Transistor als Schalter -> Basiswiderstand?

Gast #6545737
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Hallo,

ich würde gerne über meinen uC (ATmega2560) die Basis eines Transistors 
ansteuern, der dann durchschalten soll.
Ich habe gelesen, dass man einen Basiswiderstand einbauen soll, damit 
der Transitor nicht zu viel Strom zieht und dadurch den uC überlastet.
Ist das noch aktuell, also braucht man den Basiswiderstand tatsächlich?

LG
Jannik
Gast #6545749
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hinz schrieb:
> Ja, den braucht man.

Nur der Vollständigkeit halber für den TO:
Ein MOSFET ist auch ein Transistor, da braucht man keinen - der hat 
allerdings keine Basis, sondern ein Gate 😀.
Und es gäbe auch sog. Digitaltransistoren, auch die benötigen keinen 
(externen) Basiswiderstand; der ist dort eingebaut.
Bipolare Transistoren ohne weitere Besonderheiten brauchen ihn 
tatsächlich und immer noch und auch in Zukunft.
#6545790
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Der Basiswiderstand hat mehrere Aufgaben

1. Begrenzung des Basisstromes, entweder um den Ts zu schützen oder um 
die Signalquelle zu schützen.

2. Um Sättigung gering zu halten. Wenn ein TS mehr Basisstrom erhält als 
für den momentanen Kollektorstrom notwendig ist, nennt man das 
Sättigung. Die verlangsamt aber das Abschalten des Transistors.

3. Bei HF-Transistoren wird durch einen niedrigen Basisvorwiderstand 
ungewünschtes parasitäres Schwingen verhindert.
#6545852
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HildeK schrieb:
> Ein MOSFET ist auch ein Transistor, da braucht man keinen - der hat
> allerdings keine Basis, sondern ein Gate 😀.

stimmt, es ist sogar UNMÖGLICH einen Basiswiderstand zu verwenden!
Aber ein Widerstand am Gate kann sinnvoll sein weil dicke MOSFET 
reichlich Gatekapazität haben und bei schnellen Umladungen bei PWM auch 
den µC stressen können.
Gast #6545995
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Joachim B. schrieb:
> Aber ein Widerstand am Gate kann sinnvoll sein weil dicke MOSFET
> reichlich Gatekapazität haben und bei schnellen Umladungen bei PWM auch
> den µC stressen können.

Ja, aber es ging weder um PWM noch um 'dicke' Transistoren, sonst wäre 
die Verwendung eines bipolaren Transistors gar nicht in Betracht 
gekommen: da reicht schnell der Basistrom aus einem μC nicht mehr.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6546406
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Jannik schrieb:
> Ich entnehme der Antwort von HildeK, dass ich also keinen Widerstand an
> das Gate schalten muss und dem uC das quasi Wurst ist.

Ohne Deine angedachte Schaltung zu kennen, wage ich trotzdem zu 
behaupten, dass sie so einfach nicht zu realisieren sein wird. Was soll 
denn genau wie geschaltet werden?
#6546772
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Jannik schrieb:
> Ich entnehme der Antwort von HildeK, dass ich also keinen Widerstand an
> das Gate schalten muss und dem uC das quasi Wurst ist.

du entnimmst falsch, schade eigentlich!

Joachim B. schrieb:
> Aber ein Widerstand am Gate kann sinnvoll sein weil dicke MOSFET
> reichlich Gatekapazität haben und bei schnellen Umladungen bei PWM auch
> den µC stressen können.

Joachim B. schrieb:
> trotzdem erwähnenswert! ;-)
> Pauschalantworten bei unbekannter Verwendung sind selten hilfreich.

Jannik schrieb:
> Ich habe gelesen

lese mehr!
Gast #6546926
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Jannik schrieb:
>> Ich entnehme der Antwort von HildeK, dass ich also keinen Widerstand an
>> das Gate schalten muss und dem uC das quasi Wurst ist.
>
> Jein. Lies mal im folgenden PDF die Kapitel 2.2 und 3.4
> 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf

danke für das pdf war sehr hilfreich

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