Erdungskabel Litze oder Einzelndraht?

#6578856
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Moin Bert,

es hängt davon ab, ob einerseits Mikroprofessoren oder andererseits 
digitale Elektronik im Spiel ist; das sollte nach fast 1000 Beiträgen 
doch schon erwähnt werden. ;-)
Nichtverzweifelter schrieb:
> Schau Dir mal die (flexible) (gelbgrüne) Drahtverbindung zwischen
> Schaltschranktüre und eigentlichem Schaltschrankgehäuse an.
Eine solche Verbindung gibt es in meinem Schaltschrank nicht. Was soll 
ich jetzt tun?
Gast #6579097
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Bert schrieb:
> dieser wird also immer wieder herumbewegt

Dann ist doch klar, dass ein starrer Draht nicht in Frage kommt.

> die Erdung ist aber nicht an einem beweglichen teil

Ja was jetzt? Wenn der Erdleiter nicht bewegt wird, aber der Toaster 
doch, hat dann eine Drahtlose Erdung via WLAN, oder wie ist das zu 
verstehen?
OP #6579139
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Ich meinte, dass der Toaster ein transportables Gerät ist, die Erdung 
aber nicht an ein bewegliches Teil kommt. Daher kann es zu 
Erschütterungen kommen.

Das Kabel bekommt einen Ringkabelschuh und wird mit einer Schraube und 
Schnorrscheibe auf das Blechgehäuse gepresst.

Ich komme leider bei dem Beitrag nicht mehr ganz mit ob nun Litze oder 
Volldraht...
Gast #6579231
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Bert schrieb:
> Bei Litze kann es doch passieren, dass diese durch das anbringen eines
> Kabelschuhes brechen, daher volldraht? Zumindest habe ich das mal
> irgendwo gehört

"irgendwo gehört" ist ganz schlecht. Kabelschuhe sitzen immer auf Litze 
Eine zuverlässige Crimpung auf Volldraht ist schwierig, sehe ich 
eigentlich nur bei Blitzschutzanlagen.

Auch mein Staberder am Haus und die Potentialausgleichsschiene sind mit 
Litze angeschlosssen, wobei Litze bei den großen Querschnitten recht 
grob ist, vielleicht so 10 Drähte. Da vertraue ich dem Elektromeister, 
dass er als Mitglied der Meisterprüfungskommission die Regeln kennt und 
eingehalten hat.

Du schreibst mal angemeldet und mal als Gast - finde ich doof. Es gibt 
mehrere Threads, wo dann 'Witzbolde' unter dem Namen des TO Dummfug 
schreiben, mit dem Ziel, Unruhe zu erzeugen.

Bert S. schrieb:
> Ich meinte, dass der Toaster ein transportables Gerät ist, die Erdung
> aber nicht an ein bewegliches Teil kommt. Daher kann es zu
> Erschütterungen kommen.
>
> Das Kabel bekommt einen Ringkabelschuh und wird mit einer Schraube und
> Schnorrscheibe auf das Blechgehäuse gepresst.

Da gehört Litze hin. Wichtig ist, dass Du den Ringkabelschuh auch 
korrekt verpressen oder crimpen kannst, das wurde an anderer Stelle 
hinreichend diskutiert.
#6579247
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Michael M. schrieb:
> Nichtverzweifelter schrieb:
>> Schau Dir mal die (flexible) (gelbgrüne) Drahtverbindung zwischen
>> Schaltschranktüre und eigentlichem Schaltschrankgehäuse an.
> Eine solche Verbindung gibt es in meinem Schaltschrank nicht. Was soll
> ich jetzt tun?

Eine Tür einbauen?
;-)

Oder ein Erdungsscharnier nutzen:

https://www.staubli.com/de-at/connectors/elektrische-steckverbinder/einpolige-industrie-steckverbinder/runde-nicht-isolierte-steckverbinder/erdungsscharnier-egh/
#6579377
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Litze leitet höherfrequente Störungen besser ab. Ein Einzeldrahtleiter 
wäre da aufgrund des Skin-Effekts weniger niederimpedant. D. h. es geht 
dabei mehr um EMV.

Bei einem Potentialausgleich mit dem Ziel des Personenschutzes dagegen, 
kann man günstigere Einzeldrahtleiter verwenden.
Gast #6579384
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Michael M. schrieb:
> Moin Bert,
>
> es hängt davon ab, ob einerseits Mikroprofessoren oder andererseits
> digitale Elektronik im Spiel ist; das sollte nach fast 1000 Beiträgen
> doch schon erwähnt werden. ;-)

Ich wusste nicht, dass Mikroprofessoren in Schaltschränke passen. Naja 
so manche gehören darein und nie wieder raus.
#6579389
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Weiß gerade nicht ob es die auch für den PE gibt, aber es gibt ja außer 
Litze und Eindrahtleiter auch mehrdrätige Leiter (also z.b. so 10 x 
2,5mm² Einzeldrähte in einer gelbgrünen Isolierung ergeben dann 25mm²). 
Lassen sich scheinbar auch leichter verlegen.
#6580407
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Naja, es gibt H07V-K, feindrähtig, vulgo Litze, in allen möglichen 
Querschnitten.
Dann gibt es H07V-R, heißt mehrdrähtig und ist ab 16mm² erhältlich. Nur 
für feste Verlegung zulässig.
Und zum Schluss noch H07V-U, das ist eindrätig und wird bis einschl. 
16mm² hergestellt.

Für Erdungen ist alles zulässig, natürlich nur innerhalb der erlaubten 
Grenzen.

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