APPs auf Webseite

#6548606
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Wie die anderen bereits schrieben, sind bzw. wären (Progressive) Web 
Apps eigentlich die beste Lösung. Mit dem schönen Zusatzvorteil, dass 
man keine zwei unterschiedlichen Versionen für Android und iOS 
entwickeln muss, man entwickelt theoretisch nur eine "App", die auf 
jedem Betriebssystem läuft (Android, iOS, MacOS, Windows, Linux)

Ganz so einfach ist es in der Praxis aber oftmals leider doch nicht, 
weil Web Apps nicht alle Möglichkeiten offenstehen, die "nativen" Apps 
(also denen aus dem App Store) haben.
Es gibt zwar mittlerweile Browser-APIs für den Zugriff auf fast jegliche 
Hardware (Kamera, Mikrofon, Bluetooth, USB, NFC und und und) - aber 
oftmals kann man die nur mit Chrome-Webbrowsern verwenden.

Vor allem Apple's iOS-Geräte sind da ein grosse Problem: Apple 
implementiert viele dieser APIs ganz bewusst nicht, womit die 
entsprechende Web App dann eben auf iOS-Geräten schlicht nicht 
funktioniert.
Aus Apple's Sicht ist das durchaus nachvollziehbar: Durch den App-Store 
haben sie enorme Macht (siehe der Rauswurf von "Parler" die Tage - wer 
Apple ein Dorn im Auge ist, der wird von Apple eben kurzerhand aus deren 
App-Store geworfen) und verdienen sich dumm und dämlich, weil sie an 
jedem Verkauf eine sehr dicke Provision verdienen.
Bei Web Apps hingegen hat Apple keine Macht darüber, welche Software der 
Benutzer verwendet und sie verdienen nichts. Daher ist Apple äusserst 
zögerlich, irgendwelche neuen Web-APIs zu implementieren.

Fazit: Solange eine App keine speziellen Features benötigt, die nativen 
Apps vorbehalten ist, sind (Progressive) Web Apps eigentlich die 
perfekte Lösung. Wenn man aber doch Features benötigt, muss man entweder
- doch native Apps entwickeln, mit allen damit verbundenen Nachteilen
- damit leben, dass die App auf iOS-Geräten nicht funktioniert
#6549001
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Joachim S. schrieb:
> Fazit: Solange eine App keine speziellen Features benötigt, die nativen
> Apps vorbehalten ist, sind (Progressive) Web Apps eigentlich die
> perfekte Lösung.

Gegendarstellung: ich muss beruflich eine solche Anwendung nutzen. Es 
ist ganz furchtbar: es fühlt sich wie ein Fremdkörper auf dem Gerät an 
(weil’s eben nicht die nativen UI-Elemente nutzt, und auf konforme UE 
pfeift), es verbraucht Ressourcen ohne Ende (weil z.B. selbst das 
„weiche Scrolling“ darüber implementiert ist, statt vorhandene native 
Methoden nutzen zu können), es ist unglaublich fett und im Fehlerfall 
lassen sich nicht mal sinnvolle Infos im Log finden (weil, wer hätte das 
gedacht, auch hier nicht die nativen Mechanismen genutzt werden 
(können)).
Gast #6549011
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Sorry aber kann es sein das bisher keiner die Frage gelesen hat? Er will 
keine WebApp haben sondern einfach einen "privaten Appstore" auf seiner 
Webseite. Sprich, auf Webseite gehen, apk runterladen und dann auf dem 
Handy installieren.
#6549362
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Leser schrieb:
> Sprich, auf Webseite gehen, apk runterladen und dann auf dem
> Handy installieren.

Weiß nicht, liest sich im Eingangsbeitrag leicht anders:

Holger K. schrieb:
> Also wie kann
> ich APPs downloaden, ohne diese zu installieren.
(Hervorhebung von mir)

Leser schrieb:
> Er will
> keine WebApp haben sondern einfach einen "privaten Appstore" auf seiner
> Webseite.

Wie gezeigt: was er tatsächlich will, ist unklar. Je nachdem, was denn 
nun gewollt ist, kann man die App (nicht: „APP“ – das ist kein …tes 
TLA!) einfach irgendwo hochladen, auf einer Webseite verlinken und gut. 
Da sich der TE aber auch nicht wieder gemeldet hat, wird’s wohl nicht so 
wichtig sein.
(Firma: Q3) #6549580
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Ich gehe mal davon aus, dass die jeweilige App nicht in den Appstore 
/Playstore geladen werden soll. Sowas will man z.B. bei firmen-internen 
Speziallösungen, die für die Allgemeinheit nicht sinnvoll nutzbar oder 
von Interesse sind.

Für Android kann man einfach eine .apk-Datei (z.B. als Resultat eines 
erfolgreichen Compilerlaufes in Eclipse mit Android-SDK)  zum Download 
anbieten, kein Problem.

Bei iOS ist das etwas komplizierter, aber auch nicht unlösbar. In diesem 
Falle empfehle ich die Installation der Server-Zusatzkomponenten für OSX 
auf einem Mac. Während es für die Server-Versionen von Windows jeweils 
komplett eigene Editionen gibt, wird ein "gewöhnliches" OSX durch die 
Installation von Zusatzsoftware zur Server-Version. Kostet im Apple 
Appstore ca. 25,-

Neben einer Funktionalität, ähnlich dem Windows-Domänencontroller 
(heisst unter Windows "Active Directory", bei Apple "Open Directory") 
ist bei diesen Zusatzkomponenten auch ein komplettes MDM (mobile device 
management) mit dabei. Dort kann man die iPhones und iPads einer 
Firma/Organisation admin-mäßig einbinden und auch eigene Apps (erstellt 
mit XCode oder Xojo) bereitstellen.

Das im Detail hier zu erklären führt aber wohl etwas zu weit.

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