Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was ist besser - Meister oder Ingenieur?


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von Anfänger (Gast)


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Was ist besser - Meisterschule oder Studium? Darf ich als Ing. auch 
einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man dennoch auch Meister 
sein?

von Stemmler (Gast)


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Ing's haben selten Führungsqualitäten.

von Anfänger (Gast)


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Kann es sein, dass Meister auch höher bezahlt werden, als Bachelor-Ings? 
Bei uns in der Firma haben manche Meister ETL11/12, aber Absolventen mit 
Bachelorabschluss nur ETL10 - wie kann das sein?

von Anfänger (Gast)


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Stemmler schrieb:
> Ing's haben selten Führungsqualitäten

Sind die Dr.-Ings. dann besser geeignet für Führungsaufgaben als die 
Ings?

von Ubi mel, ibi apes (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Was ist besser - Meisterschule oder Studium?

Es kommt auf den Schädel an, welcher Hut am besten passt.

> Darf ich als Ing. auch
> einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man dennoch auch Meister
> sein?

Ja, nein. Wobei man als Ingenieur ein Ingenieurbüro führt und als 
Meister eine Meisterwerkstatt.

Und nicht für jeden Ingenieur gibt es einem komplementären Meister oder 
andersrum. Also zum Bäckermeister qualifiziert Dich kein Botanikstudium. 
und kein Studium des Tiefbautechnik qualifiziert Dich zum Kerkermeister 
;-)

von Alpha (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Kann es sein, dass Meister auch höher bezahlt werden, als
> Bachelor-Ings?
> Bei uns in der Firma haben manche Meister ETL11/12, aber Absolventen mit
> Bachelorabschluss nur ETL10 - wie kann das sein?

Verhandlungsgeschick?

von Zocker_58 (Gast)


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Offensichtlich bist du wirklich ein Anfänger !

Wie kann man nur so eine Frage stellen ?

Was ist besser Krankenpfleger oder Arzt ?

von Ultimate Qwertz (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Was ist besser - Meisterschule oder Studium?

Was ist besser - Äpfel oder Birnen?

von Anfänger (Gast)


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Zocker_58 schrieb:
> Was ist besser Krankenpfleger oder Arzt ?

Die Frage kann man so nicht stellen - beides brauchen wir. Der Arzt - 
zumindest ein Krankenhausmediziner - kann nicht ohne Pflegepersonal und 
umgekehrt, weil sie ja ganz unterschiedliche Aufgaben haben.

von Anfänger (Gast)


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Ultimate Qwertz schrieb:
> Was ist besser - Äpfel oder Birnen?

Wenn man Apfelsaft macht, schmeckt der super. Mischt man unter den 
Apfelsaft noch ein paar (reife) Birnen, bekommt der Saft eine schöne 
süße Note.

von Zocker_58 (Gast)


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> von Anfänger (Gast)
> 16.02.2021 19:50

> , weil sie ja ganz unterschiedliche Aufgaben haben.

Was du nicht sagst !

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Anfänger schrieb:
> Ultimate Qwertz schrieb:
>> Was ist besser - Äpfel oder Birnen?
>
> Wenn man Apfelsaft macht, schmeckt der super. Mischt man unter den
> Apfelsaft noch ein paar (reife) Birnen, bekommt der Saft eine schöne
> süße Note.

Dummschwätzer. Haste nicht besseres zu tun? Beispielsweise mal 
niederzuschreiben welcher Meisterberuf für Dich überhaupt in Frage käme?

    Maurer und Betonbauer, Dachdecker, Zimmerer, Ofen- und 
Luftheizungsbauer, Straßenbauer, Brunnenbauer, Wärme-, Kälte- und 
Schallschutzisolierer, Gerüstbauer, Schornsteinfeger

    Im Lebensmittelbereich: Fleischer, Bäcker, Konditoren

    Für Steinmetze und Steinbildhauer, Maler und Lackierer, Stuckateure

    Metallbauer, Büchsenmacher, Installateur- und Heizungsbauer, 
Klempner, Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer

    Chirurgiemechaniker, Feinwerkmechaniker, Zweiradmechaniker, 
Karosserie- und Fahrzeugbauer, Kälteanlagenbauer, 
Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Informationstechniker, 
Zahntechniker

    Augenoptiker, Friseur, Glaser, Glasbläser, Glasapparatebauer, 
Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechniker, 
Reifenmechaniker, Vulkaniseur.


    Orgel- und Harmoniumbauer, Betonstein- und Terrazzohersteller, 
Fliesenleger/Plattenleger/Mosaikleger, Raumausstatter, Drechsler- und 
Holzspielzeugmacher, Böttcher, Estrichleger, Apparate- und 
Behälterbauer, Sonnenschutz- und Rollladentechniker, Glasveredler, 
Lichtreklame- und Schilderhersteller, Parkettleger.

    Uhrmacher, Metallbildner, Metall- und Glockengießer, Graveur, Gold- 
und Silberschmied, Schneidwerkzeugmechaniker, Feinoptiker, 
Edelsteinschleifer und -graveur, Vergolder

    Damen- und Herrenschneider, Modisten, Sticker, Sattler und 
Feintäschner, Schuhmacher, Weber, Textilreiniger

    Modellbauer

    Holzbildhauer, Korbmacher, Kürschner, Glas- und Porzellanmaler, 
Keramiker

    Segelmacher, Wachszieher, Gebäudereiniger

    Brauer, Mälzer, Müller, Weinküfer

    Buchbinder, Buchdrucker, Drucker, Fotografen, Flexografen, 
Siebdrucker, Schriftsetzer

    Bogenmacher, Geigenbauer, Handzuginstrumentenmacher, 
Holzblasinstrumentenmacher, Klavier- und Cembalobauer, 
Metallblasinstrumentenmacher, Zupfinstrumentenmacher.

    Bautentrocknungsgewerbe, Betonbohrer und -schneider, Bodenleger, 
Eisenflechter, Fuger im Hochbau, Holz- und Bautenschutzgewerbe, 
Rammgewerbe im Wasserbau, Rohr- und Kanalreiniger, Steindrucker

    Metallschleifer, -polierer und Metallsägen-Schärfer

    Daubenhauer, Holzleitermacher für Sonderanfertigungen, 
Holzschuhmacher, Holzblockmacher, Holzreifenmacher, Holzschindelmacher, 
Muldenhauer, Bürsten- und Pinselmacher, Gerber

    Kabelverleger im Hochbau, die keine Anschlussarbeiten durchführen

    Asphaltierer, die nicht im Straßenbau tätig sind

    Hersteller von Drahtgestellen zu dekorativen Zwecken

    Tankschutzbetriebe, die im Korrosionsschutz von Öltanks für 
Feuerungsanlagen tätig sind und keine chemischen Verfahren anwenden

    Einbau von genormten Fenstern, Türen, Regalen oder anderen genormten 
Baufertigteilen

    Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung

    Dekorationsnäher, die keine Schaufensterdekoration herstellen

    Änderungsschneider, Appreteur, Dekateur Fleckteppichhersteller, 
Handschuhmacher, Klöppler, Kunststopfer, Plisseebrenner, Posamentierer, 
Schirmmacher, Stoffmaler, Stricker, Textil-Handdrucker, 
Theaterkostümnäher,

    Einfache Schuhreparaturen ausführen

    Ausbeiner, Fleischzerleger, Kuttler (Innerei-Fleischer)

    Speiseeishersteller mit Vertrieb,

    Getränkeleitungsreiniger, Schnellreiniger, Teppichreiniger

    Kosmetiker, Maskenbildner

    Bestatter

    Sonderanfertigung von Lampenschirmen

    Klavierstimmer, Schlagzeugmacher

    Schlagzeugmacher

von MaWin (Gast)


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Zocker_58 schrieb:
> Wie kann man nur so eine Frage stellen ?

Es ist der einfallsloseste Versuch, hier im Forum zu trollen, in dem man 
stumpfdoof eine Trollfrage recykelt die schon dutzendmal als 
Trollversuch hier gepostet wurde.

Ich frage mich eher, wie die psychische Störung heisst, die manche Leute 
dazu animiert, in einem Forum Trollfragen abzukippen.

Offenbar fühlt er sich in seinem echten Leben minderwertig, wird ständig 
ignoriert und keiner redet mit ihm. Die haben alle Recht.

von Maik (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Was ist besser - Meisterschule oder Studium? Darf ich als Ing.
> auch
> einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man dennoch auch Meister
> sein?

Als Ing. Elektrotechnik darfst du noch nicht mal eine Lampe anschließen. 
Als Meister hast du eben viel mehr berufliche Möglichkeiten und kannst 
dich auch einfacher selbstständig machen. Als Elektromeister musst du 
aufpassen, dass du nicht mit Aufträgen überflutet wirst. Als Ingenieur 
mit einem Ingenieurbüro unter vielen tausend anderen, kannst vielleicht 
gerade so überleben wenn du an Aufträge kommst. Ausnahmen (besonders 
die, die gerne in diesem Forum genannt werden) bestätigen die Regel.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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MaWin schrieb:

> Es ist der einfallsloseste Versuch, hier im Forum zu trollen, in dem man
> stumpfdoof eine Trollfrage recykelt die schon dutzendmal als
> Trollversuch hier gepostet wurde.

Genau:

https://www.google.de/search?q=Was+ist+besser+-+Meister+oder+Ingenieur%3F+site:mikrocontroller.net

von Das ein bisschen mehr sein? (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Kuttler (Innerei-Fleischer)

Das ist doch mal ne Karriereoption. Nehme ich für die MA-Gespräche mit 
meinen Leuten auf unter dem Punkt Employee Developement.

von klausi (Gast)


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Was ist besser - Master oder Doktor ?

klausi

von Anfänger (Gast)


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Das war aber nicht als Trollfrage gedacht. Nur manche hier versuchen, 
daraus eine Trollfrage zu machen.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Das ein bisschen mehr sein? schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Kuttler (Innerei-Fleischer)
>
> Das ist doch mal ne Karriereoption. Nehme ich für die MA-Gespräche mit
> meinen Leuten auf unter dem Punkt Employee Developement.

Wer auf Forstamt/Forstwirt studiert hat, für den wäre das tasächlich ne 
Weiterbildung.

Auf SWR gibts gescheite Dokus zu 'echten Handwerksberufen':
https://www.ardmediathek.de/ard/suche/Handwerkskunst/

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Anfänger schrieb:
> Das war aber nicht als Trollfrage gedacht. Nur manche hier versuchen,
> daraus eine Trollfrage zu machen.

Du denkst halt wie ein Troll und bist zu bequem dich selbst auf die 
Suche nach der Antwort zu machen und stielst Dritten wegen einer 
persönlichen Entscheidungsfindung die Zeit.

von Maik (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Anfänger schrieb:
>> Das war aber nicht als Trollfrage gedacht. Nur manche hier versuchen,
>> daraus eine Trollfrage zu machen.
>
> Du denkst halt wie ein Troll und bist zu bequem dich selbst auf die
> Suche nach der Antwort zu machen und stielst Dritten wegen einer
> persönlichen Entscheidungsfindung die Zeit.

Was ein Blödsinn. Niemand ist verpflichtet, das hier zu lesen und darauf 
zu antworten. Es stielt also niemanden Zeit.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Maik schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Anfänger schrieb:
>>> Das war aber nicht als Trollfrage gedacht. Nur manche hier versuchen,
>>> daraus eine Trollfrage zu machen.
>>
>> Du denkst halt wie ein Troll und bist zu bequem dich selbst auf die
>> Suche nach der Antwort zu machen und stielst Dritten wegen einer
>> persönlichen Entscheidungsfindung die Zeit.
>
> Was ein Blödsinn. Niemand ist verpflichtet, das hier zu lesen und darauf
> zu antworten. Es stielt also niemanden Zeit.

Nope, es gebietet die Höflichkeit dem Frager zuzuhören und sein Begehr 
mit einer passenden Antworten zu stillen. Auch wenn dem Frager die 
Antwort nicht passt.
Hätt er nicht Zeit stehlen wollen, hätt er sich selbst auf die Suche 
gemacht. Was ohnehin effektiver ist, weil sich der Frager nicht 
befleissigt zeigt, seine Frage exakt zu formulieren. Jetzt soll Mami und 
die Forumsgemeinschaft aus ihm herauskitzel welche Karriere sich der 
Frager überhaupt vorstellen mag.

von Nicht alles Gold was glänzt (Gast)


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Schon lange nichts mehr von Zocker gelesen. War er auf IBN? Oder im 
Gefägnis? vielleicht beides?

von ZF (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Jetzt soll Mami und
> die Forumsgemeinschaft aus ihm herauskitzel welche Karriere sich der
> Frager überhaupt vorstellen mag.
Forentroll der Woche natürlich. Mal sehen ob es reicht, ist ja erst 
Dienstag.

von René F. (therfd)


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Maik schrieb:
> Als Ing. Elektrotechnik darfst du noch nicht mal eine Lampe anschließen.

Kann man so pauschal nicht sagen, auch Industriemeister, staatlich 
geprüfte Techniker und Ingenieure können sich in die Handwerksrolle 
eintragen lassen, das Studium sollte nur fachlich passen, aber ich habe 
keine Ahnung wie das bewertet wird, kenne einen Physiker, der eine 
Eintragung als Heizungsbauer hat, die Person glaubt aber selbst nicht 
daran, das sie diese Eintragung wieder erhalten würde, wenn sie diese 
neu beantragen müsste.

Ich persönlich würde aber ungerne einen Handwerksbetrieb eröffnen, die 
Auflagen der HwK sollen extrem sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Nope, es gebietet die Höflichkeit dem Frager zuzuhören und sein Begehr
> mit einer passenden Antworten zu stillen. Auch wenn dem Frager die
> Antwort nicht passt.

Nach den wenigen Angaben und sonstiges, wäre die Empfehlung der Frager 
möge eine Lehre abschließen und dann dürfte sich das Dickicht vor dem er 
steht von selbst lichten.

von Günter K. (Firma: Lurch Hobby Tec) (murkel)


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Hallo, das ist eine Frage, wo will man hin? Karriere?
Der Meister hat in der Regel eine fundierte technische Ausbildung plus
so Themen wie Mitarbeiterführung, Bewertung von Mitarbeiter, 
Konfliktbewältigung in Arbeitsgruppen usw. Außerdem muss der Meister 
sich auch bewusst sein und wissen welche Verantwortung er trägt. Er 
trägt die Verantwortung für die ihm unterstellten Kollegen, ob es 
Arbeitssicherheit oder Gesundheitsschutz angeht,
sein Thema.
Ob das ein frisch erzeugter Ingenieur abbilden kann, bei rein 
menschlicher Eignung vorstellbar, aber wenn ich unsere Praktikanten so 
sehe eher nicht.
Bei 10 Jahren Berufserfahrung kann das durchaus anders sein, je nach 
Position.
Kommt immer darauf an, was man anstrebt, viele wollen unbedingt zum 
Manager aufsteigen, also schleimen und kratzen.
Hoch schlafen geht ja meistens nicht wirklich.

Wir merken das insbesondere jetzt während der Pandemie!
Solche grundsätzlichen Tugenden wie Disziplin, Ordnung und Sauberkeit 
zählen nicht mehr, Vorgaben werden umgangen weil man zu faul ist. Ein 
Teil der mechanischen Fraktion sitzt am Morgen ca. 10:00 Uhr im 
Pausenraum und daddeln zu 5.am Smartphone, voll einsehbar. Wird von 
unseren Chefs nicht wahrgenommen.
Angst vor Maßnahmen? Betriebsrat? Alles studierte Personen, wo liegt das 
Problem? Wir rätseln schon längere Zeit, wie solche Leute in diese 
Position kommen können, hat warscheinlich doch mit dem Peterleprinzip zu 
tun. Würde in einem Privatbetrieb nicht auftreten, da ist Feierabend 
wenn Auftrag fertig.
Chef weiß wer was kann und teilt die Leute entsprechend ein.
Bei uns macht jeder was gerade anfällt, diese Arbeiten im Hintergrund 
sieht aber niemand, dienen aber der Anlage.

Nur mal als Anmerkung, ich habe einen Meisterabschluss Elektrotechnik 
und
wurde zum Betriebstechniker geadelt, habe aber die Wurzeln nicht 
verloren.

Gruß
MURKEl

von Münchhausen (Gast)


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René F. schrieb:
> Ich persönlich würde aber ungerne einen Handwerksbetrieb eröffnen, die
> Auflagen der HwK sollen extrem sein.

Dann würden die ehemaligen Hauptschüler das wohl kaum hinbekommen. Nenn 
mal Beispiele was so extrem sein soll.

Beitrag #6590680 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Münchhausen (Gast)


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Günter K. schrieb:
> Nur mal als Anmerkung, ich habe einen Meisterabschluss Elektrotechnik
> und
> wurde zum Betriebstechniker geadelt, habe aber die Wurzeln nicht
> verloren.

Brauchtest du gar nicht sagen. So voreingenommen wie dein Text verfasst 
ist, merkt man das bereits beim Lesen, dass du zum Stamm der Gesellen 
gehörst. Die Realität sieht aber so aus: Die meisten Ingenieure sind 
Durchschnittsversager und die meisten Gesellen/Meister auch, letztere 
kriegen nur weniger Geld. Ausnahmen, die es richtig drauf haben, gibt es 
aber auch auf beiden "Seiten". Jemand der klug und fähig ist, der ist 
das nicht wegen seinem Werdegang, sondern weil er mehr Hirnschmalz hat. 
Manche sind gut in allem was sie anfassen, egal was sie gelernt haben. 
Ich habe auch schon sehr fähige Maschinenbauer in der 
Elektronik-Entwicklung getroffen. Geht alles.

von Rudi Radlos (Gast)


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Anfänger schrieb:
> einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man

Kommt auf die Stelle an. Wenn Du kein Bäckermeister bist, darfst Du nur 
fertige Backlinge in den Ofen schieben. Als Ingenieur solltest Du 
möglichst eine Firma suchen, die nicht in der Handwerkerrolle steht. 
Brötchendesigner wäre evtl. eine Lösung oder Du stellst einen Meister 
ein. Es ist vieles Möglich im Leben. Man muß etwas daraus machen! Sonst 
wird man evtl. promovierter Gemüsemann. Für bessere Auskünfte geht zur 
IHK.

von Rainer Z. (mrpeak)


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Gibt auch Meister, die dann ein Ingenieurstudium absolvieren. Die heißen 
dann Diplom-Meisteur.

: Bearbeitet durch User
von klausi (Gast)


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Nicht alles Gold was glänzt schrieb:
> Schon lange nichts mehr von Zocker gelesen. War er auf IBN? Oder
> im
> Gefägnis? vielleicht beides?

Absolut - gute Frage. Ist er denn dipl. Ing. oder Meister? Was ich mal 
gelesen habe, schreibt er jetzt als Hobby noch eine Dr.-Arbeit.

klausi

von Günter K. (Firma: Lurch Hobby Tec) (murkel)


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Hallo Münchhausen,
muss ich dir zustimmen, aber Leuchten sind sehr selten.
Meine Voreingenommenheit ist eigentlich nur das Ergebnis der 
unternommenen Versuche die Situation zu verbessern.
Traurig aber wahr, wo das mal hinführt, ich möchte nicht darüber 
nachdenken.
Daran sind schon Firmen zu Grunde gegangen.

Gruß
MURKEL

von Den O. (denon)


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Meister = Führungsposition im produzierenden/herstellendem Bereich. Sei 
es nun Industrie oder Handwerk.
Hauptaugenmerk während der Ausbildung zum Meister liegt nicht auf 
Technik sondern Betriebsorganisation, Personalführung, Kostenrechnung, 
Arbeitssicherheit, Gesetze, Produktionsmethoden, Ausbildung von Azubis.

Ingenieure = Entwicklung einer technischen Sache, meistens in der 
Industrie angesiedelt.
Hauptaugenmerk während der Ausbildung liegt darauf technische 
Sachverhalte zu strukturieren und Lösungswege zu erarbeiten/ zu 
entwickeln.

Die beiden Werdegänge kann man daher nicht vergleichen, da völlig 
unterschiedliche Ziele verfolgt werden.

Das Problem heutzutage ist, dass der Nachwuchs nur irgend eine Sprosse 
weiter oben auf der Leiter im Kopf hat und glaubt, dass es dafür irgend 
eine Weiterbildung braucht. Man legt kein Wert mehr auf Berufung sondern 
nur noch auf Zeugnisse die angeblich die Türen öffnen.
Es wird einfach nicht mehr verstanden worum es eigentlich in 
Wirklichkeit geht.

Lediglich im Handwerk gibt es noch Unterschiede wer einen Betrieb WIE 
führen darf. Aber auch da würden die Regelungen gelockert. Ähnlicher 
Schwachsinn wie die Abschaffung des Diploms.

von Stefan (Gast)


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Ultimate Qwertz schrieb:
> Anfänger schrieb:
>
>> Was ist besser - Meisterschule oder Studium?
>
> Was ist besser - Äpfel oder Birnen?

Ganz klar Bäpfel.

Beitrag #6590821 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Logikanalysator (Gast)


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Meister Eder (Gast)
>Nur erfharung zählt. Die theorie braucht koina

Das sagt meine Friseuse auch immer.

von Münchhausen (Gast)


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Den O. schrieb:
> Das Problem heutzutage ist, dass der Nachwuchs nur irgend eine Sprosse
> weiter oben auf der Leiter im Kopf hat und glaubt, dass es dafür irgend
> eine Weiterbildung braucht. Man legt kein Wert mehr auf Berufung sondern
> nur noch auf Zeugnisse die angeblich die Türen öffnen.
> Es wird einfach nicht mehr verstanden worum es eigentlich in
> Wirklichkeit geht.

Das haben die Alten auch über deine Generation gejagt als du vor langer 
Zeit noch jung warst.

von Zocker_58 (Gast)


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> von Anfänger (Gast)
> 16.02.2021 19:33

Gebt es ihm ordentlich !

Immer drauf auf die Nase.

von Zocker_58 (Gast)


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> von klausi (Gast)
> 16.02.2021 21:36

> Ist er denn dipl. Ing. oder Meister ?

Beides !

> Was ich mal gelesen habe, schreibt er jetzt als Hobby noch eine Dr.-Arbeit.

Fertig ! Promotion in operativer Dynamik.

> klausi

Dich gibt es ja auch noch.

von Eumel (Gast)


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Meister Eder schrieb im Beitrag #6590821:
>>> Was ist besser - Äpfel oder Birnen?
>>
>> Ganz klar Bäpfel.

Ich mag lieber Dirnen ;-)

von J. T. (chaoskind)


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Eumel schrieb:
> Meister Eder schrieb:
>
>>>> Was ist besser - Äpfel oder Birnen?
>>>
>>> Ganz klar Bäpfel.
>
> Ich mag lieber Dirnen ;-)

Oder sinds Äpnen?

von Anfänger (Gast)


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Günter K. schrieb:
> Mitarbeiterführung, Bewertung von Mitarbeiter,
> Konfliktbewältigung in Arbeitsgruppen usw

Würdest Du diese Sachen - besonders Konfliktbewältigung - eher im 
Bereich "Lebenserfahrung" ansiedeln oder ist dies Bestandteil der 
Meisterausbildung?

von Anfänger (Gast)


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Den O. schrieb:
> Meister = Führungsposition im produzierenden/herstellendem Bereich. Sei
> es nun Industrie oder Handwerk.
> Hauptaugenmerk während der Ausbildung zum Meister liegt nicht auf
> Technik sondern Betriebsorganisation, Personalführung, Kostenrechnung,
> Arbeitssicherheit, Gesetze, Produktionsmethoden, Ausbildung von Azubis.
>
> Ingenieure = Entwicklung einer technischen Sache, meistens in der
> Industrie angesiedelt.
> Hauptaugenmerk während der Ausbildung liegt darauf technische
> Sachverhalte zu strukturieren und Lösungswege zu erarbeiten/ zu
> entwickeln.

ok, das klingt interessant. Schade, dass einige Dinge des Meisters davon 
nicht auch Bestandteil einer Ingenieursausbildung sind, manchem 
Professor würde es gut tun, etwas mehr Kenntnisse in Personalführung und 
Betriebsorganisation zu haben.

von Thomas1 (Gast)


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Ihr könnt da mal genau hinsehen. Industriemeister sind massenhaft 
vorhanden. Die Abschlüsse werden nachgeworfen. Jeder 3. in der Industrie 
hat den IM. Handwerksmeister sind dagegen selten und besser 
qualifiziert. Damit kann man einen Handwerksbetrieb führen.

Beitrag #6591227 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Wieder so ein Propagandathread. Liebe Jungspunde, lasst euch nix 
erzählen. Der Ingenieur ist in aller Regel besser dran als ein Meister.

von LickING (Gast)


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In der Regel ist es besser, als eigenständiger Akteur aufzutreten in der 
Wirtschaftswelt, um eigene Preise durchzusetzen oder eben nach gut 
gestalteten Gebührenordnungen seinen Ertrag und Gewinn zu 
erwirtschaften.
Wenn man nicht eigenständig ist, geht man in der Masse des Sozialismus 
unter und muss fressen oder sterben.
Man ist fremdgesteuert und kann nicht sich durch ein besseres Angebot 
und bessere Arbeit sich vom Wettbewerber abheben, sondern muss sich dem 
Niveau anpassen und kriegt eben das Gehalt vom allgemeinen Niveau.
Zudem stehen ab und an Massenentlassungen an, die auch nicht auf die 
Qualifikation oder bisherigen Arbeitsleistungen schaut, sondern nach 
einem Sozialplan gesiebt wird.

Wer sich dem Heer anschließt, ist eben auch nur eine kleines Licht, der 
verheizt wird.

Wer eigenständig ist, ist Kriegs- und Krisengewinnler.

von Weich W. (hand_werker)


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LickING schrieb:
> Wer eigenständig ist, ist Kriegs- und Krisengewinnler.

Oder verliert alles, wenn eine weltweite Krise die Wirtschaft lahmlegt 
(absurdes Szenario, aber soll vorkommen).

von Detective Sergeant Homeofficer (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Was ist besser - Meisterschule oder Studium?

Ist das nicht das gleiche? Nennen sich danach eh alle Elektro-Engineer 
auf Xing und co. Mach also das was billiger ist sage ich dir als 
waschechter Schwabe.

von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Kabelverleger im Hochbau, die keine Anschlussarbeiten durchführen
> Asphaltierer, die nicht im Straßenbau tätig sind
> Hersteller von Drahtgestellen zu dekorativen Zwecken
> Tankschutzbetriebe, die im Korrosionsschutz von Öltanks für
> Feuerungsanlagen tätig sind und keine chemischen Verfahren anwenden
> Einbau von genormten Fenstern, Türen, Regalen oder anderen genormten
> Baufertigteilen
> Bügelanstalten für Herrenoberbekleidung
> Dekorationsnäher, die keine Schaufensterdekoration herstellen
> Änderungsschneider, Appreteur, Dekateur
> Einfache Schuhreparaturen ausführen
> Ausbeiner, Fleischzerleger, Kuttler (Innerei-Fleischer)
> Speiseeishersteller mit Vertrieb,
> Getränkeleitungsreiniger, Schnellreiniger, Teppichreiniger

Das sind also alles Meisterberufe? Erstaunlich!

von Reinhard S. (rezz)


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Anfänger schrieb:
> Kann es sein, dass Meister auch höher bezahlt werden, als Bachelor-Ings?
> Bei uns in der Firma haben manche Meister ETL11/12, aber Absolventen mit
> Bachelorabschluss nur ETL10 - wie kann das sein?

Ein Bachelor ist halt nur ein halber Ing. bzw. zertifizierter 
Studienabbrecher.

Ich würd den Meister bevorzugen, der kennt praktische Arbeit.

Beitrag #6591838 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Anfänger (Gast)


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stolzer Meister schrieb im Beitrag #6591838:
> Der master
> hockt den ganzen tag nur rum und ist nicht produktiv und kritzelt
> irgendwelche auswendig gelernte scheisse aufs blatt

Also ist es besser, die Meisterlaufbahn anzustreben anstatt eines 
Studiums mit Masterabschluss?

Beitrag #6592006 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_58 (Gast)


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> von Reinhard S. (rezz)
> 17.02.2021 20:12

> Ein Bachelor ist halt nur ein zertifizierter Studienabbrecher.

> Ich würd den Meister bevorzugen, der kennt praktische Arbeit.

Sehe ich auch so.

von Ratgeber (Gast)


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Anfänger schrieb:
> Was ist besser - Meisterschule oder Studium? Darf ich als Ing.
> auch
> einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man dennoch auch Meister
> sein?

Ne nur Friseure dürfen einen Betrieb führen, Ingenieure nicht...

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:

> Das sind also alles Meisterberufe? Erstaunlich!

Nicht Staunen, Nachlesen! Bspw. in der  Anlage B1 und B2 der 
Handwerksordnung:
 https://www.zdh.de/daten-fakten/handwerksordnung/gewerbe-anlage-b1-und-b2/

von Engländer (Gast)


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aus dem Wörterbuch:
master  - der Meister | die Meisterin  Pl.: die Meister, die 
Meisterinnen

von Zocker_58 (Gast)


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> von Ratgeber (Gast)
> 18.02.2021 08:10

> Ne nur Friseure dürfen einen Betrieb führen, Ingenieure nicht...

Heißt das ein Ingenieur kann nicht Führer werden ?

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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Was ist mit Techniker? Ein bisschen von allem und macht auch praktische 
Arbeiten.

von Carsten (Gast)


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Zocker_58 schrieb:
> Heißt das ein Ingenieur kann nicht Führer werden ?

Doch, aber nur mit Führerschein...

von Zocker_58 (Gast)


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> von Carsten (Gast)
> 18.02.2021 09:25

> Doch, aber nur mit Führerschein...

Mir ist nicht bekannt das ER einen Führerschein hatte.

Habe IHN noch nie selber fahren gesehen.

von Carsten Sch. (Gast)


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Hi,

 Maik schrieb:
> Anfänger schrieb:
>> Was ist besser - Meisterschule oder Studium? Darf ich als Ing.
>> auch
>> einen Betrieb führen wie als Meister oder muss man dennoch auch Meister
>> sein?
>
> Als Ing. Elektrotechnik darfst du noch nicht mal eine Lampe anschließen.
> Als Meister hast du eben viel mehr berufliche Möglichkeiten und kannst
> dich auch einfacher selbstständig machen.

So ganz stimmt das aber auch nicht...

Und, zumindest im Bezug auf Elektrotechnik, darf man nicht die 
Anforderungen der HWK für die Eintragung in die Handwerksrolle mit den 
Anforderungen der EVU für Arbeiten an mit deren Versorgungsnetz 
verbundenen Anlagen verwechseln!

JEDER Ing. Elektrotechnik (Dipl. Ing, Bachelor und Master) erfüllt genau 
so wie ein Industriemeister oder staatlich geprüfter Techniker die 
Anfoderungen um sich OHNE WEITERES in die Handwerksrolle eintragen zu 
lassen. Nur wenn er auch selbst ausbilden will wird zusätzlich als 
Auflage der Ausbilderschein gefordert. (Die Handwerksmeister machenin 
der Meisterprüfung eine vergleichbare Prüfung wie die 
Ausbildereignungsprüfung)

Von der Handwerksordnung ist die sache damit eindeutig und 
abgeschlossen...

Im Elektrotechnikbereich kommt jetzt aber die Besonderheit dazu das man 
in der Regel an Anlagen arbeitet die mit dem Energieversorgungsnetz 
verbunden sind. Und um die Versorgungssicherheit sicherzustellen dürfen 
die EVU für Arbeiten an mit ihren Netzen verbundenen Anlagen besondere 
Anforderungen stellen. Davon wird (zumindest meines wissens nach) auch 
ausnahmslos von allen EVU gebrauch gemacht.

Im Großen und ganzen wird dabei gefordert das der Betrieb der diese 
Arbeiten ausführen möchte in die Handwerksrolle eingetragen ist (Für 
Ing. und Techniker kein Problem), das er über die zur fachgerechten 
Ausführung notwendige Ausstattung sowie die aktuellen Normen verfügt 
sowie das eine Haftpflichtversicherung besteht (Alles eine reine 
Geldfrage, spielt auch keine Rolle ob Ing. oder Meister).
UND: Es wird gefordert das die verantwortliche Person des Betriebes (die 
die Anlage abnimmt bzw. bestimmte Arbeiten ausführt) ihre Sachkenntnis 
in Fragen der ElektroINSTALLATION nachgewiesen hat.
Dieser Nachweis ist ebenfalls ein Prüfungsteil bei der Prüfunk für die 
Handwerksmeister Elektrotechnik. Wird da auch "Sicherheitsschein" 
genannt.
Bei älteren Meisterprüfungen war das aber nur bei den 
Elektroinstallateuren in der Prüfung enthalten.

Wer keinen Nachweis über das Bestehen des "Sicherheitsscheins" vorlegen 
kann, egal ob es so ist weil er durch diesen Prüfungsteil gefallen ist, 
seinen Meister vor vielen Jahren z.B. im Radio- und 
Fernsehtechnikerbereich gemacht hat und deshalb diesen Prüfungsteil nie 
hatte oder weil er als Ing/TEchniker überhaupt keine Meisterprüfung 
gemacht hat, der muss/kann sein Fachwissen durch eine spezielle 
Sachkundeprüfung nachweisen.
https://www.zveh.de/maerkte-themen/technik-und-normung/trei.html

Die reine Prüfung kostet so um 350 Euro. In Kombination mit einem 
Vorbereitungslehrgang (IMHO 2/3 Tage), sofern man den machen will/muss, 
ist man zwischen 1k und 3k Euro los.

Und JA - Diese Forderung ist absolut Sinnvoll, denn es gehört 
üblicherweise NICHT zum Studieninhalt eines Elektrotechnikstudiums 
(genausowenig wie beim TEchniker) wie man eine Elektroinstallation 
NORMGERECHT ausführt und prüft. Und nur das ist der Inhalt dieser 
Prüfung.

Aber um das noch einmal zu betonen: Diese Prüfung hat NICHTS mit der 
Handwerksordnung zu tun oder sonstigen Vorraussetzungen ob man eine 
Handwerksbetrieb als Elektroinstallateur aufmachen darf. Es ist eine 
Forderung der Energieversorger um an deren Netzen zu arbeiten. (in deren 
Installateursverzeichnis eingetragen zu werden). An einem Inselnetz darf 
man auch ohne diesen Nachweis arbeiten...
Allerdings wäre ein Elektroinstallateursbetrieb der nur an Inselnetzten 
arbeiten darf wohl nicht sehr zukunfstträchtig, daher ist der TREI 
Schein schon notwendig...

Ich weiß es nicht sicher, aber ich würde einfach mal vermuten das es 
etwas ähnliches auch im Bereich der Gasversorgungsnetze existiert!

DAHER:
Jeder Elektrotechnik-Ing. oder staatlich geprüfter Techniker kann sich 
für seinen Fachbereich genau so wie ein HAndwerksmeister in die 
Handwerksrolle eintragen lassen.

Will man selbst Ausbilden braucht man noch den Ausbilderschein (oder 
einen Angestellten der den Schein hat) Prüfung kostet um die 150 Euro
Speziell im Elektrobereich braucht man um das volle Spektrum an 
Tätigkeiten anbieten zu können dann noch den TREI Schein (350 Euro bzw. 
mit Lehrgang ~2k ). Und egal ob man jetzt mit den 500 Euro für die 
beiden Prüfungen zusammen auskommt oder doch die Lehrgänge mitmacht und 
vielleicht insgsamt 3k losgeworden ist. Das sind im Vegleich zu den 
sonstigen Kosten einer Betriebsgründung/Übernahme Peanuts. Alleine das 
für die Prüfung der Installation notwendige Messgerät kostet schon 
einiges mehr!

Hat man beides darf man alles was auch ein HAndwerksmeister darf, ggf in 
bestimmten Bereichen auch mehr (wenn es um Arbeiten als Sachverständiger 
geht) und kann davon abgesehen auch einen Jobwechsel in Bereiche 
vornehmen wo >99,5% der Handwerksmeister schon vom Wissensstand keine 
Chance mehr haben...

Daher: Mit einem Ing. Abschluss hat man rechtlich DEUTLICH mehr 
Möglichkeiten als ein Handwerksmeister.
Das man etwas darf bedeutet aber noch lange nicht das man etwas auch 
kann...
Ist also das Lebensziel seinen eigenen Elektroinstallationsbetrieb zu 
haben, so ist der traditionelle Weg über Ausbildung und Meisterprüfung 
sicher der bessere Weg!
Aber wenn man einen Ing. Abschluss hat und aus welchen Gründen auch 
immer jetzt einen Elektroinstallateursbetrieb führen will, dann ist das 
bis auf ein paar Formalitäten völlig unproblematisch.

Gruß
Carsten

von Zocker_58 (Gast)


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> von Carsten Sch. (Gast)
> 18.02.2021 10:32

> Daher: Mit einem Ing. Abschluss hat man rechtlich DEUTLICH mehr
> Möglichkeiten als ein Handwerksmeister.

So ist es !

von Wir stellen ein! (Gast)


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Ist beides scheisse. Chef ist besser.

von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Nicht Staunen, Nachlesen!

Ja, mach das mal! Dass es sich bei den in B2 aufgezählten Berufen um 
"handwerksähnlliche" Tätigkeiten handelt, in denen ein Meistergrad nicht 
einmal fakultativ erworben werden kann, scheint Dir entgangen zu sein. 
Mit ein wenig Nachdenken hätte man von allein darauf kommen können ...

Edit: man könnte vermuten, das Berufe wie zB Ausbeiner oder Zerleger 
lediglich geschaffen wurden, um Unternehmen  wie Tönnies und Wiesenhof 
die Beschäftigung von "selbständigen" Vertragsarbeitern in 
Werkvertragsverhältnissen zu ermöglichen.

: Bearbeitet durch User
von klausi (Gast)


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Zocker_58 schrieb:
>> von klausi (Gast)
>> 16.02.2021 21:36
>> Ist er denn dipl. Ing. oder Meister ?
> Beides !
>> Was ich mal gelesen habe, schreibt er jetzt als Hobby noch eine
>> Dr.-Arbeit.
Hallo Zocker_58! Freut mich!
> Fertig ! Promotion in operativer Dynamik.
Cool! Hätt auch lust auf eine Promotion,  ist mal was sinnstifterendes 
als die "blosse" Arbeit (täglich grüsst das Murmeltier).
Wo kann man denn das machen?

>> klausi
>
> Dich gibt es ja auch noch.
Klar, frisch und fröhlich  - mit Lagerkoller! Prost!

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Fpgakuechle K. schrieb:
>> Nicht Staunen, Nachlesen!
>
> Ja, mach das mal! Dass es sich bei den in B2 aufgezählten Berufen um
> "handwerksähnlliche" Tätigkeiten handelt, in denen ein Meistergrad nicht
> einmal fakultativ erworben werden kann, scheint Dir entgangen zu sein.
> Mit ein wenig Nachdenken hätte man von allein darauf kommen können ...

Das ist in dem Thread-Zusammenhang völlig Banane. Beim Verfassen des 
Beitrages ging es lediglich darum, dem TO zur präzisen Einschränkung 
seiner Frage zu bringen, sprich um welche Branche handelt es sich? War 
aber zwecklos dem TO eine Latte von möglichen Antworten vorzugeben, der 
hat anscheinend nur Saft im Kopf:

Beitrag "Re: Was ist besser - Meister oder Ingenieur?"

>Mit ein wenig Nachdenken hätte man von allein darauf kommen können ...

Nö, wenn man Fragen zu Rechtsordnungen, sei es StVO, UStG, EStG, etc. 
pp. zu beantworten hat, liegt man mit Nach- aka Ausgedachten meistens 
falsch. Das muss man stupide auswendig lernen wie der Rechtspfleger 
während seiner Lehrjahre.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Beim Verfassen des
> Beitrages ging es lediglich darum, dem TO zur präzisen Einschränkung
> seiner Frage zu bringen, sprich um welche Branche handelt es sich?
Und in diesem Zusamnenhang hältst Du es für sinnvoll, "Kabelverleger im 
Hochbau, die keine Anschlussarbeiten durchführen" anzubieten, 
wohlgemerkt als Beruf mit Meister?
Fpgakuechle K. schrieb:
> Nö, wenn man Fragen zu Rechtsordnungen, sei es StVO, UStG, EStG, etc.
> pp. zu beantworten hat, liegt man mit Nach- aka Ausgedachten meistens
> falsch.
Wenn man zu doof ist, den Zweck einer Regeling zu erfassen, dann mag das 
stimmen. Alle anderen sind durchaus in der Lage, zielführende 
Überlegungen zur Auslegung anzustellen, wie etwa "Was, bitte sehr, soll 
der Altgeselle auf der Meisterschule lernen - den zulässigen Biegeradius 
von NYM-Kabeln?", wenn die Tätigkeitsbeschreibung die Verlegung von 
Kabeln im Hochbau, nicht jedoch deren Anschluss vorsieht. Wenn man 
allerdings Kabel nur aus dem Baumarkt kennt, kommt man wohl nicht auf 
solche Fragen.
>  Das muss man stupide auswendig lernen
Nö, es hätte gereicht, wenn Du den Einführungstext zu den von Dir 
verlinkten Anlagen gelesen hättest,  bevor Du blindwütig die völlig 
unpassende Anlage B2 kopierst.
> wie der Rechtspfleger
> während seiner Lehrjahre.
Die besuchen eine FHS. Ob sie dort stupide irgendwelchexVorschriften 
auswendig lernen  wie möglicherweisr andere Leute das Ohmsche Gesetz, 
bermag ich nicht zu beurteilen. Aber ich habe schon mehrfach erlebt, 
dass Rechtspfleger deutlich wacher und alerter bei der Sache waren als 
der Richter, mit dem sie jeweils zu tun hatten.

Fpgakuechle K. schrieb:
> Das ist in dem Thread-Zusammenhang völlig Banane.
Und warum schriebst Du dann:
Fpgakuechle K. schrieb:
> Dummschwätzer. Haste nicht besseres zu tun? Beispielsweise mal
> niederzuschreiben welcher Meisterberuf für Dich überhaupt in Frage käme?

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:

> Und in diesem Zusamnenhang hältst Du es für sinnvoll, "Kabelverleger im
> Hochbau, die keine Anschlussarbeiten durchführen" anzubieten,
> wohlgemerkt als Beruf mit Meister?
oof ist, den Zweck einer Regeling zu erfassen, dann mag das
> stimmen. Alle anderen sind durchaus in der Lage, zielführende
> Überlegungen zur Auslegung anzustellen, wie etwa "Was, bitte sehr, soll
> der Altgeselle auf der Meisterschule lernen - den zulässigen Biegeradius
> von NYM-Kabeln?", wenn die Tätigkeitsbeschreibung die Verlegung von
> Kabeln im Hochbau, nicht jedoch deren Anschluss vorsieht. Wenn man
> allerdings Kabel nur aus dem Baumarkt kennt, kommt man wohl nicht auf
> solche Fragen.

> Nö, es hätte gereicht, wenn Du den Einführungstext zu den von Dir
> verlinkten Anlagen gelesen hättest,  bevor Du blindwütig die völlig
> unpassende Anlage B2 kopierst.

> Die besuchen eine FHS. Ob sie dort stupide irgendwelchexVorschriften
> auswendig lernen  wie möglicherweisr andere Leute das Ohmsche Gesetz,
> bermag ich nicht zu beurteilen. Aber ich habe schon mehrfach erlebt,
> dass Rechtspfleger deutlich wacher und alerter bei der Sache waren als
> der Richter, mit dem sie jeweils zu tun hatten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Plonk

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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In Deutschland hat beides keine Zukunft! Inder und Rumänen sind einfach 
billiger!

von ACDC (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> In Deutschland hat beides keine Zukunft! Inder und Rumänen sind einfach
> billiger!

Das stimmt.
Es dauert dann halt ein paar Jahre, sagen wir mal 20 Jahre.
Bis jemand der BWLer feststellt......

von Ultimate Qwertz (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> In Deutschland hat beides keine Zukunft! Inder und Rumänen sind einfach
> billiger!

Definitiv. Das könnte ein neuer Slogan des dekadenten Michels sein:

Inder statt Kinder!

von Zocker_58 (Gast)


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> von klausi (Gast)
> 18.02.2021 15:39

> Cool! Hätt auch lust auf eine Promotion,

Ich habe ja Zeit, bin in Rente. Da die Rente, natürlich Höchstsatz
nach der Beitragsbemessungsgrenze, hinten und vorne nicht reicht
arbeite ich auch noch als Berater, was immer das auch sein mag.

> Wo kann man denn das machen?

An einer TU oder TH, mittlerweile geht das glaube ich auch schon
an einer FH.

Wenn du dann deinem Professor noch einen Begehungsschein für deine
Jagd geschrieben hast, wir wissen ja alle das ein Prof nicht gerade
die Welt verdient, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Ach ja, ein Thema das passt solltest du auch haben.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Zocker_58 schrieb:
> Fertig ! Promotion in operativer Dynamik.

Ist das die Weiterentwicklung deiner Arbeiten zu "Geistiger Windstille"?

von Zocker_58 (Gast)


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> von IchGlaubeEsNicht (Gast)
> 18.02.2021 20:32

Endlich meldet sich einer von den schizophrene Psychopathen welche
früher das Forum unsicher machten.

von Sim J. (unimetal)


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Ein Prof. sagte mal:

"Sie können auch Doktor sein. Wenn Sie eine Gurke sind, sind Sie eine 
Gurke."

bool statement = true;

: Bearbeitet durch User
von Zocker_58 (Gast)


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> von Sim J. (unimetal)
> 24.02.2021 20:00

> Ein Prof. sagte mal:

> "Sie können auch Doktor sein. Wenn Sie eine Gurke sind, sind Sie eine
> Gurke."

Und, hast du ihm eine reingehauen für die Frechheit ?

von Sim J. (unimetal)


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Na klar, direkt das Mikrofon in den Rachen gesteckt.

Nein mal im Ernst. Er hat die Allgemeinheit damit angesprochen, 
niemanden persönlich und deshalb kann ich ihm nur Recht geben.

Es gibt genug Doktoren, die gereadeso überlebensfähig sind und null 
Sozialkompetenzen besitzen. Es soll keine Verallgemeinung darstellen.

Meiner Meinung nach sagt ein Abschluss etwas darüber aus, ob sich jemand 
in komplexe Themenbereiche einarbeiten kann. Das sagt wenig über soziale 
oder berufliche Kompetenzen aus. Aber das weiß auch jeder gute 
Personaler.
Allerdings ist der Abschluss oft die Eintrittskarte. Man kann sich ja 
als Personaler nicht die Nadel im Heuhaufen suchen.

: Bearbeitet durch User
von Felix (Gast)


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Sim J. schrieb:
> Na klar, direkt das Mikrofon in den Rachen gesteckt.

Das hab ich mal mit meiner Frau gemacht ;)

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