Hallo!
Ich wollte mir eine schöne Funkuhr aus einer BMW 1602 Zierkappe aus den
60iger - 70 iger Jahren bauen. Zierkappe und Funkuhrmodul ( uts 700 dcf)
besorgt und zusammengebaut. Dann leider festgestellt, da die Zierkappe
aus Metall ist lässt sich die Funkuhr nicht zum Leben erwecken. Ich habe
dann das Modul in einer Holzuhr probiert, funktioniert einwandfrei.
Meine Frage?: Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit
abschirmen, das die Uhr funktioniert oder gibt es andere Lösungen? Danke
Für die Antwort und liebe Grüße aus Österreich.
Schweiger Erwin
Wenn Du den Platz beibehalten willst, wirst Du die Antenne ausbauen
müssen und an einen Ort mit guten Empfangseigenschaften montieren.
Mit viel Glück funktioniert die Uhr an einem anderen Platz.
Schweiger Erwin schrieb:> Ich habe dann das Modul in einer Holzuhr probiert, funktioniert einwandfrei.
Wenn Du jetzt ein Stück Blech, z.B. Deckel einer Konservendose, dicht an
die Antenne bringst, ist es wieder vorbei mit dem Empfang.
Ich denke, Deine Radkappe verstimmt die Ferritantenne, die muß räumlich
weg vom Blech.
Schweiger Erwin schrieb:> Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit> abschirmen,
Das könnte gehen, wenn du die Abschirmung der Abschirmung mit etwas
abschirmst das dann wiederum die Abschirmung der Abschirmung abschirmen
kann.
Wenn das nicht langt, einfach noch paar Lagen Abschirmung zwischen jede
Abschirmung legen. Wenn dann die Abschirmung bis Mainflingen reicht,
sollte der Empfang erstklassig sein. :-)
Manfred schrieb:> Ich denke, Deine Radkappe verstimmt die Ferritantenne, die muß räumlich> weg vom Blech.
Das kommt erschwerend zur Feldschwächung noch hinzu.
Schweiger Erwin schrieb:> Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit> abschirmen, das die Uhr funktioniert oder gibt es andere Lösungen?
Die Abschirmung hast du ja schon gebaut, und sie funktioniert sogar:
Sie schirmt die Funkwelle von der Antenne ab.
Die von Manfred erwähnte abgesetzte Montage der Antenne dürfte die
einfachste Lösung sein.
Andere Ansätze werden deutlich schwieriger.
Aber es gibt schon noch Tricks, mit denen man die Kuh vielleicht doch
noch vom Eis bringt. Ohne HF-Meßmittel wird es aber nicht gehen.
Zum Glück gibt es hier einige Mitglieder, die darüber verfügen, damit
umgehen können und vielleicht auch wollen.
Dafür würde ich mir noch folgende Informationen wünschen:
1) Einen Link auf die Beschreibung des Uhrenmoduls
2) Aus welchem Metall (magnetisch?) besteht die Zierkappe und wie gross
ist sie?
3) In welchem Ort (es kommt auf ein paar km nicht an) wohnt das Teil?
4) In welcher Himmelsrichtung verläuft die Wand, auf der die Uhr
befestigt werden soll?
5) Ist das ein Haus konventioneller Bauweise, oder hat es reichlich
Stahlbeton in den Wänden?
6) Ein paar Fotos deiner Konstruktion könnten auch helfen.
Schweiger Erwin schrieb:> Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit> abschirmen, das die Uhr funktioniert
Aaaaaalter, nicht ERNSTHAFT, oder?
Kann ich mehr Bier auf Sofa kippen, damit das ausgeschüttete Bier
verschwindet?
Trudi.
Schweiger Erwin schrieb:> Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit> abschirmen, das die Uhr funktioniert oder gibt es andere Lösungen?
Klar, so macht man das. Empfang geht durch das metall nicht durch.
Lösung: Das Metall noch besser abschirmen.
Sarkasmus Ende.
Antenne außerhalb des Metalls anbringen. Empfang da. Funkuhr läuft.
> Ich wollte mir eine schöne Funkuhr aus einer BMW 1602 Zierkappe aus den> 60iger - 70 iger Jahren bauen.
"Move over" ("mach’ Platz") [Print-Werbung für BMW 1602]
nähren das Image des rüpelhaften Lichthupen-Dränglers. ;-)
L.W. schrieb:> "Move over" ("mach’ Platz") [Print-Werbung für BMW 1602]> nähren das Image des rüpelhaften Lichthupen-Dränglers. ;-)
BMW-Fahrer wurden im letzten Jahr dafür gelobt, weil sie konsequent die
Eineinhalb-Meter-Sicherheitsdistanz eingehalten hatten.
Schweiger Erwin schrieb:> Meine Frage?: Lässt sich das Metall mit z. Bsp. einer Alufolie soweit> abschirmen
logisch, man kann JEDE Abschirmung noch mehr abschirmen, kopfschüttel
Schweiger Erwin schrieb:> liebe Grüße aus Österreich
hmmmm was soll mir das sagen, das schürt ja geradezu wieder alle
Vorurteile