Frage zu Transformator

Gast #6562047
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Hallo Zusammen,

Es geht um einen Trafo welcher folgende Angaben hat:

Primär: 220V
Sekundär: 24VAC
Leistung: 200VA

Nun ist es ja so, das mittlerweilen die Netzspanung 240V beträgt, und 
inkl. der Maximalen Toleranz von 10% also 264V am Trafoeingang ankommen. 
Das wären dann Faktor 1.2, somit wäre der Ausgang 28.8V, was 
gleichgerichtet etwa 40.5V entsprechen würde.

Nun ist meine Frage, wie das mit der Leerlaufspannung ist. Gibt es da 
eine "Faustformel" wie hoch diese höher als die Nennspannung ist? Und 
was wird als "leerlauf" definiert? Also wieviel leistung muss entnommen 
werden, damit die Nennspannung stimmt?

Danke für die Antworten
#6562071
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Dieter schrieb:
> das mittlerweilen die Netzspanung 240V beträgt

Die Nennspannung in Mitteleuropa ist 230V, die 240 gibt's nur in GB.

Dieter schrieb:
> Gibt es da
> eine "Faustformel" wie hoch diese höher als die Nennspannung ist?

Ist mir nicht bekannt. Es gibt aber Tabellen, da ist abhängig von der 
Leistung und der Spitzeninduktion die Spannungsüberhöhung im Leerlauf 
angegeben.
Bei 200VA liegt sie etwa zwischen 5 und 10%.

Dieter schrieb:
> Und was wird als "leerlauf" definiert?

Der Betrieb ohne Last auf der Sekundärseite.

Dieter schrieb:
> Also wieviel leistung muss entnommen
> werden, damit die Nennspannung stimmt?

Die Nennleistung, im hier geschilderten Fall also 200VA.
Gast #6562157
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Wie brauchbar das Teil bei 230V ist, muesstest der Trafo abwechselnd im 
Leerlauf und mit ohmscher Last betrieben werden. Der Strom waere 
primaerseitig zu messen zu einer Tageszeit mit hoher Netzspannung.
Natuerlich ist das nur ein Provisorium im Falle fehlenden 
Messequipments.
Gast #6562274
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@ Dieter
Soweit wie mir bekannt:

- Unsere Netzspannung beträgt 230 V +/- 10%.
- Die Leerlaufspannung am Transformatorausgang ist eben genau diese,
  wenn am Eingang 230 V anliegen und am Ausgang nix dranhängt.
- Die Nennausgangsspannung erhält man bei (rein ohmscher) Nennlast am
  Ausgang,  wenn am Eingang 230 V anliegen.
  (Ist die Last nicht reell, ist die Ausgangsspannung, wg. der
  Streuinduktivität, nur geringfügig anders.)
#6562373
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Hi
noch etwas "Hühnerfutter".
https://bilder.buecher.de/zusatz/23/23540/23540326_lese_1.pdf
Hätte Kapp-Diagramm noch anzubieten.
Einfachster Versuchsaufbau.
Sekundärwicklung wird kurzgeschlossen.
An Primärwicklung wird Spannung so lange hochgefahren,
bis Nennstrom fließt.
Je besser die Kopplung, je geringer die Verluste,
desto niedriger ist dann die Spannung an der Primärwicklung.
Oder andersherum:
Ein "kurzschlussicherer" Trafo wird am Eingang volle Netzspannung 
verkraften, wenn Sekundären kurzgeschlossen sind.

ciao
gustav

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