Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Chip (Hersteller) / Datenblatt gesucht P 9506AB 30466 DEMETRON


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Martin H. (mpc832)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Auf dem Chip steht

P 9506AB
30466
DEMETRON

nein ich bin nicht zu faul zum suchen, aber entweder ist das ein 
"rebrandet" Chip oder eine Spezialanfertigung für "Die Firma" .

Vielleicht kennt jemand ja das Logo auf dem Chip dann köönte ich die ja 
mal anschreiben.

Hätte gerne ein Datenblatt da ich nicht so viel Erfahrung habe um in 
einer defekten Schaltung den Übeltäter Dingfest zu machen.

Der Chip ist in einem UV-Licht Härtegerät für 2K Kleber.

Der Signaleingang der den Drucktaster auswertet macht mir Kummer . Der 
Chip wird von 5 V gespeist. Über einen 9,9k Ohm Pullup Widerstand von 
einem Netzwerk wird der Eingang auf 5 V hochgezogen und mit dem Taster 
gegen null gelegt. 0V kommt an aber der PULL-UP schafft den Pegel nur 
auf ca. 2,5V hochzuziehen. Ist der Chip draußen liegt am Eingang 5V. Für 
mich sieht das aus als ob der Eingang defekt ist. Aber wie gesagt ich 
bin sehr ungeübt.
Es ist halt leider immer so wenn es wieder geht ist der Fehler klar, nur 
davor ist das immer sehr Rätselhaft und leider habe ich keinen 
Ersatzchip um den mal gerade kurz umzustecken.

Was soll ich sagen : "Schach den Geheimnissen der Elektronik"

Danke Gruß Martin

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Für Demetron hergestellter maskenprogrammierter Mikrocontroller, dem 
Alter nach vielleicht ein COP8. Vergleiche halt auch die anderen 
Anschlüsse.
https://datasheet.octopart.com/DM-COP8/28D-National-Semiconductor-datasheet-132212.pdf

von hauspapa (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hersteller: National Semiconductor
Produziert im Februar 1995 (KW06) in Penang, Malaysia

Was es ist kann ich dir leider nicht sagen.

viel Erfolg
hauspapa

von Sam W. (sam_w)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin H. schrieb:
> Der
> Chip wird von 5 V gespeist.

Hast du die überprüft? Wenn die 5V nur am Pullup-Widerstand anliegen 
sollten, jedoch am Mikrocontroller fehlen, dann leitet die 
ESD-Schutzdiode des Eingangspins nach VCC und der Mikrocontroller 
versucht, darüber zu laufen. Über 10k bricht dann die Spannung ein.

Wenn die 5V am Mikrocontroller anliegen, deutet es eher auf einen Defekt 
hin.

von Martin H. (mpc832)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke MaWin für den link ich hatte etliche Stunden gesuch das aber nicht 
gefunden.

Danke hauspapa nun weiss ich wer das Dink hergestellt hat :-)

Danke auch für Deinen Tipp Sam W.

So bin ich nun vorgegangen :

In dem Datasheet ist eine Bsp Application mit einer Tastaur. Dort haben 
Sie als pullup Widerstände 4,7k Ohm verwendet. Ich hatte bei mir am 
Eingang ca 2,5 Volt. Das war Pin 11 laut Datasheet von diesem Chip (20 
PIN) wäre das L5 .
Da bei mir ca 10k als pullup verbaut war, habe ich einfach einen 
zusätzlichen Widerstand parr geschaltet. Damit war dann der Pegel am 
Eingang wohl hoch genug und der µC funktionierte auf einmal. Finde ich 
zwar etwas wirr aber es geht. Warum kann ich nur spekulieren das die 
Alterung den Eingangswiderstand verändert hat.

Dann habe ich beim Baugleichen zweiten Gerät gedacht und gehofft es ist 
der gleiche Fehler. Nur dort lagen am Eingang L5 beinahe 0V an. Als ich 
das IC Ausgesteckt habe waren es sauber 5V . Hier habe ich dann auch 
eine Widerstand parr geschaltet (4,7k zum testen. Aber hier schein der 
Eingang voll hinüber zu sein den es waren danach immer noch ca 0V am 
Eingang.

Ich habe dann das "den funktionierenden Mikrokontroller" ausprobiert und 
es funktionierte auf anhieb, womit ich nun denke das der Mikrokontroller 
des zweiten Gerätes defekt ist. Leider kann man die ja nicht kaufen . 
Nun habe ich ein Beschaffungsproblem  .

Anscheinwend hat der Mikrokontroller wohl echt ein Problem mit L5 im 
Alter :-D


Mal sehn wie es nun weitergeht

Gruss Martin

von Sam W. (sam_w)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin H. schrieb:
> Ich habe dann das "den funktionierenden Mikrokontroller" ausprobiert und
> es funktionierte auf anhieb, womit ich nun denke das der Mikrokontroller
> des zweiten Gerätes defekt ist.

Wenn du einen direkten A/B-Vergleich für den Mikrocontroller auf der 
betroffenen Platine gemacht hast, ist der Mikrocontroller recht sicher 
defekt.

Martin H. schrieb:
> Da bei mir ca 10k als pullup verbaut war, habe ich einfach einen
> zusätzlichen Widerstand parr geschaltet. Damit war dann der Pegel am
> Eingang wohl hoch genug und der µC funktionierte auf einmal. Finde ich
> zwar etwas wirr aber es geht. Warum kann ich nur spekulieren das die
> Alterung den Eingangswiderstand verändert hat.

Klingt tatsächlich merkwürdig.


Mal ganz allgemein: Sind die 5V Versorgungsspannung sauber, d.h. ohne 
Wechselanteile? Vielleicht sind die Elkos etwas trocken und der LM7805 
(?) kann nicht mehr korrekt regeln. Überhaupt, was steckt in den beiden 
TO220-Gehäusen am Kühlkörper?

Martin H. schrieb:
> Nun habe ich ein Beschaffungsproblem.

Jep, aber es sollte einen Weg aus der Problematik heraus geben.
Die Schaltung scheint ja überschaubar zu sein. Wie viel "Software" kann 
denn überhaupt in dem Mikrocontroller stecken, d.h. wie viele Funktionen 
etc. bietet die Steuerung?

Mein Ansatz wäre, das z.B. mit einem Arduino nachzubilden. Da es noch 
ein zweites baugleiches Gerät gibt, dürfte man alle relevanten 
Schaltzeiten ermitteln können.
Poti, Buzzer (über TC4427 MOSFET?), zwei Taster, ein Relais und 
vielleicht noch ein weiterer Ausgang sollte problemlos mit einem Arduino 
Nano abgedeckt sein. Im Prinzip könnte man auch eine Adapterplatine 
herstellen und einlöten.
Zugegeben, das ist etwas Aufwand, gerade wenn man es noch nie gemacht 
hat. Aber zusammen mit dem Forum müsste es machbar sein. Als erstes wäre 
dann Schaltplanzeichnen angesagt ;-)

Arbeitet die Platine eigentlich galvanisch mit der Netzspannung 
verbunden?

: Bearbeitet durch User
von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin H. schrieb:
> oder eine Spezialanfertigung für "Die Firma"
So sieht es wohl nach den derzeitigen Hinweisen aus.

Aber es scheint ja einen Nachfolger dieser "Firma" noch zu geben.
https://www.kerrdental.com/kerr-restoratives/older-demetron-products-dental-curing-lights
Wenn du das Ding noch für seinen ursprünglichen Einsatzbereich 
verwendest wäre es vielleicht mal interessant dort nachzufragen ob die 
noch ein paar Ersatzteile haben.
Wenn du das Ding nur als Altgerät für Hobbyanwendungen verwendest (und 
somit keinen Medizin-Zulassung mehr benötigst) wäre der vorgeschlagene 
Selbstbau einer einfachen Steurung die die gleichen Funktionen hat wohl 
das einfachste.

von Martin H. (mpc832)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Vorweg möchte ich sagen als ich heute morgen den PC eingeschaltet habe 
und eure Antworten gelesen habe hat mich das sehr gefreut. Miteinander 
macht doch sehr viel mehr Spaß .

@Sam W
Also nachdem ich an dem ersten Gerätbestimmt 7h davor gesessen habe 
waren natürlich die Berührungsängste an dem Zweitgerät deutlich geringer 
da man ja schon ein paar Informationen zusammengetragen hat. Im 
Nachhinein muss ich auch sagen das ich mit dem 50/50 Joker wirklich 
Glück hatte, den wenn ich mit dem Zweitgerät angefangen hätte würde ich 
vermutlich immer noch hier sitzen und Rätseln warum es nicht geht. Man 
muss auch mal ein bisschen froh sein wenn man Glück hat [Think positiv 
:-) ]

Es macht mich total verrückt wenn ich nicht weis oder versteh warum 
etwas nicht geht, aber hier deuten alle Indizien auf ein Problem im 
Eingang der Controllers hin. Wenn es ein Alterungsproblem ist, wird der 
noch funktionierende Controller evt auch noch "ganz" defekt werden den 
jünger wird er ja nicht mehr :-D

Die Versorgungsspannung wird sehr einfach generiert. Ein Ringkerntrafo 
läd über eine Diode den großen Elko auf ca 16 oder 19 Volt auf (weis es 
gerade nicht mehr) . Dann wird von diesem Elko ein 12 Volt 
Festspannungsregler gespeist . Das ist eines der Bauteile im TO220 
Gehäuse. diese 12V werden auch gleich zur Speisung des Zweiten 5V 
Festspannungsreglers auch TO220 genutzt. Die Kondensatoren der ersten 
Platine hatte ich mit einem Atlas Kondensator Messgerät getestet aber 
keine Probleme dabei endeckt.

Die 12 Volt sind soweit die Schaltung nachverfolgt habe für das Relais 
da das mit dem Transistor geschalten wird.

das mit einem "moderneren µC zu machen hatte ich mir auch schon überlegt 
und mit Sicherheit würde das auch klappen. Als Spielwiese mit Sicherheit 
ein Megageiles Ding aber Zeitlich bringe ich das nicht unter . Reizen 
würde mich das schon und meine Neugierde erst Recht, deswegen verzettel 
ich mich leider auch so oft und da muss man dann schon dranbleiben. Es 
gibt so viele Sachen die ich gerne bauen würde tja ....

Zur Netzspannung die Platine ist mit eine Ringkerntrafo vom Netz 
getrennt.


@Irgend W
Danke für die/den info/tipp . Ich frage da einfach mal nach . Ich kann 
ja nur Gewinnen :-D .

Sobald ich eine Antwort weis schreib ich es hier rein.

Ich habe auch noch Überlegt ob wie ich Thread ergänzen kann damit jemand 
anderes der vielleicht auch mal so ein Problem hat das hier einfacher 
findet.

Vermutlich wäre der Name des Gerätes ganz hilfreich mal sehen wo man die 
tags ergänzen kann.


Danke @all :-)

Martin

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.