Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Led´s und Stromversorgung + Darlington Schaltung


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von Tobias H. (shor-ty)


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Hallo zusammen,

ich hab für meine Tochter ein Bild gemalt, in dem die drei Sternzeichen 
Kind, Mama, Papa vorhanden sind. Diese einzelnen Sterne der Sternzeichen 
möchte ich mit LED´s beleuchten. Hierzu die Frage welche LED`s würdet 
ihr hier verwenden?

Sollen eher schwach sein als extrem hell.

Plan ist ferner, jedes Sternzeichen mit einer Darlington-Schaltung 
auszustatten, dass meine Tochter mit einer Fingerberührung auf einem 
Kontakt  quasi jedes Sternzeichen einzeln einschalten kann. Hab mir 
vorgestellt, dass die Darlington-Schaltung einen Kondensator läd, der 
dann über einen Widerstand und einen dritten Transistor diesen Leitend 
macht und entsprechend automatisch die LED´s wieder ausgehen, nachdem 
der Kondensator leer ist.

Wie würdet Ihr die Spannung anlegen? Batterien oder anderweitig? Sind 
ca. 25 LED´s.

Möglicherweise gibts auch viel bessere alternativen?


Ich hoffe die Idee is für euch nicht zu einfältig. Freue mich auf 
Kommentare und wünsche noch allen frohe Weihnachten.

Tobi

von Bartmann (Gast)


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>>> Re: Led´s ...

Scherz?

von Weihnachtsmann (Gast)


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Bartmann schrieb:
>>>> Re: Led´s ...

> Scherz?

Nein, es ist offensichtlich kein Scherz, sondern vielmehr:
http://www.deppenapostroph.info/

von MaWin (Gast)


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Tobias H. schrieb:
> Batterien

Natürlich.

Finger dran kann bei 230V~ zum schnellen ableben deiner Tochter führen

Problem an Batterien: ihre Spannung sinkt während der Entladung. LEDs 
wollen eher konstanten Strom für konstante Leuchtkraft. Dein 
Darlington-Schalter ist auch nicht für optimales Durchschaltverhalten 
bekannt.

Ich würde um nah an deiner Vorszellung zu bleiben wohl einen 9V Block 
nehmen und den Vorwiderstand pro LED auf 100uA auslegen, ein Darlington 
schaltet dann alle 25 LEDs parallel.

Maximal 2 LEDs pro Strang in Reihe, dann wird 9V Block aber nicht 
vollständig genutzt und der Helligkeitsabfall zum Ende hin schon 
beachtlich.

von Tobias H. (shor-ty)


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Hallo und danke für Deinen konstruktiven Beitrag. Auf die anderen zwei 
Kommentare, die nur sinnfrei sind, gehe ich nicht ein.

An 230 V hab ich jetzt nicht gedacht. An 9V hatte ich auch schon 
gedacht. Gibts den alternativen zu LED´s, die besser geeignet sind? Es 
gibt ja diese kleinen Lichterketten, die mit Knopfbatterien auch relativ 
lang halten. Also ich bin nicht auf LED´s fixiert.

Danke Tobi

von Elektrofurz (Gast)


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Tobias H. schrieb:
> Auf die anderen zwei Kommentare, die nur sinnfrei sind, gehe ich nicht
> ein.

Sinnfrei sind sie mit Sicherheit nicht, aber LEDs sind schon die 
richtige Wahl.

von oszi40 (Gast)


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Tobias H. schrieb:
> mit einer Darlington-Schaltung

Eine LED glimmt nicht mehr wenn die Spannung zu gering wird. Das konnte 
nur eine Glühlampe.

von 2aggressive (Gast)


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NPN-c-Typen (hohe Stromverstärkung) und kleine, weisse Beleuchtungsleds; 
also blaue LEDs mit gelber Konversionsschicht. RV 10k, vielleicht gehen 
auch 100k; ausprobieren.
Optional noch kleine Kondensatoren zwecks längerem Nachleuchten.


+9V----------|----|-----|
|        opt.=    |c    |
+---Finger---|---|b     |
                  |e    |
                  |     |c
                  +----|b
                        |e
                    10k R
GND--------|<LED--------|


Den ganzen Senf einmal testen, bei gefallen 25 mal aufbauen.

HTH

von roehrenvorheizer (Gast)


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Hallo,

So wie oben beschrieben ist es schon ziemlich passend. Vor dem Aufbau 
könnte man auf einem Steckbrett testen, ob es wie gewünscht 
funktioniert. Stichwort wäre wohl " Monoflop mit Transistoren". Zur 
Versorgung halte ich Batterien, z.B. vier Babyzellen oder Akkus für 
sinnvoll. Besser kein Steckernetzteil.

MfG

von 2aggressive (Gast)


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roehrenvorheizer schrieb:
> vier Babyzellen oder Akkus
Hochwirkungsgradige weisse LED "frisst" knapp 3V, die beiden (dreistufig 
wäre aufwandsmässiger quatsch, dann lieber Mosfet mit 
Schutzschaltungstricks, der TE sollte wirklich testen mit dem was er 
rumliegen hat) B-E-Strecken nochmal 1,2V; bleibt für RV und Nachleuchten 
nicht mehr viel übrig. LOL, immerhin hätte sich das Thema 
Tiefenladeschutz bei vier NiMH von selbst erledigt :D


>Besser kein Steckernetzteil.
Bei diesem Projekt: 100% Ack!
Lieber alle zwei Tage einen neuen 9V-Block reingestopft, als irgendein 
Restrisiko eingehen. MM: In wenigen Tagen ist der Spieltrieb mit den 
Leuchtpunkten sowieso vorbei: also sehr überschaubare Batteriekosten.

von Jens G. (jensig)


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oszi40 (Gast)

>Tobias H. schrieb:
>> mit einer Darlington-Schaltung

>Eine LED glimmt nicht mehr wenn die Spannung zu gering wird. Das konnte
>nur eine Glühlampe.

Auch eine Glühlampe nicht ...

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