Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Abschlusswiderstand bei Klinke Audio Input auf Platine?


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von M. P. (m_p_08)


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Guten Abend

Ich möchte gerne zwischen dem Klinke Audio Ausgang meines PCs und meinem 
Soundsystem einen Y-Stecker hängen, das Signal auf eine Platine leiten 
und dort verarbeiten. Dies soll das Signal welches zum Soundsystem geht, 
nicht (merkbar) beeinflussen. Zusätzlich möchte ich das Signal 
differentiell abgreifen um Ground Loops zu verhindern. Mein erster 
Gedanke war da einfach ein Instrumentenverstärker pro Kanal.

Kurz danach kam dann die Frage auf, bräuchte ich nicht eigentlich einen 
Abschlusswiderstand um Reflexionen zu vermeiden? Wenn nicht warum nicht? 
Ich schätze die Frage klingt vermutlich für euch recht dumm aber ich 
habe ehrlich gesagt null Ahnung von Audio-Technik und die Sache mit den 
Abschlusswiderständen ist auch schon wieder eine Zeit lang aus.

von frank (Gast)


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solange deine tonquelle sehr viel niederohmiger ist als deine beiden 
y-technisch verklöppelten eingänge nachfolgener verstärkerstufen 
(grössenordnung: mit einigen 100R senden - 2x mit einigen 100k 
empfangen)
is die welt in ordnung. da kannste dann auch 10x (statt 2x) empfangen 
dranhängen. im audiobereich spielen abschlusswiderstände keine rolle.

von M. P. (m_p_08)


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Vielen Dank für deine Antwort. Rein aus Interesse, weiß jemand wieso 
keine Abschlusswiderstände notwendig sind?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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M. P. schrieb:
> Rein aus Interesse, weiß jemand wieso
> keine Abschlusswiderstände notwendig sind?

Weil die verarbeiteten Wellenlängen so enorm gross sind, das die Kabel 
immer sehr kurz im Verhältnis dazu sind. (1khz hat etwa 300km 
Wellenlänge).

von Matthias L. (limbachnet)


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... und keine Leistungsanpassung, sondern Spannungsanpassung betrieben 
wird.

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