Forum: Haus & Smart Home Heizölstand sink direkt nach dem Auftanken


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von EtwasOfftopic (Gast)


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Wir haben letzte Woche Heizöl aufgetankt (Raumtemperatur ca 12°, 
Außentemperatur 5°) und die Tanks waren bis zur maximalen Füllmenge 
gefüllt als der Fahrer wieder gefahren ist. Wir waren dann am Wochenende 
nicht zu Hause und heute fehlen ca. 15 cm Füllhöhe (was ca 500 Litern 
entspricht).

Hat jemand eine Erklärung dafür? Ich würde fast Diebstahl übers 
Wochenende vermuten. Heizung lief übers Wochenede nur minimal.

von Marek N. (bruderm)


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Tank dehnt sich aus?

von Dirk B. (dirkb2)


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Welche Temperatur hatte das Öl beim Einfüllen?

von Heizer (Gast)


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500l Schwankung durch Temperaturänderungen erscheint mir etwas viel - 
sofern es sich um die Heizung in einem EFH handelt.
Wie groß ist denn der Tank?
Hast du die Menge über die Füllstandsanzeige abgelesen, oder wirklich 
visuell geprüft?

von slartibartfaß (Gast)


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Luftblasen beim Einfüllvorgang sind wieder aus dem Öl entwichen?
Wie groß ist der Tank und wieviel wurde zugetankt?
Welcher Tank?
* Batterie-Tank ggf. Ausgleich zwischen den einzelnen Tanks
* Kunststoff oder Stahl ..... ggf. hat sich der Tank etwas verformt.
* Wie wurde die Differenz festgestellt ...... Zeiger oder Stand im Tank 
schief gekuckt?

Das einer geklaut hat, halte ich für die unwahrscheinlichste Erklärung

von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Einfülltemperatur waren 8°
Es sind 6000L Kunststofftank, jeweils 3* 2000L
Getankt wurden 4000L
Wir haben keinen Füllstandsmesser, insofern habe ich mittels 
Taschenlampe abgelesen.

von Snif (Gast)


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Ich kenn es von mir zu Hause wie von slartibartfaß schon erwähnt, das 
sich der Füllstand zwischen 3 Tanks in den ersten Stunden nach Befüllung 
ausgleicht.

Hast du den Füllstand direkt nach dem Tanken an allen 3 Tanks 
verglichen?

von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Es ist tatsächlich so, dass zwei Tanks komplett voll waren und bei einem 
Tank haben ca 10 cm gefehlt. Einen gewissen Ausgleich gab es sicher.
Heute fehlt bei allen drei Tanks ca. 15 cm.
Wenn es ein Ausgleichsvorgang war, hätte ich erwartet, dass bei allen 
Tanks ca. 3-4cm fehlen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> Einfülltemperatur waren 8°
> Es sind 6000L Kunststofftank, jeweils 3* 2000L
> Getankt wurden 4000L
> Wir haben keinen Füllstandsmesser, insofern habe ich mittels
> Taschenlampe abgelesen.

D.h. in jedem Tank waren vorher ca. 670 Liter (wenn die Tanks verbunden 
sind).

Ich weiss, dass damals bei meiner Ex sich die Kunststofftanks durchaus 
seitlich etwas ausdehnten.

Wenn jetzt bei jedem Tank etwa 160 Liter weniger abgelesen werden, dann 
sind das keine 10% - kann mMn durchaus auf Dehnung hindeuten.

Und "mit Taschenlanpe abgelesen" deutet auf eher ungenaue Ablesung hin.

Davon abgesehen: wer klaut denn im Moment Heizöl, zumal so wenig. Das 
lohnt doch das Risiko kaum.

: Bearbeitet durch Moderator
von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Chris D. schrieb:

> Davon abgesehen: wer klaut denn im Moment Heizöl, zumal so wenig. Das
> lohnt doch das Risiko kaum.

Die Einfüllöffnung liegt dummerweise komplett uneinsehbar von außen. Man 
könnte sich zumindest halbwegs risikofrei bedienen und wenn man nur 
wenig klaut fällt es natürlich nicht so schnell auf, insbesondere wenn 
man gesehen hat, dass der Tankwagen da war.

Aber ja, ich traue das eigentlich auch niemandem in der Nachbarschaft 
zu.

von Skyper (Gast)


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> Die Einfüllöffnung liegt dummerweise komplett uneinsehbar von außen.

Am Deckel  des Einfüllstutzens kann man in der Regel ein Schloß dran 
machen... dann sieht mann, wenn sich jemand daran zu schaffen gemacht 
hat...

von Gerald K. (geku)


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> Aber ja, ich traue das eigentlich auch niemandem in der Nachbarschaft
> zu.

Die Diebe kommen von weiter her.

EtwasOfftopic E. schrieb:
> Die Einfüllöffnung liegt dummerweise komplett uneinsehbar von außen.

Kann man einen Schlauch einführen zum Abpumpen? Ist  der Zugang 
(Tankdeckel) durch ein Schloß gesichert?

Warum sollen sich die Gefäße verzögert ausdehen? Es sollte eher 
umgekehrt sein, das Heizöl dehnt sich durch die Erwärmung aus.

Chris D. schrieb:
> Davon abgesehen: wer klaut denn im Moment Heizöl, zumal so wenig. Das
> lohnt doch das Risiko kaum.

50€/100l ? Was passiert den Dieben?

von MaWin (Gast)


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> Einfülltemperatur waren 8°
> Es sind 6000L Kunststofftank, jeweils 3* 2000L
> Getankt wurden 4000L
> Wir haben keinen Füllstandsmesser, insofern habe ich mittels
> Taschenlampe abgelesen.

Von aussen auf die milchig-durchsichtige Tankwand geleuchtet, um zu 
sehen wie weit sie von innen durch Öl benetzt sind ?
Murks.

Nach dem Tanken hängt an den Wänden Öl, viel höher als der Ölspiegel, 
weil es während des Tankens geschwappt hat.
Nach dem Wochenende ist das Öl wieder abgelaufen, dann siehst du den 
Ölspiegel.
Sprich: die Tanks waren nie so voll, wie du meinst.

von Denis (Gast)


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nach jahrelanger Erfahrung kann ich sagen das man den Füllstand mit 
einer Taschenlampe recht genau bestimmen kann. Der Unterschied zum an 
die Wand geschwappten Öl kann man gut erkennen.

Ich denke zapzarap ist die einfachste Lösung.
Sehe es als Lehrgeld an ...

von (prx) A. K. (prx)


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Ich messe den Tankinhalt per Meterstab durch eine kleine Öffnung oben 
direkt am Tank. Bei Metall kann man schlecht durch die Wand sehen. Wobei 
die Bauform des Tanks netterweise eine recht gute Volumenrechnung 
ermöglicht.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Denis schrieb:
> nach jahrelanger Erfahrung kann ich sagen das man den Füllstand
> mit einer Taschenlampe recht genau bestimmen kann. Der Unterschied zum
> an die Wand geschwappten Öl kann man gut erkennen.

Dein Tannk muss nicht derselbe sein wie der des TO, dein erkannter 
Untetschied kann dem TO nicht aufgefallen sein.

> Ich denke zapzarap ist die einfachste Lösung. Sehe es als Lehrgeld an

Meine demente Oma dachte im Altersheim auch immer, dass ihr was geklaut 
wurde, ob Ehering oder Geldbörse, merkwurdigerweise waren die immer da.
Es muss das halbe Hirn sein, das bevorzugt denkt, dass er beklaut wird.

von Martin (Gast)


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EtwasOfftopic E. schrieb:

> Wir haben keinen Füllstandsmesser, insofern habe ich mittels
> Taschenlampe abgelesen.

Kann es bei dir ähnlich sein:

Bei unseren alten gelblichen(!) Tanks habe ich auch mittels Taschenlampe 
gemessen. Nach dem Winter nachgemessen und wir hatten nicht verbraucht.

Einfach vermessen, da der Heizölstand schlecht zu sehen & abzulesen war.

von Peter P. (peterpo)


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EtwasOfftopic schrieb:
> Hat jemand eine Erklärung dafür? Ich würde fast Diebstahl übers
> Wochenende vermuten. Heizung lief übers Wochenede nur minimal.

Ich weiß........in allen Ecken mal auf den Fußboden geleuchtet?
Manchmal vergisst man das naheliegende.

von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Mangels Schloss habe ich erstmal einen dicken blauen Kabelbinder hin. 
Nachdem sowas nicht jeder immer dabei hat sollte man bei Diebstahl den 
zerschnittenen Kabelbinder sehen.

Vermessen schließe ich eigentlich aus. Die Trennlinie ist sehr gut zu 
sehen wenn man die Lampe oben auf den Tank stellt.

PS: Mir ist schon klar, dass sich das paranoid anhört.

von Schön-Heiz-Schirurk (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Ich weiss, dass damals bei meiner Ex sich die Kunststofftanks durchaus
> seitlich etwas ausdehnten.

Waren die wirklich statt mit Silikon mit Heizöl gefüllt? Ob das nun 
ungefählicher ist....

von Gerald K. (geku)


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Peter P. schrieb:
> Ich weiß........in allen Ecken mal auf den Fußboden geleuchtet?

Ist kein Ölaufangwand vorgeschrieben?

von Crazy H. (crazy_h)


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Heizöl schäumt beim Einfüllen und es dauert eine Weile, bis die Luft 
entwichen ist.
Deshalb muß/soll man auch die Heizung bis 3...4h nach dem Betanken 
ausgeschaltet lassen.

von Denis (Gast)


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Die Heizung soll man nach den Tanken für einen Zeitraum abschalten, 
damit sich der aufgewirbelte Dreck wieder am Boden absetzt und nicht die 
Filter belastet.
Schäumendes Heizöl habe ich noch nie gesehen und technisch wüsste ich 
nicht wo beim Pumpvorgang die Luft herkommen sollte.

von L. H. (holzkopf)


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> Vermessen schließe ich eigentlich aus. Die Trennlinie ist sehr gut zu
> sehen wenn man die Lampe oben auf den Tank stellt.
>
> PS: Mir ist schon klar, dass sich das paranoid anhört.

Nix mit paranoid. ;)
Denn Du hast Dich schlicht und einfach nur vermessen bzw. zum falschen 
Zeitpunkt gemessen:
Nämlich direkt nach dem Einfüllen.

Der Zusammenhang dabei ist ganz einfach.
Du hast eine Füll-Leitung für drei Einzeltanks.

Die Füll-Leitung ist obenliegend, und eingefüllt werden kann nur von 
einer Seite her.
Was dazu führt, daß NIEMALS nach dem Einfüllen in allen drei Tanks 
identische Pegelstände zu erwarten sind. ;)

Ganz im Gegenteil gullert in den ersten Tank mehr, in den zweiten Tank 
etwas weniger und in den dritten Tank noch etwas weniger hinein.

Hätten die Tanks untenliegende U-Rohrverbindungen, würden sich die 
Pegelstände sofort "ausgleichen".
Sie haben aber obenliegende U-Rohrverbindungen, weshalb der 
Pegelausgleich nicht sofort und "selbsttätig" erfolgt, sondern erst 
dann, wenn aus dem U-Rohr abgesaugt wird.
Nachdem die abgesaugten Mengen gering sind, dauert der Pegelausgleich 
auch länger als bei unten liegenden U-Rohren.

Evtl. Luftbläschen im Öl spielen dabei keine große Rolle.
Die Wartezeit bis zum "Anwerfen" der Heizung wird hauptsächlich nur 
deshalb empfohlen, damit durch den beim Auffüllen aufgewirbelten Dreck 
in den Öltanks die Filter nicht verstopft werden können.

"Verfeinert" man das Filtersystem (z.B. durch Zwischenschaltung eines 
kleinen Dieselfilters) kann man auch sofort nach dem Öl-Einfüllen in die 
Tanks die Heizung wieder anwerfen.

Allerdings muß man dann den kleinen Filter evtl. mehrmals "ausblasen", 
weil der todsicher verstopft wird.
Hält man die Wartezeit ein, verstopft er höchstens nur ein Mal.
Ich nehme das gelegentliche Ausblasen von ihm gerne "in Kauf":
Er verhindert nämlich auch todsicher, daß Dreck in die Ölpumpe bzw. bis 
in die Brenner-Düse gelangen kann. ;)

von oszi40 (Gast)


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EtwasOfftopic schrieb:
> Ich würde fast Diebstahl übers Wochenende vermuten. 500 l?

Das braucht Zeit und eine Pumpe und Strom. Wer hat das schon alles?
Das scheint eher ein Nachlaufproblem der verbundenen Gefäße.

von Crazy H. (crazy_h)


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Der Ausgleich über die 3 Tanks muß recht schnell passieren, ansonsten 
würde der Heizöllieferant nach dem ersten Tank (dem den er eigentlich 
füllt) nach Hause gehen und die anderen wären nicht mal annähernd voll.

von Ralf X. (ralf0815)


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L. H. schrieb:
> EtwasOfftopic E. schrieb:
>> Vermessen schließe ich eigentlich aus. Die Trennlinie ist sehr gut zu
>> sehen wenn man die Lampe oben auf den Tank stellt.
>>
>> PS: Mir ist schon klar, dass sich das paranoid anhört.
>
> Nix mit paranoid. ;)
> Denn Du hast Dich schlicht und einfach nur vermessen bzw. zum falschen
> Zeitpunkt gemessen:
> Nämlich direkt nach dem Einfüllen.
>
> Der Zusammenhang dabei ist ganz einfach.
> Du hast eine Füll-Leitung für drei Einzeltanks.

Das dürfte noch klar sein.

> Die Füll-Leitung ist obenliegend, und eingefüllt werden kann nur von
> einer Seite her.
> Was dazu führt, daß NIEMALS nach dem Einfüllen in allen drei Tanks
> identische Pegelstände zu erwarten sind. ;)

Prinzipiell richtig, aber mit welcher Zeitdifferenz ist bis zum 
Ausgleich "normal"?
Und an welchem Tank (der drei) hat der TO gemessen?
"Oft" wird der Tank 1 (an der Kelleraussenwand) befüllt, der 
Heizungsbetreiber sichtet aber Tank 3 (bei drei Tanks), da besser 
zugänglich.

> Ganz im Gegenteil gullert in den ersten Tank mehr, in den zweiten Tank
> etwas weniger und in den dritten Tank noch etwas weniger hinein.

Kann sein, aber vorher sollte man hinterfragen.

> Hätten die Tanks untenliegende U-Rohrverbindungen, würden sich die
> Pegelstände sofort "ausgleichen".
> Sie haben aber obenliegende U-Rohrverbindungen, weshalb der
> Pegelausgleich nicht sofort und "selbsttätig" erfolgt, sondern erst
> dann, wenn aus dem U-Rohr abgesaugt wird.
> Nachdem die abgesaugten Mengen gering sind, dauert der Pegelausgleich
> auch länger als bei unten liegenden U-Rohren.

Unten liegende Rohre sind an sich verboten, da sie hohes 
Sicherheitsrisiko darstellen.
Aber unmöglich ist es nicht.

> Evtl. Luftbläschen im Öl spielen dabei keine große Rolle.
> Die Wartezeit bis zum "Anwerfen" der Heizung wird hauptsächlich nur
> deshalb empfohlen, damit durch den beim Auffüllen aufgewirbelten Dreck
> in den Öltanks die Filter nicht verstopft werden können.
>
> "Verfeinert" man das Filtersystem (z.B. durch Zwischenschaltung eines
> kleinen Dieselfilters) kann man auch sofort nach dem Öl-Einfüllen in die
> Tanks die Heizung wieder anwerfen.

Vermichung unterschiedlicher Themen.
Warum?

> Allerdings muß man dann den kleinen Filter evtl. mehrmals "ausblasen",
> weil der todsicher verstopft wird.
> Hält man die Wartezeit ein, verstopft er höchstens nur ein Mal.
> Ich nehme das gelegentliche Ausblasen von ihm gerne "in Kauf":
> Er verhindert nämlich auch todsicher, daß Dreck in die Ölpumpe bzw. bis
> in die Brenner-Düse gelangen kann. ;)

Du bist fast Gott, leider mit kleinen Defiziten. :-)

von L. H. (holzkopf)


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von Johannes R. (oa625)


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Crazy H. schrieb:
> Der Ausgleich über die 3 Tanks muß recht schnell passieren

Ist nicht unbedingt so:
Beim Befüllen wird das Öl mit relativ hohem Druck (mehrere Bar) in das 
Befüllrohr gedrückt. In den Anschlüssen der Tanks befindet sich ein 
Einsatz mit einem Loch, das einen wesentlich kleineren Durchmesser als 
das Befüllrohr hat. Diese Drossel bewirkt, dass sich beim Befüllen ein 
Druck aufbaut, der zu einer (fast) gleichen Befüllung aller Tanks führt.

(Deshalb ist auch ein Ölklau von außen fast unmöglich, weil man den 
Schlauch von außen "um die Ecke" durch dieses Loch in den Tank schieben 
müsste.)

Der Volumenausgleich zwischen mehreren Tanks erfolgt nur über die 
Absaugleitung: Der vollste Tank bietet den geringsten Gegendruck (bzw. 
-Sog), deshalb wird er bevorzugt geleert, bis alle Tanks relativ gleich 
voll sind. Ein Volumenausgleich (nach dem Prinzip der kommunizierenden 
Röhren) über die Saugleitung DARF NICHT stattfinden, weshalb die 
Saugleitungen ein Rückschlagventil besitzen. Grund: Wenn ein Tank leckt, 
würde er das Öl der weiteren Tanks absaugen!

Gruß JRo
(der 1996 eine Ölheizung selbst eingebaut und nach TÜV- und Schofeger- 
Überprüfung in Betrieb genommen hat.)

von wendelsberg (Gast)


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EtwasOfftopic E. schrieb:
> wenn man nur
> wenig klaut

Ja klar 500 l sind wenig. Das sind entweder 3 Faesser oder 25 Kanister, 
das faellt ueberhaupt nicht auf.

Leute gibt es.

wendelsberg

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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wendelsberg schrieb:
> Ja klar 500 l sind wenig. Das sind entweder 3 Faesser oder 25 Kanister,
> das faellt ueberhaupt nicht auf.

Die Menge an Heizöl habe ich letztes Jahr gebraucht...

von Ralf X. (ralf0815)


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100Ω W. schrieb:
> wendelsberg schrieb:
>> Ja klar 500 l sind wenig. Das sind entweder 3 Faesser oder 25 Kanister,
>> das faellt ueberhaupt nicht auf.
>
> Die Menge an Heizöl habe ich letztes Jahr gebraucht...

Und hast Du sie auch bekommen?
Wenn ja, bist Du damit fast ein richtig toller Hecht.
Aber was bin ich ohne einen einzigen Tropfen Heizölverbrauch, weil ich 
es nicht brauchte?
Herrscher der Weltgewässer?
Mein Pajero will Super und meine Heizung Gas... :-)

: Bearbeitet durch User
von GeraldB (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Mein Pajero will Super ...

Oje, daß Auto mit dem peinlichen Namen.

von Ralf X. (ralf0815)


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GeraldB schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Mein Pajero will Super ...
>
> Oje, daß Auto mit dem peinlichen Namen.

Ich nenn es Klaus, Georg, Idi, Auto, etc..
Ich kann es nennen, wie ich will, da rührt sich nichts.
Aber dann kram ich den Schlüssel raus und es gehorcht auf Anweisungen 
per Hände und Füsse.
Für mich ist das soweit ok.

von Manfred (Gast)


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Snif schrieb:
> dasS sich der Füllstand zwischen 3 Tanks
> in den ersten Stunden nach Befüllung ausgleicht.

von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred schrieb:
> Snif schrieb:
>> dasS sich der Füllstand zwischen 3 Tanks
>> in den ersten Stunden nach Befüllung ausgleicht.

Woher weisst Du das?
Hast Du das gelesen?

von Oliver S. (oliverso)


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Von alleine gleicht sich der Ölstand kein bisschen aus, egal, wie lange 
man da wartet. Der Ölstand gleicht sich mit der Zeit dadurch aus, daß 
der Brenner das Öl vor allem aus dem vollsten Tank zieht.

Oliver

von Manfred (Gast)


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Snif schrieb:
> dasS sich der Füllstand zwischen 3 Tanks
> in den ersten Stunden nach Befüllung ausgleicht.

War hier auch so.

Chris D. schrieb:
> Ich weiss, dass damals bei meiner Ex sich die Kunststofftanks durchaus
> seitlich etwas ausdehnten.

Das tun die zeitnah während der Befüllung.

EtwasOfftopic E. schrieb:
> Die Einfüllöffnung liegt dummerweise komplett uneinsehbar von außen. Man
> könnte sich zumindest halbwegs risikofrei bedienen

Schaue Dir den Innenaufbau der Fülleitungen an. Man braucht einen sehr 
flexiblen Schlauch, absaugen über den Einfüllstutzen kann ich mir nicht 
vorstellen.

MaWin schrieb:
> Nach dem Tanken hängt an den Wänden Öl, viel höher als der Ölspiegel,
> weil es während des Tankens geschwappt hat.

Das wäre für mich die einzig vorstellbare Erklärung. Füllt man nach 
Grenzwertgeber, wird bei etwa 90% Tankvolumen abgeschaltet, wirklich 
Randvoll bekommt man die Tanks nicht.

Gerald K. schrieb:
>> Ich weiß........in allen Ecken mal auf den Fußboden geleuchtet?
> Ist kein Ölaufangwand vorgeschrieben?

"Kein Wand" - deutsche Sprache schwere Sprache? Auffangwanne kann man 
theoretisch noch machen, in der Realität tut es niemand mehr, man setzt 
doppelwandige Tanks ein. Bei meinen ist es recht schwierig, den 
Füllstand zuverlässig zu sehen.

Crazy H. schrieb:
> Der Ausgleich über die 3 Tanks muß recht schnell passieren, ansonsten
> würde der Heizöllieferant nach dem ersten Tank (dem den er eigentlich
> füllt) nach Hause gehen und die anderen wären nicht mal annähernd voll.

Ein Ausgleich zwischen den Tanks ist seit Jahren nicht mehr zulässig, 
Stichwort "Hebeschutz". Wenn die Füllgarnitur anständig konstruiert ist, 
laufen die Tanks erstaunlich gleichmäßig voll, bei mir vier in Reihe.

Johannes R. schrieb:
> Ein Volumenausgleich (nach dem Prinzip der kommunizierenden
> Röhren) über die Saugleitung DARF NICHT stattfinden, weshalb die
> Saugleitungen ein Rückschlagventil besitzen. Grund: Wenn ein Tank leckt,
> würde er das Öl der weiteren Tanks absaugen!

Der Volumenausgleich war über Jahrzehnte üblich, ein Rückschagventil gab 
es nicht. Heutzutage lässt man die Saugschläuche oben schwimmen, um das 
zu verhindern.

> Gruß JRo
> (der 1996 eine Ölheizung selbst eingebaut und nach TÜV- und Schofeger-
> Überprüfung in Betrieb genommen hat.)

Meine Anlage habe ich 1995 gebaut, der Schornsteinfeger hat die 
Abgaswerte gemessen und gut war. Heutzutage laufen die Umweltterroristen 
Amok, die unteren Wasserschutzbehörden fordern die  Vorlage eines 
Sachverständigengutachten der Tankanlage und es besteht 
Fachbetriebspflicht.

von Manfred (Gast)


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Ralf X. schrieb:
>>> dasS sich der Füllstand zwischen 3 Tanks
>>> in den ersten Stunden nach Befüllung ausgleicht.
>
> Woher weisst Du das?
> Hast Du das gelesen?

Ich habe versehentlich den falschen Knopf "veröffentlichen" gedrückt, zu 
dem Thema hast Du ausnahmsweise mal einen zutreffenden Kommentar 
geliefert.

von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Vielen Dank für die vielen Antworten.

Wenn kein Ausgleich zwischen den Tanks stattgefunden hat ist die Sache 
noch seltsamer. Inzwischen haben alle drei Tanks gleichen Stand und 
direkt nach dem Auftanken war ein Tank deutlich weniger gefüllt. So viel 
Heizöl kann an einem Wochenende nicht verbraucht worden sein.

Inzwischen denke ich auch, dass das Öl während des Tankens an der Wand 
etwas träge "kleben" geblieben ist. Die Tanks sind schon ein bisschen 
vergilbt und mit der Taschenlampe von oben sieht man natürlich nur auf 
welchem Niveau der Wechsel zwischen hell und dunkel ist.

Irgendwer hat geschrieben, dass man die Tanks eh nur 90% voll bekommt, 
dass wären dann ungefähr die "fehlenden" 500 Litern.

von Serge W. (musikfreund)


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Marek N. schrieb:
> Tank dehnt sich aus?

Ich hab 10.000 Liter unterm Garten, da wäre Ausdehnen eher sch..lecht ;)

Ernsthaft jetzt, ich finde die Frage des TE durchaus berechtigt. Bei mir 
wurde (damals noch von meinen Eltern) in den 70er Jahren die Heizung von 
Kohle auf Öl umgestellt, ich hab das alles so geerbt und nie etwas 
geändert (never touch a running system). Das Haus habe ich dämmen lassen 
und verbrauche seither deutlich weniger Öl, aber die Heizung ist noch 
immer aus den 70ern, alles robuste Technik (die in DL längst verboten 
wäre).

10.000 Liter klingt jetzt viel, aber damals dachten meine Eltern wohl 
-ich kann sie nicht mehr fragen- wenn man schon den Garten aufbaggert, 
kann man auch gleich einen 10.000 Liter Tank einsetzten lassen, dann 
hält der Ölvorrat sogar zwei Winter.

Das vom TE beschriebene Verhalten kenne ich aber. Freilich kann ich den 
Tank nicht anschauen, der ist ja vergraben, aber eines der drei(!) 
elektronischen Zusatzgeräte* zeigt den Füllstand an. Wenn der Ölwagen da 
war, bin ich auch bei 110%, nach einem Tag sind es dann 102% also 
immernoch voll. Bin kein Chemiker, aber vielleicht macht Heizöl sowas, 
keine Ahnung.

Eher kurios finde ich, dass ich für den Tank drei Steuergeräte (kenne 
das deutsche Wort nicht, sorry) habe und für die Heizung nur eines. Das 
ist eine Viessmann Motomatik 300 und für den Tank gibt es einen 
Leckwarngerät, dann eines wo immer ein paar mA fließen lt. 
Messinstrument und dann eben noch die Füllstandsanzeige, elektronisch 
aber mit "analoger" Anzeige in Prozent.

Nächste Woche bekomme ich wieder Öl -ja ich habs verpennt zu bestellen- 
dann werd ich mal drauf achten.

Grüße, Serge

von Serge W. (musikfreund)


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Serge W. schrieb:
> Wenn der Ölwagen da
> war, bin ich auch bei 110%, nach einem Tag sind es dann 102% also
> immernoch voll. Bin kein Chemiker, aber vielleicht macht Heizöl sowas,
> keine Ahnung.

Sehe gerade, die fehlenden 8% entsprächen 800 Litern, also garnicht so 
weit weg von den Werten des TE

von Joachim B. (jar)


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pumpen die etwa Luft mit rein?
Ein tolles Geschäftsmodell um mehr € zu generieren.
Ich sollte mich mal um unsere Heizölstände kümmern Abrechnung und Liter 
Erfassung nach dem Tanken.

von Mani W. (e-doc)


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Joachim B. schrieb:
> pumpen die etwa Luft mit rein?
> Ein tolles Geschäftsmodell um mehr € zu generieren.

Absichtlich wird sicher keine Luft reingepumpt, der Mengenzähler
am Fahrzeug (Tank) ist normalerweise luftblasenfei, aber das
Heizöl, welches so von oben in den Tank fällt, bildet viele kleine
Luftblasen...
Auch wenn diese nicht sichtbar sind...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Mani W. schrieb:
> Absichtlich wird sicher keine Luft reingepumpt, der Mengenzähler
> am Fahrzeug (Tank) ist normalerweise luftblasenfei, aber das
> Heizöl, welches so von oben in den Tank fällt, bildet viele kleine
> Luftblasen...
> Auch wenn diese nicht sichtbar sind...

Genau so ist es, da ist eine Messstrecke am Fahrzeug, mit einem Behälter 
in dem auch immer Flüssigkeit ist, welche auch vom Eichamt plombiert 
ist!

von Mani W. (e-doc)


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Eigentlich ist das Problem damit gelöst...

von Thomas O. (kosmos)


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Auf den Kabelbinder kann man sich nicht verlassen. Ich öffne diese immer 
mit einem kleinen Schraubendreher in dem ich diesen zw. die Rillen und 
dem Widerhacken schiebe und schon kann man ihn aufziehen.

von Gaehn... (Gast)


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Gesundheit!

von EtwasOfftopic E. (etwasofftopic)


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Mani W. schrieb:
> Eigentlich ist das Problem damit gelöst...

Sehe ich auch so. Auch wenn ich es physikalisch nicht verstehe wieso es 
so ist, aber der Rückgang des Ölstandes hat wohl natürliche Ursachen.

Bzgl. Kabelbinder...Mag sein, dass man die aufkriegen kann, aber bei 
einem Schloss sehe ich die große Gefahr, dass in 2 Jahren beim nächsten 
Tanken keiner mehr den Schlüssel findet.:-) Und außerdem glaube ich 
inzwischen nicht mehr, dass Öl geklaut wurde.

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