Ist das ein Quartz?

OP #6517669
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Hallo,
Mir ist ein Bose Wave Gerät zur Reparatur gebracht worden.  Das Gerät 
spielt nur, wenn es Warm ist. Sogar jetzt bei Raumtemperatur geht es 
nicht an, im Display erscheint, wenn man es einschaltet "Bitte 
warten..."
Nimmt man ein Haarföhn,und erwärmtes damit, dann geht es an, und bleibt 
an. Mit einem Haarföhn und Kältespray habe ich jetzt das im Bild 
eingekreiste Teil ausfindig gemacht.
Anscheinend handelt sich um einen Quartz, mit 32,768 khz. Bin mir aber 
nicht sicher. Die von mir gefundenen haben aber nicht die 
Zusatzbezeichnung F4D.
Frage1: Ist das ein Quartz?
Frage2: Was bedeutet die Bezeichnung F4D?

Danke für Antworten
Angehängte Dateien:
Gast #6517720
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Christian S. schrieb:
> mit vier Anschlüssen wird es wohl ein Quarzoszillator sein.

Nicht zwingend. Schon die Bauform verlangt für eine ordentliche 
Befestigung nach vier Füßen, ob die nun gebraucht werden oder nicht.
Ob an zwei Beinchen eine Spannung angeschlossen ist oder nicht, liefert 
mehr Infos.
Gast #6517842
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HildeK schrieb:

> Nicht zwingend. Schon die Bauform verlangt für eine ordentliche
> Befestigung nach vier Füßen, ob die nun gebraucht werden oder nicht.

Bei dieser konkreten Bauform würde ich dir sogar noch Recht geben.

Aber es gibt auch genug SMD-Quarze mit ebenfalls vier Pads, bei denen 
ich mechanisch beim besten Willen keinerlei Notwendigkeit für vier Pads 
erkennen kann.

Ich würde deshalb eher darauf tippen, dass Kostenoptimierung der 
Hauptgrund für unnötige Pads ist. So kann der Hersteller ohne teure 
Rüstzeiten und mit Halbierung der Lagerhaltung schnell zwischen der 
Produktion von Quarzen und Oszillatoren wechseln. Er benutzt einfach für 
beides das gleiche Package.
Gast #6519499
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michael_ schrieb:

> Gut, dass es die Armbanduhren noch nicht wissen.

Das wissen die schon. Die profitieren eigentlich vor allem davon, das 
auch ihr Träger mit der Einwirkung hoher g-Zahlen und den daraus 
resultierenden Kräften nicht wirklich gut klarkommt.

Sprich: das ganze organische Gewabbel unter der Armbanduhr ist ein recht 
guter Dämpfungsmechanismus. Evolutionsgestählt, über Jahrmillionen.

Kann andererseits aber auch gezielt dazu verwendet werden, um die 
Armbanduhr hinreichend zu beschleunigen und dann direkt auf eine harte 
Oberfläche krachen zu lassen. Das reicht zumindest, um die Grenzen für 
die einmalige Einwirkung leicht auszutesten. Für Vibrationstests würde 
diese Testmethode aber eindeutig zu anstrengend werden. Jedenfalls für 
meinen Geschmack...
Gast #6521131
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Soul E. schrieb:
> michael_ schrieb:
>
>> Gut, dass es die Armbanduhren noch nicht wissen.
>
> Fernbedienungen wissen das. Wenn die ein paarmal vom Tisch fallen und
> danach nicht mehr funktionieren ist fast immer der Resonator hin.

Bei dir vielleicht.
Hier geht es aber nicht um Resonatoren. Die fallen sowieso mehr aus.

Aber was hindert daran, erst mal nachzulöten?
Lieber stundenlang palavern.

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