Hallo,
hat zufällig jemand ein Siglent SDS1202X-E?
Ich habe mir vor ein paar Tagen eins bei Batronix gekauft und mir fiel
gleich beim ersten Einschalten der verrauschte "Strahl" auf.
Am stärksten ist das Rauschen im 200mV und 2V Bereich, bei 100mV und 1V
stelle ich kein abnormes Rauschen fest. Ich habe schon mit anderen
Digitaloszilloskopen gearbeitet, da kenne ich das so nicht.
Die Fotos sind leider verwackelt, aber ich denke man kann den
Unterschied trotzdem erkennen. Links (2V/Div) rauschen, rechts 1V/Div)
o.k. Es tritt mit und ohne Signal auf. (Die Fotos mit Signal sind alle
völlig verwackelt, aber ich kann morgen versuchen bessere zu machen).
Hab verschiedene Einstellungen ausprobiert, auch einen anderen Tastkopf
genommen. Aber selbst wenn ich die Eingangsbuchsen kurzschließe, ist das
Rauschen da. Es ist nur weg, wenn ich das Coupling auf GND stelle.
Mir kommt es auch komisch vor, dass es keinen Einfluss hat, wenn ich die
Masse vom Tastkopf weglasse. Wobei mein Generator über Erde wieder mit
dem Oszi verbunden ist. Trotzdem komisch bei den langen Netzleitungen.
Die Firmware ist die neueste.
PS: Ich war mir mit der richtigen Rubrik nicht sicher, hab auch nichts
dagegen wenn mein Thema verschoben wird.
Hier gab es schon mal so ein Beispiel:
Beitrag "Wie stark rauscht ein Rigol DS1054Z"
"Mich stört bei meinem DS1054Z das starke Eigenrauschen mit Tastkopf
1:10
bei 5V/DIV...
Interessanterweise ist das bei 2V/DIV oder 1V/DIV nicht so.
Betrifft alle Kanäle und der Händler meint das wäre noch tolerierbar."
mfG
Hallo,
hab das SDS2202X-E (200MHz, 2Gsa/s). Auch hier ist der Rauschpegel höher
als von mir erwartet. Sicherlich darf man in dieser Preisklasse auch
kein 50MHz-Gerät mit einem 200MHz-Gerät vergleichen. Leider verbessert
die zugeschaltete Bandbreitenbegrenzung den Rauschpegel nicht. Siehe
auch Bewertung bei Batronix.
Mich würde ein Vergleich mit den etwa gleichpreisigen Geräten von Rigol
interessieren.
Grüße von petawatt
Auch wenn das eher wenig zum Problem beiträgt: Selbst bei einem
Analog-Oszi mit Kamera hätten diese Bilder Verbesserungspotenzial - mal
ganz vorsichtig ausgedrückt.
Es ist wohl offenbar zu schwierig oder zu viel verlangt, einen USB-Stick
zu nehmen und einen Screenshot zu machen???
Dietmar S. schrieb:> Ich habe mir vor ein paar Tagen eins bei Batronix gekauft und mir fiel> gleich beim ersten Einschalten der verrauschte "Strahl" auf.
Hast du mal gemessen, wieviel das ist und mit dem Datenblatt verglichen?
Das Scope kann sicher Peak-to-Peak, Standardabweichung und RMS berechnen
...
Horst S. schrieb:> hab das SDS2202X-E (200MHz, 2Gsa/s). Auch hier ist der Rauschpegel höher> als von mir erwartet. Sicherlich darf man in dieser Preisklasse auch> kein 50MHz-Gerät mit einem 200MHz-Gerät vergleichen. Leider verbessert> die zugeschaltete Bandbreitenbegrenzung den Rauschpegel nicht. Siehe> auch Bewertung bei Batronix.
Das habe ich leider auch bei meinem festgestellt. Aber dass sich der
Rauschpegel je nach V/Div so sehr unterscheidet? Sicher bewege ich mich
mit dem Gerät in der unteren Kategorie, aber das billigste ist es ja nun
auch nicht gerade und es wurde überall hoch gelobt. Die Bewertungen bei
Batronix habe ich nicht gelesen, da ich mich schon seit einigen Wochen
dafür entschieden hatte. Man liest halt bei vielen Geräten in den
Bewertungen, dass der Rauschpegel etwas hoch ist, aber das ist ja wenig
aussagekräftig.
> Mich würde ein Vergleich mit den etwa gleichpreisigen Geräten von Rigol> interessieren.
Der Frage schließe ich mich an.
A. B. schrieb:> Selbst bei einem> Analog-Oszi mit Kamera hätten diese Bilder Verbesserungspotenzial
Schrieb ich das nicht?
> Es ist wohl offenbar zu schwierig oder zu viel verlangt, einen USB-Stick> zu nehmen und einen Screenshot zu machen???
Pro Thread ist mindestens ein Klugscheißer-Kommentar mit anonymem
Account dabei. Großartig. Ich hatte das Gerät gerade ausgepackt. Daher
auch noch keine Softwareinstallation und Netzwerkkonfiguration
vorgenommen. Wenn ich einen USB-Stick finde, bekommst Du einen
Screenshot.
mh schrieb:> Hast du mal gemessen, wieviel das ist und mit dem Datenblatt verglichen?> Das Scope kann sicher Peak-to-Peak, Standardabweichung und RMS berechnen
Das werde ich mal versuchen, damit ich auch was konkretes sagen kann.
Sollte sich aber das Problem über den Support nicht beheben lassen, geht
das Gerät zurück. Das hat ja keinen Zweck so. Schade, denn ich habe mich
mit der Bedienung und dem großen Display schnell angefreundet.
@Dietmar S.,
kann leider gerade nicht testen, da mein Siglent SDS2204X
gerade verpackt - wegen Umzug - ist.
Was mich generell interessieren würde, wenn jemand sein
Gerät mittels Akku betreiben würde. Dazu muss man sich aber
Kabel basteln und das Gerät öffnen und vom NT trennen.
Ich habe einige Siglent Gerätschaften, habe mich aber diesbezüglich
noch nie damit auseinandergesetzt. Möglicherweise haben meine
Modelle das Verhalten nicht, sonst wäre ich schon früher mit
der Thematik konfrontiert worden.
Das SDS2204 ist mir z.B. im Vergleich zu einem R&S HMO3522 nie
negativ bezüglich des Rauschens aufgefallen - eher was die
Eingangsanpassung bei 50 Ohm im gesamten Frequenzbereich angeht.
Dazu habe ich schon mal in diesem Forum in einem Thread berichtet.
Markus
Hallo,
am Rigol DS1054Z ist nichts abhängig von einer Einstellung. Stell doch
einmal den kleinsten Meßbereich ein, 1:1, AC und die Persis. Time höher.
Mit deinen Bildern kann man ehrlich nichts anfangen.
meine Bilder:
Tastkopfhaken mit Massekabel bzw. Massefeder am 1kHz Masseanschluss am
Oszi.
Dietmar S. schrieb:> Pro Thread ist mindestens ein Klugscheißer-Kommentar mit anonymem> Account dabei. Großartig.
Es besteht keinerlei Grund dass du hier gleich so ausfallend wirst. Denn
prinzipiell hat er recht, zumal auf den Bildern nicht der gesamte Screen
mit allen Infos zu erkennen ist.
Und er wusste zum Zeitpunkt seiner Aussage nicht:
Dietmar S. schrieb:> Ich hatte das Gerät gerade ausgepackt. Daher> auch noch keine Softwareinstallation und Netzwerkkonfiguration> vorgenommen.
Es ist dein Thread, wenn du sofort so reagierst oder bei einem
wirklichen Troll noch schlimmer, dann brauchst du dich nicht wundern
wenn der Thread vermüllt.
Ich fasse deine Aussage nochmal zusammen:
- Bei 2V/div ist es doppelt so stark verrauscht wie bei 1V/div.
- Das Signal sieht gleich aus mit unterschiedlichen Tastköpfen
- Das Rauschen ist weg wenn du coupling auf ground stellst
- Es ist unabhängig vom verwendeten Tastkopf
Fragen:
- Das Rauschen ändert sich nicht wenn du den Tastkopf auf 10:1
schaltest?
- Das Rauschen ändert sich nicht wenn du den tastkopf offen hast oder
auf Masse kurzschliesst?
Grundsätzlich sind digitale Oszis scheinbar verrauschter als analoge,
und umso (scheinbar) verrauschter umso "hochwertiger" sie sind. Das
klingt paradox, hat aber mit der höheren Bandbreite und höheren
Sample-Rate (und Speichertiefe) zu tun.
Begrenzt man Bandbreite oder Speichertiefe, wird das Signal weniger
verrauscht (jedenfalls scheinbar weniger verrauscht, da das Oszi einfach
weniger Rauschen aufzeichnet).
Dave vom EEVblog hatte dazu mal ein paar schöne Beiträge mit Erklärung:
- https://www.youtube.com/watch?v=ImyUB3_n9fw
"EEVblog #442 - Analog Vs Digital Oscilloscope Noise"
- https://www.youtube.com/watch?v=Znwp0pK8Tzk
"EEVblog #601 - Why Digital Oscilloscopes Appear Noisy"
- https://www.youtube.com/watch?v=l5Cts5nPpcA
"EEVblog #610 - Why Digital Scopes Appear Noisy - Part 2"
Das muss aber nicht heißen, dass das hier der Fall ist (ich weiß nicht,
welche Vergleichsoszis zum Vergleich zur Verfügung standen, die einen
sauberen Strahl angezeigt haben).
Udo S. schrieb:> Fragen:> - Das Rauschen ändert sich nicht wenn du den Tastkopf auf 10:1> schaltest?> - Das Rauschen ändert sich nicht wenn du den tastkopf offen hast oder> auf Masse kurzschliesst?
Beides Ja. Also ändert sich nicht. Auch nicht, wenn ich den Eingang
direkt an der BNC-Buchse auf Masse lege.
Die untersten drei Bereiche (500µV, 1mV, 2mV) sind einwandfrei.
Entgegen meiner ersten Aussage verbessert es sich minimal, wenn ich die
Bandbreite verringere.
Bilder bzw. Screenshots mit Messwerten folgen. Hab das Gerät gerade
nicht vor mir.
Ich hatte die Screenshots eben schon gepostet, aber nicht daran gedacht,
das Gerät warm laufen zu lassen. Dabei verschlechtern sich die Werte
übrigens. Neue Screenshots folgen...
Dietmar S. schrieb:> Diesen Messwerten traue ich überhaupt nicht.
Wieso nicht? Und wenn du ihnen wirklich nicht traust, speicher die Daten
und rechne sie selbst aus.
Was genau erwartest du eigentlich für Werte?
Vielleicht besitzt jemand zufällig ein SDS1202X-E und ist so nett mir
die bei ihm angezeigten Peak-Peak oder RMS-Messwerte bei 1V/Div und bei
2V/Div-Einstellung zu nennen.
20 Min. Warmlaufzeit
BNC-Eingang mit Masse verbunden
Coupling = AC
BW-Limit = 20M
Die Bilder von den Rigoloszis sehen so aus, wie von
den billigen USB-Oszis, die nicht genuegend Verstaerkung
haben, und den Y-Bereich nur digital "aufblasen".
Ein analoges Scope mit 100 MHz Bandbreite hat
typischerweise eine max. Empfindlichkeut zwischen
2 mV/dev und 10 mV/dev. Bei denen hat mich ein
Rauschen aber eigentlich nie gestoert.
Bei 100 uV/dev wuerde das wohl anders sein.
So empfindliche (Analog-)Oszis hatten dann aber
nur eine geringe Bandbreite (typ. 1 MHz) und
differentielle Eingaenge.
Bei meinem R&S-Oszi stoert mich das Rauschen
uebrigens nicht.
Dietmar S. schrieb:> Ich verstehe den Zusammenhang noch nicht, warum das Rauschen bei 2V/Div> höher ist als bei 2mV/Div. Eigentlich müsste es doch bei 2V untergehen.
Was könnte denn die Ursache für das Rauschen sein?
mh schrieb:> Was könnte denn die Ursache für das Rauschen sein?
Alles.
Bei digitalen Scopes kann auch die Software schuld sein, d.h. es ist
kein wirklich existierendes Rauschen, sondern nur ein dargestelltes.
Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn es sowas auch gibt.
Dietmar S. schrieb:> BNC-Eingang mit Masse verbunden
hoffentlich mit einem richtigen "HF-Short" und nicht mit einem Draht als
Antenne.
Wenn ich mit meinem Oszi + etwas Draht eine FFT mache sehe ich einige
Sender im UKW-Bereich.
> Coupling = AC
Ich bin mir sicher daß die Spec für DC-kopplung gilt.
Dietmar S. schrieb:> Diesen Messwerten traue ich überhaupt nicht.
Aber auf jeden Fall solltest Du "AC-RMS" statt "RMS" verwenden sonst
wird der Offset des Oszis mit eingerechnet.
Im Idealfall ist bei reinem Rauschen der Faktor zwische Vpp und (AC)Vrms
etwa 6-7 und nicht Faktor 2 wie bei Dir. Da stinkt etwas.
Dietmar S. schrieb:> Ich verstehe den Zusammenhang noch nicht, warum das Rauschen bei 2V/Div> höher ist als bei 2mV/Div. Eigentlich müsste es doch bei 2V untergehen.
Umschaltung der Verstärkerstufen mit nicht optimaler Anpassung?
(ggf. sogar mit geringerer Bandbreite unterhalb 2V/Div)
Gruß Anja
Stefan M. schrieb:> mh schrieb:>> Was könnte denn die Ursache für das Rauschen sein?>> Alles.> Bei digitalen Scopes kann auch die Software schuld sein, d.h. es ist> kein wirklich existierendes Rauschen, sondern nur ein dargestelltes.> Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn es sowas auch gibt.
Es könnte dem TO trotzdem helfen, wenn er selbst ein paar
Offensichtliche Quellen nennen würde.
Wie ist das eigentlich bei diesen Siglents und Rigols. Die haben ja kein
Metallgehäuse.
Sind die geerdet über Schutzkontakt?
Wie sind da die Eingangsstufen abgeschirmt?
Nur Software kann nicht sein, bei Coupling auf Ground ist das Rauschen
ja weg.
Gibts für die Dinger eigentlich Schaltpläne?
mh schrieb:> Was könnte denn die Ursache für das Rauschen sein?
Ich denke nicht dass es an der Eingangsstufe liegt. Sonst würde es ja
gerade im unteren Bereich rauschen. Oder fängt sich etwa erst der
Spannungsteiler irgendeinen Müll ein? Das Rauschen kommt mit Umschalten
des Relais. Vielleicht eine ungünstige Leiterbahnführung.
Oder:
Stefan M. schrieb:> Bei digitalen Scopes kann auch die Software schuld sein, d.h. es ist> kein wirklich existierendes Rauschen, sondern nur ein dargestelltes.> Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn es sowas auch gibt.
Genau das ist mir vorhin auch in den Sinn gekommen.
Denn 240mV bei 2V/Div? Wenn das Rauschen (bez. der angezeigte PP-Wert
bei BNC gegen Masse) im 2mV-Bereich nur 400uV ist, dann würde man den
doch bei 2V kaum ablesen können. Vielleicht habe ich das auch einfach
nur nicht verstanden.
mh schrieb:> Es könnte dem TO trotzdem helfen, wenn er selbst ein paar> Offensichtliche Quellen nennen würde.
Quellen für oder zu was? (Sorry, weiß gerade nicht was genau Du meinst)
Horst S. schrieb:> Hallo Dietmar,> stell mal auf geringste Speichertiefe!> SDS2202-E mit Kurzschluss an BNC-Banane-Adapter.
Wird nicht besser, nur die Speichertiefe ist geringer, was man dann auch
sieht.
Udo S. schrieb:> Wie ist das eigentlich bei diesen Siglents und Rigols. Die haben ja kein> Metallgehäuse.> Sind die geerdet über Schutzkontakt?
Mein Siglent ist geerdet und die BNC-Buchsen mit Erde verbunden.
D00fi schrieb:> Vermutlich wird auch nicht gesamplet, sondern nur das> statische Y-Offset angezeigt.
Genau so sieht es aus.
Dietmar S. schrieb:> mh schrieb:>> Was könnte denn die Ursache für das Rauschen sein?>> Ich denke nicht dass es an der Eingangsstufe liegt. Sonst würde es ja> gerade im unteren Bereich rauschen. Oder fängt sich etwa erst der> Spannungsteiler irgendeinen Müll ein? Das Rauschen kommt mit Umschalten> des Relais. Vielleicht eine ungünstige Leiterbahnführung.
Da ist etwas mehr als nur der Spannungsteiler.
Dietmar S. schrieb:> Denn 240mV bei 2V/Div? Wenn das Rauschen (bez. der angezeigte PP-Wert> bei BNC gegen Masse) im 2mV-Bereich nur 400uV ist, dann würde man den> doch bei 2V kaum ablesen können. Vielleicht habe ich das auch einfach> nur nicht verstanden.
Bei 2V/Div ist das least significant bit schon 62,5mV Wert ...
Dietmar S. schrieb:> mh schrieb:>> Es könnte dem TO trotzdem helfen, wenn er selbst ein paar>> Offensichtliche Quellen nennen würde.>> Quellen für oder zu was? (Sorry, weiß gerade nicht was genau Du meinst)
Mögliche Quellen für das Rauschen im Sinne von Ursachen.
Dietmar S. schrieb:> Horst S. schrieb:>> Hallo Dietmar,>> stell mal auf geringste Speichertiefe!>> SDS2202-E mit Kurzschluss an BNC-Banane-Adapter.>> Wird nicht besser, nur die Speichertiefe ist geringer, was man dann auch> sieht.
Natürlich wird das Rauschen nicht besser, aber man sieht es nicht mehr
so deutlich an der Breite der Linie. Das Analogoszilloskop rauscht auch
deutlich ohne das man es sieht.
Hast du den Link von oben https://www.youtube.com/watch?v=Znwp0pK8Tzk
mal angesehen?
Grüße von petawatt
Demnach wäre der 10V/Div-Bereich bis zu +/- 1V ungenau? Bzw. ein
Grundrauschen von bis zu 1V?
Auch wenn ich mich gerade zum Affen mache. Kann jemand einem Dummie wie
mir verständlich erläutern, warum das so ist?
Ich denke dass ich das einfach nicht verstanden habe, denn ich kann mir
das nicht vorstellen und komme auch nicht auf die Lösung. (Websuche habe
ich schon benutzt und auch verschiedene Youtube-Videos angesehen).
Dietmar S. schrieb:> Im Service-Manual steht:> Noise Floor Limited Range> ----------------------------> V/Div | Stdev Limited Range> 500 µV | ≤ 250 µV> mV | ≤ 0.2 mV> [...]
Ich frage mich, warum ich diese Info gestern schon gepostet habe, wenn
du sie eh nicht liest.
Dietmar S. schrieb:> Demnach wäre der 10V/Div-Bereich bis zu +/- 1V ungenau? Bzw. ein> Grundrauschen von bis zu 1V?
Die Angabe sagt nichts über Genauigkeit aus. Und was ist daran so
überraschend. Dir ist klar, dass da ein 8 Bit ADC verbaut ist?
Dietmar S. schrieb:> Demnach wäre der 10V/Div-Bereich bis zu +/- 1V ungenau? Bzw. ein> Grundrauschen von bis zu 1V?>> Auch wenn ich mich gerade zum Affen mache. Kann jemand einem Dummie wie> mir verständlich erläutern, warum das so ist?
Du ordnest in Gedanken das gesamte Rauschen dem Eingangssignal zu.
Tatsächlich entsteht ein Teil des Rauschens aber bei der Oszi-internen
Verarbeitung des Signals zwischen Eingang und ADC.
Wenn du im 10V/DIV Bereich bist, kannst du Signale bis 100V messen. Die
Eingangssignale werden also entsprechend runtergeteilt, um zum
Eingangsbereich des ADCs zu passen (Teilerfaktor in der Größenordnung
von 100). Wenn es am ADC-Eingang im Bereich einiger mV rauscht, dann
ergibt das - zrückgerechnet auf den Signaleingang - eben ein Rauschen im
Bereich einiger hundert mV.
Wie viel vom Rauschen des eigentlichen Eingangssignal mitgemessen wird,
hängt vor allem von der Analogbandbreite deines Oszis ab. Schnelle Oszis
rauschen zeigen also tatsächlich mehr Rauschen als langsame, ein
200MHz-Oszi kann bei gleichem Eingangssignal einen Faktor Wurzel(2) mehr
Rauschen zeigen als ein 100MHz-Oszi. Und dieser Anteil des Rauschens
sollte kleiner werden, wenn ein Bandwidth-Limit aktiviert wird.
Ein Teil des Rauschens kommt aber vom Oszi und vom ADC selbst. Eine
Quelle dafür: um auf Abtastraten im Bereich GS/s zu kommen, werden oft
mehrere ADCs parallel verwendet und leicht zeitversetzt angesteuert.
Wenn die Kennlinien der ADCs nicht genau zueinander passen (was sie nie
machen), dann führen die Unterschiede der ADCs zu einem Rauschen der
gemessenen Abtastpunkte. Wenn du z.B. 0V am Eingang hast und die ADCs
leicht unterschiedliche Offsetfehler haben, dann siehst du halt bei den
Abtastpunkten eine schnelle Folge der verschiedenen Spannungsoffsets.
Deswegen kalibriert sich z.B. mein Lecroy alle paar Minuten neu, wenn
sich die Temperatur ändert: die Fehlerbeiträge der einzelnen ADCs laufen
sonst auseinander, und die Kurve wird immer breiter. Vielleicht kannst
du bei deinem Oszi mal selbst eine Kalibrierung anstoßen und schauen, ob
sich was verbessert. (nur eine "interne, automatische" Kalibrierung,
nichts wofür du selbst irgendwelche Spannungsreferenzen anlegen musst).
Hier ein Vergleich mit einem LeCroy waverunner 8104-MS (1 GHz, 20 Gs/s).
Kanal 1 wurde mit einem BNC auf Bananenbuchsen-Adapter und dann einem
0,5 Laborkabel kurzgeschlossen. Es macht aber tatsächlich keinen
Unterschied, od das daran hängt oder nicht. Auch Bandbreitenbegrenzung,
DC, AC oder GND Kopplung machen keinen Unterschied. Lediglich mit 50 Ohm
Eingangsimpedanz und 50 Ohm Abschlusswiderstand reduzieren sich die
Werte auf etwa die Hälfte
Dietmar S. schrieb:> Demnach wäre der 10V/Div-Bereich bis zu +/- 1V ungenau? Bzw. ein> Grundrauschen von bis zu 1V?
Ich denke man kann das auch so (vereinfacht) beschreiben:
Ein 80Vpp-Signal wird im 10V/Div-Bereich "bildschirmfüllend" angezeigt.
Ein Rauschen von 1V entspricht dann ca. 1,25% des Signals od. ca. 10%
einer "Div.".
Vergleicht man das mit den Möglichkeiten/Grenzen eines 8-bit ADC so
sieht man, dass wenn das letzte Bit um +-1 "wackelt" (zwischen 253 u.
255)bereits 0,8% Rauschen angezeigt werden muss. Zusätzlich gibt's
natürlich auch noch das Verstärkerrauschen etc.
Möchte man deutlich bessere Ergebnisse wird man das erst bei
10-Bit-Systemen finden.
Bernd E. schrieb:> Mein Siglent SDS 1102X rauscht auch sichtbar in den unteren Bereichen.> Hat auch noch einen DC-Offset nach oben.
....DC-Offset: Vermutlich wird das nach "autocalibration" besser.
Hans B. schrieb:> Bernd E. schrieb:>> Mein Siglent SDS 1102X rauscht auch sichtbar in den unteren Bereichen.>> Hat auch noch einen DC-Offset nach oben.>> ....DC-Offset: Vermutlich wird das nach "autocalibration" besser.
Danke! Das hat den DC-Offset beseitigt.
Alles verstanden? Die teuren 8-bit-Oszilloskope sind in diesem Punkt
auch nicht "besser". Hab durch den weiter oben angegebenen Link auch
wieder etwas dazugelernt. Nun freu dich über dein neues Oszilloskop und
lass dem Spieltrieb freien Lauf. Der kritische Blick bei einer
Neuerwerbung ist ja ganz normal. Ich teste gerade meinen neuen alten
RF-Signalgenerator SML02 auf Herz und Nieren.
Grüße von petawatt
Vielen Dank Euch allen für die gute und teils sehr ausführliche
Erklärung, nun verstehe ich das besser.
Warum der Strahl allerdings nur bei 200mV und 2V so breit erscheint, was
ja meine ursprüngliche Frage war, ist mir noch nicht wirklich klar.
Genaues Ablesen wird da schwierig. Und etwas genau abgleichen kann ich
damit auch nicht, da die Messwerte springen.
Nun gut, erst mal behalte ich es.
Dietmar S. schrieb:> etwas genau abgleichen kann ich> damit auch nicht, da die Messwerte springen.
Mit 8 bit kann man auch nichts genau abgleichen! Bei springenden
Messwerten hilft ev. eine Mittelwertbildung.
Grüße von petawatt
Ergänzung um prozentuale Abweichung von V/div, daraus ergibt sich direkt
die "Dicke" des Strahls, Du siehst bei 2V/div und 200mV/div ist diese
jeweils maximal, danach wirds dann ab 20mV/div natürlich immer mehr.
Habe hier ein DS1104X-E:
Ohne BW limit, coupling AC, 1ms/Div, offener Eingang bringt die
geringsten Werte, pp
10V/div: 800mV, 8%
5V/div: 400mV, 8%
2V/div: 240mV, 12%
1V/div: 0mV, 0%
500mV/div: 40mV, 8%
200mV/div: 32mV, 16%
100mV/div: 0mV, 0%
50mV/div: 2mV, 4%
20mV/div: 3.2mV, 16%
10mV/div: 1.2mV, 12%
5mV/div: 1.0mV, 20%
2mV/div: 800µV, 40%
1mV/div: 720µV, 72%
500µV/div: 800µV, 160%
Sofern die Anzeige gesprungen ist, habe ich jeweils den höchsten Wert
(pp) innerhalb von ca. 10 Sekunden genommen.
Leider ist mir jetzt noch ein Fehler aufgefallen. Manchmal lassen sich
einzelne Einstellungen nicht mehr ändern.
Erst ist es mir bei der Bandbreite aufgefallen. Die Taste hatte
plötzlich bei beiden Kanälen keine Funktion mehr, nach dem ich CH2 kurz
hinzu geschaltet hatte. Erst dachte ich, dass ich sie nur für den
falschen Kanal bediene. Nach einigen Minuten herumprobieren
funktionierte sie plötzlich wieder.
Eben speicherte ich eine Referenzkurve ab, diese ließ sich aber nicht
mehr ausschalten. Die Ref-Taste leuchtete und ging nicht mehr aus. Erst
als ich eine der Triggertasten drückte, reagierte auch die Ref-Taste
wieder.
Schon gestern, als ich etwas mit FFT experimentierte, hatte ich ein
ähnliches Phänomen. Da dachte ich noch an einen Bedienfehler.
Zumindest das mit der Bandbreite lag doch an meiner Bedienung bzw. ist
schlecht programmiert. Die Funktionen liegen nicht immer auf dem Kanal
auf dem man sie glaubt. Kann man zwar rechts im Display erkennen, aber
winzig klein.
Die Funktion schaltet immer auf den Kanal dessen Taste (CH1 oder CH2)
ich betätige und zwar egal ob ich den Kanal aus oder einschalte. Finde
ich ungünstig gelöst, aber jetzt wo ich's weiß, auch kein Problem.
Statt der Tastenbrigade unterm Display hätte ich einen Drehgeber
spendiert, wäre eine echte Erleichterung.
Da will ich jetzt doch noch was dazu schreiben. Habe bewusst eine Nacht
drüber geschlafen, ob ich heute nicht doch anders darüber denke.
Udo S. schrieb:> Es besteht keinerlei Grund dass du hier gleich so ausfallend wirst. Denn> prinzipiell hat er recht, zumal auf den Bildern nicht der gesamte Screen> mit allen Infos zu erkennen ist.
Ich habe mich zu einer Überreaktion provozieren lassen. Zum einen kann
ich daraus sicher lernen. Zum anderen finde ich sie im Vergleich zu
dessen, was ich hier schon so von anderen gelesen habe, nicht wirklich
schlimm. Ausfällig oder nicht, darüber kann man sich streiten.
Allerdings frage ich mich, darf etwa nur ich keine Fehler machen? Ohne
Provokation wäre das schließlich nicht passiert.
Lies dir doch (noch)mal den Text von "A. B. (Gast)" durch, und zwar
nicht inhaltlich, sondern die Art und Weise wie er mir das mitgeteilt
hat. Klingt ziemlich überheblich, nicht? Dass meine Fotos schlecht sind
und ich welche nachliefere, schrieb ich ja bereits in meinem
Eingangsbeitrag. Dann muss ich das nicht noch einmal in gleich in zwei
offensiven Sätzen, beide aufwendig ausgeschmückt, serviert bekommen.
Natürlich anonym. Inhaltlich stand in diesem Beitrag zu meinem Thema gar
nichts. Was der Schreiber für sich selbst positives aus seinem Beitrag
zog, weiß ich nicht.
> Es ist dein Thread, wenn du sofort so reagierst oder bei einem> wirklichen Troll noch schlimmer, dann brauchst du dich nicht wundern> wenn der Thread vermüllt.
Den ersten Papierschnipsel habe nicht ich hingeworfen. Aber so läuft es
hier doch oft ab. Wer sich nur den kleinsten Fehler in seinem Beitrag
erlaubt oder fachlich unsicher wirkt, wird sofort Futter für die
Haifische. Da frage ich mich nur wozu das Forum gut wäre, wenn nur noch
schreiben dürfte, wer bereits alles perfekt kann oder weiß.
Manchmal, auch wenn ich jetzt abdrifte, aber das fällt mir dabei ein,
kommt es mir so vor, als dürfe man hier nur Fragen stellen, die einen
winzigen Level über dem eigenen Wissen liegen. Wer es nur wagt sich an
etwas größeres zu trauen, das seine momentanen Fähigkeiten übersteigt,
wird sofort mit Pfeilen gespickt. Will man die Unwissenden klein halten?
Aber zum Glück sind ja nicht alle so, die meisten Nutzer sind
hilfsbereit.
Dietmar S. schrieb:> Ich habe mich zu einer Überreaktion provozieren lassen. Zum einen kann> ich daraus sicher lernen.
Kennst du den Song "Lasse redn" von der Gruppe "Die Ärzte"? Da heißt es
am Ende:
"Lass die Leute redn und lächle einfach mit,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der BILD.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!
Lass die Leute redn denn wie das immer ist,
solang’ die Leute reden, machen sie nichts Schlimmeres.
Und ein wenig Heuchelei kannst du dir durchaus leisten,
Bleib höflich und sag nichts.
Das ärgert sie am meisten."
Grüße von petawatt
Sind ja auch Geräte wo auf die Produktionskosten geachtet werden muss.
Wenn dann da eher schlechter adc Takt verwendet wird, kostet das ja auch
schnell ein paar dB snr.
Denke die Werte sind schon ganz ok. So ein dicker strahl sieht aber
unschön aus, das finde ich auch. Ist aber so.
Letzten Endes habe ich es heute zurückgegeben und mir dafür ein
SDS1104X-U bestellt, das schon nach Weihnachten ankommt. Eine Bandbreite
von 200 MHz macht für mich auch kaum Sinn, 4 Kanäle schon eher. Ich bin
eigentlich nicht so der "Umtauscher", aber ich wäre mit dem Gerät nicht
glücklich geworden.
Dietmar S. schrieb:> Letzten Endes habe ich es heute zurückgegeben und mir dafür ein> SDS1104X-U bestellt, das schon nach Weihnachten ankommt. Eine Bandbreite> von 200 MHz macht für mich auch kaum Sinn, 4 Kanäle schon eher. Ich bin> eigentlich nicht so der "Umtauscher", aber ich wäre mit dem Gerät nicht> glücklich geworden.
Und was erhoffst du dir als Vorteil, außer den 4 Kanälen? Das Rauschen
ist im Datenblatt genauso spezifiziert und auch die UI wird wohl die
gleiche sein.
mh schrieb:> Und was erhoffst du dir als Vorteil, außer den 4 Kanälen? Das Rauschen> ist im Datenblatt genauso spezifiziert und auch die UI wird wohl die> gleiche sein.
Es kostet weniger und die Bedienung ist geringfügig anders, das Panel
etwas übersichtlicher. Mir war halt vorher doch nicht so klar was ich
brauche, obwohl ich das dachte. Es wird heute geliefert.
Das Rauschen ist sicher gleich, die unscharfe Darstellung des Strahls
vermutlich auch. Es gibt zwischen SDS1104-E und SDS1104-U jedoch
Unterschiede im Aufbau:
https://www.youtube.com/watch?v=Y6gzYbuMjOA
Beim Owon XDS3064E scheint der Strahl gestochen scharf zu sein:
https://www.youtube.com/watch?v=kp2AK-behpU
Ich bin begeistert! Beim SDS1104X-U besteht das Problem mit dem
verrauscht aussehenden Strahl nicht. Und es verhält sich auch die
Umschaltung zwischen den Kanälen nicht so komisch.
Mit dem Preis habe ich allerdings Unsinn erzählt, es ist sogar etwas
teurer. Ich muss noch alles durchprobieren, sieht aber bis jetzt
wirklich gut aus :)
So nun habe ich es weiter ausprobiert:
Der Lüfter ist geschätzt doppelt so laut. Und es hat laut Datenblatt
auch die doppelte Leistungsaufnahme.
Mit FFT komme ich im Gegensatz zum SDS1202X-E nicht klar. Irgendwie
vermisse ich da einige Einstellungen die es beim anderen gab. Dafür gibt
es hier eine AUTO-Taste. Ich muss mal die Anleitung lesen. Irgendwie
vermute ich aber, dass die Funktion nicht wirklich brauchbar ist.
Mit beidem kann ich Leben. Bin froh dass ich es umgetauscht habe.
Dietmar S. schrieb:> Mit FFT komme ich im Gegensatz zum SDS1202X-E nicht klar. Irgendwie> vermisse ich da einige Einstellungen die es beim anderen gab. Dafür gibt> es hier eine AUTO-Taste. Ich muss mal die Anleitung lesen. Irgendwie> vermute ich aber, dass die Funktion nicht wirklich brauchbar ist.
Was für eine AUTO-Taste? Im FFT-Menü?
Dietmar S. schrieb:> mh schrieb:>> Was für eine AUTO-Taste? Im FFT-Menü?>> Ja, im FFT-Menü "AUTO SET"
Interessant! Das 1104X-E hat das AUTO SET, allerdings mit den 1M Points.
mh schrieb:> Dietmar S. schrieb:>> mh schrieb:>>> Was für eine AUTO-Taste? Im FFT-Menü?>>>> Ja, im FFT-Menü "AUTO SET">> Interessant! Das 1104X-E hat das AUTO SET, allerdings mit den 1M Points.
Ja, das U kann nur 128k.
Die manuellen Einstellungen habe ich jetzt gefunden. Ich hatte auf
Config getippt und kam nicht mehr zurück. Das Menü mittels Drucktasten
ist blöd. Um auf die Zurück-Taste zu kommen muss man zur zweiten Ebene
wechseln. Ein Drehgeber wäre da 10x besser. Oder halt zwei Zeilen für
die Einstellungen.
Dietmar S. schrieb:> Ja, das U kann nur 128k.>> Die manuellen Einstellungen habe ich jetzt gefunden. Ich hatte auf> Config getippt und kam nicht mehr zurück. Das Menü mittels Drucktasten> ist blöd. Um auf die Zurück-Taste zu kommen muss man zur zweiten Ebene> wechseln. Ein Drehgeber wäre da 10x besser. Oder halt zwei Zeilen für> die Einstellungen.
Ich verstehe dein Navigationsproblem nicht so wirklich. Du kennst den
Drehgeber oben rechts vom Display?
mh schrieb:> Ich verstehe dein Navigationsproblem nicht so wirklich. Du kennst den> Drehgeber oben rechts vom Display?
Ich muss erst eine der Tasten unterm Display betätigen, um mit dem
Drehgeber etwas einzustellen. Besser wäre es, wenn man mit dem Drehgeber
auch durch das Menü fahren könnte und einen Menüpunkt aufrufen. Dann
könnte man sich auch die Tastenbrigade sparen. Die Menüs sind auch noch
auf zwei Ebenen verteilt. Man soll mit den Tasten wohl schnell zu einem
Menüpunkt kommen, das macht aber wenig Sinn, wenn man erst die Ebene
umschalten muss. Ich habe jetzt kein Problem das zu bedienen, finde es
einfach nur umständlich. Nicht nur bei Siglent. Das ist nur eine
Anmerkung und sagt nichts über meine Gesamtzufriedenheit mit dem Gerät
aus.
Dietmar S. schrieb:> Ich muss erst eine der Tasten unterm Display betätigen, um mit dem> Drehgeber etwas einzustellen. Besser wäre es, wenn man mit dem Drehgeber> auch durch das Menü fahren könnte und einen Menüpunkt aufrufen. Dann> könnte man sich auch die Tastenbrigade sparen. Die Menüs sind auch noch> auf zwei Ebenen verteilt. Ich habe jetzt kein Problem das zu bedienen,> finde es einfach nur umständlich. Nicht nur bei Siglent.
Wie wäre es, wenn Du Dich erstmal an DAS Gerät gewöhnst?
Also mit seinen speziellen Eigenarten?
DU findest diese Menüführung nicht nur bei diesem Oszi umständlich,
sondern auch bei anderen Marken?
Dann wusstest/kanntest Du das doch wohl vorher, oder?
Möchtest Du nach jedem Absatz der Bedienungsanleitung einen Kommentar
einstellen, dessen Inhalt und Auswirkungen Du ja vorher kanntest?
Hast Du schon einen YT-Kanal? :-)
Dietmar S. schrieb:> Beim Owon XDS3064E scheint der Strahl gestochen scharf zu sein:> https://www.youtube.com/watch?v=kp2AK-behpU
Ich habe zugegebenermaßen nicht das gesamte Video angesehen, aber darin
wird mehrmals zwischen verschiedenen Acquisition Modes gewechselt (u.a.
bei 9:14, 17:29, 19:11). Natürlich erscheint bei "Average" die Ausgabe
eines stehenden Signals sauberer, weil sich das Rauschen über mehrere
Aufnahmen rausmittelt.
Die Aufnahmen mit Acquisition Mode "Sample" sehen für mich normal breit
aus.
Was beim Owon leider auch wieder (meiner Ansicht nach) verheerend
schlecht ist, ist die Bus-Decodierung. Ein Beispiel mit SPI-Decoder
sieht man ab 22:36:
- https://youtu.be/kp2AK-behpU?t=1356
Aber vermutlich bin ich da zu sehr verwöhnt von Hardware-Decodern wie
diesen hier:
- https://youtu.be/MLtov8qjT_I?t=764 (Keysight MSOX3014T)
- https://youtu.be/MLtov8qjT_I?t=907 (Rohde & Schwarz RTB2004)
(Ja, ich hatte auch ein Rigol, bevor ich zur im Vergleich natürlich
deutlich teureren Konkurrenz gewechselt bin. Die Bedienung ist ein
Unterschied wie Tag und Nacht; wenn man öfter mal auf dieses Feature
angewiesen ist, lohnt es sich tiefer in die Tasche zu greifen.)