Forum: www.mikrocontroller.net GMX-WEB.de E-Mail Problem


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Peter F. (toto)


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>Hinweis: die Zustellung von E-Mails an GMX- und Web.de-Adressen und evtl. >andere 
von 1&1 betriebene Accounts ist im Moment wegen Problemen auf >Empfängerseite 
leider nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie den Support z.B. >unter 
gmx@gmxnet.de.

Und was soll ich GMX mitteilen? Das ich mit einer GMX E-Mail Adresse auf 
der Webseite Mikrocontoller.net angemeldet bin und es da irgendwelche 
Probleme gibt?

von Rolf R. (dankobum)


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Strato gehört ja auch zu United Internet.

Wir haben gestern und heute versucht, mit einer Strato-Email-Adresse 
(eigene Domain) eine Apple-ID anzulegen unter:

https://appleid.apple.com/account

Nach Eingabe der Daten wird eine Mail von Apple geschickt mit einem 
Bestätigungscode. Diese Mails kommen nicht an.

Ich vermute die gleichen Problem wie bei gmx und web.de hier, weil alle 
zu United Internet gehören.

Eine Mail an den Strato-Service habe ich gerade diesbezüglich 
verschickt. Mal sehen was und wann die antworten.

Kann jemand das Problem hier auch für Strato-Email-Adressen bestätigen? 
Ich bin hier leider mit einer gmx-Adresse angemeldet und kann es daher 
nicht selber überprüfen.

von Rolf R. (dankobum)


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Peter F. schrieb:
> Und was soll ich GMX mitteilen? Das ich mit einer GMX E-Mail Adresse auf
> der Webseite Mikrocontoller.net angemeldet bin und es da irgendwelche
> Probleme gibt?

Du kannst schreiben, dass System-E-Mails von mikrocontroller.net (hier 
private Nachrichten von anderen Usern) nicht in deinem gmx-Posteingang 
ankommen und das Problem bei gmx liegt und sie das Problem lösen sollen.

von Mark S. (voltwide)


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Rolf R. schrieb:
> Wir haben gestern und heute versucht, mit einer Strato-Email-Adresse
> (eigene Domain) eine Apple-ID anzulegen unter:
>
> https://appleid.apple.com/account
>
> Nach Eingabe der Daten wird eine Mail von Apple geschickt mit einem
> Bestätigungscode. Diese Mails kommen nicht an.

Mit den Amerikanern habe ich schon öfter diese Erfahrung mit 
gmx-Adressen gemacht. Kennt man dort nicht und landet bei denen wohl im 
spam-Ordner.
Gmail-Adresse nehmen und alles wird gut.

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this


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Rolf R. schrieb:
> Peter F. schrieb:
> Und was soll ich GMX mitteilen? Das ich mit einer GMX E-Mail Adresse auf
> der Webseite Mikrocontoller.net angemeldet bin und es da irgendwelche
> Probleme gibt?
>
> Du kannst schreiben, dass System-E-Mails von mikrocontroller.net (hier
> private Nachrichten von anderen Usern) nicht in deinem gmx-Posteingang
> ankommen und das Problem bei gmx liegt und sie das Problem lösen sollen.

Genau das.

Meine Versuche zum GMX-Support durchzukommen waren leider nicht 
erfolgreich. Anscheinend ist das im Moment ein größeres Problem:
https://stackoverflow.com/questions/64907594/aws-ses-554-no-smtp-service-for-web-de-and-gmx-email-addresses
Es scheint so als ob GMX hier stumpfes IP-Blacklisting betreibt, trotz 
gueltigem DKIM, SPF & DMARC. Mit keinem anderen Anbieter hatte ich in 
den letzten Jahren derartige Probleme.

Falls jemand einen alternativen Anbieter sucht, kann ich nur 
https://mailbox.org/de/ empfehlen (1 Euro/Monat).

von Rolf R. (dankobum)


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Rolf R. schrieb:
> Eine Mail an den Strato-Service habe ich gerade diesbezüglich
> verschickt. Mal sehen was und wann die antworten.

Der Strato-Service hat sich diesbezüglich nicht von sich aus bei mir 
gemeldet. Ich habe da dann heute angerufen. Folgende Aussage kam: Ich 
soll den Absender auf die Whitelist setzten. Dann kam noch eine Mail mit 
einer Anleitung dazu.

Ich musste dann *@*.apple.com whitelisten und dann kam die Mail an.

Das kann es ja wohl nicht sein, dass jetzt jeder Apple-Kunde dieses 
whitelisten machen muss.

Ich kann allen nur von Strato abraten.

Wenn die Mails wenigstens im Spam-Ordner landen würden, wäre ich ja 
zufrieden. Aber nein, sie werden kommentarlos abgelehnt.

Zu dem Problem in diesem Forum hier: Vielleicht kann man bei GMX und 
web.de ja auch whitelisten.

Rolf

Beitrag #6514026 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6514032 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Martin (Gast)


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Hallo.

Mit hotmail.com habe ich seit Wochen das gleiche Problem.
eMails werden abgelehnt da ganzer IP Bereich gesperrt. Um wohl Resourcen 
zu schonen bietet der MX dann auch kein STARTTLS an.

Martin

von Schlaumaier (Gast)


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GMX spinnt was Spammails angeht. Mein Tipp. Die App aufs Handy 
installieren. Dort auf die 3 Striche und Spamverdacht absuchen.

Ich habe den Spam-Scanner eigentlich abgeschaltet aber die Spinner 
machen das Trotzdem.

Damals war alles besser. Da haben die eine Betreff-Änderung gemacht, und 
den Spam sauber zugestellt. Muss anscheinend irgend so eine Rechtliche 
Spinnerei sein bei denen oder die Chefetage hat was angeordnet was kein 
Sinn macht.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Liegt doch an euch, wenn ihr zu solchen Anbietern geht. Die stehen nun 
mal für Schrott und ihr wundert euch warum ihr dann tatsächlich Schrott 
bekommt...

von D00fi (Gast)


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> GMX spinnt was Spammails angeht.

Du hast wie ueblich keine Ahnung.

Eine Mail die mit Fehlercode 554 (u. aehnliche)
abgelehnt wird, hat es nicht mal bis in den
Spamordner geschafft...
Da muss man also nicht mal suchen.

von Mark B. (markbrandis)


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Tim T. schrieb:
> Liegt doch an euch, wenn ihr zu solchen Anbietern geht.

Welcher ist denn besser? Bedenke, dass viele Leute nix ausgeben wollen. 
Für einen Preis von Null Euro ist der Dienst von WEB.DE oder GMX nicht 
schlecht.

von Schlaumaier (Gast)


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Ich zahle 3 Euro im Monat bei gmx. Die sind es mir wert.

Besonders weil ich dann andere Rechte habe. Meine Emails darf z.b. GMX 
nicht mit Werbung vollmüllen. Und das Fax ist auch niedlich.

von D00fi (Gast)


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> Welcher ist denn besser?

mailbox.org wurde ja schon genannt.
Und der eine Euro ist gut investiert.

Was mich an mailbox.org stoert, ist das Fehlen eines
"einfachen" Webmailers. Also ohne Pseudo-Office-Funktionen
und den ganzen Ballast den man nicht braucht.
Das kann selbst Yahoo besser.

Bei GMX gibt es nur eine Javascriptfreie Mobilversion,
die vermutlich auf Anweisung des Managements vor einigen
Jahren verkrueppelt wurde.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Liegt doch an euch, wenn ihr zu solchen Anbietern geht.
>
> Welcher ist denn besser? Bedenke, dass viele Leute nix ausgeben wollen.
> Für einen Preis von Null Euro ist der Dienst von WEB.DE oder GMX nicht
> schlecht.

You get what you pay for.

Also entweder zahlt man den einen Euro (oder auch 2-3) im Monat für 
seine Emails oder man freundet sich eben damit an das es eben öfters mal 
Probleme gibt.
Ich für meinen Teil, bin schon seit Jahren bei Domainfactory und da 
eigentlich zufrieden, wobei das aber auch seit der Übernahme durch Host 
Europe und dann insbesondere nochmal nach Übernahme durch GoDaddy etwas 
gelitten hat. Nur ist das Qualitätsniveau dort soweit über dem was 
United Internet bietet, das es eigentlich nur als Jammern auf sehr hohem 
Niveau angesehen werden kann.

Nur wenn ich mir das Markenportfolio der United Internet anschaue, ist 
das praktisch eine Blacklist von Unternehmen die man besser meiden 
sollte.

von (prx) A. K. (prx)


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Tim T. schrieb:
> oder man freundet sich eben damit an das es eben öfters mal
> Probleme gibt.

Wobei ich das "öfter mal Probleme" bei GMX nicht bestätigen kann. Mit 
oder ohne 3€/Monat.

: Bearbeitet durch User
von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> oder man freundet sich eben damit an das es eben öfters mal
>> Probleme gibt.
>
> Wobei ich das "öfter mal Probleme" bei GMX nicht bestätigen kann. Mit
> oder ohne 3€/Monat.

Also ich kenne das (von Dritten) etwas anders, neben dem üblichen Mails 
kommen einfach nicht an: gelöschte Postfächer, gelöschte Mails tauchen 
wieder auf, Seite nicht erreichbar, Login funktioniert nicht, Mails 
werden verzögert zugestellt, Mails kommen mehrfach an, grundloses 
blacklisting, etc.

von Rolf R. (dankobum)


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Rolf R. schrieb:
> Das kann es ja wohl nicht sein, dass jetzt jeder Apple-Kunde dieses
> whitelisten machen muss.
>
> Ich kann allen nur von Strato abraten.

Der Strato-Support hat sich nochmals bei mir gemeldet. Ich habe denen 
geantwortet. Es wird also noch an der Sache gearbeitet. Mal sehen, wie 
es weiter geht.

von Schlaumaier (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Login funktioniert nicht, Mails
> werden verzögert zugestellt, Mails kommen mehrfach an, grundloses
> blacklisting, etc.

Klingt nach einer Server-Störung und das Einspielen eines Backup. ;)

Ich bin schon seit Ewigkeiten bei GMX. Das ist aus einer Zeit als ich 
mein Provider öfters gewechselt habe als meine Unterhose. (ca. 3-5 x am 
TAG).

Und es war eine gute Entscheidung. Als ich von der Telekom zu Unitymedia 
gewechselt bin musste ich in Sachen Email NIX machen. Ich breche in 
Panik aus wenn ich bedenke wo ich überall angemeldet bin, und da überall 
die Email anderes ändern müsste.

von Reinhard S. (rezz)


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Schlaumaier schrieb:
> Ich bin schon seit Ewigkeiten bei GMX. Das ist aus einer Zeit als ich
> mein Provider öfters gewechselt habe als meine Unterhose. (ca. 3-5 x am
> TAG).

Meine erste Mailadresse war bei web.de, damals noch mit zugeschicktem 
Brief zur Authentifizierung.

> Und es war eine gute Entscheidung. Als ich von der Telekom zu Unitymedia
> gewechselt bin musste ich in Sachen Email NIX machen. Ich breche in
> Panik aus wenn ich bedenke wo ich überall angemeldet bin, und da überall
> die Email anderes ändern müsste.

Ich hab seit etlichen Jahren meine eigene Domain mit Mail, da spart man 
sich den Stress auch und kann auch mal rumspielen.

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Ich selber bin schon bei GMX da konnte man sich nur mit ein 56K Modem 
Einwählen und es wurde damals Minutenweise abgerechnet.
Das war so 1998 - 1999.

Wenn ich zu einem anderen E-Maildienst wechseln müsste wäre das ein 
erheblicher Aufwand überall die E-Mail zu ändern.
Und die Adresse wurde bei vielen Diensten verwendet.

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Michael M. schrieb:
> Wenn ich zu einem anderen E-Maildienst wechseln müsste wäre das ein
> erheblicher Aufwand überall die E-Mail zu ändern.
> Und die Adresse wurde bei vielen Diensten verwendet.

Deswegen ist eine eigene Domain für Mail doch ganz gut.

von Schlaumaier (Gast)


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100Ω W. schrieb:
> Deswegen ist eine eigene Domain für Mail doch ganz gut.

Ich habe zwar eine eigene Domain. Aber da lege ich nur Daten ab die 
nicht "per E-Mail versendbar sind" ohne großen Aufwand.

Aber 1. da ändert sich dauernd was(ich hab die Domain erst sein 10 
Jahren und den Vertrag schon 3 x geändert) und 2. ist mir das 
einrichten/warten zu viel Aufwand.

von Nick M. (Gast)


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Ich bin schon so lange bei GMX, ich glaub da gab es noch kein Internet. 
*)
Probleme gab es noch nie.

*) Damals ist ISDN noch der neueste Schei** gewesen. Ich war 
Geschäftskunde, weil Privatkunden sowas aus Sicht der Post nicht 
brauchten. Von der Post sind 2 Typen gekommen um das zu installieren. 
Für die war das auch ziemliches Neuland. Das war in München, also nicht 
irgendwo in Hinterdupfing.

von Reinhard S. (rezz)


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Schlaumaier schrieb:
> Aber 1. da ändert sich dauernd was(ich hab die Domain erst sein 10
> Jahren und den Vertrag schon 3 x geändert)

Andere wechseln alle 2 Jahre den Vertrag wegen Mehrleistung zum gleichen 
Preis... Ich wurde auch schon mehrmals hochgestuft.

> und 2. ist mir das
> einrichten/warten zu viel Aufwand.

Da gibts nix zu warten und die Einrichtung im Mailprogramm ist genauso 
einfach/schwierig wie bei web.de.

von michael_ (Gast)


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Seit mehr als 10 Jahren habe ich auch 2x Free-GMX-Mail.
Nie Probleme gehabt.
Damals angelegt, um das "Gute" Email nicht zu belasten.
Mittlerweile gehen da fast alle Konten von div. Versendern drüber.
Ca. 20.

Ist da so ein Internetkrieg im Gange?
Ähnlich wie mit Huawei.

von Alexander S. (alesi)


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Ich habe gestern (21.12.) im Forum eine E-Mail an einen anderen 
Forennutzer geschrieben und wieder eine Kopie der E-Mail an meine web.de 
Adresse erhalten. Es scheint also wieder zu funktionieren. Ob immer oder 
nur sporadisch kann ich nicht sagen.

von Mike J. (emjey)


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Alexander S. schrieb:
> Ob immer oder nur sporadisch kann ich nicht sagen.

Bei Freenet habe ich µC.NET in eine Whitelist eingetragen damit ich 
wieder eMails bekomme.

Ich habe von µC.NET noch nie Werbe-eMails bekommen, von daher ist es 
irgend wie ganz generell unlogisch dass diese eMails blockiert werden.

von Mario X. (grinderfx)


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Bei GMX und WEb.de bekommt man nicht mal mehr Emails von der Regierung 
bzw. von der Behörde. Somit bekommt man seine Termine nicht und schon 
gar nicht den Code den man zum Besuch des Bürgeramtes und Co. benötigt.
Ich habe bei Strato, 1&1 und bei Cyren gearbeitet. Letztere macht für 
United Internet die Spamerkennung und hier liegt gerade der Fehler.
Nur wird man das dort mit Sicherheit nicht mehr beheben und jedem ist 
gerade einfach GMX und Co. zu verlassen.

von Alexander S. (alesi)


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Mario X. schrieb:
> Letztere macht für
> United Internet die Spamerkennung und hier liegt gerade der Fehler.

Der Spamfilter von web.de ist bei mir (momentan) nicht aktiviert.

von Mike J. (emjey)


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Alexander S. schrieb:
> Der Spamfilter von web.de ist bei mir (momentan) nicht aktiviert.

Bei mir auch nicht mehr, denn web-de hatte mir Nachrichten meiner 
Wasserbehörde weggefiltert, so dass ich dann nur ganz zufällig vor Ort 
war ... und das war ganz extrem wichtig.

Weshalb haben die keine Whitelist für Behörden ?
Deutschland und sehr viele Unternehmen sind so ... dämlich wenn es um 
Digitalisierung oder allgemein das Internet geht.

Web-de will aber meine eMails lesen, damit sie mir ihren "ganz tollen" 
Service anbieten können. Was für ein Sch*iß. Die bekommen nicht mal das 
Einfachste gebacken und dann soll ich die an meine persönlichen Daten 
lassen? Nein, ganz sicher nicht!

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Ich hatte erst *@mc.net und auch *@Mikrocontroller.net in die Whitelist 
geschrieben.
Bei beiden wurde der Newsletter immer noch in den Spamordner abgelegt.
Erst nachdem ich *@*.mcsv.net in die Whitelist geschrieben habe wurde 
der Newsletter korrekt zugestellt.

: Bearbeitet durch User
von Schlaumaier (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Weshalb haben die keine Whitelist für Behörden ?

Weil das nicht funktioniert.  Ich bekomme min. 1-3 x im Monat Emails von 
"Amazon" das mein Konto "Sicherheitsüberprüft" werden muss.

Vermutlich weil die die Fake-Emails durch lassen.

Das würde alles perfekt funktionieren wenn im DE die Behörden mal nicht 
nur von Digitalisierung reden sondern sie auch mal ernsthaft 
praktizieren würden.  Ein anständigen Server mieten. Mit fester IP. Alle 
Behörden verschicken die Mails über diesen Server und die Mail-Provider 
kennen diesen IP und ruhe ist. DE-Mail-Provider könnten sogar gesicherte 
Verbindungen dahin aufbauen.

Aber NEIN, bei uns macht jede kleinste Dorfklitsche ihren eigenen Mist. 
Merkt man sehr gut an den Schulen. Anstatt einfach mal ein fetten 
Auftrag an einen Konzern zu geben muss jede Schule sich selbst drum 
kümmern. Ergebnis : 6 Monate auf den Arsch gesessen und nun heulen.

von M. P. (phpmysqlfreak)


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Schlaumaier schrieb:
> DE-Mail-Provider könnten sogar gesicherte
> Verbindungen dahin aufbauen.

Gesicherte/Verschlüsselte Verbindung braucht kein DE-Mail. Das kann 
jeder vernünftige Server, sonst ist er nicht gescheit konfiguriert.

Wenn DE-Mail wenigstens vernünftige Ende-zu-Ende Sicherheit bieten 
würde, würde ich das System ja verstehen, aber so?

Ich muss mal ins mail.log schauen, wie Spamassassin die Mails von hier 
bewertet. Probleme hatte ich bisher nicht beim Empfang.

von Schlaumaier (Gast)


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M. P. schrieb:
> Gesicherte/Verschlüsselte Verbindung braucht kein DE-Mail. Das kann
> jeder vernünftige Server, sonst ist er nicht gescheit konfiguriert.

Ist mir klar. Aber wenn du eine direkte (verschlüsselte) Verbindung 
aufbaust, dann ist es möglich Fake-Emails zu erkennen die sich als 
Behörden-Mails tarnen.  Einfach gesagt : Alles was nicht vom 
Behördenserver kommt und eine Behördenadresse hat ist pöse.

von (prx) A. K. (prx)


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M. P. schrieb:
> Gesicherte/Verschlüsselte Verbindung braucht kein DE-Mail. Das kann
> jeder vernünftige Server, sonst ist er nicht gescheit konfiguriert.

SMTP über SSL ist aber nur von Hop zu Hop verschlüsselt. Oft mit 
selbstgebauten Zertifikat, weshalb die empfangenen Server nicht pingelig 
sein können.

Authentifizierte Absenderadresse oder Ende zu Ende Verschlüsselung ist 
sinnvoller als Transportverschlüsselung.

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (emjey)


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Schlaumaier schrieb:
> Ergebnis : 6 Monate auf den Arsch gesessen und nun heulen.

Ja, habe ich auch gemerkt. Ich hätte nie gedacht dass die Schulen so 
unfähig sein könnten ... aber ich wurde eines besseren ... oder eher 
schlechteren belehrt.

Bei eMail scheint es so zu sein dass jeder da in den Header rein 
schreiben kann was er will.

Wenn mir mein Professor eine eMail geschickt hat, dann stand da 
teilweise ein Datum drin welches mehrere Jahre zurück liegt.
Es gibt offenbar keinen Server der dieses Datum in irgend einer Weise 
verifiziert.
Da könnte man dann im Ernstfall sagen dass die eMail ja schon vor 3 
Jahren verschickt worden ist und man irgend welche Fristen verstreichen 
lassen hat.

Das eMail-System ist meiner Ansicht nach fürn Ars*h.

Das Telefonsystem ist offenbar genau so blöd. Es können irgend welche 
Leute anrufen, man muss im laufe des Gespräches offenbar nur ein mal 
"ja" sagen und die können sich dann ihre Genehmigung zurecht schneiden 
um einen Werbemüll zu schicken.
Die Telefonnummer dieser Leute ist auch gefälscht, die können jede 
beliebige Nummer auf deinem Telefon erscheinen lassen die sie wollen.

So ein System ist wirklich für die Tonne.
Wenn es so kaputt ist, dann sollte man alles weg werfen und ein mal neu 
machen. Aber es scheint so als ob man mit so einem Mist-System weiter 
rumkrepeln will.

Es ist zwar jetzt voll digitalisiert, aber den alten Mist haben sie 
trotzdem übernommen.

Es kann nicht so schwer sein einen verifizierten Weg zu finden um den 
Anrufer ganz genau zu identifizieren. Also sobald er die Verbindung 
aufgebaut hat weiß man ganz genau wer da an der anderen Seite mit einem 
sprechen will.

Es ist alles möglich und es ist mit Sicherheit auch nicht kompliziert, 
wenn man es wirklich ein mal neu macht und ohne auf 
Abwärtskompatibilität zu dem total verhunzten System pochen zu wollen.

von Marc H. (marchorby)


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Peter F. schrieb:
>>Hinweis: die Zustellung von E-Mails an GMX- und Web.de-Adressen und evtl. 
>andere
> von 1&1 betriebene Accounts ist im Moment wegen Problemen auf >Empfängerseite
> leider nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie den Support z.B. >unter
> gmx@gmxnet.de.
>
> Und was soll ich GMX mitteilen? Das ich mit einer GMX E-Mail Adresse auf
> der Webseite Mikrocontoller.net angemeldet bin und es da irgendwelche
> Probleme gibt?

Die Löschmods von denen sind ja noch schneller als die (der) hier im 
Forum :-P

von M. P. (phpmysqlfreak)


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(prx) A. K. schrieb:
> Authentifizierte Absenderadresse oder Ende zu Ende Verschlüsselung ist
> sinnvoller als Transportverschlüsselung.

Da stimme ich dir vollkommen zu. Aber all das bietet DE-Mail eigentlich 
auch nicht. Jede DE-Mail würde vom Betreiber in meinem Namen 
unterschrieben werden - nicht von mir. Wenn also jemand diese zentrale 
Stelle unter seine Kontrolle bringen würde, kann er gleich im Namen und 
mit Unterschrift solche DE-Mails verteilen.  Gibt dazu einen netten 
Beitrag vom CCC.

Ende-zu-Ende wäre das beste, aber wohl noch nicht einfach genug für die 
meisten. - Persönlich signiere ich mit PGP. Und wenn ich den 
verifizierten, öffentlichen Schlüssel habe, verschlüssele ich auch die 
Emails entsprechend.

Mike J. schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Ergebnis : 6 Monate auf den Arsch gesessen und nun heulen.
>
> Ja, habe ich auch gemerkt. Ich hätte nie gedacht dass die Schulen so
> unfähig sein könnten ... aber ich wurde eines besseren ... oder eher
> schlechteren belehrt.

Die Erfahrung durfte ich bei meinem Kind auch machen. Aber auch das 
scheint von Schule zu Schule unterschiedlich zu sein, wenn ich an den 
Bekanntenkreis denke.

von Reinhard S. (rezz)


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Mike J. schrieb:
> Es ist alles möglich und es ist mit Sicherheit auch nicht kompliziert,

Wenn du alle möglichen Sachen (Verschlüsselung, Identifizierung, etc.) 
berücksichtigst ist es mit Sicherheit nicht mehr einfach.

> wenn man es wirklich ein mal neu macht und ohne auf
> Abwärtskompatibilität zu dem total verhunzten System pochen zu wollen.

Es kann halt jeder, es versteht jeder. Ist genauso mit TCP/IP, GSM oder 
MP3. Versuch das mal zu ersetzen...

von M.M.M (Gast)


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Mike J. schrieb:

> Bei mir auch nicht mehr, denn web-de hatte mir Nachrichten meiner
> Wasserbehörde weggefiltert, so dass ich dann nur ganz zufällig vor Ort
> war ... und das war ganz extrem wichtig.

So wichtig kann es nicht gewesen sein, wenn Du Dir für wichtige Post 
keinen vernünftigen Briefkasten ans Haus hängst.

> Weshalb haben die keine Whitelist für Behörden ?
:
> Web-de will aber meine eMails lesen, damit sie mir ihren "ganz tollen"
> Service anbieten können. Was für ein Sch*iß. Die bekommen nicht mal das
> Einfachste gebacken und dann soll ich die an meine persönlichen Daten
> lassen? Nein, ganz sicher nicht!

Das Problem sind User wie Du, die auf der einen Seite zu geizig sind, 
ein paar Kröten für einen verünftigen Mailprovider auszugeben und sich 
andererseits dann über eben diesen Provider beschweren, wenn Spam durch 
kommt bzw. der seinen kostenlosen Dienst irgendwie, hier halt durch 
Werbung, finanzieren will.

Mike J. schrieb:
> Wenn mir mein Professor eine eMail geschickt hat, dann stand da
> teilweise ein Datum drin welches mehrere Jahre zurück liegt.
> Es gibt offenbar keinen Server der dieses Datum in irgend einer Weise
> verifiziert.

Warum sollte ein Server das tun? Es ist nicht Aufgabe des Briefträgers, 
in der Post anderer Leute rumzupfuschen!

> Da könnte man dann im Ernstfall sagen dass die eMail ja schon vor 3
> Jahren verschickt worden ist und man irgend welche Fristen verstreichen
> lassen hat.

Ach herrje, transportierende Mailserver setzen einen Zeitstempel.

> Das eMail-System ist meiner Ansicht nach fürn Ars*h.

Und Dein Geschreibsel peinlich.

> Das Telefonsystem ist offenbar genau so blöd. Es können irgend welche
> Leute anrufen, man muss im laufe des Gespräches offenbar nur ein mal
> "ja" sagen und die können sich dann ihre Genehmigung zurecht schneiden
> um einen Werbemüll zu schicken.
> Die Telefonnummer dieser Leute ist auch gefälscht, die können jede
> beliebige Nummer auf deinem Telefon erscheinen lassen die sie wollen.

Ah, jetzt soll das Telefon den Bediener verifizieren.

> So ein System ist wirklich für die Tonne.
> Wenn es so kaputt ist, dann sollte man alles weg werfen und ein mal neu
> machen. Aber es scheint so als ob man mit so einem Mist-System weiter
> rumkrepeln will.

Vielleicht solltest Du einfach mal lernen, damit vernünftig umzugehen.

> Es ist zwar jetzt voll digitalisiert, aber den alten Mist haben sie
> trotzdem übernommen.
>
> Es kann nicht so schwer sein einen verifizierten Weg zu finden um den
> Anrufer ganz genau zu identifizieren. Also sobald er die Verbindung
> aufgebaut hat weiß man ganz genau wer da an der anderen Seite mit einem
> sprechen will.

Hey, das ist ganz einfach. Man ruft 'ne verifizierte Telefonnummer 
zurück. Funtioniert, seit es Telefon gibt.

Also, wenn so ein Beitrag von den üblichen Verdächtigen gekommen wäre, 
die noch mit Rechenschieber und Röhrenradio groß geworden sind, könnt 
man's verstehen. Bei Dir muß man vermuten, daß Schule und Uni es 
verabsäumt haben, Dir die notwendige Medienkompetenz mit auf den 
Lebensweg gegeben zu haben.

von Mike J. (emjey)


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Reinhard S. schrieb:
> Wenn du alle möglichen Sachen (Verschlüsselung, Identifizierung, etc.)
> berücksichtigst ist es mit Sicherheit nicht mehr einfach.

Ich dachte da eher daran dass man quasi einen Regierungs-Server 
erstellt, wo jeder Bürger ein Konto hat und wo man dann mit einer 
Anwendung (also nicht Thunderbird oder Outlook) alle möglichen Dinge 
machen kann.

Man identifiziert sich durch den elektronischen Personalausweis 
(wenigstens das erste mal bei der Anwendung nachdem man sie installiert 
hat) und eine gesicherte Verbindung kann man dann über die üblichen 
Techniken aufbauen.

Ich kann dann in dem Konto alle Behörden anschreiben, Daten in meinem 
Konto für die entsprechende Behörde hinterlegen und frei schalten. Also 
nie wieder drei mal hintereinander verbummelte Einschreiben.
(So viel zu Einschreiben und deren Wert. Sie könnten auch sagen dass der 
Umschlag leer war oder dass dort nur leere Blätter drin waren.)

Wenn man das elektronisch macht, dann können sie sich so viele digitale 
Kopien aus dem freigeschalteten Ordner ziehen wie sie möchten. Spart mir 
Kosten und die können sich nicht mehr rausreden.

Zusätzlich ist jede Person oder Firma in diesem Netzwerk zwangsläufig 
eindeutig identifizierbar. Man braucht also nicht damit zu rechnen dass 
man irgend welche komischen eMails bekommt, denn das hätte direkte 
Konsequenzen.

Man kann dann zum Beispiel Werbung für entsprechende Firmen erlauben. 
Also kein "OptOut", sondern "OptIn".

Aktuell ist es ja so dass eigentlich jeder an meine persönlichen Daten 
kommt, das Einwohnermeldeamt gibt die Daten raus ohne dass es da eine 
großartige Hürde gibt. Man kann denen scheinbar auch nicht sagen dass 
man das nicht möchte.

von Reinhard S. (rezz)


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Mike J. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Wenn du alle möglichen Sachen (Verschlüsselung, Identifizierung, etc.)
>> berücksichtigst ist es mit Sicherheit nicht mehr einfach.
>
> Ich dachte da eher daran dass man quasi einen Regierungs-Server
> erstellt, wo jeder Bürger ein Konto hat und wo man dann mit einer
> Anwendung (also nicht Thunderbird oder Outlook) alle möglichen Dinge
> machen kann.

Super, properitäre Lösung, intransparent, Closed Source und womöglich 
noch unverschlüsselt auf dem Server. Da kann man Leuten dann ja gleich 
sonstwas unterschieben.

> Ich kann dann in dem Konto alle Behörden anschreiben, Daten in meinem
> Konto für die entsprechende Behörde hinterlegen und frei schalten. Also
> nie wieder drei mal hintereinander verbummelte Einschreiben.

Was habt ihr für Tätigkeiten? Ich hatte solche Probleme noch nie und die 
einzige Behörde, mit der ich regelmäßigen (jährlichen) Online-Kontakt 
habe, ist das Finanzamt via Elster.

> Man kann dann zum Beispiel Werbung für entsprechende Firmen erlauben.
> Also kein "OptOut", sondern "OptIn".

Super. Werbung auf einer staatlichen Plattform.

> Aktuell ist es ja so dass eigentlich jeder an meine persönlichen Daten
> kommt, das Einwohnermeldeamt gibt die Daten raus ohne dass es da eine
> großartige Hürde gibt. Man kann denen scheinbar auch nicht sagen dass
> man das nicht möchte.

Meines Wissens nach kannst du das.

von Mike J. (emjey)


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Reinhard S. schrieb:
> Super, properitäre Lösung, intransparent, Closed Source und womöglich
> noch unverschlüsselt auf dem Server. Da kann man Leuten dann ja gleich
> sonstwas unterschieben.

Wie kommst du denn darauf?

Das muss natürlich open Source sein. Die Bürger bezahlen das ja auch und 
es muss auch von anderen Regierungen für ihre Bürger leicht adaptierbar 
sein. Es wäre ja blöd die selbe Software mehrfach zu schreiben.

> Meines Wissens nach kannst du das.
Ja, dann mach das mal. Die lachen dich aus oder sagen dass so etwas 
nicht geht. Wenn du wissen willst weshalb, dann kommt so etwas wie: 
"Weil Baum"

> Was habt ihr für Tätigkeiten?
Manchmal müssen eben Daten von Grundstücken eingeholt werden, weil da 
etwas gebaut werden soll. Wenn die Behörde sich dann Monate lang tot 
stellt, dann kann man in der Zeit quasi nichts machen oder muss 
versuchen alles umzuplanen. Das ist aber dann wie bei Kuchen backen, 
wenn die Eier fehlen, dann kann man eigentlich alles liegen lassen bis 
man welche geholt hat.
Ich kann ja nicht zum Schluss den verhunzten Kuchen damit einstreichen, 
damit das Eiweiß irgend wie in den Kuchen hinein diffundiert.

von Reinhard S. (rezz)


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Mike J. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Super, properitäre Lösung, intransparent, Closed Source und womöglich
>> noch unverschlüsselt auf dem Server. Da kann man Leuten dann ja gleich
>> sonstwas unterschieben.
>
> Wie kommst du denn darauf?

Erfahrung...

> Das muss natürlich open Source sein.

Netter Gedanke, aber bisher halt nie in der Praxis gesehen.

> Es wäre ja blöd die selbe Software mehrfach zu schreiben.

Hindert aber keinen daran, es trotzdem zu machen.

>> Meines Wissens nach kannst du das.
> Ja, dann mach das mal. Die lachen dich aus oder sagen dass so etwas
> nicht geht.

Im lokalen Amtsblatt gabs alle paar Monate mal nen Vordruck dafür. 
Sollte mich also wundern, wenns nicht geht.

>> Was habt ihr für Tätigkeiten?
> Manchmal müssen eben Daten von Grundstücken eingeholt werden, weil da
> etwas gebaut werden soll.

Klingt nach dienstlicher Arbeit?

> Wenn die Behörde sich dann Monate lang tot
> stellt, dann kann man in der Zeit quasi nichts machen oder muss
> versuchen alles umzuplanen. Das ist aber dann wie bei Kuchen backen,
> wenn die Eier fehlen, dann kann man eigentlich alles liegen lassen bis
> man welche geholt hat.

Absolut richtig, aber das hat doch mit der Wahl des 
Kommunikationsmediums nix zu tun?

von Mike J. (emjey)


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Reinhard S. schrieb:
> Absolut richtig, aber das hat doch mit der Wahl des
> Kommunikationsmediums nix zu tun?

Nein, es war so als ob die Behörde gar nicht existieren würde und man 
gerade dem Weihnachtsmann seine Wünsche schreibt.
Auf der einen Webseite der Behörde war zum Beispiel die PDF-Datei nicht 
verlinkt in der man sich die Gebühren anschauen konnte.
Die eMail-Adresse welche dort stand, die war auch nicht erreichbar, die 
eMail ist zurück gekommen.

Es gab dann noch eine zweite Webseite in der gesammelt die 
Ansprechpartner mit ihren eMail-Adressen standen und diese eMail kam 
auch nie zurück.
Ich hatte dann nach Monaten gehört dass diese Behörde seit einer Woche 
wieder arbeitet, da habe ich dann natürlich sofort angerufen und der 
Herr hatte meine eMail offenbar schon gelesen, aber mir noch nicht 
geantwortet. :-/

Ich frage mich weshalb die da kein Home-Office machen. Ob die jetzt vom 
Arbeitsplatz auf die Daten zugreifen oder von einem Laptop der zu Hause 
steht (über einen VPN-Tunnel), das macht doch keinen Unterschied.

Ich meine ... da sind Monate vergangen ohne dass da auch nur irgend 
jemand den Versuch gemacht hat den Service wieder verfügbar zu machen.

> Im lokalen Amtsblatt gabs alle paar Monate mal nen Vordruck dafür.
> Sollte mich also wundern, wenns nicht geht.
Bei uns hier nicht, das hat man mit einem Kopfschütteln und 
Unverständnis abgewiesen. Meinen Vordruck hatte ich von einer 
Verbraucherschutz-Webseite.

von michael_ (Gast)


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Ich habe heute wieder mal in meinen Telekom Router geguckt.
Und da ist GMX als vertrauenswürdig aufgeführt.

Was gibt es da für andere Probleme?

von Reinhard S. (rezz)


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michael_ schrieb:
> Ich habe heute wieder mal in meinen Telekom Router geguckt.
> Und da ist GMX als vertrauenswürdig aufgeführt.
>
> Was gibt es da für andere Probleme?

Hat Andreas vor über 2 Wochen hier im Thread geschrieben.

Tip: Dein Telekom-Router hat damit nix zu tun.

von foobar (Gast)


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Zur Info:  Ich hatte vor ca. einem halben Jahr das Problem, dass E-Mails 
eines Druckers von GMX nicht mehr angenommen wurden.  Fehlermeldung:

  "554-Reject due to policy restrictions."

Wie sich herausgestellt hat, hat GMX die Überprüfung des Headers 
verschärft - alles was nicht 100% RFC-Konform ist, wird abgewiesen.  Im 
Falle des Druckers war es ein fehlendes Komma hinter dem Wochentag im 
Date-Header.

von Sven L. (sven_rvbg)


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foobar schrieb:
> Wie sich herausgestellt hat, hat GMX die Überprüfung des Headers
> verschärft - alles was nicht 100% RFC-Konform ist, wird abgewiesen.  Im
> Falle des Druckers war es ein fehlendes Komma hinter dem Wochentag im
> Date-Header.

Ja aber ein Daheimanschluss ist etwas anderes als Server in einem RZ.

Als Daheim-User wirst du mit unauthentifiziertem SMTP gar keine Chance 
haben,
die Server in Rechenzentren tauschen Ihre Mails über die im DNS 
bekanntgegebenen MXer aus.

Die letzten Tage kamen Mails von mc.net auch wieder an.

von foobar (Gast)


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> Ja aber ein Daheimanschluss ist etwas anderes als Server in einem RZ.

Nix Daheimanschluß.  Der einliefernde Server steht in einem 
Rechenzentrum, mit fester IP, korrektem Reverse-DNS und allem 
dazugehörigen Pipapo.  In dem Moment, wo ich im Postfix-cleanup die 
Date-Zeile korrigiere[1], wird die Mail auch anstandslos angenommen. 
Das ist einfach ein verschärfter Spam-Filter bei GMX: malformed header 
field -> reject.


[1] Kann es leider nicht im Drucker fixen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ich ging ja vom Drucker ohne nachgeschalteten eigenen Mailserver aus.

Aber wir wissen auch beide, das solche Maßnahmen (leider) immer 
notwendiger werden, bei immer steigendem Spamaufkommen.

Die sagen sich halt, wer zu doof ist einen richtigen SMTP-Dialog zu 
führen,
den weisen wir schon an der Tür ab.

Wenn man teilweise sieht, mit welchen Namen sich auch Mailserver 
größerer Firmen im Internet bei MXern melden, dann ist das teilweise 
recht traurig.

Und wenn man dann versucht, deren Admins zu erklären, warum die Mails 
nicht durchgehen... Und bei den ganz harten Fällen hatte man dann seine 
Whitelist...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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das mit gmx.de und web.de scheint scheint nicht nur mikrocontroller.net 
zu betreffen.

Bei Westlotto.de erscheint der Hinweis:
"Bitte beachten sie, dass unsere E-Mails bei GMX und web.de aufgrund 
eines technischen Problems zurzeit bis zu 24 Stunden verzögert ankommen. 
[...]"

von Oliver S. (oliver_s)


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Hallo,

das Problem bei web.de besteht weiterhin. Benachrichtigungsmails vom 
Forum kommen an, PNs von anderen Benutzern nicht.

Gruß
Oliver

von Alexander S. (alesi)


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Hallo,

ich habe am 02.03.2021 sowohl eine Kopie meiner E-Mail an ein 
Forenmitglied als auch die Antwort vom Forenmitglied an meine web.de 
Adresse erhalten.

Date: Tue, 2 Mar 2021 19:30:54 +0000
From: noreply@mikrocontroller.net
To: xxx.yyy@web.de
Subject: [µC.net] Benutzernachricht von nnnn

Date: Tue, 2 Mar 2021 19:39:56 +0000
From: noreply@mikrocontroller.net
To: xxx.yyy@web.de
Subject: [µC.net] Benutzernachricht von mmmm

Bedeutet das, es funktioniert num permanent wieder oder geht es nur 
sporadisch?

von Rolf R. (dankobum)


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von Rolf R. (dankobum)


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von Sven L. (sven_rvbg)


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Rolf R. schrieb:
> 
https://www.heise.de/news/Keine-Mails-von-Stadtverwaltungen-Zu-viel-Spam-bei-GMX-und-Web-de-5271541.html

Da muss man sich schon fragen, wie weit ein Anbieter in die 
Kommunikation des Kunden eingreifen, hier geht man ja schon ziemlich 
weit!

Spam vor zu sortieren oder gleich Kommunikation komplett zu unterbinden 
sind halt komplett verschiedene Dinge

Würde die Post für einen entscheiden, welche Briefe sie zustellt und 
welche sie zurückweist, wäre man auch nicht erfreut!

von Benedikt M. (bmuessig)


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Ich bin von dem Problem glücklicherweise verschont geblieben.
Meine Benachrichtigungen kommen rechtzeitig und zuverlässig an.

von Manfred (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Würde die Post für einen entscheiden, welche Briefe sie zustellt und
> welche sie zurückweist, wäre man auch nicht erfreut!

Ich wäre erfreut, wenn ich bei der gelben Post ein Filter einrichten 
könnte: Keine Post vom Ottoversand und der Klassenlotterie, Sendungen 
mit "An die Bewohner der xxx Straße" direkt in den Mülleimer.

Es würde mir den Aufwand ersparen, diesen ganzen Werbedreck wieder zum 
Briefkasten zu tragen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Manfred schrieb:
> Ich wäre erfreut, wenn ich bei der gelben Post ein Filter einrichten
> könnte: Keine Post vom Ottoversand und der Klassenlotterie, Sendungen
> mit "An die Bewohner der xxx Straße" direkt in den Mülleimer.
>
Da hilft ein Schild am Briefkasten: Keine Postwurfsendungen, etc.
Bei Verstößen nett aber mit Nachdruck darauf hinweisen, das man bei 
Nichtbeachtung die BNetzA informiert.

Was Otto angeht, da hatte ich vor Jahren mal Gardienen bestellt, dann 
kamm auch wöchentlich Werbung, dann habe ich denen geschrieben, das sie 
es zu unterlassen haben, seit dem ist Ruhe!

Es ist aber ein unterschied, ob man einen Flter selbst einrichtet, den 
man haben will oder ob jemand anders für mich entscheidet, was ich haben 
will oder nicht, das scheint ja web.de zu tun.

> Es würde mir den Aufwand ersparen, diesen ganzen Werbedreck wieder zum
> Briefkasten zu tragen.
Verstehe ich, hing mir auch so.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6620023 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Sven L. schrieb:
> Würde die Post für einen entscheiden, welche Briefe sie zustellt und
> welche sie zurückweist, wäre man auch nicht erfreut!

Genau das würde geschehen, wenn Du mit einem Lastwagen bei einer 
Postfiliale vorfährst, und 20 Tonnen Briefe abladen willst.

Wenn sich bei leidlich zeitkritischen Handlungen aus einer veränderten 
Lage ergibt, dass das Volumen nicht verarbeitbar ist, ist eine 
Zurückweisung die einzig richtige Vorgehensweise. Die Alternative, den 
LKW zur nächsten Müllverbrennunganlage umzurouten, wäre wohl nur bei 
Spam eine sinnvolle Lösung.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6620045 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sven L. (sven_rvbg)


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(prx) A. K. schrieb:
> Wenn sich bei leidlich zeitkritischen Handlungen aus einer veränderten
> Lage ergibt, dass das Volumen nicht verarbeitbar ist, ist eine
> Zurückweisung die einzig richtige Vorgehensweise. Die Alternative, den
> LKW zur nächsten Müllverbrennunganlage umzurouten, wäre wohl nur bei
> Spam eine sinnvolle Lösung.

Naja, die Post verdient mit dem Spam der Werbenden Geld, die nennen das 
dan Dialogpost oder so.

Was Spam im Netz angeht, dann kan man diesen ja kennzeichnen, wie 
bisher.
Das man gewisse Dinge am MXer direkt abweist, weil die Header nicht zur 
IP passen etc. ist ja alles okay. Aber irgendwas scheint bei denen ja 
komplett schief zu laufen, da es ja scheinbar seit Wochen zu massiven 
Problemen kommt.

Mehlbox schrieb im Beitrag #6620023:
> Sie konnten aber keine Gardienen liefern, weil die Maschienen zur
> Herstellung defekt waren.
Wahnsinn darauf holst Du dir jetzt einen runter und hast einen schönen 
Sonntag!

Beitrag #6620049 wurde von einem Moderator gelöscht.

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