Forum: Platinen Welche Lötpaste verwendet ihr?


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von Gerald K. (geku)


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Macht die Verwendung von Lötpaste mit Bismut Sinn?

Welche Paste wird ist empfehlenswert?

Wie dosiert die Lötpaste auf dem Pad richtig?

von Flip B. (frickelfreak)


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Bismuthaltige paste braucht man nicht. Falls doch, weiß man genau warum.

Die marke und sorte ist ziemlich egal, ich benutze was man günstig 
kaufen kann.
Das auftragen geht am einfachsten mit einem kleinen blechrakel und einer 
schablone (stencil)

Alternativ kann man die paste in eine dünne spritze füllen und mit einer 
großen kanüle auf jedes pad einzeln tupfen.

von Gerald K. (geku)


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Flip B. schrieb:
> Alternativ kann man die paste in eine dünne spritze füllen und mit einer
> großen kanüle auf jedes pad einzeln tupfen.

Ich habe vorher die Paste mit einen Zahnstocher aufgetragen (sehr 
professionell), aber es hat recht gut funktioniert.


Letztens habe ich es mit der mitgelieferten Dosiernadel versucht. Ging 
mehr schlecht als recht. Es kam meist zuviel Paste auf das Pad, das 
SMD-Bauelement stellte sich schäg beim Erhitzen mit der Heißluftpistole. 
Es bildeten sich viele kleine Kugerln und es gab Rückstände auf der 
Leiterplatte.

Außerdem kam, wie bei einer Zahnpastetube, eine zeitlang Paste nach. 
Pure Verschwendung.

von Uli S. (uli12us)


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Für Spritzendosierung werden konische Plastikkanülen sehr empfohlen.
Ausserdem sollte man da dünnere Lotpaste verwenden, wie zum rakeln.
Es gibt da in Holland einen, der so ein kleine Dosierzange verkauft, die 
für 1ml Spritzen gedacht ist. 
https://www.avdweb.nl/tech-tips/pcb/solder-paste-dispenser

: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Flip B. schrieb:
> Bismuthaltige paste braucht man nicht. Falls doch, weiß man genau warum.

Jap, und zwar für den niedrigen Schmelzpunkt von 138°C.

Benutze ich sehr gerne von ChipQuik, weil sich die Teile dann supereasy 
draufföhnen lassen und man keine Angst haben muss, dass sich etwas 
überhitzt.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Gerald K. schrieb:
> Letztens habe ich es mit der mitgelieferten Dosiernadel versucht. Ging
> mehr schlecht als recht. Es kam meist zuviel Paste auf das Pad,

Ich kann nur empfehlen, ein paar Euro für Lötpastenschablonen 
auszugeben.

Entweder bei zB JLC gleich mitbestellen (aber die Größe unbedingt 
angeben, sonst explodieren die Versandkosten und es kommt eine Lieferung 
im A2-Format) oder auch bei multi-cb, bei denen ich schon viele 
Lötpastenschablonen lasern hab lassen.

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Mampf F. schrieb:
> Ich kann nur empfehlen, ein paar Euro für Lötpastenschablonen
> auszugeben.

Danke für den Tipp.

       - Womit verteilt man die Lötpaste auf der Schablone? Mit einer 
normalen Spachtel?
       - Wie schützt man die Schablone gegen Verschiebungen gegenüber 
der Leiterplatte?

: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Gerald K. schrieb:
> Mampf F. schrieb:
>> Ich kann nur empfehlen, ein paar Euro für Lötpastenschablonen
>> auszugeben.
>
> Danke für den Tipp.
>
>        - Womit verteilt man die Lötpaste auf der Schablone? Mit einer
> normalen Spachtel?

Ich benutze dafür immer alte Lötpasten-Schablonen :)

Als Rakel kannst du aber quasi fast alles benutzen.

>        - Wie schützt man die Schablone gegen Verschiebungen gegenüber
> der Leiterplatte?

Ich klemme meine Platine immer zwischen 4 anderen Platinen ein, die mit 
Tesa auf dem Tisch festgeklebt sind. Dadurch verrutscht die zu 
berakelnde Platine schon kaum noch.

Drüber dann die Lötpastenschablone und die klebe ich oben und unten mit 
Tesa fest.

Ist nicht optimal, funktioniert aber recht gut.

Da könnte ich dir aber raten, eins der unzähligen Videos auf youtube 
anzuschauen :)

von Uli S. (uli12us)


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Diese Methode scheint aber so gut wie Standard zu sein. Das machen sogar 
die Profis so, bloss dass die automatisch verstellbare Anschläge und 
wohl noch eine
Absaugung haben, dass die Platinen auch wirklich plan aufliegen. Und 
natürlich wird die Schablone da in ner Vorrichtung unverrückbar 
festgespannt. Leider fällt die Embedded ja dieses Jahr aus, da könnte 
mans ganz gut sehen, wie die Profis das machen. Da werden dann nicht 10 
kleine Platinen separat gemacht, sondern 1 Riesenteil wird da komplett 
bearbeitet und erst zuletzt in Nutzen getrennt.

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