Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmierbares Labornetzgerät (USB)


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von Hans H. (skewcrap)


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Hallo

Ich suche ein Labornetzgerät für den Hobby Bereich. Sei es zum ansteuern 
von LEDs (Konstantstrom), für Experimente etc.
Gibt es bezahlbare Labornetzgeräte die man programmieren kann (USB) und 
z.B. einen Programmablauf erstellen kann? Was bräuchte man um z.B. 
Stromimpulse im Mikrosekunden bereich zu erzeugen, z.B. Spannung auf 12V 
und nach 30 Mikrosekunden wieder ausschalten etc.?

Ich habe zwar einen technischen Hintergrund, kenne mich aber in dem Feld 
zu wenig aus.

Danke für eure Hilfe.

von Jörg R. (solar77)


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Hans H. schrieb:
> Was bräuchte man um z.B.
> Stromimpulse im Mikrosekunden bereich zu erzeugen, z.B. Spannung auf 12V
> und nach 30 Mikrosekunden wieder ausschalten etc.?

Hans H. schrieb:
> Gibt es bezahlbare Labornetzgeräte...

Was verstehst Du unter bezahlbar...bei den Anforderungen?

PS: Das Thema Labornetzteil wurde doch schon X-mal behandelt.

von Hans H. (skewcrap)


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Naja vielleicht im Bereich bis 500€. Natürlich ist mir klar, dass das 
erzeugenvon Impulsen im Mikrosekunden Bereich vermutlich ausserhalb des 
Hobby Bereichs liegt.

von Markus E. (markus_e176)


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https://www.amazon.de/Labornetzger%C3%A4t-HCS-3202-1-36-USB-Schnittstelle-programmierbar/dp/B0090ACMAC/ref=asc_df_B0090ACMAC/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=312808048983&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=14355387182294881461&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9042619&hvtargid=pla-691454898430&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=57753975970&hvpone=&hvptwo=&hvadid=312808048983&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=14355387182294881461&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9042619&hvtargid=pla-691454898430

Das hier (Manson HCS-3202) ist bezahlbar, hat ausreichend Strom und 
Spannung für die meisten Anfänger-Anwendungen und lässt sich zumindest 
über USB programmieren, aber schalten eher im Sekunden-Bereich. Mit viel 
Glück 10Hz.
Aber im Mikrosekundenbereich mit Leistung und in weitem Bereich 
einstellbar wirst du deutlich mehr hinlegen müssen.
Da wäre wohl eher ein Funktionsgenerator und DC-fähiger 
Leistungsverstärker nötig.
Oder ein Labornetzteil und separate externe Beschaltung.

von MaWin (Gast)


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Hans H. schrieb:
> Was bräuchte man um z.B. Stromimpulse im Mikrosekunden bereich zu
> erzeugen, z.B. Spannung auf 12V und nach 30 Mikrosekunden wieder
> ausschalten

Spezialgeräte.

30us schafft wegen dem Ausgangselko kein Netzgerät.

Schliesse einen OpAmp an dein Netzgerät an und lege den Spannungsimpuls 
aus einem Arbiträrgenerator an den OpAmp Eingang.

von Zeno (Gast)


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Hans H. schrieb:
> Ich habe zwar einen technischen Hintergrund, kenne mich aber in dem Feld
> zu wenig aus.

Mit diesen Voraussetzungen brauchst Du kein programmierbares Netzteil.

von Hans H. (skewcrap)


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Vielen Dank für die Antworten.

Ich hatte es schon vermutet, dass 30 Mikrosekunden schwierig wird.

@Zeno
Belehrungen brauche ich keine! Wenn du nichts konstruktives beitragen 
willst, dann lass es doch. Danke.

von ... (Gast)


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Sowas gibt es schon zu kaufen. Z.b. ein Keithley 2601-B PULSE schafft 
solche Pulse. Allerdings ist das sehr weit von deinen Preisvorstellungen 
entfernt.
Ein normales Labornetzteil schafft vielleicht gerade noch 100 ms breite 
Pulse.

von Hans H. (skewcrap)


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Das ist tatsächlich etwas overkill für private Zwecke. Labornetzgeräte 
gibt es wie Sand am Meer. Welches sind denn renommierte Hersteller? Das 
würde mir bei der Suche schon helfen...

von Andrei (Gast)


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"private Zwecke"...

Was soll denn das für ein Kriterium sein? Kann ein Netzteil jetzt schon 
für private und gewerbliche Zwecke geeignet sein? Gibt es auch welche 
für Männer und Frauen?

Definier doch erstmal einen technischen Rahmen für Dein neues Netzteil.
Spannung?
Strom?
Kanäle?
Schaltnetzteil oder Linear?

Das wäre wohl das mindeste.

von Olaf (Gast)


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Grundsaetzlich kannst du dir das billige Korad kaufen ueber das hier
viel diskutiert wird. Wenn du da die USB Version nimmst dann kannst
du dir dafuer ein Programm schreiben das dies ansteuert. DAs habe ich 
vor
ein paar Jahren mal gemacht.
Allerdings kann das Netzteil nur 50ms als kuerzestes Intervall.
Vielleicht geht auch noch ein kleines bisschen weniger, aber 10 oder 
20ms
auf jedenfall nicht. Deshalb hab ich in meiner Software beim abspielen
von Spannungslisten eine Mindestzeit von 50ms vorgegeben.

Olaf

von Olaf (Gast)


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Wenn du ersthaft was vor hast dann nimm einen Arbitraeren 
Funktionsgenerator,
lade da deine Kurve rein und haenge an den Ausgang einen Leistungs-OP.

Dann hast du ein 4Q-Netzteil mit dem du alles machen kannst. Damit hab 
ich auch schon ein 50khz Sinus mit 20V und 100mA ausgegeben. .-)

So ein Leistungsausgang zu entwickeln ist im ueberigen eine tolle Sache
wenn ihr mal was mit Analogelektronik machen wollt. Da lohnt der
Selbstbau richtig weil man die kaufbaren Alternativen gerne in kEuro 
bezahlt.

Olaf

von Andrew T. (marsufant)


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Hans H. schrieb:
> Gibt es bezahlbare Labornetzgeräte die man programmieren kann (USB) und
> z.B. einen Programmablauf erstellen kann? Was bräuchte man um z.B.
> Stromimpulse im Mikrosekunden bereich zu erzeugen, z.B. Spannung auf 12V
> und nach 30 Mikrosekunden wieder ausschalten etc.?
>
> Ich habe zwar einen technischen Hintergrund, kenne mich aber in dem Feld
> zu wenig aus.

Klingt nach Automotive.

Da Du nur den Spannungssprung nennst, aber keine Leistung:
Schau mal bei der Firma Toellner. Fängt je nach Leistung bei 500€ an.

Ich nutze das 7621, und habe eine  Vector XL vorgeschaltet. So kann ich 
die Pulse relativ einfahc grafisch einproggen,
und es ist schnell genug (ca. 20us).
Da kommst Du jedoch nicht mehr mit dem obigen Betrag aus.
Mit reichen  max. 20A. Kannst du aber kaskadieren bis > 100A.

von Siggi SD (Gast)


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Hans H. schrieb:
> z.B. Spannung auf 12V
> und nach 30 Mikrosekunden wieder ausschalten etc.?

Hört sich eher nach einem (Leistungs?)Signalgenerator an..

von W.S. (Gast)


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Hans H. schrieb:
> @Zeno
> Belehrungen brauche ich keine!

Oh doch, mein Lieber. Du hast deutlich gezeigt, daß du noch viel zu 
wenig vom Thema weißt. Und genau deshalb brauchst du noch eine Menge 
an Belehrungen. Auch wenn du dich selbst für oberschlau hältst.

Hans H. schrieb:
> Was bräuchte man um z.B.
> Stromimpulse im Mikrosekunden bereich zu erzeugen, z.B. Spannung auf 12V
> und nach 30 Mikrosekunden wieder ausschalten etc.

Dazu braucht man einen schnell schaltenden Leistungstreiber, der 
wenigstens 0.4V/µs an Anstiegsgeschwindigkeit aufbringt, um sich binnen 
30µs überhaupt um 12V zu bewegen - und das in beiden Richtungen.

Hättest du mehr Kenntnisse, dann hättest du dir selber eine 
Überschlagsrechnung machen können: bei 0.4V/µs würde schon die 
Anstiegsflanke 30µs benötigen, dazu kommt noch der Abstieg von ebenfalls 
30µs, macht in Summe 60µs nur für das rauf+runter.

Folglich bräuchtest du einen deutlich schnelleren Treiber, der das Ganze 
in z.B. 3µs erledigt.

Und damit würdest du so etwa bei einem Konstrukt landen, was bereits als 
ein Langwellensender bezeichnet werden kann.

Das ist KEIN Labornetzteil mehr. Soviel sollte dir doch bereits vor so 
einer Anfrage in den Sinn gekommen sein. Ist es aber nicht, deshalb so 
eine Anfrage. Fazit: Du brauchst die Belehrungen!

W.S.

von Rainer V. (a_zip)


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Trotz der für mich relativ sinnfreien Anfrage, würde mich doch schon 
interessieren, wofür jemand ohne großartige Fachkenntnis glaubt, so ein 
Netzteil haben zu müssen!
Gruß Rainer

von Bit-Schubser (Gast)


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Gab hier letztens einen Beitrag dazu

Korad KA3005P wäre günstig und programmierbar

Labornetzteil Test Korad RND 320 KA3005P KALIBRATION Modifikation 30V 5A 
(Review)
https://www.youtube.com/watch?v=562U6G0XTDE

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