Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Beförderung Gruppenleiter - Grundgehalt und Tantieme


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von ingenieur06 (Gast)


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Hallo zusammen, ich habe schon einige Beiträge zum Thema Gehaltserhöhung 
bzw. -verhandlung gelesen, bin aber etwas im unklaren bzgl. Grundgehalt 
und variabler Tantieme.

Hintergrund
- Ingenieur in mittelständischem Unternehmen
- 10 Jahre Berufserfahrung
- Bezahlung nach IG-Metall
- Beförderung zum Teamleiter mit 10 Mitarbeitern steht bevor inkl. 
AT-Vertrag (nicht Bayern, gibt also keine tarifliche Vorgabe zum 
Einkommen im AT)

Frage
- Was für eine Gehaltserhöhung ist realistisch, wenn nun erstmalig auch 
eine Tantieme in Höhe von 13 % dazu kommt?
- Angebot des Arbeitgebers ist folgendes:
Grundgehalt = bisheriges Gehalt - 6 %, somit kann ich mit Tantieme etwa 
6 % mehr verdienen, als aktuell.
Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass das Grundgehalt zumindest gleich 
bleibt und dann für die Beförderung die Tantieme dazukommt.

Was sind eure Erfahrungen hierzu?

von NotBelieveTheHype (Gast)


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Hier im OEM IGM bekommt die erste Führungsebene ca. 120.000 inkl. 
Variabler Anteil von 10% bei 100% Erfüllung.

Je nachdem wie deine Firmengröße ist kannst du dass dann ja "runter" 
oder "hoch"(?) rechnen.

Evtl. 105.000 mit variablem Gehalt?

Frag doch mal deine neuen Teamleiter Kollegen wo die liegen.

von Günni (Gast)


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Da das Grundgehalt die einzig verlässliche Größe ist, ist eine 
"Beförderung", die mit einer Kürzung des Grundgehaltes eingeht, eine 
Frechheit. Fällt die variable Tantieme weg oder wird gekürzt, hat man 
weniger als vorher - bei höherer Verantwortung. Eine Beförderung sollte 
immer auch zu einem (moderaten) Anstieg des Grundgehalts führen, sonst 
ist es eine Mogelpackung. Dafür kann man auf Teile der ohnehin variablen 
Tantieme verzichten.

Mittelfristig sollte man sich von einem Arbeitgeber trennen, der solche 
Angebote macht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Günni schrieb:
> Mittelfristig sollte man sich von einem Arbeitgeber trennen, der solche
> Angebote macht.

Man kann das Angebot ja freundlich ablehnen. Nicht jede Beförderung ist 
automatisch auch eine Verbesserung.

von Dawarisch Chotscha (Gast)


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ingenieur06 schrieb:
> Was sind eure Erfahrungen hierzu?

Kündigen, weil Angebot ist ne Frechheit. Andeuten dass man bei 
Verbesserung Kündigung zurückzieht.

PS:
Du solltest unbedingt an deinem Verhandlungsgeschick arbeiten, mach mal 
bspw. Türkeiurlaub mit ausgiebigen Basarbesuchen.

von A. S. (achs)


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ingenieur06 schrieb:
> Grundgehalt = bisheriges Gehalt - 6 %, somit kann ich mit Tantieme etwa
> 6 % mehr verdienen, als aktuell.

Das kann OK sein, schließlich wissen wir nichts davon, ob Du 
übertarifliche Zulagen bekommst oder z.B. Era-Maximal.

Dein neues Grundgehalt sollte das bisherige mit mittlerer 
Leistungszulage nicht unterschreiten.

Ist das der Fall?

: Bearbeitet durch User
von Stefan (Gast)


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ingenieur06 schrieb:
> Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass das Grundgehalt zumindest gleich
> bleibt und dann für die Beförderung die Tantieme dazukommt.

Das sollte Grundvoraussetzung sein, alles andere klingt für mich 
ziemlich unseriös. Ich würde versuchen, auf die Zulage zu verzichten und 
fix wenigstens 10% mehr rauzuschinden. Als Teamleiter bist du noch nicht 
in der Liga, wo das meiste über Provisionen und Boni abgewickelt wird - 
zumindest nicht in der Industrie.

von ATler (Gast)


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ingenieur06 schrieb:
> Hallo zusammen, ich habe schon einige Beiträge zum Thema Gehaltserhöhung
> bzw. -verhandlung gelesen, bin aber etwas im unklaren bzgl. Grundgehalt
> und variabler Tantieme.
>
> Hintergrund
> - Ingenieur in mittelständischem Unternehmen
> - 10 Jahre Berufserfahrung
> - Bezahlung nach IG-Metall
> - Beförderung zum Teamleiter mit 10 Mitarbeitern steht bevor inkl.
> AT-Vertrag (nicht Bayern, gibt also keine tarifliche Vorgabe zum
> Einkommen im AT)
>
> Frage
> - Was für eine Gehaltserhöhung ist realistisch, wenn nun erstmalig auch
> eine Tantieme in Höhe von 13 % dazu kommt?
> - Angebot des Arbeitgebers ist folgendes:
> Grundgehalt = bisheriges Gehalt - 6 %, somit kann ich mit Tantieme etwa
> 6 % mehr verdienen, als aktuell.
> Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass das Grundgehalt zumindest gleich
> bleibt und dann für die Beförderung die Tantieme dazukommt.
>
> Was sind eure Erfahrungen hierzu?

Kommt auf dein jetziges Gehalt an. Ab 100k wird überall die Luft dünn. 
Teamleiter sind teils in Konzernen sogar nur mit EG eingruppiert.
Am Ende solltest du bei 100-120k rauskommen, all in.

Grundgehalt -6 % wäre dumm, du weißt nie, wie hoch dein AT ausfällt. Ich 
würde eher mit gleichen Grundgehalt ins Rennen gehen und den variablen 
Anteil kürzen, sofern die Endsumme dann noch ok für dich ist. Dann 
kannst du auch in Relation setzen, dein "variabler Anteil" als Tarifler 
sind ja die 1,2-1,4 Gehälter (Urlaubs-/Xmas) vs x % vom 
Jahresgrundgehalt als ATler (bedenke, du musst 100 % performen und 
deiner Firma sollte es auch gut gehen, damit dein AT Spass macht - 
ansonsten verdienen teils Tarifler mehr als ATler).

von Senf D. (senfdazugeber)


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ATler schrieb:
> (bedenke, du musst 100 % performen und deiner Firma sollte es auch gut
> gehen, damit dein AT Spass macht - ansonsten verdienen teils Tarifler
> mehr als ATler).

Vor allem musst du im Tarif eben nicht 100 Prozent performen, da genügen 
auch 70 Prozent.

von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:
> ATler schrieb:
>> (bedenke, du musst 100 % performen und deiner Firma sollte es auch gut
>> gehen, damit dein AT Spass macht - ansonsten verdienen teils Tarifler
>> mehr als ATler).
>
> Vor allem musst du im Tarif eben nicht 100 Prozent performen, da genügen
> auch 70 Prozent.

oder weniger bis 0%, wenn einem die IGM Erhöhung reicht.. dann gibt's 
halt nicht mehr LZ... gekürzt wird die LZ ja meistens auch nicht.

AT sei gut überlegt, würde mit deinen Teamleiter Kollegen mal sprechen.

von Rudi Radlos (Gast)


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ATler schrieb:
> AT sei gut überlegt, würde mit deinen Teamleiter Kollegen mal sprechen.

Ein sehr weiser Satz.
1. AT heißt oft, dass Überstunden damit schon abgegolten sind. Also kein 
echter Gewinn in jedem Fall. Wenn statt 35 dann 50h gearbeitet wird, 
sinkt der Durchschnitt. Frage Kollegen!
2. Ein Team führen heißt u.a. mehr Verwaltungstätigkeiten. Das macht 
nicht jedem Freude.
3.Ein ausreichendes Grundgehalt ist nicht "wetterabhängig".

von A. S. (achs)


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Senf D. schrieb:
> Vor allem musst du im Tarif eben nicht 100 Prozent performen, da genügen
> auch 70 Prozent.

Das erzählen Dir Deine ATs. Du musst zu unmöglichen Zeiten Konferenzen 
beiwohnen. Das ist das üble. Aber performen im Sinne von technisch oder 
geistig, das ist bei AT schön, aber nicht häufiger. Schau dich Mal jetzt 
um, die meisten ATler können ihren Kram (PPT und entscheiden) auch von 
Zuhause oder im Urlaub machen. Sie entscheiden, verantworten aber meist 
nicht

von ingenieur06 (Gast)


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Vielen Dank für die vielen Anregungen und die lebhafte Diskussion.

In die Türkei auf den Basar kann ich bedingt durch Corona leider nicht 
fliegen, aber verhandeln kommt auf jeden Fall noch.

Die Zielrichtung mindestens das Grundgehalt erhalten bzw. ein kleines 
bisschen zu erhöhen scheint mir realistisch und wäre auch mein Wunsch.

Mein aktuelles Tarifgehalt liegt bei 97 T€ p.a. ohne variable Zusätze. 
Daher scheint mir eine Erhöhung von 10 % eher unrealistisch zu sein.

von Senf D. (senfdazugeber)


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A. S. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>
>> Vor allem musst du im Tarif eben nicht 100 Prozent performen, da genügen
>> auch 70 Prozent.
>
> Das erzählen Dir Deine ATs.

Nein, das ist meine eigene Einschätzung. Es gehen sogar deutlich weniger 
als 70% im Tarif, wenn man es darauf anlegt, ohne dass einem etwas 
passiert. Aber das könnte ich mit mir selbst nicht vereinbaren.

> Aber performen im Sinne von technisch oder
> geistig, das ist bei AT schön, aber nicht häufiger. Schau dich Mal jetzt
> um, die meisten ATler können ihren Kram (PPT und entscheiden) auch von
> Zuhause oder im Urlaub machen.

Das ist bei mir ganz genauso, auch Powerpoint gehört dazu. Aber Budget- 
und Personalverantwortung ist trotzdem noch etwas anderes, das muss 
einem schon irgendwie liegen. Ich bin da beispielsweise nicht scharf 
drauf.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ingenieur06 schrieb:
> Mein aktuelles Tarifgehalt liegt bei 97 T€ p.a. ohne variable Zusätze.
> Daher scheint mir eine Erhöhung von 10 % eher unrealistisch zu sein.

Das erscheint mir allerdings vollkommen realistisch, das solltest du aus 
meiner Sicht mindestens einfordern.

von A. S. (achs)


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ingenieur06 schrieb:
> Mein aktuelles Tarifgehalt liegt bei 97 T€ p.a. ohne variable Zusätze.
> Daher scheint mir eine Erhöhung von 10 % eher unrealistisch zu sein.

Sind da auch schon die 40h, unbezahlte Wochenendflüge, ausbleibende 
Tariferhöhungen, unbezahlte Mehrarbeit etc. mit drin?

10% mehr Gehalt sind für so einen Wechsel nach AT nichts, die absolute 
Höhe ist dabei relativ zweitrangig. Zumal es für den AG ja nur diese 10% 
sind und keine Lohnnebenkosten dazu kommen.

von A. S. (achs)


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Senf D. schrieb:
> Aber das könnte ich mit mir selbst nicht vereinbaren.

Genau das ist das Problem: Leute, denen AT angeboten wird, leisten 
i.d.R. ihre 100%. Und für die (und auch für Dich) wäre es ganz sicher 
eine Ernüchterung, wenn man sieht, wie entspannt AT dann ist. Zumal es 
ja nur ganz selten die Entwickler aus der ersten Reihe trifft, sondern 
eher jene, die fachlich keine Autorität darstellen und sich darüber 
profilieren (wenn sie nicht direkt als Manager anfangen, dass ist aber 
hier ja nicht der Fall)

Immer mit der Einschränkung, dass man zu unmöglichen Zeiten in 
Konferenzen sitzen will. Die meisten Entwickler der ersten Reihe, die 
ich kenne, wollen das nicht.

: Bearbeitet durch User
von Dennis E. (Gast)


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Gibts in eurem traugigen Leben auch noch mehr als IGM, OEM LZ und den 
ganzen trallafiti. Furchtbar.

von Senf D. (senfdazugeber)


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A. S. schrieb:
> Genau das ist das Problem: Leute, denen AT angeboten wird, leisten
> i.d.R. ihre 100%.

Richtig. Minderleister werden eher selten befördert. Warum ist das ein 
Problem für dich?

> Und für die (und auch für Dich) wäre es ganz sicher
> eine Ernüchterung, wenn man sieht, wie entspannt AT dann ist.

Warum Ernüchterung? Im Grunde würde sich für mich praktisch wenig ändern 
bis auf ein paar Details (ich möchte die Diskussion an dieser Stelle 
nicht weiter vertiefen). AT ist weder viel stressiger noch viel 
entspannter, im Grunde ist es nur ein anderer Vertrag und sonst nichts. 
Die Arbeit bleibt im Wesentlichen die gleiche.

Ich habe das schon mal mit meinem Chef unter vier Augen durchgerechnet, 
es wäre auch finanziell fast kein Unterschied zu jetzt im Tarif. Der 
Status "AT zu sein", darauf kann man sich vielleicht etwas einbilden, 
aber kaufen kann man sich dafür eigentlich nichts.

> Zumal es
> ja nur ganz selten die Entwickler aus der ersten Reihe trifft, sondern
> eher jene, die fachlich keine Autorität darstellen und sich darüber
> profilieren (wenn sie nicht direkt als Manager anfangen, dass ist aber
> hier ja nicht der Fall)

Du vergisst, dass es nicht nur die Führungslaufbahn gibt, sondern auch 
die Fachkarriere. Daher trifft es durchaus auch "Entwickler aus der 
ersten Reihe", denen ein AT-Vertrag angeboten wird.

> Immer mit der Einschränkung, dass man zu unmöglichen Zeiten in
> Konferenzen sitzen will. Die meisten Entwickler der ersten Reihe, die
> ich kenne, wollen das nicht.

Dieses Detail, das du jetzt schon zum zweiten Mal erwähnst, ist mir 
nicht bekannt. Das scheint nur bei deinem Arbeitgeber so zu sein. Im 
Übrigen hätte ich damit eher kein Problem, da bin ich sehr flexibel.

von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:
>
> Warum Ernüchterung? Im Grunde würde sich für mich praktisch wenig ändern
> bis auf ein paar Details (ich möchte die Diskussion an dieser Stelle
> nicht weiter vertiefen). AT ist weder viel stressiger noch viel
> entspannter, im Grunde ist es nur ein anderer Vertrag und sonst nichts.
> Die Arbeit bleibt im Wesentlichen die gleiche.

Exakt, ein Projektleiter mit EG17 macht denselben Job wie einer mit AT.

Man wird aus meiner Sicht auch nur dann AT, wenn es sich finanziell 
lohnt.
Wenn du 15-20 % AT bekommst und ein entsprechendes Grundgehalt hast, was 
natürlich auch immer über der letzten Tarifstufe sein sollte, dann 
gewinnst du.
Du musst aber auch als ATler performen, was du als Tarifler nicht musst. 
Wenn du nicht performst, miese UNT-Ergebnisse, geht dein 13-14,x. Gehalt 
flöten - sprich kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld. Wenn du aber performst, 
dein Chef mit dir zufrieden ist, die Firma läuft, dann lohnt sich auch 
AT.

Bsp: Grundgehalt 100k, wäre im Monat 8,3k. Bei 20 % AT von 100k, best 
case (bei uns ist bei 20 % gedeckelt), sind das halt im April 20k 
Zahlung, gesamt 120k.
Im Tarif hast du je nach Konzern deine 13,x Gehälter. Mit AT wärst du 
über 14,x Gehälter.

Ich sag mal so, EG17 mit guter LZ und ohne Ziel im Vgl. zu AT sei sehr 
gut überlegt - die 10 % AT bekommst du generell immer, alles darüber 
musst du was reißen. Dein Grundgehalt muss halt stimmen, wenn du in AT 
wechselst.

von Shorty (Gast)


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ATler schrieb:
> Senf D. schrieb:
>>
>> Warum Ernüchterung? Im Grunde würde sich für mich praktisch wenig ändern
>> bis auf ein paar Details (ich möchte die Diskussion an dieser Stelle
>> nicht weiter vertiefen). AT ist weder viel stressiger noch viel
>> entspannter, im Grunde ist es nur ein anderer Vertrag und sonst nichts.
>> Die Arbeit bleibt im Wesentlichen die gleiche.
>
> Exakt, ein Projektleiter mit EG17 macht denselben Job wie einer mit AT.

Bei AT fallen zum Monatsende die Überstunden flach, das ist Gift für 
Leute, die etwas mit ihrer Freizeit anfangen können. Ebenso hat man mit 
AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.

von Alter Hase (Gast)


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Shorty schrieb:
> Ebenso hat man mit
> AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.

Das kann ich bestätigen. Ich wurde gezwungen für 6 Tage mehr das Gehalt 
zu nehmen und nur 2 zusätzliche Tage bezahlt frei zu nehmen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Bei AT fallen zum Monatsende die Überstunden flach, das ist Gift für
> Leute, die etwas mit ihrer Freizeit anfangen können.

Da ist schon was dran, die Gefahr der Selbstausbeutung steigt 
jedenfalls, man muss sich gut sebst regulieren können. Überstunden sind 
mit dem Gehalt abgegolten, d.h. Mehrarbeit auszahlen lassen oder in 
freie Gleittage umwandeln ist nicht vorgesehen.

> Ebenso hat man mit
> AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.

Dazu bräuchte man allerdings selbst im Tarif entweder ein Kind, einen 
pflegebedürftigen Angehörigen oder Schichtarbeit.

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Alter Hase schrieb:
> Ebenso hat man mit
> AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.

Naja, dafür hält AT fester zusammen bei Sonderregeln. HR und Management 
sind halt auch AT. Wenn es um Zwangsurlaub vs. Arbeitszeit-Reduzierung 
geht, wurden bei uns die abenteuerlichsten Rechnungen präsentiert, dass 
AT mehr verzichten müsse.

von Senf D. (senfdazugeber)


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A. S. schrieb:
> Naja, dafür hält AT fester zusammen bei Sonderregeln.

Was für Sonderregeln? Wenn, dann hat der AT-Mitarbeiter etwas 
einzelvertraglich ausgehandelt. Es gibt ja gerade keine einheitlichen 
Regeln wie im Tarif, bis auf generelle Randbedingungen, wie in Bayern 
beispielsweise das Abstandsgebot.

> HR und Management
> sind halt auch AT.

Die netten Mädels und Jungs von HR sind definitiv keine AT-Kräfte, 
sondern nur die Chefs der Abteilung.

> Wenn es um Zwangsurlaub vs. Arbeitszeit-Reduzierung
> geht, wurden bei uns die abenteuerlichsten Rechnungen präsentiert, dass
> AT mehr verzichten müsse.

Du scheinst in einem etwas seltsamen Unternehmen zu arbeiten mit 
Abweichungen vom Normalfall.

von Shorty (Gast)


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Senf D. schrieb:
>> Wenn es um Zwangsurlaub vs. Arbeitszeit-Reduzierung
>> geht, wurden bei uns die abenteuerlichsten Rechnungen präsentiert, dass
>> AT mehr verzichten müsse.
>
> Du scheinst in einem etwas seltsamen Unternehmen zu arbeiten mit
> Abweichungen vom Normalfall.

Also mir kommt das seltsam vertraut vor.

von ATler (Gast)


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Shorty schrieb:
> ATler schrieb:
>> Senf D. schrieb:
>>>
>>> Warum Ernüchterung? Im Grunde würde sich für mich praktisch wenig ändern
>>> bis auf ein paar Details (ich möchte die Diskussion an dieser Stelle
>>> nicht weiter vertiefen). AT ist weder viel stressiger noch viel
>>> entspannter, im Grunde ist es nur ein anderer Vertrag und sonst nichts.
>>> Die Arbeit bleibt im Wesentlichen die gleiche.
>>
>> Exakt, ein Projektleiter mit EG17 macht denselben Job wie einer mit AT.
>
> Bei AT fallen zum Monatsende die Überstunden flach, das ist Gift für
> Leute, die etwas mit ihrer Freizeit anfangen können. Ebenso hat man mit
> AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.

Überstunden ist falsch. Habe bereits für 2 Konzerne gearbeitet mit AT. 
Einmal gestempelt, einmal die Stunden notiert, die dann mit Brückentage 
oder Gleitzeit genommen werden konnten. Das mit T-Zug war bei uns auch 
so, wir haben das Geld bekommen - ich habe es aber auch sehr gerne 
genommen: 30 Tage Urlaub + Brückentage + Gleittage reicht mir vollkommen 
aus. Zumal man in Corona eh nicht reisen kann. :-)

Beitrag #6582038 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Senf D. schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Naja, dafür hält AT fester zusammen bei Sonderregeln.
>
> Was für Sonderregeln?

Z.B. reduzierung der AZ bei uns: Tarif 30 statt 35 Stunden und damit 1/7 
Jahresgehalt weniger.

Bei AT 2 oder 3 Tage unbezahlter Urlaub pro Monat, was groß als 
gleichwertig gefeiert wurde. Die bekamen dann aber (selbst bei 3 Tagen) 
nur das Monats-Grundgehalt um 1/7 reduziert.

Senf D. schrieb:
> Die netten Mädels und Jungs von HR sind definitiv keine AT-Kräfte,

Die entscheiden auch nichts

von Senf D. (senfdazugeber)


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A. S. schrieb:
> Z.B. reduzierung der AZ bei uns: Tarif 30 statt 35 Stunden und damit 1/7
> Jahresgehalt weniger.

Klingt nach Kurzarbeit? Dann gibt es doch für die Differenz zumindest 
einen teilweisen Ausgleich über Kurzarbeitergeld, oder nicht?
Somit gar kein so schlechtes Geschäft...

von A. S. (achs)


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Senf D. schrieb:
> Klingt nach Kurzarbeit? Dann gibt es doch für die Differenz zumindest
> einen teilweisen Ausgleich über Kurzarbeitergeld, oder nicht?
> Somit gar kein so schlechtes Geschäft...

Nein, Ja, Doch, JA.

Hier ging es nicht um Kurzarbeit, sonst hast Du Recht.

Beitrag #6583055 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hospitant (Gast)


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ATler schrieb:
> Shorty schrieb:
>> ATler schrieb:
>>> Senf D. schrieb:
>>>>
>>>> Warum Ernüchterung? Im Grunde würde sich für mich praktisch wenig ändern
>>>> bis auf ein paar Details (ich möchte die Diskussion an dieser Stelle
>>>> nicht weiter vertiefen). AT ist weder viel stressiger noch viel
>>>> entspannter, im Grunde ist es nur ein anderer Vertrag und sonst nichts.
>>>> Die Arbeit bleibt im Wesentlichen die gleiche.
>>>
>>> Exakt, ein Projektleiter mit EG17 macht denselben Job wie einer mit AT.
>>
>> Bei AT fallen zum Monatsende die Überstunden flach, das ist Gift für
>> Leute, die etwas mit ihrer Freizeit anfangen können. Ebenso hat man mit
>> AT keine Chance auf die 8 Tage T-Zug Umwandlung.
>
> Überstunden ist falsch. Habe bereits für 2 Konzerne gearbeitet mit AT.
> Einmal gestempelt, einmal die Stunden notiert, die dann mit Brückentage
> oder Gleitzeit genommen werden konnten.

Frage mich auch immer woher diese Fehlinformation mit den angeblich 
pauschal abgegoltenen Überstunden kommt...
Sicherlich ist das vom Unternehmen abhängig, ich kenne es aber auch 
nicht so.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Hospitant schrieb:
> Frage mich auch immer woher diese Fehlinformation mit den angeblich
> pauschal abgegoltenen Überstunden kommt...

Das ist keine Fehlinformation, sondern die Regel bei AT:

"Während der Tarifvertrag häufig den Freizeitausgleich oder den 
finanziellen Ausgleich für Überstunden regelt, sind entsprechende 
Passagen in außertariflichen Verträgen oft nicht enthalten.
Deswegen sind Überstunden beim außertariflichen Vertrag in der Regel mit 
dem Gehalt abgegolten.
[...]
Klar ist: Wer einen außertariflichen Vertrag unterzeichnet hat, der kann 
nicht auf die Einhaltung tariflicher Arbeitszeiten pochen."

https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsrecht/aussertariflicher-vertrag-vor-und-nachteile-gegenueber-dem-tarifvertrag/#ueberstunden

von Volksingenieur (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Klar ist: Wer einen außertariflichen Vertrag unterzeichnet hat, der kann
> nicht auf die Einhaltung tariflicher Arbeitszeiten pochen."

Es gilt was im Vertrag steht, nicht was irgendwer im Internet behauptet.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Volksingenieur schrieb:
> Es gilt was im Vertrag steht, nicht was irgendwer im Internet behauptet.

Freilich gilt das, was im Vertrag steht, solange es nicht gesetzeswidrig 
ist (auch das gibt es häufiger als man denkt). Daher verstehe ich deine 
Antwort nicht, denn das wurde gar nicht in Frage gestellt.

Es ging darum, dass Überstunden üblicherweise bei AT-Verträgen mit dem 
Gehalt abgegolten sind. Und das ist bei einer Gehaltshöhe über der 
Beitragsbemessungsgrenze der GRV auch nicht gesetzeswidrig.

von Medizintechnik (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Es ging darum, dass Überstunden üblicherweise bei AT-Verträgen mit dem
> Gehalt abgegolten sind. Und das ist bei einer Gehaltshöhe über der
> Beitragsbemessungsgrenze der GRV auch nicht gesetzeswidrig.

Wenn du mal AT sein solltest, solltest du dir am besten mal vom 
Betriebsrat erklären lassen, wie es mit AT bei den Healthineers 
aussieht. Es wird gerne von den Chefs der Eindruck vermittelt, 
Überstunden wären abgegolten. Man schuldet 40h laut (üblichen) Vertrag 
auf Vertrauensarbeitszeitbasis. Das geht in beide Richtungen und du 
kannst für dich selbst tracken. Dann kannst du auch ohne weiteres nach 
Absprache mal nen Brückentag nehmen, hängt halt vom Chef ab wie das 
aufgenommen wird ;)

von Alter Hase (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Es ging darum, dass Überstunden üblicherweise bei AT-Verträgen mit dem
> Gehalt abgegolten sind.

Bei uns ist es ganz einfach: Zeiterfassung erfolgt elektronisch, es 
herrscht Zeitsouveränität. Egal was am Monatsende rauskommt (Plus oder 
Minus), das Gleitzeitkonto wird genullt.

Der Knackpunkt ist dass ich im Vergleich zu Tariflern keine Überstunden 
oder Reisezeiten mehr auszahlen lassen kann. Das ist alles. Man kann 
keine extra Kohle für den Hausbau reinholen, das Gehalt ist immer 
gleich.

Das Auszahlen geht aber bei uns auch im Tarif seit über 10 Jahren 
normalerweise nicht mehr (kann im Gesamtkonzern lokal / temporär 
unterschiedlich sein).

Ich habe es damals aber nicht geschafft, trotz Auszahlung von über 300h 
in einem Jahr und 40h Vertrag einen ATler auf der rechten Spur zu 
"überholen".

Fazit: entscheidend ist ob es gelingt bei AT mit nur 40h auszukommen. 
Wer 40+x Stunden mit großem x braucht hat das kurze Streichholz 
gezogen...

von A. S. (achs)


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Medizintechnik schrieb:
> Man schuldet 40h laut (üblichen) Vertrag
> auf Vertrauensarbeitszeitbasis. Das geht in beide Richtungen und du
> kannst für dich selbst tracken. Dann kannst du auch ohne weiteres nach
> Absprache mal nen Brückentag nehmen, hängt halt vom Chef ab wie das
> aufgenommen wird ;)

Es geht bei dem "abgegolten" nicht um Brückentage innerhalb eines Monats 
(oder 2,3), sondern:

* Es gibt keine Auszahlung von Überstunden (womit Tarifler ihr Gehalt 
mal gerne um die Hälfte erhöhen)

* Es gibt keine Akkumulation um dann mal 3 Wochen an einem Stück zu 
nehmen. Meist eher "am Monatsende alles auf 0"

* Bei uns: Alle Stunden am Wochenende (vor allem Flüge) zählen gar 
nicht. Eine Woche Australien hieß dann 3 Wochen durcharbeiten: 5 Tage 
arbeiten, Samstag in den Flieger, Montag morgen dort ins Meeting, 
Freitag zurück bis Sonntag und bis Montag morgen den Jet-Lag 
auskurieren. Und Montags dann ganz normal arbeiten. Ein Tarifler kommt 
auf 2 Wochen (70h) Dienstzeitausgleich oder Überstunden, nur für die 
Fahrt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Alter Hase schrieb:
> Fazit: entscheidend ist ob es gelingt bei AT mit nur 40h auszukommen.
> Wer 40+x Stunden mit großem x braucht hat das kurze Streichholz
> gezogen...

Genau das war mein Punkt, dann sind wir uns ja mal einig. :-)

> Das Auszahlen geht aber bei uns auch im Tarif seit über 10 Jahren
> normalerweise nicht mehr

Bei mir war das Auszahlen die letzten 10 Jahre nie ein Problem; soweit 
ich weiß, gibt es sogar eine Betriebsvereinbarung dazu. Hinzu kommen bei 
genehmigter Mehrarbeit auch noch Zuschläge von 25% oder 50% pro 
Überstunde.

von RBler (Gast)


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Viele interpretieren AT als : arbeiten ohne Ende. Zum den Beispiel mit 
dem Australien Flug: was hält dich davon ab davor und danach jeweils 
einen Tag frei zu machen? Genau dafür ist die Zeit-Souveränität ja da... 
also selber  schuld!

Zum Thema Geld: auch wenn man sich mit EG16 in BW Überstunden auszahlen 
lässt, kommt man nicht auf mehr als mit AT. (Ausnahme Erprobung mit 
extrem vielen Überstunden)

Einziges valides Thema ist: man kann nicht akkumulieren und auf einen 
Schlag mehrere Wochen Überstunden abbauen. Das ist sehr schade :)

Weiterer Vorteil der zu beachten ist: bei wichtigen 
Zukunftsentscheidungen werden bei uns hauptsächlich AT‘ler 
gefragt/beauftragt, obwohl es Tarifler gibt mit selben 
Rollenbeschreibungen. Falls man also etwas außerhalb seines direkt 
Bereichs bewegen möchte, ist das der einfachere Weg

Cheers

von Senf D. (senfdazugeber)


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RBler schrieb:
> Zum Thema Geld: auch wenn man sich mit EG16 in BW Überstunden auszahlen
> lässt, kommt man nicht auf mehr als mit AT.

Du nimmst nur die zweithöchste Stufe im Metalltarif von 
Baden-Württemberg. Wie sieht es denn mit EG 17 plus Überstunden aus?

von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Hospitant schrieb:
>> Frage mich auch immer woher diese Fehlinformation mit den angeblich
>> pauschal abgegoltenen Überstunden kommt...
>
> Das ist keine Fehlinformation, sondern die Regel bei AT:

Das ist die Regel weil du es sagst, der noch nie einen AT-Vertrag hatte? 
Lustig.

Nochmal, ich habe bereits in 2 Konzernen gearbeitet als AT. In einem 
wurde gestempelt als AT, ganz normales Gleitzeitkonto wie Tarifler. 
Natürlich konnte ich mir keine Überstunden auszahlen lassen, wurde auch 
nie behauptet. Ich habe aber zu meinen 30 Tagen Urlaub rund 20 Tage für 
Gleitzeit/Brückentage genommen und keine einzige Stunde wurde mir 
gestrichen. Nix abgegolten und so Märchen!

Konzern2: nicht gestempelt, Stunden aufgeschrieben und auch hier wurde 
mir keine Stunde gestrichen, konnte alle Stunden ausgleiten.

Konzern3: arbeiten 2 meiner engsten Freunde, auch hier stempelt der AT, 
bei nur 37,5h/Woche. Kondis: selbe Spiel wie bei 1+2.

Also, 3 Konzerne, wo deine von dir erfundene Regel nicht gilt.

Immer wieder witzig, die Internetrambos, die irgendwelche Märchen 
erzählen, aber selber noch nie einen AT-Vertrag hatten - aber schön 
pauschalisieren :-) eieieiei...

von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> Fazit: entscheidend ist ob es gelingt bei AT mit nur 40h auszukommen.
>> Wer 40+x Stunden mit großem x braucht hat das kurze Streichholz
>> gezogen...
>
> Genau das war mein Punkt, dann sind wir uns ja mal einig. :-)
>
>> Das Auszahlen geht aber bei uns auch im Tarif seit über 10 Jahren
>> normalerweise nicht mehr
>
> Bei mir war das Auszahlen die letzten 10 Jahre nie ein Problem; soweit
> ich weiß, gibt es sogar eine Betriebsvereinbarung dazu. Hinzu kommen bei
> genehmigter Mehrarbeit auch noch Zuschläge von 25% oder 50% pro
> Überstunde.

Wie schonmal geschrieben, es kommt bei AT auf das Grundgehalt an. Wenn 
das kacke ist, bist du mit EG17 besser bedient. Keine Frage. Wenn du 
aber bei 115k im Jahr bist plus 20 % AT macht dein EG mit Stunden 
auszahlen eben kein Spass. Da kannst du noch so viel buckeln. Es kann 
sich jeder selber ausrechnen, ab wann es sich lohnt.

Und bitte hör endlich auf mit diesen Märchen von wegen Stunden 
abgegolten. Es gibt Firmen da gilt diese Regel, auch diese kennt man. Es 
gibt aber auch im best case Firmen, da bist du mit 37,5h/Woche AT und 
stempelst, kannst gleiten und dir wird JEDE Überstunde gut geschrieben, 
die du sogar ins Lebenslangzeitkonto schieben kannst. Komme aus 
Süddeutschland - die großen gut bezahlten Konzerne sind hier kein 
Geheimnis (Tipp: Rüstung, Luft- und Raumfahrt, Automotive, Pharma). Was 
hier ja auch andere Kollegen bestätigen, woher auch immer sie kommen.

von ATler (Gast)


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Alter Hase schrieb:
>
> Ich habe es damals aber nicht geschafft, trotz Auszahlung von über 300h
> in einem Jahr und 40h Vertrag einen ATler auf der rechten Spur zu
> "überholen".
>
Du kannst halt rechnen, hast einen AT-Vertrag = Ahnung, der Senf muss es 
erst noch lernen...
Der stellt die Leute mit AT immer so hin, als wären Sie die Dümmsten. 
Seltsam, warum aber fast jede Führungskraft AT ist und die Oberen die 
UNT-Ziele auch so hin rechnen, damit der AT-Teil der UNT-Ziele 
entsprechend hoch ausfällt... ...jaja, ATler sind alle dumm, lohnt sich 
nicht, werden ausgebeutet und sind alle unterbezahlt und will auch 
keiner werden... es leben die Tarifler... dass ATler eine andere 
Lohnfortzahlung genießen, Unfallversicherung mit anderen Höhen, andere 
Betriebsrente etc. pp. - eeeeegaaaal... unwichtig :-) Geld spielt keine 
Rolex.

von Shorty (Gast)


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ATler schrieb:
> Immer wieder witzig, die Internetrambos, die irgendwelche Märchen
> erzählen, aber selber noch nie einen AT-Vertrag hatten - aber schön
> pauschalisieren :-) eieieiei...

So, jetzt kann jeder mal selbst nach "AT-Vertrag & Überstunden" googeln 
und da kann man jedes mal nachlesen, dass Überstunden zum Monatsende 
abgegolten sind.

Jetzt kann sich jeder selbst ein Bild machen wem er mehr glaubt: Zig 
Internetseiten oder einem anaonymen Internetrambo der behauptet seine 
AT-Überstunden würden nicht verfallen und das ausgerechnet im A&B des 
µC-Forums!

Merkst du selbser was?

von Shorty (Gast)


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ATler schrieb:
> Der stellt die Leute mit AT immer so hin, als wären Sie die Dümmsten.

Die goldene Karotte ist hier eben die nächste AT-Stufe, von der die 
meisten dann hoffen sie irgendwann zu bekommen. Und für manche sind ein 
paar Euro mehr auch mehr wert als Freizeit und man kann dann ja früher 
in Rente.

Muss jeder selber wissen.

von Reinhard S. (rezz)


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Alter Hase schrieb:
> Egal was am Monatsende rauskommt (Plus oder
> Minus), das Gleitzeitkonto wird genullt.

Na das ist doch aber Mist, oder? Ich kenns eher so, das man alle paar 
Wochen/Monate mal auf 0 sein muss.

von ATler (Gast)


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Shorty schrieb:
> ATler schrieb:
>> Immer wieder witzig, die Internetrambos, die irgendwelche Märchen
>> erzählen, aber selber noch nie einen AT-Vertrag hatten - aber schön
>> pauschalisieren :-) eieieiei...
>
> So, jetzt kann jeder mal selbst nach "AT-Vertrag & Überstunden" googeln
> und da kann man jedes mal nachlesen, dass Überstunden zum Monatsende
> abgegolten sind.
>
> Jetzt kann sich jeder selbst ein Bild machen wem er mehr glaubt: Zig
> Internetseiten oder einem anaonymen Internetrambo der behauptet seine
> AT-Überstunden würden nicht verfallen und das ausgerechnet im A&B des
> µC-Forums!
>
> Merkst du selbser was?

Ach Senf... keine Ahnung aber immer das Maul aufreißen. Vielleicht 
nennen hier ja noch andere ihre Firmen, wo es nicht so ist. Ich kenne 
mehrere und in einem Konzern davon arbeite ich ;-) du kannst glauben was 
du glauben willst mit deinen abgegoltenen Überstunden, meine sind 
jedenfalls nicht abgegolten und waren es bisher auch nie und würde ich 
auch nicht akzeptieren. Wenn du mal AT bist, bist du sicherlich auch 
einer, dem sie so einen Arbeitsvertrag verkaufen. Jeden Tag steht ein 
Dummer auf.

von ATler (Gast)


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Ach Senfiii, Shorty, Qwertz, Lappen oder wie soll man dich nennen?

Du sollst nicht dumm sterben.
Es gibt eine Rüstungsfirma, die im Süden ist, kürzlich an die Börse ging 
und unser deutscher Staat eingestiegen ist. Dort stalkst du mal einen 
Head of in xing und fragst ihn ob er stempelt und seine Überstunden 
abgegolten sind. Stempeln wird er bejahen, abgegoltene Überstd. wird er 
dir den Vogel zeigen :-)

Dann gibt es ein Unternehmen am schönen Bodensee, Automotive. Dort gehst 
du auch einem auf xing aufn Sack, wie hier allen im Forum, bis er dir 
sagt, dass er als ATler ebenfalls seine Überstunden behält und schön für 
Brückentage oder Gleittage nutzen kann und keine einzige Stunde ihm 
bisher verfallen ist.

Hast schon 2 Firmen :-) und jetzt bitte Ruhe. Keine Ursache. Helfe gerne 
weiter.

von IcchGlaubeEsNicht (Gast)


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Kleine Ergänzung zu den korrekten Ausführungen von "ATler": Wenn in dem 
AT-Vertrag steht, daß Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, dann 
heißt das noch lange nicht, daß man wie ein Bekloppter Überstunden 
schieben muß.

Es gilt schließlich Leistung =  Arbeit/Zeit.

von Shorty (Gast)


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IcchGlaubeEsNicht schrieb:
> Es gilt schließlich Leistung =  Arbeit/Zeit.

Och, das ist schon so gestaltet, dass genug Arbeit da ist. Zumindest 
Abschnittweise. Wenn du am Ende mit quasi 40 Stunden in der 
Zeitabrechnung dastehst, aber nicht rechteitig geliefert hast, dann hast 
du eweiterten Erklärungsbedarf.

Beitrag #6586000 wurde von einem Moderator gelöscht.
von IcchGlaubeEsNicht (Gast)


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Shorty schrieb:
> Wenn du am Ende mit quasi 40 Stunden in der
> Zeitabrechnung dastehst, aber nicht rechteitig geliefert hast, dann hast
> du eweiterten Erklärungsbedarf.

Wenn man mit seinem Job sowieso überfordert ist, hat man immer ein 
Problem.

von Shorty (Gast)


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IcchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wenn man mit seinem Job sowieso überfordert ist, hat man immer ein
> Problem.

Man ist dann auch nicht AT, versteht sich von selbst, oder?

von Alter Hase (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Na das ist doch aber Mist, oder? Ich kenns eher so, das man alle paar
> Wochen/Monate mal auf 0 sein muss.

Nee, das passt schon. Bei uns wird 40+x h mit x = 2 erwartet (aber weder 
verlangt noch kontrolliert). Damit komme ich spielend klar. Man muss 
halt nicht alles selbst machen wollen (was einfacher klingt als es ist) 
und die Mitarbeiter mit im Boot haben.

Da finde ich die Sandwichfunktion anspruchsvoller. Wie übersetzt man den 
hochtheoretischen Mist von oben an Normalos?

Die nächste Stufe wäre bei uns mit x=5 verbunden, dann gibts einen 
Firmenwagen mit all incl. (Steuer fällt natürlich an). Statt 10-20 MA 
hat man dann rund 100+x MA incl. Unterstruktur unter sich. Auch 
interessant aber schon eine deutlich härtere Nummer für deutlich mehr 
Kohle. Diese FK sagen sich, schön blöd wer eine Stufe niedriger 
arbeitet;-)

Ist halt menschlich dass sich jeder seine Position als Optimum einredet.

Daher: mal genauer hinschauen was man wirklich bereit ist zu geben um 
eine bestimmte Stufe zu erreichen.

Ich habe für mich entschieden; passt so. Die Jungs über mir spielen zu 
Recht in einer anderen Liga, sind halt einfach besser.

von ATler (Gast)


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Alter Hase schrieb:
>
> Ist halt menschlich dass sich jeder seine Position als Optimum einredet.
>
> Daher: mal genauer hinschauen was man wirklich bereit ist zu geben um
> eine bestimmte Stufe zu erreichen.
>
> Ich habe für mich entschieden; passt so. Die Jungs über mir spielen zu
> Recht in einer anderen Liga, sind halt einfach besser.

Sehe ich wie du. Wir PMs sind auf Augenhöhe von Abteilungsleiter, quasi 
deine Ebene.

Eins drüber sind dann die Stellen, wo du fernab der Arbeitsebene bist 
und es nur noch politisch zugeht. Muss einem liegen. Ob es 
erstrebenswert ist, muss denke ich auch jeder für sich selber 
beantworten. Und ob die Leute besser sind, naja... ich sehe viele Head 
ofs deiner Ebene die auch eins drüber machen könnten, die meisten wollen 
aber nicht, das Zeug dazu hätten sie aber.
Oft spielt hier dann aber auch "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" 
eine Rolle - man braucht nur einen Standortleiter, nicht 2.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ATler schrieb:
> Das ist die Regel weil du es sagst, der noch nie einen AT-Vertrag hatte?
> Lustig.

Das muss ich nicht, ich kenne Leute mit AT-Vertrag. Zumindest bei uns im 
Unternehmen wird dann nicht mehr gestempelt. Das mag ja in anderen 
Unternehmen durchaus anders sein, bestreite ich auch gar nicht.

Aber warum sollte ich ausgerechnet dir glauben, so peinlich wie du dich 
aufführst? Du kannst viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Da glaube ich 
ja noch eher einer Lobby-Seite wie ingenieur.de, kommt immer noch 
seriöser rüber als du.

Beitrag #6586282 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ThomasDi (Gast)


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AT oder nicht, dass ist die Frage...

In meiner Firma ist es jedenfalls so, dass sich die Konditionen für 
ATler in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert haben. Das 
liegt zum einen an der Einführung des T-Zugs, aber auch daran, dass das 
Mindestabstandsgebots ja nur für das tarifliche Gehalt gilt. Wenn in 
einer Firma bereits übertariflich bezahlt wird, kann das dann verrechnet 
werden und der Abstand zur obersten Tarifstufe ist fast nicht mehr 
vorhanden. Und genau das ist leider passiert.

Deshalb überlege ich wirklich, ob es sich für mich lohnt, AT zu werden - 
die Möglichkeit würde bestehen. Die Tendenz sich selbst auszubeuten, ist 
hier deutlich größer. Zeitsouveränität klingt erstmal gut, aber was 
machst du, wenn dich dein Chef mit Aufgaben überschüttet? Andererseits 
ist es aber auf der einzige Weg, wenn man Karriere machen will.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ThomasDi schrieb:
> Deshalb überlege ich wirklich, ob es sich für mich lohnt, AT zu werden -
> die Möglichkeit würde bestehen.

Also noch jemand in einer ähnlichen Situation wie ich.

> Die Tendenz sich selbst auszubeuten, ist
> hier deutlich größer.

Ja, das ist sie, daher sollte man sich selbst gut kennen und seine 
eigene Arbeitsdisziplin.
Ist es einem ohne Bauchschmerzen möglich, einfach Feierabend zu machen, 
obwohl noch dringende Themen geklärt werden müssen, weil "die Hütte 
brennt"? Ich bin so ein Typ, der dann noch ein paar Stunden dranhängt, 
und das kommt schon häufiger vor. Mein Einsatz wird zwar auch stets 
positiv hervorgehoben und extra vergütet, aber wenn die Überstunden 
nicht getracked und ausgeglichen werden, sinkt der eigene, rechnerische 
Stundenlohn unweigerlich.

> Zeitsouveränität klingt erstmal gut, aber was
> machst du, wenn dich dein Chef mit Aufgaben überschüttet?

Ja, das ist dann halt doof. Heißt dann wohl entweder Überstunden, oder 
dass du deine Ziele nicht erreichst (=weniger Bonus). Eine 
Lose-Lose-Situation, wenn dein Chef das so durchzieht. Im Tarif gibt es 
das Problem weniger, da die dynamischen Gehaltsbestandteile geringer 
ausfallen.

> Andererseits
> ist es aber auf der einzige Weg, wenn man Karriere machen will.

Das ist ein interessanter Punkt, und kann definitiv ein großes, wenn 
nicht sogar das Pro-Argument für den Sprung nach AT sein. Aber die 
entscheidende Frage ist hierbei, ob man es als halbwegs realistisch 
einschätzt, dass man auch irgendwann über das erste AT-Band hinauskommt?

Nach oben wird die Luft bekanntermaßen dünner, und dann ergibt sich 
zusätzlich noch die Frage, ob man den Arbeitsinhalt überhaupt anstrebt? 
Für eine Fachkarriere ist nämlich normalerweise im ersten AT-Band 
Endstation. Führungskraft zu sein, inklusive Personal- und 
Budgetverantwortung, liegt aber nicht jedem.

von Hospitant (Gast)


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Senf D. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Deshalb überlege ich wirklich, ob es sich für mich lohnt, AT zu werden -
>> die Möglichkeit würde bestehen.
>
> Also noch jemand in einer ähnlichen Situation wie ich.
>
>> Die Tendenz sich selbst auszubeuten, ist
>> hier deutlich größer.
>
> Ja, das ist sie, daher sollte man sich selbst gut kennen und seine
> eigene Arbeitsdisziplin.
> Ist es einem ohne Bauchschmerzen möglich, einfach Feierabend zu machen,
> obwohl noch dringende Themen geklärt werden müssen, weil "die Hütte
> brennt"? Ich bin so ein Typ, der dann noch ein paar Stunden dranhängt,
> und das kommt schon häufiger vor. Mein Einsatz wird zwar auch stets
> positiv hervorgehoben und extra vergütet, aber wenn die Überstunden
> nicht getracked und ausgeglichen werden, sinkt der eigene, rechnerische
> Stundenlohn unweigerlich.

Kannst Du lesen?
Dir wurde doch oben bereits in mehreren Beiträgen bestätigt, dass das 
abseits der Healthineers nicht der Fall sein muss. Trotzdem immer die 
gleiche Leier von Dir...

von Münchhausen (Gast)


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Hospitant schrieb:
> abseits der Healthineers nicht der Fall sein muss.

Vor allem kennt er nur die eine Bude und denkt automatisch pauschal in 
ganz BY läuft es in jedem nach IGM Tarif zahlenden Unternehmen exakt so 
wie dort.

von ThomasDi (Gast)


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Hospitant schrieb:
>> Ja, das ist sie, daher sollte man sich selbst gut kennen und seine
>> eigene Arbeitsdisziplin.
>> Ist es einem ohne Bauchschmerzen möglich, einfach Feierabend zu machen,
>> obwohl noch dringende Themen geklärt werden müssen, weil "die Hütte
>> brennt"? Ich bin so ein Typ, der dann noch ein paar Stunden dranhängt,
>> und das kommt schon häufiger vor. Mein Einsatz wird zwar auch stets
>> positiv hervorgehoben und extra vergütet, aber wenn die Überstunden
>> nicht getracked und ausgeglichen werden, sinkt der eigene, rechnerische
>> Stundenlohn unweigerlich.
>
> Kannst Du lesen?
> Dir wurde doch oben bereits in mehreren Beiträgen bestätigt, dass das
> abseits der Healthineers nicht der Fall sein muss. Trotzdem immer die
> gleiche Leier von Dir...

Ihr seit schon ziemlich blauäugig.. Habt Ihr schon mal überlegt, warum 
eine Firma überhaupt einen AT Vertrag anbietet? Man bekommt nichts 
geschenkt.
- Es gibt sicherlich manche Firmen, die das aus wirtschaftlichen Gründen 
machen, da Überstunden, Mehrarbeit, etc. mit dem Gehalt abgegolten sind
- Für andere Firmen sich AT Stellen der Einstieg in eine 
Führungslaufbahn inkl. Assessment Center etc. Dort sind dann die 
Anforderungen aber auch entsprechend hoch, ohne Überstunden ist es auch 
hier unrealistisch
-Für wieder andere Firmen ist es notwendig, ein Gehalt über dem Tarif zu 
zahlen, weil man sonst den ein oder anderen Experten gar nicht bekommt 
(z.B. weil man mit Google konkurriert)

Zu glauben, dass man mit einem AT Vertrag nicht mehr leisten muss, als 
ein normalen Mitarbeiter mit Tarifgehalt ist einfach dumm/naiv. Es gibt 
bestimmt auch aus Ausnahmen, aber diese Mitarbeiter sind dann wohl die 
ersten die in einer Restruktierungsphase gekündigt werden. Die 
Gewerkschaft wird da wohl nicht helfen können oder auch wollen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Münchhausen schrieb:
> Vor allem kennt er nur die eine Bude und denkt automatisch pauschal in
> ganz BY läuft es in jedem nach IGM Tarif zahlenden Unternehmen exakt so
> wie dort.

Werter Lügenbaron Münchhausen,

vielen Dank für deine Unterstellung. Aber ich muss dich leider 
enttäuschen, denn das denke ich nicht. Genau wie ERA bei verschiedenen 
tarifgebundenen Unternehmen im Rahmen des Zulässigen in der Praxis 
unterschiedlich gelebt wird, ist dies auch für außertarifliche Verträge 
der Fall. Dadurch gibt es folglich Unternehmen, bei denen sich AT im 
Vergleich zur höchsten Tarifstufe mehr lohnt, und bei anderen weniger. 
Und wie üblich hat im Leben alles seine Vor- und Nachteile, die man für 
sich persönlich gewichten muss.

von Alter Hase (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Zu glauben, dass man mit einem AT Vertrag nicht mehr leisten muss, als
> ein normalen Mitarbeiter mit Tarifgehalt ist einfach dumm/naiv.

Ich würde es so formulieren: weil man mehr leistet als ein normaler 
Mitarbeiter mit Tarifgehalt bekommt man einen AT Vertrag. Dadurch erhält 
man selbst mehr (Gestaltungs-) Spielraum (z.B. Delegation, 
Zeitsouveränität). Man geht, wie bei anderen Tarifumgruppierungen immer 
erst in Vorlage. Passt das Ergebnis, kommt die Kohle meist von selbst.

Nervig finde ich pauschale Aussagen von HR, BER, IT-Abteilung usw. wenn 
es platt heißt "bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Vorgesetzten". Wenn 
ich das alles wüsste könnte ich auch über Wasser gehen:-)

Personalführung bedeutet sich mit ganz anderen Themen als nur Technik 
herumzuschlagen: z.B. Krankheiten, Schwangerschaften, Elternzeiten, 
Animositäten von MA untereinander, Pflegefälle, Karrierewünsche, 
Personalauf-/ abbau, Altersteilzeit, Neueinstellungenn, Einarbeitung, 
Weiterbildung, Strategie, Umschulung, Teilzeit, Kurzarbeit, 
Budgetverantwortung, Arbeitsrecht, Gefährdungsanalysen, Umzüge ... die 
Liste ist endlos (positiv und negativ).

Das kann Spass machen aber man muss sowas wollen - sonst wird das nix.

Projektleiter und Fachreferenten haben andere Schwerpunkte, so gesehen 
Alternativen die jeder seibst bewerten muss.

von Zocker_58 (Gast)


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> von ingenieur06 (Gast)
> 07.02.2021 20:07

> Was sind eure Erfahrungen hierzu?

Hast du nichts gebracht ?

Du sollst wohl raus geekelt werden !

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