LED Vorwiderstand bei helleren Ersatz LEDs

OP #6562074
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Guten Morgen,

ich habe vor eine paar LEDs auf einer Platine zu tauschen. Einbaut waren 
folgende LEDs:

Rot => LS M670-J1  => min 4,5mcd / max 5,6mcd   | 15mlm
Blau => LB T676-J1 => min 4,0mcd / max 6.3mcd  | 15mlm

Als Ersatz habe ich aktuell:

Rot => LS T670-K2  => min 9.0mcd / max 11.2mcd   | 30.3mlm
Blau => LB T676-L1 => min 11,2mcd / max 14.3mcd  | 37.8mlm

Das ist logerweise zu hell. Jedoch finde ich die J1 in beiden Fällen 
nicht mehr bzw. Vergleichbare.

Wie berechne ich den Vorwiderstand am besten um auf die gleiche 
Helligkeit zu kommen?
Gast #6562081
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Grob gesagt: halber Strom.
Aber ganz linear muss das nicht sein, deshalb wäre einfaches 
ausprobieren die einfachste Möglichkeit.
Da aber unbekannt ist, mit welcher Spannung die betrieben werden, wie 
sie verschaltet sind (mehrere in Reihe?) und welcher Widerstand bisher 
drin ist, kann es keine genauere Auskunft geben.
#6562100
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M. M. schrieb:
> bzw. Boardspannung

Dein Auto ist kein Brett, das heisst immer noch "Bordspannung".
Sorry aber da krieg ich Augenkrebs.

Im Endeffekt bleibt die beste Lösung ausprobieren.
Am besten geht das indem du zusätzlich in Reihe zu dem bisher verbauten 
ein Poti (oder Trimmer) schaltest. Die gewünschte Helligkeit einstellst, 
den Poti ausmisst und den ermittelten Widerstand zu dem bisherigen 
addierst und genau den einbaust.
Als Potis würde ich einen 2,2k und einen 10k nehmen.
OP #6562107
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Ich habe es bereits mit einem Poti versucht. Wenn ich z.b den 470ohm für 
die 3 blauen durch ein Widerstand mit ~2k tausche komme ich grob auf die 
Helligkeit. Ich dachte nur evtl. könnte man das genauer berechnen.

Am liebsten wäre mir natürlich wenn ich LEDs finden würde die den alten 
Entsprechen. Aber da war ich bis jetzt Erfolglos :/
Gast #6562110
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Die blauen werden offenbar mit rund 6-7mA betrieben, die roten mit rund 
15mA.
Verdopple mal die Widerstände.
Blau: 1k bzw. 2k4 oder 2k7
Rot: 1k2 bzw. 1k5

Und prüfe dann, ob die Helligkeit passt, ggf. jeweils den Wert durch den 
nächsthöheren oder niedrigeren ersetzten.
Aber ganz so kritisch wird das nicht sein, die Bordspannung am Kfz ist 
ja auch nicht dauerhaft 12.000V und auf Helligkeitsunterschiede reagiert 
das Auge logarithmisch.
Gast #6562122
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M. M. schrieb:
> Ich dachte nur evtl. könnte man das genauer berechnen.

Naja, es hängt von weiteren Faktoren ab, wie hell die dir erscheinen.
- die Helligkeit ist weitgehend proportional zum Strom
- unterschiedliche LEDs haben ggf. unterschiedlichen Abstrahlwinkel
- Exemplarstreuungen in der Lichtintensität
- Exemplarstreuungen in der Durchlassspannung (V_LED)
- Schwankungen der Betriebsspannung

Wenn man mal den Strom als Hauptverantwortlichen nimmt, dann kannst du 
so rechnen:
I = (VCC-n·V_LED)/R (bei n LEDs in Reihe)
Daran siehst du schon, dass ein halber Strom einen doppelt so großen 
Widerstand benötigt.
Gast #6562153
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wenn es einzelne LEDs sind, ... spielt dann die Helligkeit Faktor 2 eine 
Rolle?

Wenn es mehrere sind, ... einfach nur je eine für 2 bestücken.

Du kannst auch einfach alles so lassen und einen tropfen 
Schraubenssicherungslack drauftun, oder oder.

Das einfachste ist ausprobieren, da Datenblätter nicht wirklich 
umfassend und präziese sind. Oder anders: im Höchstfall typische Kurven 
angeben.
Gast #6562162
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M. M. schrieb:
> Ich habe es bereits mit einem Poti versucht. Wenn ich z.b den 470ohm für
> die 3 blauen durch ein Widerstand mit ~2k tausche komme ich grob auf die
> Helligkeit. Ich dachte nur evtl. könnte man das genauer berechnen.

Kann man, wenn man die dazu erforderlichen Kennlinien der einzelnen LEDs 
hat.

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