Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LT Spice Induktivität mit Eisenkern


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von Grübelnder (Gast)


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Zur Abschätzung der benötigten Regelcharakteristik einer 
Präzisionsgleichstromstromquelle für weitgehend unbekannte induktive 
Lasten suche ich nach einer Möglichkeit, induktive Lasten in LTSpice zu 
simulieren.

Die übliche RLC-Charakteristik einer Spule und ihre Beschreibung ist 
bekannt. Es geht mir darum, ein Modell für LTSpice zu haben, welches den 
(Eisen)- Kern einer größeren Induktivität berücksichtigen kann.


Mit größer ist z. B. ein 5 MW - Motor gemeint, wo einige hundert kg 
Eisen ummagnetisiert werden müssen. Hier kann es durchaus 15 min dauern, 
bis der Strom hinreichend stabil (besser 0,02 % Abweichung) steht, 
obwohl es unter ausschließlicher Berücksichtigung der Zeitkonstante 
schneller gehen müsste. Oder meinetwegen die Sekundärwicklung eines 
MW-Transformators oder oder.

Ziel ist es, den Regler so auslegen zu können, dass das 
Einschwingverhalten optimiert wird und noch viel wichtiger, dass keine 
störenden Schwingungen entstehen.

Hat jemand hilfreiche Ideen?

von Elektrofan (Gast)


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Das Problem dabei ist (auch, und nicht nur hier) nicht etwa die
Größe des Motors, sondern dass die Magnetisierung dessen Eisens
leider nichtlinear erfolgt.

von Carlo (Gast)


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"high energy domain" LTspice Modelle
von friedrich schmidt nachgesehen ?!
Beitrag "Re: Simulationsmodell eines Dy5 Transformators in ltspice"

von Carlo (Gast)


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von Johannes E. (cpt_nemo)


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Auf der Hilfe-Seite in LTSpice bei Circuit Elements im Kapitel "L. 
Inductor" ist eine Möglichkeit beschrieben, wie man das nicht-lineare 
Verhalten eines Eisen- bzw. Ferritkerns modellieren kann.

Was darin nicht enthalten ist, sind die Wribelstromverluste im 
Eisenkern; die kann man näherungsweise durch einen Parallel-Widerstand 
nachbilden.

Das Hauptproblem ist, das Modell so zu parametrieren, dass das Verhalten 
einigermaßen dem des realen Kerns entspricht, den man nachbilden möchte. 
Hier kommt man vermutlich nicht dran vorbei, Vergleichsmessungen zu 
machen und das Modell so zu tunen, bis es zum realen kern passt.

von Grübelnder (Gast)


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Vielen Dank, den Hinweisen werde ich nachgehen. Das Wochenende ist 
gerettet!

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