Gast
#6557314
Hallo zusammen, ich entwerfe Elektronik für gerade ein leistungselektronisches System und habe eine Frage zum CAN Bus mit dem einzelne Komponenten verbunden werden sollen. Ich beschreibe mal das System: Alle Busteilnehmer sitzen innerhalb eines Metallgehäuses mit weniger als 50x50x50cm Kantenlänge. Das Gehäuse ist galvanisch getrennt von allen Busteilnehmern im Gehäuse, später wird jedoch außerhalb de Gehäuses der Rückleiter der DC Spannungsversorgung mit dem Gehäuse verbunden. Innerhalb des Gehäuses sitzen diverse Leistungsmodule, die alle von der gleichen DC Eingangsspannung versorgt werden. Die GND Potentiale aller Busteilnehmer sind damit durch die Kabel zur Spannungsversorgung miteinander verbunden und werden je nach Stromfluss nur höchstens 100mV DC auseinander liegen. Wie groß die Spannungsdifferenz bei großen Laständerungen werden kann weiß ich nicht. Die Module sollen per CAN miteinander kommunizieren. Die CAN und Spannungsversorgunsleitungen sind nicht im gleichen Kabelstrang und kommen auch an unterschiedlichen Seiten der Platine an. Meine Frage ist nun Folgende: Wenn ich mit den CAN Leitungen noch eine Leitung mit GND verlege würde ein Teil des Zuleitungsstrom darüber fließen, das kann ich daher nicht machen. Wenn ich diese Verbindung aber weglasse ist die GND Leitung alles andere als nah an den Signalleitungen verlegt und es bildet sich eine große Schleife zwischen CAN Signalleitungen und GND Leitung, allerdings nur für common mode Störungen. Die "nummer sicher Lösung" wäre es aus meiner Sicht einen isolierten CAN Transceiver zu verwenden. Aber ist das nötig? Da CAN ja ein differenzieller Bus ist sollte die hohe common mode Impedanz ja eigentlich kein Problem sein? Viele Grüße, Max