Habe mich im technischen Bereich bei Mahle, Festo, Continental, Telekom,
BASF, Linde, Bosch, ABB, Dürr beworben. Habe auch schon paar wenige
Zusagen. Kann mich nicht so Recht entscheiden falls noch andere Angebote
vorliegen sollten. Hat jemand Erfahrungen in den jeweiligen Unternehmen?
Was wäre die beste Entscheidung im Hinblick auf die Zukunft und die
Entwicklungsmöglichkeiten?
Uni salzgitter Student schrieb im Beitrag #6511203:
> Mahle, Festo, Continental, Telekom, BASF, Linde, Bosch, ABB,> Dürr....>> Das sind unternehmen für minderleister (wie dich?).>> Mieses Gehalt, miese Arbeitsbedingungen. Aber jeder topf hat bekanntlich> seinen Deckel.
Was wären denn gute Firmen?
Miesepeter schrieb:> Was wäre die beste Entscheidung im Hinblick auf die Zukunft und die> Entwicklungsmöglichkeiten?
Werfe auch einen Blick auf die Studienbedingungen und Qualität der
jeweiligen Hochschule. Es ist auch wichtig gut durch das Studium zu
kommen. Es kann niemand sagen, welche der genannten Firmen, wenn Du
gerade fertig bist, Stellen mit Zukunft und Entwicklungsmöglichkeiten zu
besetzen hat.
Telekomm kann ich nicht empfehlen.
Eine Freundin hat da ihre Ausbildung gemacht und hätte ein Angebot für
ein duales Wirtschaftsinformatik Studium, hat aber abgelehnt und
gekündigt weil sie so schnell wie möglich weg von der Firma wollte.
Ein anderer Kumpel aus der BOS hatte damals auch ein duales Studium bei
der Telekom angefangen und noch schnell gekündigt bevor er sich
verpflichtet hat dort zu bleiben.
Was hat beiden nicht gefallen?
Scheinbar extrem unmotiviert Kollegen, die nur ihre Zeit absitzen
wollen. Du bist sowohl als Azubi, als auch als dualer Student nur die
billige Arbeitskraft die nichts lernen soll, sondern den Kollegen
möglichst die deppalarbeit annehmen soll.
Die restlichen Firmen solltest du einfach Mal googeln.
Abb, Conti, mahle und Festo kappen massiv stellen.
Wundert mich etwas warum duale Studenten eingestellt werden, wenn sie
gleichzeitig berufserfahrene Leute rauswerfen. Aber zum Thema
zukunftssicher ist da nichts.
An deiner Stelle würde ich versuchen bei Firmen unterzukommen die
Zukunft haben.
Rüstungsindustrie, Halbleitertechnik, Medizintechnik, evtl. noch
Roboterbau ala KuKa oder Yaskawa.
Wenn das nicht klappt lieber "frei" studieren, somit flexibel bleiben
und mit Praktika und Werkstudent deinen Schwerpunkt schmieden.
Habe selbst ein Duales Studium bei Festo gemacht. Die Betreueung war
echt gut und die Ausbilder sind stets für Fragen offen.
Die Hochschule hängt vom Studiengang ab, meistens aber Stuttgart.
Was ein echter Vorteil war, dass wir vom Unternehmen einen Laptop
gestellt bekommen haben. Außerdem bietet Festo eine unbefristete
Übernahme und ist damit ein sicherer Arbeitgeber.
Ein ehemaliger Schulkollege hat bei IBM dual Wirtschaftsinformatik
studiert (ab 2009, Stuttgart, vgl.
https://www.ibm.com/de-de/employment/schueler/). Konnte dort auch
großzügig Auslandserfahrung sammeln, und die Bezahlung sowie die
Bedinungen stimmten. Ist jetzt seit ein paar Jahren bei McKinsey und
lässt die Kasse klingeln. Zur Informatik dort kann ich nichts sagen.
Wieder ein anderer Schulkollege hat bei der Deutschen Bahn dual studiert
(ab 2009 vgl.
https://karriere.deutschebahn.com/karriere-de/jobs/schueler/duales-studium),
nämlich Wing für Eisenbahnwesen. Er arbeitet heute noch dort und ist
ganz zufrieden.
Eine Freundin hat frei M.Eng. studiert und ist jetzt bei der Telekom im
Managementtrack. Ihre Erfahrungen sind ganz gut -- nachdem sie sich
intern hat versetzen lassen. Zur Feldarbeit und den hands-on technischen
Themen kann ich nichts sagen.
Wiederrum 2 Bekannte haben dual bei der Bundeswehr technisch studiert,
mit Offizierslaufbahn. Die Besoldung während des Studiums beläuft sich
schnell auf knapp 1900-2000 Euro Netto, mit 30 ist man leicht bei 3200
Netto, ohne Zulagen, und das ganz ohne besonders an seiner Karriere zu
arbeiten, außer die Laufbahn zu machen. Nach der Pflichtdienstzeit geht
man dann mit Master, Dr.med. usw., Pensionsansprüchen von ca. 1000 EUR
gut ausgebildet in die weite Welt. Bis dahin spart man sich mehr als 10
Jahre Einzahlung in die sowieso nutzlosen gesetzlichen
Sozialversicherungen, schiebt dafür ab Dienstantritt 1500 bis 2000 EUR
pro Monat in ETF, sodass man mit Mitte 30 fast ausgesorgt hat, wenn man
die nächsten 20 Jahre nicht völlig versemmelt. Überdies kann man von den
Privilegien des Soldatenversorgungsgesetzes Gebrauch machen und mit
guter Wahrscheinlichkeit ohne viel Reibung eine gut dotierte Stelle im
höheren Dienst (da Master) einnehmen.
Mein Vater hat bei BMW gelernt
ist jetzt im Aufsichtsrat und verdient nicht schlecht.
Meine Schwester ist ohne Schulbildung oder Ausbildung bei Siemens
als Chefsekretärin eingestellt worden ...sieht halt dementsprechend aus.
Mein Brunder kam über die Bundeswehr bei Bilfinger unter.
Leitet da jetzt die Entwicklung.
Ich selbst arbeite gar nix, weil meine Familie ein Fond eingerichtet
hat,
der mir monatlich 4500 EUR auszahlt.
Fazit:
wer in einem öffentlichen Forum nach Ratschlägen zu solchen Themen
fragt,
kann auch mit der Parkuhr reden...bringt genausoviel
SoEinStuss schrieb:> kann auch mit der Parkuhr reden
Die Parkuhr hat auch Zukunftsängste wegen der ganzen Emobile und dem
Bezahlen per Handy. Sie muss wohl auf Ladesäule umschulen.
MCU Familiy schrieb:> SoEinStuss schrieb:>> kann auch mit der Parkuhr reden>> Die Parkuhr hat auch Zukunftsängste wegen der ganzen Emobile und dem> Bezahlen per Handy. Sie muss wohl auf Ladesäule umschulen.
E mobilität ist Humbug