Forum: Haus & Smart Home Zirkulationspumpe


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von Olaf L. (rennpappe16v)


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Hallo. Ich bin neu hier im Forum und hab gleich mal ne Frage,. Ich 
hoffe, das es ok ist?
Die Zirkulstionspumpe fuer mein Warmwasser zu Hause hängt an einer 
digitalen Zeitschaltuhr. Morgens zum Duschen wird die Pumpe kurz 
angesteuert, sowie Abends, so liegt gleich warmes Wasser an.
Wenn ich jetzt aber zwischendurch warmes Wasser möchte, muss ich erst 
die Schaltuhr auf EIN stellen, so dass ich gleich warmes Wasser bekomme. 
Die Schaltuhr ist natürlich im Keller. Gibt es da eine Möglichkeit, dass 
ich über eine Art zusätzlichen Schalter die Pumpe schalten kann und die 
Zeitschaltuhr ist trotzdem aktiv? Ich hoffe es ist verständlich, was ich 
meine?
Dank im Voraus.
Olaf

von oszi40 (Gast)


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Zeitschaltuhr ist die einfachste Variante. Bewegungsmelder im Bad wäre 
auch eine Variante die Z-Pumpe für einige Zeit laufen zu lassen. Andere 
haben einen Taster neben dem Waschbecken angebracht, was ich für 
umständlich halte bei der geringen Pumpenleistung. Das erfordert viel 
Geduld.

Eigentlich sollte die Z-Pumpe über die Heizung gesteuert werden, damit 
sie zur rechten Zeit zirkuliert, wenn die Heizung zur 
Legionellenbekämpfung aktiv ist!

von Sven L. (sven_rvbg)


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Natürlich kann man da je nach Aufbau etwas machen.

Wenn es bspw. eine Zwischensteckerlösung ist, kann man sich etwas 
Appfähiges suchen.

Ansonsten halt irgendwasfunkmäßiges paralell schalten.

Was es auch gibt sind Sensoren, die den Druckabfall in der Leitung 
bemerken und dann für einen Zeitraum x die Pumpe laufen lassen.

Da muss man nur kurz den Hahn öffnen und dann springt die Pumpe an.

von Olaf L. (rennpappe16v)


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Könnte ich auch parallel zur Schaltuhr eine Funksteckdose nutzen? Dann 
würden zwei Leitungen zur Pumpe gehen, und dann könnte ich entweder über 
die Funksteckdose die Pumpe anschalten bzw. die Pumpe steuert sich bei 
Nichtbenutzung der Funksteckdose wie gewohnt über die Zeitschaltuhr?

von oszi40 (Gast)


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Olaf L. schrieb:
> die Funksteckdose die Pumpe anschalten

Könnte man schon, aber bis warmes Wasser kommt, sind Deine Hände schon 
gewaschen bei einer Sparpumpe.

von Olaf L. (rennpappe16v)


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Eigentlich geht es mir darum, dass ich in der Kueche immer dann kein 
warmes Wasser habe, wenn ich es benötige. So könnte ich kurz vorher per 
Funk die Pumpe anschalten, fuer sagen wir ein bis zwei Minuten, und dann 
haette ich warmes Wasser zum Abwaschen.

von L. H. (holzkopf)


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Wenn die Zeitschaltuhr die Pumpe nicht aktiviert hat, solltest Du sie 
unabhängig davon jederzeit aktivieren können.

Sei es per Leitung in den Keller oder durch Funk, die ein 230V-Relais 
vorübergehend so lange einschalten können, wie Du es halt brauchst.

von Olaf L. (rennpappe16v)


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Danke fuer die Unterstützung. Ich werde es mal mit diesen Funksteckdosen 
probieren. Dann brauch ich keine extra Leitung von der Kueche in den 
Keller legen.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Mir scheint, dass hier nur Leute antworten, die zur Miete wohnen, sich 
um solche Dinge nicht kümmern müssen und mit solcherart Technik auch 
sonst nichts am Hut haben, jedoch unbedingt mitreden wollen.

Die Zirkulationspumpe soll sofort WW zur Verfügung stellen, wannimmer 
man es braucht.
Bei Bedarf einschalten und dann erstmal eine gewisse Zeit warten, bis 
der Kreislauf das WW auch an den Hahn gebracht hat, ist nicht im Sinne 
des Erfinders.

Normalerweise kann die Pumpe den ganzen Tag durchlaufen, zur 
Heizungsnachtabsenkung kann sie ausgeschaltet werden.
Das bedeutet, dass sie mit der Heizung geschaltet wird.
So ist das Konzept angelegt.

Erbsenzähler und Korinthenkacker können aberauch eine Zeitschaltuhr so 
programmieren, dass die Pumpe nur zu den Zeiten läuft, wo es am 
wahrscheinlichsten zu einer Heißwasserentnahme kommt.
Wer dann zwischendurch Heisswasser entnimmt, hat halt Pech gehabt, oder 
muss ein paar Liter Wasser down the Sink in Kauf nehmen.

Eine Fernschaltung, die bei Bedarf die Pumpe einschaltet und man dann 
erstmal ein bisschen warten muss, bis das WW am Hahn angekommen ist, 
wäre für mich inakzeptabel.

von HildeK (Gast)


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Ich habe einen NTC am Rohr nahe des Boilerausgangs angebracht. Mit einem 
µC wird eine schneller Temperaturanstieg erfasst und die Pumpe 
eingeschaltet.
Dazu muss ich kurz vor dem Bedarf von WW einfach ca. einen Viertel Liter 
aus dem Heißwasserhahn ziehen. Pumpe schalte ein und wird nach 5 Minuten 
wieder abgeschaltet.

von Ralf X. (ralf0815)


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oszi40 schrieb:
> Eigentlich sollte die Z-Pumpe über die Heizung gesteuert werden, damit
> sie zur rechten Zeit zirkuliert, wenn die Heizung zur
> Legionellenbekämpfung aktiv ist!

Das ist etwas sehr unklar ausgedrückt.
Richtig ist, dass sichergestellt werden sollte, dass die 
Zirkulationspumpe in der Legionellenbekämpfungszeit auf jeden Fall aktiv 
ist, soweit ein Zirkulationssystem existiert, also ein Zwangssystem.
Viele Heizungs- und ggf. separate Speicherverwaltungsbausteine und ihre 
Steuerungen lassen da den Nutzer auch über die Zeiten entscheiden.
Dann sollten sich die Zeiten des normalen Betriebs der ZP auch dort 
programmieren lassen, muss aber nicht vorhanden sein.

@ Olaf L.
Manche Steuerungen mögen es auch gar nicht, wenn von aussen Saft auf den 
Last-Ausgang gelegt wird.
Und absolut unverantwortlich wäre es, bei unterschiedlichen Schaltgebern 
die ganze Sache NICHT in Festverdrahtung auszuführen.
Damit scheidet JEDE Steckdosenlösung aus.

von Heinz R. (heijz)


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Ralf X. schrieb:
> Und absolut unverantwortlich wäre es, bei unterschiedlichen Schaltgebern
> die ganze Sache NICHT in Festverdrahtung auszuführen.
> Damit scheidet JEDE Steckdosenlösung aus.

ersetze die Zeitschaltuhr komplett durch irgendwas mit ESP8266, ja, 
gerne auch ein Zwischenstecker


Ich habe bei mir zugegeben keine Zirkulation, will auch keine

Problem ist doch - anfangs will man Energie sparen - stellt die 
Zeitschaltuhr auf z.B. 7:00 bis 7:30 ein
irgendwann merkt man das aus Komfortgründen erweitern muss - 
letztendlich läuft die Pumpe den halben Tag....

Dann hat man noch ein großes Haus - die Kinder im OG sind längst 
ausgezogen, aber die Umwälzpumpe pumpt das Wasser fleissig durchs ganze 
Haus

Bei mir laufen halt vor den Zähne putzen 3 Liter kaltes Wasser ungenutzt 
in die Kanalisation, stört mich zugegeben nicht

1000 Liter Wasser kosten ca. 7 € - da braucht es lange bis sich selbst 
ein 10€ Zwischenstecker reingespart hat

von m.n. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Normalerweise kann die Pumpe den ganzen Tag durchlaufen, zur
> Heizungsnachtabsenkung kann sie ausgeschaltet werden.
> Das bedeutet, dass sie mit der Heizung geschaltet wird.

Ach, dann darf man nicht spät nach Hause kommen?
Gerade im Sommer ist es verschwendete (Heiz-)Energie, dauert 
zirkulierendes heißes Wasser in den Rohren zu haben.

> So ist das Konzept angelegt.

Das ist kein Konzept, sondern eine Notlösung.

Bei mir blinkt im Taster eine Glimmlampe, die PWM-moduliert 
signalisiert, wann das warme Wasser verfügbar ist. Im EG braucht es eine 
im OG 2,5 Minuten bis Dauerlicht erscheint. Einmal Drücken startet eine 
10 minütige Periode, 3 x eine Stunde, 4 x zwei Stunden und 5 x stoppt 
die Pumpe. Damit kann man auch ein kleines Nickerchen in der Badewanne 
halten, ohne anschließend auf warmes Wasser verzichten zu müssen.
Ursprünglich steuerte ein AT89C2051 die Geschichte, dann ein AT90S2313, 
um den nagelneuen AVR zu testen.

von m.n. (Gast)


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... dauernd ... soll es heizen ;-)

von oszi40 (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> 1000 Liter Wasser kosten ca. 7 €

Stimmt nur bedingt, da auch Wasser erwärmt werden muß. Es ist auch eine 
Frage der guten Isolation der langen Leitung. Evtl. würde ich einen 
Taster und einen "Treppenhausautomaten" mißbrauchen zur kurzen 
Aktivierung der Z-Pumpe. Es bleibt jedoch die Legionellenfrage. Es gab 
auch schon Fälle mit Moos in der länger unbenutzten Leitung.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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oszi40 schrieb:
> Es bleibt jedoch die Legionellenfrage. Es gab
> auch schon Fälle mit Moos in der länger unbenutzten Leitung.

Oh weh....welch ein Schwachsinn!

Die Quelle jeder WW-Leitung ist der WW-Boiler.
Wenn selbiger regelmässig auf min. 60°C aufgeheizt wird, gilt er als 
quasi keimfrei.
Wo sollen in einer WW-leitung nun Legionellen herkommen?....oder noch 
schlimmer Moos...lächerlich.

Die Frage wäre bei der Kaltwasserleitung eher angesagt.

Eine Rezirkulation des WW ist eine reine Komfort-Funktion, nichts 
weiter.

In einem Einfamilienhaus braucht man die überhauptnicht.
Ist jedoch eine installiert, dann muss sie auch betrieben werden.
Eine Stagnation in der Rückleitung wäre in der Tat ein Risiko.

Meine Lösung: Rückleitung abklemmen, sowie die Rezirkulationspumpe 
ausbauen und sporadisch ein bisschen Wasser in den Abfluss schicken bis 
es heiss wird.

von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Und absolut unverantwortlich wäre es, bei unterschiedlichen Schaltgebern
>> die ganze Sache NICHT in Festverdrahtung auszuführen.
>> Damit scheidet JEDE Steckdosenlösung aus.
>
> ersetze die Zeitschaltuhr komplett durch irgendwas mit ESP8266, ja,
> gerne auch ein Zwischenstecker

Warum sollte ich das machen?
Es geht um die Frage von Olaf, der sich heute angemeldet hat und eine 
Lösung sucht.
Und ob der weiss, was ein ESP8266 ist und damit etwas aufbauen kann? :-)

> Ich habe bei mir zugegeben keine Zirkulation, will auch keine

Ich habe auch keine, weil ich in meinem 350 Jahre alten Fachwerkhaus 
alles so planen konnte, dass die WW-Wege unheimlich kurz sind.
Bei meinen Eltern war es leider so, dass die sich nicht auskannten und 
der Erbauer trotz ~20m WW-Rohrlänge grosse Querschnitte, aber minimale 
Isolierung und keine Zirkulation verbaute.
Aber es geht um die Frage des TO.

> Problem ist doch - anfangs will man Energie sparen - stellt die
> Zeitschaltuhr auf z.B. 7:00 bis 7:30 ein
> irgendwann merkt man das aus Komfortgründen erweitern muss -
> letztendlich läuft die Pumpe den halben Tag....

Wer ist °man"?
Der TO hatte bisher die ZP über Zeitschaltuhr gesteuert und möchte jetzt 
eine (zusätzliche?) Bedarfssteuerung.
Ohne Berücksichtigung  einer wohl eh nicht vorhandenen 
Legionellenschaltung der ZP bietet sich da als erstes an, die 
Zeitschaltuhr ganz rauszuschmeissen.
Und DANN kann man über die Zwischensteckerlösung nachdenken.

> Dann hat man noch ein großes Haus - die Kinder im OG sind längst
> ausgezogen, aber die Umwälzpumpe pumpt das Wasser fleissig durchs ganze
> Haus

Ich propagiere schon ewig mehr Absperreinrichtungen an 
Abzweigungen/Weichen, als normal verbaut werden.

> Bei mir laufen halt vor den Zähne putzen 3 Liter kaltes Wasser ungenutzt
> in die Kanalisation, stört mich zugegeben nicht

Du bist aber nicht das Mass der Dinge.

> 1000 Liter Wasser kosten ca. 7 € - da braucht es lange bis sich selbst
> ein 10€ Zwischenstecker reingespart hat

Das "lange" kann "man" mit Deinen Zahlen sogar ausrechnen.
Es wären um 476 Tage oder knapp 16 Monate oder 1,25 Jahre.
Energiebedarf des "Zwischensteckers" nicht mitgerechnet.
:-)

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> h weh....welch ein Schwachsinn!
>
> Die Quelle jeder WW-Leitung ist der WW-Boiler.
> Wenn selbiger regelmässig auf min. 60°C aufgeheizt wird, gilt er als
> quasi keimfrei.

Das ist ein Irrtum. Die 60 Grad sind oft am Boiler eingestellt/gemessen. 
Was am Perlator oder an der Brause noch ankommt, kannst Du gerne mal 
messen! Ganze Mietshäuser mußten wegen Keimen Schläuche, Brausen usw. 
erneuern.

von Manfred (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Wenn selbiger regelmässig auf min. 60°C aufgeheizt wird, gilt er als
> quasi keimfrei.
> Wo sollen in einer WW-leitung nun Legionellen herkommen?

In Leitungen, die regelmäßig laufen, ist es kein Problem. Drehst Du mal 
eine Leitung auf, die seit 2 Jahren nicht benutzt wurde, sieht nicht gut 
aus, was da raus kommt.

> Eine Rezirkulation des WW ist eine reine Komfort-Funktion, nichts
> weiter.

Richtig, und verursacht meßbare Wärmeverluste. Meine Heizung steht im 
Ergeschoß, also alle Leitungen im beheizten / bewohnten Bereich, dennoch 
bemerke ich mit Umlauf einen deutlich stärkeren Abfall der Temperatur 
zum Abend hin als ohne. Ich heize nicht ständig nach, sondern lasse den 
Warmwasserspeicher nur einmal täglich morgens aufheizen.

> In einem Einfamilienhaus braucht man die überhauptnicht.

Bei mir sind die Wege recht kurz, zum Bad hin ergibt sich hier ein 
Umlauf ohne Pumpe. In der Leitung habe ich einen Schieber und lasse nur 
gedrosselt umlaufen.

> Meine Lösung: Rückleitung abklemmen, sowie die Rezirkulationspumpe
> ausbauen und sporadisch ein bisschen Wasser in den Abfluss
> schicken bis es heiss wird.

Ich schaue gerade mal in der Küche, Topf auf die Waage: Ein knapper 
Liter, bevor voll warm kommt.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Mir scheint, dass hier nur Leute antworten, die zur Miete wohnen, sich
> um solche Dinge nicht kümmern müssen und mit solcherart Technik auch
> sonst nichts am Hut haben, jedoch unbedingt mitreden wollen.
>
> Die Zirkulationspumpe soll sofort WW zur Verfügung stellen, wannimmer
> man es braucht.
Das mag für ein Mehrfamilienhaus okay sein, wo Sommer wie Winter der 
Heizkessel an ist und wo es auf Grund der Menge der Abnehmer nicht so 
entscheident ist, das man mehr Energie braucht.

> Bei Bedarf einschalten und dann erstmal eine gewisse Zeit warten, bis
> der Kreislauf das WW auch an den Hahn gebracht hat, ist nicht im Sinne
> des Erfinders.
Komisch ist, aber das immer mehr Leute damit klar kommen, das nicht 
sofort WW an der Zapfstelle zur Verfügung steht, man aber durch diesen 
Kompromiss Geld sparen kann.

>
> Normalerweise kann die Pumpe den ganzen Tag durchlaufen, zur
> Heizungsnachtabsenkung kann sie ausgeschaltet werden.
> Das bedeutet, dass sie mit der Heizung geschaltet wird.
> So ist das Konzept angelegt.
Man kann in der Heizungsregelung einstellen, zu welchen Zeiten WW 
benötigt wird, das ist dann oft auch nichts anderes wie eine 
Zeitschaltuhr.
>
> Erbsenzähler und Korinthenkacker können aberauch eine Zeitschaltuhr so
> programmieren, dass die Pumpe nur zu den Zeiten läuft, wo es am
> wahrscheinlichsten zu einer Heißwasserentnahme kommt.
Was hat der Wille Energie einzusparen mit Erbsenzählerei zu tun?

Wie oft ist man unter der Woche unter Tag daheim und braucht WW?

>
> Eine Fernschaltung, die bei Bedarf die Pumpe einschaltet und man dann
> erstmal ein bisschen warten muss, bis das WW am Hahn angekommen ist,
> wäre für mich inakzeptabel.
Für dich schon, für viele scheinbar nicht!

von Helge (Gast)


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Modernere Heizungssteuerungen haben fast immer noch freie Eingänge 
übrig, einen davon als Anforderung WW parametrieren.
Bei Bekanntem, Heizungsbauer, gesehen: Gar keine Zirkulation, aber vom 
speicher zu jedem Wasserhahn ein dünnes Rohr gelegt. Kommt auch fast 
sofort warm.

Beitrag #6528531 wurde vom Autor gelöscht.
von oszi40 (Gast)


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Helge schrieb:
> zu jedem Wasserhahn ein dünnes Rohr gelegt

Dann aber vom Speicher? Zu dünne Steigleitung macht "viel Spaß" beim 
duschen wenn noch einer Wasser zusätzlich entnimmt. Schon in einigen 
Hotels erlebt.

von Einhart P. (einhart)


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oszi40 schrieb:
> wenn noch einer Wasser zusätzlich entnimmt

Les' Helges Text nocheinmal.

von A. B. (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Problem ist doch - anfangs will man Energie sparen - stellt die
> Zeitschaltuhr auf z.B. 7:00 bis 7:30 ein
> irgendwann merkt man das aus Komfortgründen erweitern muss -

> Bei mir laufen halt vor den Zähne putzen 3 Liter kaltes Wasser ungenutzt
> in die Kanalisation, stört mich zugegeben nicht

Da sag' ich mir: Echte Männer (und Klimaschützer) duschen kalt und auch 
das Zähneputzen geht mit kaltem Wasser ebenso gut.

Für den Abwasch oder fürs Vollbad, ok, aber sonst braucht man kein 
Warmes Wasser. Die CO2-Einsparungen, wenn man all diese Elektro-Boiler, 
Gas-Durchlauferhitzer, Zirkulationspumpen (inkl. der -leitungen!) etc. 
kalt stellen würde ...

von Ozvald K. (ozvaldk)


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Helge schrieb:
> vom
> speicher zu jedem Wasserhahn ein dünnes Rohr gelegt

Nur aus Interesse: wie dünn ist "dünn"?
Hier muss ein Kompromiss gemacht werden. Wenn zu dünn, hat man keinen 
ausreichenden Durchfluss mehr. Anderseits umso dicker die Leitung, desto 
später kommt das Warmwasser, klar.

von Helge (Gast)


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"dünn" war in dem Fall pro Wasserhahn kalt + warm mit je ca. 10mm 
Außendurchmesser. Abzweige sind dann fatal, das ganze tariert sich aus 
durch die symmetrische Führung von warm + kalt. Reichte auch im 2. Stock 
noch zum duschen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ozvald K. schrieb:
> Nur aus Interesse: wie dünn ist "dünn"?
> Hier muss ein Kompromiss gemacht werden. Wenn zu dünn, hat man keinen
> ausreichenden Durchfluss mehr. Anderseits umso dicker die Leitung, desto
> später kommt das Warmwasser, klar.

Nach neusten Normen installiert, wird im Raum eine Ringleitung gelegt, 
wegen Stagnation und Legionellenbildung. Hier ist dünn die Devise, damit 
die Menge an Wasser im System entsprechend gering ist. Sonst müssste man 
wohl Spülamaturen einbauen.

Auch darf eine Installation wohl nicht mehr mit Wasser abgepresst 
werden, sondern man muss Druckluft verwenden. Wasser darf man erst zur 
Inbetriebnahme auf das System geben.

von Nicht Gast (Gast)


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Teste doch mal ohne Pumpe. Hier an meiner neuen Heizung zirkuliert es 
auch so, wahrscheinlich durch Konvektion.

von Heinz R. (heijz)


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Sven L. schrieb:
> Auch darf eine Installation wohl nicht mehr mit Wasser abgepresst
> werden, sondern man muss Druckluft verwenden. Wasser darf man erst zur
> Inbetriebnahme auf das System geben.

Und das Wasser kommt auf dem Dorf weiterhin aus einem 
Sammel-Hochbehälter wo dann alle paar Tage dann mal eine Probe genommen 
wird...

Hier wurde bei der Probe dann Mäusekot festgestellt, dann war Großalarm

Zum Thema Zirkulation - käme mir in einem Neubau keinesfalls eingebaut

Sollten die Leitungen zu lang werden und man will unbedingt den Komfort 
von Sofort warmes Wasser kommt vor die Zapfstelle ein elektrischer 
Durchlauferhitzer der die ersten paar Liter aufheizt

Beitrag #6529675 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Sollten die Leitungen zu lang werden und man will unbedingt den Komfort
> von Sofort warmes Wasser kommt vor die Zapfstelle ein elektrischer
> Durchlauferhitzer der die ersten paar Liter aufheizt

Nee danke, bei den Strompreisen fahre ich besser, einmal täglich den 
Brauchwasserkessel aufzuheizen und ein paar Liter Wasser zu 
verschwenden.

Im Elternhaus (Mietwohnung) gab es Durchlauferhitzer und 5l-Boiler in 
der Küche, für mich war klar, dass ich das nicht will. In der Firma 
hängen Durchlauferhitzerchen unter den Waschbecken, auch das ist eine 
Krüppellösung, was die Dosierbarkeit angeht - bloß nicht.

Eine zentrale Warmwassererzeugung ist komfortabler, die Wärmeverluste 
kompensieren sich gegen den unverschämt hohen Strompreis.

von Heinz R. (heijz)


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Manfred schrieb:
> Nee danke, bei den Strompreisen fahre ich besser, einmal täglich den
> Brauchwasserkessel aufzuheizen und ein paar Liter Wasser zu
> verschwenden.

Hallo Manfred,

Du hast leider meine Aussage nicht verstanden:

Der Wasserhahn hängt trotzdem an einem zentralen Wasserboiler
Einzig die ersten paar Liter werden durch den Durchlauferhitzer erhitzt, 
solange bis warmes Wasser ankommt

von Manfred (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Der Wasserhahn hängt trotzdem an einem zentralen Wasserboiler
> Einzig die ersten paar Liter werden durch den Durchlauferhitzer erhitzt,
> solange bis warmes Wasser ankommt

Das klingt interessant, habe ich noch nie gehört oder gesehen.

Baut das der Klempner freiwillig ein oder bewegt man sich damit 
außerhalb üblicher Spezifikationen?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Heinz R. schrieb:
> Der Wasserhahn hängt trotzdem an einem zentralen Wasserboiler
> Einzig die ersten paar Liter werden durch den Durchlauferhitzer erhitzt,
> solange bis warmes Wasser ankommt

Aber wirklich elegant ist diese Lösung doch auch nicht. Diese 
Minidurchlauferhitzerchen funktionieren so lala und man braucht da an 
jeder Zapfstelle entsprechende Steckdosen.

von oszi40 (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Minidurchlauferhitzerchen funktionieren so lala und man braucht da an
> jeder Zapfstelle entsprechende Steckdosen.

Je mehr man hat, desto mehr gibt es später zu reparieren. Ausgebrannte 
Steckdosen habe ich schon öfter bewundert.

von Gerhard (Gast)


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Ich mach's auch wie oben schon mal beschrieben. Temperaturfühler an 
AT-Mega, der aus dem Temperatursprung bei Wasserentnahme die 
Zirkulationspumpe X Minuten laufen lässt. Morgens ins Bad, warmes Wasser 
für zwei Sekunden angestellt, aufs Klo und dann ist das Warmwasser schon 
da. Bin sehr zufrieden damit.

von wendelsberg (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Einzig die ersten paar Liter werden durch den Durchlauferhitzer erhitzt,
> solange bis warmes Wasser ankommt

Der dann einige hundert EUR inkl. Installation kostet.
Na Klasse, die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist sicher interessant.

wendelsberg

von Hubert G. (hubertg)


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wendelsberg schrieb:
>> Einzig die ersten paar Liter werden durch den Durchlauferhitzer erhitzt,
>> solange bis warmes Wasser ankommt
>
> Der dann einige hundert EUR inkl. Installation kostet.
> Na Klasse, die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist sicher interessant.

Der eine denkt wirtschaftlich, der andere denkt an Komfort. Jeder hat 
seine eigenen Prioritäten.

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