Kurzefrage schrieb:> Welches Minimum würde der VDE verlangen?
Kommt drauf an, ob a) Funktionsisolation, b) Basisisolation oder c)
verstärkte/doppelte(Schutz)isolation und ob 1. an einem Gerät mit
Stecker oder 2. fest eingebaut z.B. im Sicherungskasten
Also ist das, wo der Thermostat draufgeschraubt wird
a) eh nicht berührbar sondern so gut isoliert wie alles das mit 230V
verbunden ist
b) berührbar aber mit dem Schutzleiter verbunden
c) nicht mit Schutzleiter verbunden aber berührbar
Zumal es wohl eher um Kriechstrecke als Luftstrecke geht.
Luftstrecke für b)1. ist jedenfalls 1.5mm
Kurzefrage schrieb:> Darf man einen Thermostaten oder Hochleistungswiderstand ... frei> verdrahtet?
Was an deinem Heizding hat jetzt genau etwas mit Fragen rund um
Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik zu tun?
Oder macht sich da schon ein Corona-Bildungsausfall bemerkbar?
Die Frage bezieht sich auf eine Installation in einem geerdeten
Metallgehäuse.
> Was an deinem Heizding hat jetzt genau etwas mit Fragen rund um
Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik zu tun?
Zugegebenermassen nicht viel. Es handelt sich um das Stellglied einer
PID-Regelung mit AVR (der Thermostat ist ein Sicherheitsthermostat).
Forist schrieb:> Was an deinem Heizding hat jetzt genau etwas mit Fragen rund um> Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik zu tun?> Oder macht sich da schon ein Corona-Bildungsausfall bemerkbar?
Hallo Blockwart!
Kurzefrage schrieb:> Der Sollwert würde unter 100°C liegen.
Aber erst am Tempsensor.
Die punktuelle Heizung liegt weit drüber, leicht bei 200 GradC, bevor
die Wärme am Tempsensor ankommt.
Mit 2 Blechklammern die jeweils beidseitig neben den als Gewindelöchern
erkennbaten Befestigungsschrauben die TO220 auf den Metalluntergrund
drücken, hätte man wenigstens was, was hält.
Kurzefrage schrieb:> Die 230V-Pins hätten einen Abstand von 2,6mm zum Metall.
...und wenn Du schief draufguckst, sinds nur 1,9+-0,5mm.
Ich würde da einfach ein Stück Isolierschlauch draufziehen.
Phasenschieber S. schrieb:> Bei Luft als Isolation rechnet man 1mm pro 100V.
Nein, natürlich nicht.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Durchschlagsfestigkeit
Aber man rechnet an Leitungen am Stromnetz nicht nur mit der
Nennspannung, nicht mit der Spitzenspannung, sondern mit Überspannungen
und die betragen je nach Überspannungskategorie 2.5kV oder 4kV.
> leicht bei 200 Grad
Eher nicht: Der Temperaturanstieg - bei Installation auf Heatsink - ist
laut Datenblatt 60°C bei 49W. Ich wollte 4 x 120 Ohm/50W (TO-220)
nehmen, mit je 27W betrieben. Oder 3 x 120 Ohm/100W (TO-247), mit je 49W
betrieben (https://www.nikkohm.com/pdf/rnp50s_e.pdf).
Der Kleber verträgt 149°C. Das Metall, das beheizt wird, wird im Betrieb
ohne Widerstände ca. 80°C heiss (Boiler in der Nähe). Die
Widerstände/Regelung sollen die letzten ca. 10-15°C Abweichung vom
optimalen Wert beseitigen.
Die Position des Sensors haeb ich noch nicht überlegt. Er könnte direkt
an einem Heizwiderstand angeklebt werden, so dass die Verzögerung in der
Regelstrecke minimal wäre. Am Anfang, beim Aufheizen, wird dennoch
schätzungsweise 10-15min lang voll zu heizen sein.
> Bei Luft als Isolation rechnet man 1mm pro 100V.
Bezieht sich das auf die Scheitelspannung, also >=3,25mm?
A propos TO-220 anschrauben: Das Material an der Stelle ist nicht sehr
dick (schätze um 5mm) und auf der anderen Seite müsst man mit bis zu
16bar rechnen.
Kurzefrage schrieb:> Welches Minimum würde der VDE verlangen?
1.5 bis 6mm, je nachdem, wen du fragst. Die vielen Bedingungen, von
denen das abhängt, sind im Artikel Leiterbahnabstände ganz gut
beschrieben, die genauen Zahlen stehen leider nicht drin. Die ändern
sich auch gelegentlich
https://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbahnabst%C3%A4nde
Ich würde die TO-220 auf einen gemeinsamen 3 bis 5mm dicken Kupferklotz
schrauben und den mit Wärmeleitkleber auf den Tank kleben. Dort, wo die
Luftstrecke etwas knapp wäre, bekommt der Klotz Bohrungen.
Die Pins werden nach oben (von Klotz weg) gebogen und in einer
Leiterplatte verlötet. Die Kabel direkt an die Pins zu löten (wie im
Foto) scheint mir nämlich auch nicht unbedingt VDE-gerecht zu sein. Beim
Biegen der Pins darf keine Kraft auf das Gehäuse kommen. Man muss die
Pins mit einer schmalen Flachzange festhalten.
Bonus: besserer und gleichmäßigerer Wärmeübergang und man kann die
TO-220 austauschen falls sie durchbrennen.