Schalter On/Off Nachrüsten 230V -> 12V

Gast #6513547
Lesenswert?

Guten Tag,

da ich kein Fachmann im Bereich „Elektrik“ bin, möchte ich mir gerne 
hier Rat und Tipps für die Umsetzung meines Vorhabens einholen.

Frage 1)
Ich habe ein Steckernetzteil
mit: IN 100-230V 0,4A Max Wechselspannung
und: Out 12V 1A 12W Gleichspannung

Dort möchte ich einen Schalter (am besten Kippschalter) On/ Off verbauen 
damit ich damit den Verbraucher in dem Fall ein Lüfter an und 
ausschalten kann. Meine Frage:

Ich hab zu Hause noch einen 2 Pol Zwischenschalter mit 250V max. liegen 
- kann ich diesen Verwenden ?

Frage 2)
Was soll diese „Gummitülle“ sein ?
Ist das nur um die Kabel drum ? Hat das eine Funktion ?
Angehängte Dateien:
#6513554
Lesenswert?

Hi!

Die meisten Zwischenstecker für 230V sind für deinen Einsatzzweck 
geeignet.
Allerdings haben manche von diesen Schaltnetzteilen einen enormen 
Einschaltstrom. Darunter leidet der Schalter und bleibt irgendwann 
kleben.

Die "Gummitülle" wird ein Ferrit sein. Er soll dafür sorgen Störungen 
vom Gerät etwas zu dämpfen, damit die EMV-Richtlinien erfüllt werden.

Gruß
Daniel
#6513813
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Oli schrieb:
>
>> Also lieber einen anderen Schalter benutzen für 12V ?
>
> Der Schalter wird auch bei 12V funktionieren. Wegen der potentiellen
> Feuergefahr durch dauernd am Netz liegende Netzteile würde ich aber
> auf der 230V-Seie schalten. Es gibt auch preiswerte 230V-Zwischen-
> Stecker mit eingebautem Schalter.

Und wenn die Steckdose für das Stecker-NT schlecht erreichbar ist, gibt 
es auch z.B. Dreiersteckdosen mit 1,5m Anschlusskabel und allpoligem und 
beleuchteten Netzschalter ab ~1,99 €..
#6513843
Lesenswert?

Hi,
mir hat mal jemand gesagt, die Elkos im Zwischenkreis am Eingang eines 
Schaltnetzteils würden häufiges Ein- und Ausschalten nicht mögen. 
Alterten dadurch schneller.
Dann ist der Standby-Verbrauch von SNTs längst nicht so hoch verglichen 
mit Standby-Verbrauch von Trafo-Längsreglernetzteilen.
Also, mein Settopbox-Netzteil schalte ich netzseitig nicht aus.
Kommt also drauf an, wie oft der Verbraucher benutzt wird.
Dann ist das eine oder andere besser im Sinne der Energieeinsparung oder 
Langlebigkeit.
Der Ferritrohrkern, der auch käuflich als Klappkern separat auf die 
Leitung geklipst werden kann, soll fortgeleitete Störungen auf der 
Zuleitung
vom SNT vermindern. (Über die genaue Position gibt es einmal die 
Erklärung
mit den stehenden Wellen gerade bei Grafikkartenkabeln etc...
"...Bei stehenden Wellen wirken Ferritkernmantelwellenfilter nur an den 
Orten, an denen sich in Abhängigkeit von Frequenz und Wellenlänge ein 
Strombauch, aber nicht dort, wo sich ein Stromknoten einstellt...)
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mantelwellenfilter

ciao
gustav
(Firma: matzetronics) #6514574
Lesenswert?

Karl B. schrieb:
> Hi,
> mir hat mal jemand gesagt, die Elkos im Zwischenkreis am Eingang eines
> Schaltnetzteils würden häufiges Ein- und Ausschalten nicht mögen.
> Alterten dadurch schneller.

So ein Elko ist dazu da, geladen und entladen zu werden.
Altern tun in SNT nicht die Zwischenkreiselkos, sondern die Siebelkos 
für den höherfrequenten Gleichstrom.
Die 100Hz Elkos im Zwischenkreis leben meist sehr lang, sofern sie nur 
die Spannungfestigkeit haben.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren