Forum: Ausbildung, Studium & Beruf BBG gestiegen [Endet 15.01.]


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von Rentier (Gast)


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Hallo,

sagt mal, habt ihr finanziell während dem letzten Jahr profitiert oder 
eingebüßt?

Ich persönlich habe profitiert, allerdings hat das mit einem AG-Wechsel 
zu tun.

Ich frage weil ich mich darüber wundere, dass die Bemessungsgrenzen zur 
Renten- und Arbeitslosenversicherung in 2020 im Vergleich zu 2019 um ca. 
2,5% gestiegen sind, von ca. 80k auf ca. 82k.

: Gesperrt durch Moderator
von Gunnar F. (gufi36)


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definiere Profitieren und Einbüßen. Oder braucht man das nicht so genau 
zu wissen?

von Gehalts (Gast)


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Selbiges zum 1.1 für die Krankenversicherung. Wir müssen halt stärker 
ranklotzen um die ganzen Leistungen an Pleti und Kreti zu 
erwirtschaften; ich schalte jetzt von 120% auf 130% hoch; jeder hat 
Anspruch auf die gleiche Behandlung sobald im Besitz der 
Versichertenkarte. Da kommen natürlich ganze Großfamilien auf einmal ins 
System, ohne ein Einkommen zu generieren; dann die ganzen kinderlosen 
Alten, die jetzt umsorgt sein wollen; zusätzlich verschenkt unsere 
Regierung noch vieles großzügig (Impfdosen, Kindergeld, Steuergeld für 
Mafia/Renten in anderen Ländern, Entwicklungshilfe für China...)
Nach der Bundestagswahl wird es richtig "lustig" mit Steuer- und 
Abgabenerhöhungen und neuen Schulden. Denn dann wird traditionell mit 
großer Überraschung das Haushaltsloch der Vorgänger "entdeckt". Mutti 
ist durch, die rettet sich mit der Druckerpresse über die paar Monate. 
Wir sind dann aber immer noch hier...

von Thilo L. (bc107)


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Ich verstehe die ganze Fragestellung nicht (ganz abgesehen davon, dass, 
wie im 1. Reply schon treffend bemerkt, noch überhaupt nicht definiert 
ist, was "profitiert" und "eingebüßt" für den Fragesteller bedeuten). 
Die Berechnung der BBG erfolgt nach festen Regeln und bisher hat mich 
bei deren Ermittlung noch Niemand gefragt, wie es mir persönlich 
finanziell denn so erging im letzten Jahr.

Versucht der Fragesteller hier, einen Zusammenhang zwischen persönlicher 
Meinung zur eigenen Finanzsituation und der Ermittlung der BBG für ganz 
Deutschland herzustellen?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rentier schrieb:
> sagt mal, habt ihr finanziell während dem letzten Jahr profitiert oder
> eingebüßt?

Ich habe finanziell profitiert. Die Erhöhung der 
Beitragsbemessungsgrenzen geht doch im Grundrauschen unter. Dafür gab es 
ein abgabenfreies Corona-Geld über 1.000 €, weniger Ausgaben fürs 
Pendeln (durchgehend Home Office), und die Aktienmärkte liefen 2020 nach 
dem Crash im März richtig, richtig gut.

Also wegen Corona, Lockdown usw. war 2020 kein schönes Jahr, aber rein 
finanziell gesehen top.

von Rentier (Gast)


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Also die BBG in der Rente ist ja, dachte ich nicht der Kostensituation 
geschuldet, sondern dem durchschnittlichen Einkommen der Beitragszahler. 
Ein Einkommen in der Höhe der
Hälfte der BBG ergibt einen Rentenpunkt.
Bis zur BBG steigt es auf bis zu zwei Rentenpunkte.

Ich hätte erwartet, dass das Durchschnittseinkommen in 2020 gesunken ist 
und damit bei gleichem Einkommen mehr Rentenpunkte härren erworben 
werden müssen. Das Gegenteil ist der Fall, das (vorläufige) 
Durchschnittseinkommen ist wohl angeblich gestiegen...

von Rentier (Gast)


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Es geht hier also nur um die Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit 
und nicht um die Aktienrally.

von Gehalts (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Dafür gab es
> ein abgabenfreies Corona-Geld über 1.000 €

das wurde hier schon gefühlte 300 Mal gepostet. herzlichen glückwunsch. 
kauf dir nen 1000 € Lolli davon.

von Markus (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Dafür gab es ein abgabenfreies Corona-Geld über 1.000 €

So schnell wie 1.000 € heutzutage ausgegeben sind, mußte ich zweimal in 
den Kontoauszug schauen, um zu sehen, daß ich es tatsächlich erhalten 
hatte.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Markus schrieb:
> So schnell wie 1.000 € heutzutage ausgegeben sind, mußte ich zweimal in
> den Kontoauszug schauen, um zu sehen, daß ich es tatsächlich erhalten
> hatte.

Ah ja, 1k € netto extra sind quasi nichts, aber die Erhöhung der 
Beitragsbemessungsgrenzen, die haut finanziell so richt rein, oder was?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Senf D. schrieb:
> Markus schrieb:
> So schnell wie 1.000 € heutzutage ausgegeben sind, mußte ich zweimal in
> den Kontoauszug schauen, um zu sehen, daß ich es tatsächlich erhalten
> hatte.
>
> Ah ja, 1k € netto extra sind quasi nichts, aber die Erhöhung der
> Beitragsbemessungsgrenzen, die haut finanziell so richtig rein, oder was?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Markus schrieb:
> So schnell wie 1.000 € heutzutage ausgegeben sind, mußte ich zweimal in
> den Kontoauszug schauen, um zu sehen, daß ich es tatsächlich erhalten
> hatte.

gerade beim Jahreswechsel ist Geld schnell weg.

Gespart hat man hier auch dadurch,
dass man nicht wirklich verreist ist.
Ich hätte sonst 4 Wochen in Amiland verbracht.
-OK eher 3-einhalb

: Bearbeitet durch User
von wendelsberg (Gast)


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● Des I. schrieb:
> Ich hätte sonst 4 Wochen in Amiland verbracht.
> -OK eher 3-einhalb

Oder noch deutlich weniger, wenn deren durchgeknallter Chef einen 
Buergerkrieg erzeugt haette.

wendelsberg

von Arno (Gast)


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Rentier schrieb:
> Also die BBG in der Rente ist ja, dachte ich nicht der
> Kostensituation
> geschuldet, sondern dem durchschnittlichen Einkommen der Beitragszahler.
> Ein Einkommen in der Höhe der
> Hälfte der BBG ergibt einen Rentenpunkt.
> Bis zur BBG steigt es auf bis zu zwei Rentenpunkte.
>
> Ich hätte erwartet, dass das Durchschnittseinkommen in 2020 gesunken ist
> und damit bei gleichem Einkommen mehr Rentenpunkte härren erworben
> werden müssen. Das Gegenteil ist der Fall, das (vorläufige)
> Durchschnittseinkommen ist wohl angeblich gestiegen...

Die TK schreibt, es ginge bei der Festlegung der 
Beitragsbemessungsgrenzen um die Entwicklung im Jahr 2019 - das scheint 
genau das vorläufige Durchschnittseinkommen zu sein:

Zitat von 
https://www.tk.de/firmenkunden/service/fachthemen/jahreswechsel/sv-werte-2021-2072856
> Für die Herleitung der SV-Rechengrößen für das jeweils folgende Jahr ist
> entscheidend, wie sich die Bruttolöhne und -gehälter im Jahr davor
> entwickelt haben. Die den Sozialversicherungsrechengrößen 2021
> zugrundeliegende Lohnentwicklung im Jahr 2019 [...]

Erscheint mir nicht ganz unlogisch, dass die Daten Ende 2020 
(veröffentlicht wurden die Rechengrößen am 3.12.) für 2020 noch nicht 
vorliegen.

Für die Berechnung der Entgeltpunkte - die ja erst im nächsten Jahr 
erfolgt - scheint dagegen das endgültige Durchschnittseinkommen 
Verwendung zu finden. So erkläre ich mir zumindest, dass die 
Berechnungsbeispiele im Wikipedia-Artikel zu Entgeltpunkten teilweise 
mehr als 2 Entgeltpunkte (West) ergeben (wenn der denn stimmt).

Ob das Durchschnittseinkommen im Sinn der Sozialversicherung 2020 
tatsächlich gesunken ist, wird sich wohl nächstes Jahr zeigen. Wie da 
beispielsweise Kurzarbeit oder Kinderkrankentage eingehen, weiß ich 
nämlich nicht.

Vielleicht hat ja ein (Hobby-)Jurist hier Lust, sich durch die 
entsprechenden Paragraphen der Sozialgesetzbücher zu wühlen - ich hab 
vor lauter Querverweisen und vorvergangenen Jahren den Faden verloren.

Antwort auf deine persönliche Frage: Mein Bruttoeinkommen (und auch 
Nettoeinkommen) ist nominal ein bisschen gestiegen - Tariferhöhung in Q1 
und Bonus wie 2019 waren vor Covid-19 schon vereinbart und wurden nicht 
gekippt, die erwartete Tariferhöhung in Q4 ist dagegen ausgefallen. 
Andererseits sieht man bei uns auch bisher keinen signifikanten 
Covid-19-Effekt in den Geschäftszahlen - unsere Kunden sind teils in F&E 
unterwegs (d.h. im HomeOffice), teils auf Großbaustellen (d.h. 
Abstandsregelungen sind einfach umsetzbar und behindern die Arbeit 
kaum).

MfG, Arno

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Beitrag #6547707 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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von F. B. (finanzberater)


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Rentier schrieb:
> Es geht hier also nur um die Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit
> und nicht um die Aktienrally.

Dank variablem Gehaltsanteil ist mein Gehalt im letzten Jahr um 20 % 
gestiegen.

Beitrag #6547746 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6547775 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Arno schrieb:
> Die TK schreibt, es ginge bei der Festlegung der
> Beitragsbemessungsgrenzen um die Entwicklung im Jahr 2019

Demnach kann man wohl für das Jahr 2022 mit einer sehr geringen bis 
keiner weiteren Steigerung der Beitragsbemessungsgrenzen rechnen, oder?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6547828 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Arno (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Die TK schreibt, es ginge bei der Festlegung der
>> Beitragsbemessungsgrenzen um die Entwicklung im Jahr 2019
>
> Demnach kann man wohl für das Jahr 2022 mit einer sehr geringen bis
> keiner weiteren Steigerung der Beitragsbemessungsgrenzen rechnen, oder?

Wenn das für die Berechnung der Beitragsbemessungsgrenzen relevante 
Durchschnittseinkommen 2020 ggü. 2019 sehr gering oder gar nicht 
gestiegen ist (und die Darstellung der TK korrekt ist), ja.

MfG, Arno

Beitrag #6547850 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6547865 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wendelsberg schrieb:
> ● Des I. schrieb:
>> Ich hätte sonst 4 Wochen in Amiland verbracht.
>> -OK eher 3-einhalb
>
> Oder noch deutlich weniger, wenn deren durchgeknallter Chef einen
> Buergerkrieg erzeugt haette.
>
> wendelsberg

nö, als Reiseland halte ich das immer noch für wesentlich sicherer
als beispielsweise die Türkei.

Oder Thailand und ähnliche Länder,
wo es latent immer kurz vor einer Militärrevolte steht

Beitrag #6548005 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6548363 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Shorty (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Die TK schreibt, es ginge bei der Festlegung der
>> Beitragsbemessungsgrenzen um die Entwicklung im Jahr 2019
>
> Demnach kann man wohl für das Jahr 2022 mit einer sehr geringen bis
> keiner weiteren Steigerung der Beitragsbemessungsgrenzen rechnen, oder?

Es gibt zwei Stellschrauben: Die BBMG und die prozentuale Höhe der 
Beiträge, da man die BBMG nicht oder nur phantasievoll anheben kann, 
wird man die prozentuale  Höhe anpassen müssen, das gilt sowohl für die 
Rente, als auch erst recht für die klamme  GKV.

War halt Corona, kann man nichts machen...

Zum Glück sind vorher Wahlen.

von Manfred (Gast)


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Shorty schrieb:
> Zum Glück sind vorher Wahlen.

Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten.

Die Zahlen 2021 für die Rente sind jedenfalls verfügbar:
Die Beitragsbemessungsgrenze West beträgt 85.200 Euro jährlich.
Das Durchschnittsentgelt beträgt 41 541 Euro.
Der Rentenwert beträgt 34,19 EUR pro Monat per Punkt.

Krankenversicherung liegt niedriger, für die gesetzliche 
Krankenversicherung 58.050 Euro.

Zumindest für mich musste ich sehen, dass die Grenze der 
Rentenversicherung stärker steigt als mein aktuelles Einkommen, es also 
Sinn macht, möglichst früh in Rente zu gehen - Abwägung Freizeit gegen 
Geld.

von Wayne (Gast)


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Manfred schrieb:
> Die Zahlen 2021 für die Rente sind jedenfalls verfügbar:
> Die Beitragsbemessungsgrenze West beträgt 85.200 Euro jährlich.
> Das Durchschnittsentgelt beträgt 41 541 Euro.
> Der Rentenwert beträgt 34,19 EUR pro Monat per Punkt.

Du meinst pro Jahr per Punkt. Wie auch immer, die Erhöhung der BBG 
verstehen etwa 2/3 der Bevölkerung nicht. Das geht einfach an denen 
vorbei. Wen regt es auf? Akademiker wie BWLer, Informatiker, angestellte 
Ärzte oder Ingenieure, z.B. Konzerndrohnen mit Bezahlung nach IGM Tarif. 
Aber irgendwer muss bezahlen, wenn deutlich mehr und immer länger 
lebende Rentner auf immer weniger Arbeitnehmer treffen. Das 
umlagefinanzierte Rentensystem ist das sicherste aber auch 
renditeschwächste der Welt. Es wird seit Jahrzehnten verpasst es ähnlich 
wie in der Schweiz oder Niederlande um weitere Säulen zu erweitern.

von Shorty (Gast)


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Wayne schrieb:
> renditeschwächste der Welt

Die Rendite ist hier eben negativ.

Das deutsche Rentensystem ist eine interessante Variante eines 
Schneeballsystems.

von Manfred (Gast)


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Wayne schrieb:
>> Das Durchschnittsentgelt beträgt 41 541 Euro.
>> Der Rentenwert beträgt 34,19 EUR pro Monat per Punkt.
>
> Du meinst pro Jahr per Punkt.

Schwierig zu formulieren oder zu verstehen, als junger Mensch habe ich 
mich damit nicht befasst.

Wenn ich im Kalenderjahr genau das Durchschnittsentgelt von 41541 Euro 
verdiene, bekomme ich einen Rentenpunkt. Verdiene ich 30 Jahre lang 
genau das Durchschnittsentgelt, habe ich danach 30 Rentenpunkte. Gehe 
ich mit diesen 30 Punkten in Rente, bekomme ich 30 x 34,19 EUR, also 
1025,70 Euro Rente pro Monat. Davon abzuziehen sind Krankenkasse und 
Pflegeversicherung, es kommen ca. 940 pro Monat auf dem Konto an.

Hätte ich z.B. 52000 Euro Jahreseinkommen, bekäme ich dafür 1,25 
Rentenpunkte. Das Durchschnittsentgelt wird jedes Jahr angehoben und am 
Ende Jahreseinkommen / Durchschnittsentgelt addiert.

> Wie auch immer, die Erhöhung der BBG
> verstehen etwa 2/3 der Bevölkerung nicht. Das geht einfach an denen
> vorbei.

Sie interessieren sich nicht dafür, weil es noch weit weg ist? Es hat 
mich früher auch nicht gejuckt, inzwischen sehe ich aber, dass mir gute 
Einkommen in jungen Jahren mehr Punkte als in den letzten Jahren 
beschert haben.

> Wen regt es auf? Akademiker wie BWLer, Informatiker, angestellte
> Ärzte oder Ingenieure, z.B. Konzerndrohnen mit Bezahlung nach IGM Tarif.

Quark. Selbst als "Konzerndrohne mit Bezahlung nach IGM" steigt mein 
Einkommen geringer als das Durchschnittsentgelt, von daher sehe ich die 
Anhebung des Durchschnittsentgeltes eher als Rentenkürzung denn als real 
existent.

Und dann stellt sich die Frage, ob ich mit erreichen der Altersgrenze 
direkt ausscheide oder für alberne 30 Euro pro Monat mehr ein weiteres 
Jahr arbeite.

> Das umlagefinanzierte Rentensystem ist das sicherste aber auch
> renditeschwächste der Welt.

Darüber kann man gerne politisieren, mir persönlich bleibt nur, die 
gegebenen Zahlen zu verstehen und so zu handeln, wie es für mich 
sinnvoll ist.

Das ist insgesamt schwierig durchschaubar, spätestens im Alter um 50 
sollte man sich das mal erklären lassen.

von Wayne (Gast)


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Manfred schrieb:
> Quark. Selbst als "Konzerndrohne mit Bezahlung nach IGM" steigt mein
> Einkommen geringer als das Durchschnittsentgelt

Als IGM ler wirst du über 2000€ aus der Rentenversicherung bekommen, 
plus Betriebsrente geht es bei vielen sehr nah an die 3000€. Dazu das 
Haus und die Aktien, da braucht man nicht klagen. Wo das System nicht 
funktioniert: Kassierer, Friseure, Putzfrauen usw die dann noch 
zusätzliche staatliche Leistungen benötigen.

Manfred schrieb:
> von daher sehe ich die Anhebung des Durchschnittsentgeltes eher als
> Rentenkürzung denn als real existent.

Richtig erkannt, aber irgendwer muss dieses Einlagensystem bezahlen. 
Schau mal wie viele Babyboomer bis 2030 in Rente gehen und wie viele 
jährlich auf dem Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer anfangen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Manfred schrieb:
> Quark. Selbst als "Konzerndrohne mit Bezahlung nach IGM" steigt mein
> Einkommen geringer als das Durchschnittsentgelt

Das bezweifle ich aber stark. Bei welchen Branchen/Gewerkschaften finden 
denn wesentlich höhere Gehaltssteigerungen statt als bei der IG Metall? 
Das müsste ja der Fall sein, wenn du regelmäßig mit deinen Steigerungen 
unter dem Durchschnitt bleibst.

Okay, wenn du das Jahr 2020 vollkommen isoliert betrachtest, liegst du 
aufgrund der diesjährigen IGM-Nullrunde ausnahmsweise mal darunter, aber 
über dein Berufsleben (Jahrzehnte) betrachtet? Da liegst du doch 
deutlich über dem Durchschnitt.

von Thomas U. (charley10)


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Gehalts schrieb:
...
...
> Denn dann wird traditionell mit
> großer Überraschung das Haushaltsloch der Vorgänger "entdeckt". Mutti
> ist durch, die rettet sich mit der Druckerpresse über die paar Monate.
> Wir sind dann aber immer noch hier...

Hat die nicht mal die Äußerung "Mit mir wird es keine Maut geben" 
gemacht?
Also!

von Wayne (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Hat die nicht mal die Äußerung "Mit mir wird es keine Maut geben"
> gemacht?

Und gibt es eine Maut? Wohl nicht!

von Realist (Gast)


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Die Frage ist etwas kurzsichtig...
Wenn man profitieren mit das nach der Subtraktion von Einkommen - 
Ausgaben mehr übrig bleibt, dann habe ich etwas profitiert. Wie die 
meisten die von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit verschohne blieben...
Aber wie kann man von profitieren reden, wenn die "teuren" Ferien in 
fernen Ländern zwangsweise ausgefallen sind???
Wie kann man sich über ein paar Kröten freuen, wenn auf der einen Seite 
die wirtschftliche Situation durchaus Druck auf die Löhne (rsp deren 
steigerung) der Zukunft bringen wird, und gleichzeitig der Staat dauernd 
Steuern erhöht. Ob jetzt CO2 Steuern auf Benzin, etc... die Steuerlast 
steigt...
Gleichzeitig wird mit den Corona Hilfen und der damit massiv steigenden 
Verschuldung die Zunkunft der nicht Rentner auf den Müll geworfen. 
Schulden werden bezahlt, Inflation wird kommen (ja nicht heute und 
morgen, aber Rechnungen werden bezahlt). Es wird eine grosse 
Wirtschaftskriese geben die Europa in den Grundfesten erschüttern wird. 
Doch das ist ganz im Sinne der Machthaber, nur so können veraltete 
Struktuen wie Nationalstaaten zugunsten eines EU Superstaates abgeschaft 
werden...

Sprich ich habe sicher eine Kröten mehr, aber diese Betrachtung ist so 
kurzfristig, dass ich doch sagen würde, nein ich habe nicht 
profitiert...

Beitrag #6552149 wurde von einem Moderator gelöscht.
von N. A. (bigeasy)


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[Endet 15.01.]

von marty mcfly (Gast)


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N. A. schrieb:
> [Endet 15.01.]

2022

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