch auf 100uF erhöhen wenn die 
Eingangsspannung am Regler wegsacken sollte. Aber der 5V Zweig wird ja 
eh kaum belastet und der Regler ist auch klein und kein großer 7805 im 
TO220 Gehäuse. Und für ein paar usec reicht auch der 4,7uF (so meine 
Theorie/Berechnung), die Spannung am eingang des Reglers dürfte ja bis 
7V absacken.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans Schmidt schrieb:
> am Eingang nur 0,1uF (als Minimum) benötigt.
Das ist der Knackpunkt. Der Regler benötigt das. Aber deine Schaltung 
benötigt mehr.

> lt. DB möchte der Regler am Ausgang ...
Laut Bild 34 einen ziemlich eng definierten ESR.
Warum nimmst du so ein umständliches LowDrop-Biest? Du hast doch von 12V 
nach 5V glatt noch 7V Drop für den Regler. Nimm einem zahmen 7805 und 
fertig.

: Bearbeitet durch Moderator
von Hans Schmidt (Gast)


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...dann gehe ich auf einen UA 78L05 ACD oder oder auch konventionellen 
7805 im TO220 Gehäuse, daran soll es nicht scheitern. Hatte so ein 
low-drop gewählt, damit der uC seine Spannung stabil bekommt auch wenn 
die 12V einbrechen. Das ich mir damit mehr (potenteille) Probleme 
einkaufe, war mir so nicht bewusst. Danke für den Hinweis

von Robert (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> Hallo,
>
> euer Angebot bzgl. eines Reviews nehme ich gerne an, anbei mein neuer
> Versuch.

ein paar Anmerkungen:
sieht deutlich besser aus. Als Idee von mir:
- unter µC noch ein paar Durchkontaktierungen mehr

- Auf dem Blauen Layer gibt es immer noch viele Masse-Inseln (z.B. beim 
ISP-Stecker). Versuch mal durch verschieben von ein paar 
Vias/Leiterbahnen die blauen Flächen zu verbinden. Notfalls jede blaue 
Fläche mit min. 2 Vias weit auseinander "nach oben verbinden".


Viel Erfolg

Robert

von Hans Schmidt (Gast)


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...habe nun einen regulären 7805 (UA 78L05 ACD) drin und dem noch eine 
Diode spendiert. Hoffe so ist es besser.
Ich probiere noch einmal die Unterseite besser anzubinden, bzw. die 
Masseflächen zu überarbeiten.

Gruß, Hans

von HildeK (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> Hoffe so ist es besser.
Ohne nachzurechnen: den C4 hätte ich größer gewählt, hängt aber davon 
ab, wie viel Strom in den 5V-Pfad fließt und wie lange der Einbruch beim 
Einschalten dauert.
Schau mit dem Skope die Eingangsspannung von IC2 an beim Einschalten des 
Motors. Sie sollte nicht unter 7-8V einbrechen.

von Hans Schmidt (Gast)


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...und statt der 4148 Diode eine besser geeignete 4004 eingeplant

@HildeK: das ist ein kleiner Regler im SO8 Gehäuse, d.h. der packt nur 
100mA. Mit einem 100uF in der Zuleitung konnte ich es messen (vgl. Info 
vom  09.12.2020 12:29), da war ein Einbruch von ca. 4usec zu sehen, 
wobei der tiefste Einbruch auf ~9V war. Nun ist der 12V Zweig mit 470uF 
und zusätzlich vor dem Regler noch einmal 100uF. Alles was ich rechnen 
kann: das reicht

Gruß, Hans

von Dietrich L. (dietrichl)


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Hans Schmidt schrieb:
> ...und statt der 4148 Diode eine besser geeignete 4004 eingeplant

Die kannst du auch ganz weglassen. Bei einem +5V-Regler ist die 
Ausgangsspannung höchsten 5V höher ist als die Eingangsspannung, und das 
ist erlaubt.

von HildeK (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> Nun ist der 12V Zweig mit 470uF
> und zusätzlich vor dem Regler noch einmal 100uF. Alles was ich rechnen
> kann: das reicht
Dann ist es ja gut. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man sich das 
mal anschauen sollte.
Mein Bauchgefühl war halt für mehr als 100µF 😀.
Nachgerechnet würde es für knapp 5ms reichen, bis er mit 100mA auf 7V 
entladen ist. Also hast du noch viel Luft für einen Einbruch mit 4µs und 
weniger als 100mA Strom. Es würden also auch 10µF gehen - mein Bauch hat 
sich getäuscht. 🙄

Die 470µF vor der Diode dürften keine Rolle spielen.

von Gerald K. (geku)


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Achtung bei den Wärmefallen! Speziell bei C4 kann es mit dem 
Masseschluss Probleme beim Einlöten geben. Der Anschluss ist mit 
mehreren dicken Leiterbahnen mit Masse verbunden. Bei Target wurde 
diesbezüglich eine Verbesserung durchgeführt.

: Bearbeitet durch User
von Hans B. (baum)


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"Mache es so einfach wie möglich - aber so kompliziert wie notwendig"
Was mir noch aufgefallen ist: Gegenüber vielen anderen Schaltungen die 
ich gesehen habe wurden in den Schaltstufen zwei Bauteile "eingespart":
-ein Gatewiderstand
-ein Abblockkondensator
Ich denke, der Gate-Strompfad für den Umladestrom beim Einschalten 
verläuft so:
Vom 470µ(+) über die (lange) Leiterbahn - über die Gatekapazität - den 
Treibertransistor - über die (lange) Masseleitung zurück zu 470µ(-).
Diese Leiterschleife bildet -als Induktivität- gemeinsam mit der 
Gatekapazität einen Schwingkreis.... Ein Gatewiderstand würde dämpfend 
wirken.
Ein Abblockkondensator nahe am Schaltelement (Mosfet) verkürzt den 
Strompfad (für Gate- u. Motorstrom) und verringert die (störende) 
Induktivität.
Ob diese "Nebenwirkungen" hier wirklich stören kann ich nicht beurteilen 
- Vielleicht kann jemand der mehr Wissen und Erfahrung hat dazu Stellung 
nehmen?

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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HildeK schrieb:
> Die 470µF vor der Diode dürften keine Rolle spielen.
Oder andersrum: gegen den hier ursprünglich untersuchten Fehler hilft 
dieser große Kondensator nur sehr begrenzt.

Hans Schmidt schrieb:
> und zusätzlich vor dem Regler noch einmal 100uF.
> Alles was ich rechnen kann: das reicht
Aus der Praxis (und genau das meint HildeK eben auch): nimm mehr.
Oder tausche die beiden Kondensatoren C8 und C12 einfach aus. Denn dein 
Problem ist nicht primär die einbrechende Versorgung, sondern dass die 
Versorgung des µC wegkippt.

HildeK schrieb:
> mein Bauch hat sich getäuscht. 🙄
Naja, "Bauchgefühl" hört sich ein wenig wie "Verdauung" und das daraus 
resultierende Ergebnis an... ;-)
Ich würde hier eher wie die Angelsachsen von einem "educated guess" oder 
eben einem "Erfahrungswert" sprechen.
Denn natürlich "reicht" ein 10µF Kondensator für genau diesen hier 
untersuchten Fall. Schalte mal einfach alle Motoren gleichzeitig an. 
Oder lass da mal stärkere Motoren rankommen. Oder evtl. kommen auch an 
die noch unbeschalteten Ausgänge des µC mal nennenswerte Verbraucher.

Hans Schmidt schrieb:
> ...habe nun einen regulären 7805 (UA 78L05 ACD) drin
Der tuts hier gut und ist voll handzahm.

> und dem noch eine Diode spendiert.
Lass diese unsägliche und absolut unnötige Diode einfach weg (es gibt 
hier allhalbjährlich eine ausgiebige Diskussion über die Unnötigkeit 
dieser Diode). Das gesparte Geld investierst du besser in einen größeren 
Pufferkondensator.

: Bearbeitet durch Moderator
von Karl (Gast)


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Falls das oszi noch im Zugriff ist: schau doch Mal die geschaltete 
Spannung an Motor an. Mosfets als Motortreiber sind OK, aber die 
schaltgeschwindigkeit ist meistens viel größer als benötigt. in dem Fall 
würde ein Längswiderstand vor dem Gate oder ein größerer Basiswiderstand 
die schaltgeschwindigkeit reduzieren und somit den Spannungseinbruch 
verhindern.

Deswegen gibt es auch viele load switches mit einstellbarer 
schaltgeschwindigkeit.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Karl schrieb:
> aber die schaltgeschwindigkeit ist meistens viel größer als benötigt.
Das ist beim Schalten einer Induktivität irrelevant. Denn der Strom in 
einer Induktivität steigt eh' recht "langsam" von 0 auf ihren 
Maximalwert.

Wenn du aber vorschlägst, den Gatewiderstand so zu dimensionieren, dass 
der Anlaufstrom eines Motors reduziert wird, dann bist du in einem 
völlig anderen Zeitbereich unterwegs, denn der Anlauf eines Motors ist 
mechanisch und dauert viele ms. Nicht wie im Bild oben einige µs.
Und Schaltzeiten im 100ms-ms-Bereich stellt man nicht über einen 
hochohmigen Gatewiderstand ein. Rechne so einen Widerstand mal für eine 
Zeitkonstante von 10ms bei einer Gatekapazität von 10nF aus. Du kommst 
auf einen Widerstand von 1 MegaOhm. Irgendwie "hört" sich dieser Wert 
aber völlig ungeeignet an...

Karl schrieb:
> in dem Fall würde ein Längswiderstand vor dem Gate oder ein größerer
> Basiswiderstand die schaltgeschwindigkeit reduzieren und somit den
> Spannungseinbruch verhindern.
So ein Gatewiderstand müsste dann etwa 10kOhm haben.
Auch das ist irgendwie shcon "viel".

> und somit den Spannungseinbruch verhindern.
Der Spannungseinbruch kommt hier offenbar davon, dass das 
Stecker-Schaltnetzteil nicht schnell genug nachregelt, denn wenn 4µs 
später die Spannung schon wieder "passt", dann taktet das Ding mit z.B. 
250kHz und kann mit dem nächsten Takt die fehlende Energie 
"nachliefern".
Ich würde also entweder das Netzteil tauschen oder eben einfach dessen 
Spannung sinnvoll puffern.

: Bearbeitet durch Moderator
von hans (Gast)


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Hast du einen 100nF Keramik-Kondensator direkt an die GND und VCC Pins 
des Atmega angebracht?

von HildeK (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Naja, "Bauchgefühl" hört sich ein wenig wie "Verdauung" und das daraus
> resultierende Ergebnis an... ;-)

LOL.
Aber ich spüre das etwas weiter oben, eher im Magen ... 😀

von Karl (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Das ist beim Schalten einer Induktivität irrelevant.

Wenn du meinst, größer Meister.
Schon klar wer du bist und dass du ohne Zweifel was drauf hast, aber 
dein Ton? Tut das Not?

Lothar M. schrieb:
>...
> Irgendwie "hört" sich dieser Wert aber völlig ungeeignet an...

Ungeeignet wofür?

Lothar M. schrieb:
> So ein Gatewiderstand müsste dann etwa 10kOhm haben. Auch das ist
> irgendwie shcon "viel".

Ja und?

Lothar M. schrieb:
> Der Spannungseinbruch kommt hier offenbar davon, dass das
> Stecker-Schaltnetzteil nicht schnell genug nachregelt, denn wenn 4µs
> später die Spannung schon wieder "passt", dann taktet das Ding mit z.B.
> 250kHz und kann mit dem nächsten Takt die fehlende Energie
> "nachliefern".
> Ich würde also entweder das Netzteil tauschen oder eben einfach dessen
> Spannung sinnvoll puffern.

Da stimme ich nicht zu. Wenn du mit 250 kHz taktest ist die Bandbreite 
der Regelschleife viel geringer. Ist aber auch egal, denn aus welchen 
Gründen auch immer kann das Netzteil in einigen us Strom nachliefern. Es 
geht also nur darum die Bandbreite der Senke in die Bandbreite der 
Quelle zu bekommen. Dazu erscheint mir eine Anstiegszeit von z.b. 100 us 
nicht ungeeignet. Und selbst wenn es in den ms Bereich geht, who tf 
Cares?

Natürlich kann man auch mit großen Kondensatoren, Dioden, Layout 
Halbweisheit (nicht du, aber andere) und sonst was um sich werfen an 
statt einen Widerstand zu erhöhen.

von MaWin (Gast)


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Hans Schmidt schrieb:
> und dem noch eine Diode spendiert.

Wozu ? War  davon irgendwo eine Rede ?

Die Diode ist überflüssig und nutzlos.

von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo,

@Dietrich: Diode fliegt wieder raus, hatte die aus dem Datenblatt mit 
dem Hinweis: wenn Eingang kleiner als Ausgang ist. Und da es hier um ein 
Einzelstück geht und die Kosten von ein paar Cent egal sind, hatte ich 
sie reingepackt. Aber ist jetzt raus.

@HildeK: danke dir trotzdem, jeder Hinweis hilft (mir). Möchte ungern 
noch eine Platine versemmeln

@Gerald: nutze Eagle v7.7, da sind aber auch "Thermals", habe die noch 
mal leicht vergrößert. Bei der vorherigen Version ging das aber schon 
problemlos beim Löten.

@Hans: Gatewiderstand habe ich gespart, da ich nur statisch schalte. 
Also (Luft-)Pumpe ein oder aus, wobei die Schaltvorgänge auch nur alle 
paar min auftreten. Würde sonst noch einen 330 Ohm einfügen.
Abblockkondensator hatte ich am uC an jedem Versorgungspin dran, an den 
FETs halte ich das für overkill. Aber lasse mich da gerne eines besseren 
belehren. Denn ich bin nur leicht fortgeschrittener Anfänger mit wenig 
Erfahrung.

@Lothar: beide Kondensatoren sind jetzt auf 470u, kostet ja nicht die 
Welt. Geht hier um ein Einzelstück. Die Diode ist auch raus.
Der Gatewiderstand wäre deinen Ausführugnen nach auch eher überflüssig. 
Aber auch die vier kosten quasi nichts, kann da also 4 x 330 Ohm 
einfügen wenn es auch nur irgendwie hilfreich sein sollte. Über 
Centbeträge brauchen wir hier nicht diskutieren, da ist der gescheiterte 
Versuch um ein vielfaches teurer gewesen...

Hans

von HildeK (Gast)


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Ich habe mir den Screenshot aus diesem Beitrag
Hans Schmidt schrieb:
(mit jetzt zeitlichem Abstand) nochmals angesehen.
Dabei verwundert mich schon, dass du mit dem Verlauf der 12V bereits 
einen Einbruch bei den 5V zu sehen bekommst. Die 12V (gelbe Kurve) 
brechen auf rund 8V zusammen, das müsste der 5V-Regler kaum merken und 
nicht, wie zu sehen, auf 3V einbrechen. Das verwundert mich schon.
Evtl. passiert zusätzlich noch was außerhalb des gezeigten Messfensters; 
die Dauer des Motoranlaufs ist ja auch deutlich länger als ein paar µs, 
siehe Kommentar von Lothar.
Jedenfalls sollte man dem Punkt nochmals nachgehen.

Es kann aber auch eine schlechte Masseverbindung oder ein ungeeigneter 
Referenzpunkt für die Messungen gewesen sein. Einzig der Reset deines 
Controllers passt zum Einbruch der 5V.
Jedenfalls ist die Diode D6 zusammen mit einem großen C4 (im letzten 
Schaltbild) sehr sinnvoll.

von Udo S. (urschmitt)


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Hans Schmidt schrieb:
> 1) die Resetschaltung nutze ich so schon seit Jahrzehnten (nicht lachen,
> ist echt so, angefangen bei alten AT90... uCs über Parallelport war mal
> angesagt)

Du schreibst dass du dich schon seit Jahrzehnten mit Elektronik 
beschäftigst.
Du hast in dem Thread gesehen wie hilflos man ist wenn man keine 
ordentlichen Messmittel hat.
Überlege dir doch mal ob es nicht vieleicht Sinn macht dir ein 
preiswertes modernes Oszi zuzulegen und auch ein ordentliches 
Labornetzteil z.B. von Statron.
Sowas kostet ja nicht mehr mehrere tausend Euros wie früher.

: Bearbeitet durch User
von Hans Schmidt (Gast)


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@HildeK: was es am Ende war: keine Ahnung... Aber ein neuer Versuch 
steht an, morgen bestelle ich die nächsten fünf (brauche nur eine...). 
Mache jetzt noch den Gatewiderstand rein, dann geht es auf die Reise. 
Diode und C (470u) sind drin.

@Udo: bis jetzt hat es funktioniert, aber meine Wunschliste ist 
natürlich lang ;-) Aber am Ende des Tages bin ich dafür zu geizig, dann 
muss ich auch mal mit einem Rückschlag rechnen. Und hier hat es sogar 
geholfen eine falsche Resetschaltung zu identifizieren. Die hätte ich 
sonst z.B. ewig weiter genutzt. Das soll jetzt nichts heißen, evtl. wird 
es doch mal (gebraucht) gekauft.

von tasse (Gast)


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Interessanter thread, danke für alle beitragenden und den Ersteller.

Eine Frage: Hast du bereits getestet ob das ganze funktioniert wenn du 
ein großes Netzteil benutzt, also Labornetzteil, falls du sowas besitzt, 
das würde mich interessieren, ob es einzig und alleine an dem 
Steckernetzteil liegt, was beim Anlaufstrom einbricht.

Dankeschön.

von Hans Schmidt (Gast)


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@tasse: vermutlich ist es das Netzteil/Stromversorgung, aber kann ich 
dir aktuell nicht sagen da ich die Schaltung wohl wg. eines 
Kurzschlusses zerstört habe. In ein paar Tagen wenn die neuen 
Leiterplatten da sind kann ich mehr sagen

von Hans Schmidt (Gast)


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Hallo zusammen,

kurze Info: Post und Chinesen waren schnell, neues Layout läuft 
problemlos. Vielen Dank für eure Tipps!

Gruß, Hans

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das freut mich.

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