Hallo Miteinander,
ich würde gerne eine LED ausschalten, wenn eine Steuerspannung anliegt.
Hintergrund: Die LED ("Störung") soll leuchten, sobald die
Versorgungsspannung eingeschaltet wird (macht ja auch Sinn, denn ohne
leuchtet ja auch nichts). Dann fängt auch mein Arduino mit der
"Boot-Sequenz" an. Sobald diese fertig ist, soll die LED ausgeschaltet
werden. Jetzt habe ich mir gedacht, ich habe dann an einem GIPO "HIGH"
... dies an der Basis eines Trasistors. Die C-E-Strecke ist parallel zur
LED geschaltet. Wenn die Basis auf "high" geschaltet wird, dann fließt
der Strom nicht mehr durch die
LED, sondern durch den Transistor ... siehe Skizze.
Ist das so OK? - oder total "Banane"? -oder gibt es eine viel besser
Lösung?
Wäre vllt. auch mal ein Vorschlag für eine E-Installation, dass das
Licht laufend brennt u. nur auf Bedarf so ausgeschaltet wird?
Du warst in Physik wohl nicht so dolle gewesen? Was passiert eigentlich
wenn die Schaltung aktiv wird, also nicht mit der LED sondern dem
Transman dem R u. der U-Quelle?
Also am 1. April hätte ich die Frage noch so akzeptiert, aber jetzt,
nein!
Dann bau lieber noch einen Tr. rein, der laufend die LED bestromt u. bei
deinem Signal erst diese im I-Fluß unterbricht!
Hoffe das bekommste auch noch hin?
>Ist das so OK? - oder total "Banane"? -oder gibt es eine viel besser>Lösung?
Ja. Wenn die LED ohne Zutun der Steuerspannung leuchten soll, dann geht
es nicht viel anders.
>MaWin (Gast)>Geht, kostet halt dauernd Strom.
Wenn das stört, kann man die 15mA ja noch deutlich reduzieren, indem man
den 220Ohmer deutlich vergrößert. Denn welche LED braucht heutzutage so
viel Bums?
Danke für die konstruktive Kritik!
... mit Physik (doch - ich WAR dolle :-) ) ist schon ein bisserl her ;-)
und Elektronik/Löten hat bei mir in den letzten 25 Jahren KEINE Rolle
gespielt ... aber im Lockdown braucht Mann neue Hobbys ...
die Schaltung ist nicht der Burner - das weiß ich ja selbst ... sonst
hätte ich sie ja auch ohne Probleme ergoogeln können - und ich hätte
auch nicht (nach Alternativen) gefragt (das Ding funktioniert ja)
Habe inzwischen auch eine sehr einfach Lösung (manchmal muss man gesagt
bekommen, dass der Lösungsansatz "suboptimal" ist und das Ding noch
einmal mit etwas Abstand betrachten) ... Lösung im Programmcode: ganz am
Anfang der Bootsequenz GIPO auf "high" setzen > fertig ... die paar
Millisekunden Latenz werde ich schon verkraften ...
Die Idee, das so in der E-Installation so umzusetzen finde ich übrigens
großartig!!!
von Ach Du grüne Neune (Gast)
21.01.2021 19:56
u. der PNP-Transmann überlebt das mit dem vollen Plus an die Basis?
So ist das natürlich noch genialer gelöst ohne einen 2. Tr. zur Negation
Sebastian schrieb:> manchmal muss man gesagt> bekommen, dass der Lösungsansatz "suboptimal" ist und das Ding noch> einmal mit etwas Abstand betrachten)
Ein Kurzschluss über dem Verbraucher, in dem Fall der LED, ist nicht nur
suboptimal sondern total Sche...e, auch wenn es funktioniert dass die
LED ausgeht,
den R und die U-Quelle wird´s aber nicht so freuen, die LED hatte ja
noch einen internen R, der Transmann aber wohl weniger wenn er voll
aufgerissen ist.
vergiss mal deinen Arduino-Krempel dabei, die LED soll was anzeigen
bevor der Steuerkram hochgefahren ist also stink normale einfachste
Logik,
die Schaltung von Grüner 9 wäre die wohl passende
Jemand schrieb:> u. der PNP-Transmann überlebt das mit dem vollen Plus an die Basis?
Er überlebt den Reversebetrieb nur, wenn die Versorgungsspannung nicht
größer als 5 Volt beträgt. Zur Sicherheit könnte man noch eine Silizium
Angst Diode parallel zur BE-Strecke einbauen.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Jemand schrieb:>> u. der PNP-Transmann überlebt das mit dem vollen Plus an die Basis?
Problemlos. [das können PNP-Transmänner mehrmals täglich, auch im hohen
Alter]
> Er überlebt den Reversebetrieb nur, wenn die Versorgungsspannung nicht> größer als 5 Volt beträgt. Zur Sicherheit könnte man noch eine Silizium> Angst Diode parallel zur BE-Strecke einbauen.
Lass dich nicht verwirren, die Diode ist überflüssig.
Solange da keine kapazitiven Lasten anliegen (eine LED gehört sicherlich
nicht dazu) sieht dein Emitterfolger niemals eine Sperrspannung an
seiner BE-Strecke. Auch nicht bei 50V.
Jens G. schrieb:> Wenn das stört, kann man die 15mA ja noch deutlich reduzieren, indem man> den 220Ohmer deutlich vergrößert. Denn welche LED braucht heutzutage so> viel Bums?
Eben, durch den Einsatz einer superhellen LED könnte die Schaltung vom
TE unverändert bleiben. Lediglich der 220R Widerstand wird zum Beispiel
durch einen 2k2 Widerstand ersetzt. Dann beträgt der Stromverbrauch auch
nur noch 1/10.
Sebastian schrieb:> Ist das so OK? - oder total "Banane"?
ohne Spannung und Strom der LED verweigere ich die Aussage.
Für 20mA kann man es so machen, für >=0,3A würde ich noch mal nachdenken
Ach Du grüne Neune schrieb:> durch den Einsatz einer superhellen LED könnte
Wen man sparsam mit dem Strom umgehen muss, wird man bestimmt nicht DIE
Schaltung wählen, auch nicht mit "superhellen"(extrem gebündelten) LEDs.
MaWin schrieb:> Wenn man sparsam mit dem Strom umgehen muss, wird man bestimmt nicht DIE> Schaltung wählen, auch nicht mit "superhellen"(extrem gebündelten) LEDs.
Dann wird man sich wohl eine ganz andere Schaltung ausdenken müssen.
Nebenbei gibt es auch noch superleckere LEDs im diffusen Gehäuse.
Ach Du grüne Neune schrieb:> MaWin schrieb:>> Wenn man sparsam mit dem Strom umgehen muss, wird man bestimmt nicht DIE>> Schaltung wählen, auch nicht mit "superhellen"(extrem gebündelten) LEDs.>> Dann wird man sich wohl eine ganz andere Schaltung ausdenken müssen.> Nebenbei gibt es auch noch superleckere LEDs im diffusen Gehäuse.
Led mit Vorwiderstand HighSide mit P-Mosfet schalten. 100K oder größer
vom Gate nach GND...Led leuchtet. 5V am Gate schaltet die Led bei Bedarf
ab. Strom durch den R ist dann <50uA.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Nebenbei gibt es auch noch superleckere LEDs im diffusen Gehäuse.
Gelb, grün und rot...die sehen aber auch aus wie kleine Paprika😀
Jemand schrieb:> Also am 1. April hätte ich die Frage noch so akzeptiert, aber jetzt,> nein!
Ob der Strombedarf eine Rolle spielt, kannst Du doch gar nicht
beurteilen.
Schau Dir mal die Leute an, die Röhrenverstärker bauen. Da fließen
Ampere in die Heizfäden ohne Ende. Willst Du das auch verbieten?
Jörg R. schrieb:> Led mit Vorwiderstand HighSide mit P-Mosfet schalten. 100K oder größer> vom Gate nach GND...Led leuchtet. 5V am Gate schaltet die Led bei Bedarf> ab. Strom durch den R ist dann <50uA.
Die Kollektorschaltung aus
Ach Du grüne Neune schrieb:> [...]
ist dennoch besser, da sogar der (minimale) Steuerstrom für den Betrieb
der LED genutzt wird.
fastile schrieb:> Die Kollektorschaltung ist dennoch besser, da sogar der (minimale) Steuerstrom
für den Betrieb der LED genutzt wird.
LOL, fette 3uA im Störungsfall gespart.
Im Normalbertrieb/Alltag frisst das Teil allerdings 5V/2k2.
So gesehen wäre Jörgs Lösung mit Mosfet wesentlich sparsamer.
2aggressive schrieb:> Im Normalbertrieb/Alltag frisst das Teil allerdings 5V/2k2.> So gesehen wäre Jörgs Lösung mit Mosfet wesentlich sparsamer.
Da hast du recht - ich hatte das zuerst ohne R2 getestet, aber nicht
bedacht dass der während Initialisierung des µC unbedingt erforderlich
ist.
2aggressive schrieb:> ...fette 3uA im Störungsfall gespart.> Im Normalbertrieb/Alltag frisst das Teil allerdings 5V/2k2.
Da für Q1 ein BC807-40 eingesetzt wird, kann R2 von 2k2 auch noch auf
das 5 fache erhöht werden, also 10k.
Sollte die Steuerspannung des Arduino genauso hoch sein wie die
Versorgungsspannung für die LED, dann kann der PNP Transistor auch
Highside mit einem 47k Basiswiderstand eingesetzt werden, oder gleich
einen P-Mosfet einsetzen, so wie Jörg R. schon weiter oben richtig
geschrieben hat:
Jörg R. schrieb:> Led mit Vorwiderstand HighSide mit P-Mosfet schalten. 100K oder größer> vom Gate nach GND...Led leuchtet. 5V am Gate schaltet die Led bei Bedarf> ab. Strom durch den R ist dann <50uA.
Sebastian schrieb:> Dann fängt auch mein Arduino mit der> "Boot-Sequenz" an. Sobald diese fertig ist, soll die LED ausgeschaltet> werden.
Hab nicht alles gelesen, aber lass dem das machen.
Der kann das.