Wenn das ein EFH ist wird das ein sehr kleines Experiment.
Viele Nebenkosten, wenig signifikante Ergebnisse.
Wenn das ein Vorhangfassade eines 25.000 BGF Objektes ist, wird das
sinniger.
Da wärst du auch nicht der erste der mit der Idee an den Fassadenbauer
herantritt. Zusammen mit KHR Architekten wollten wir das vor +20 Jahren
an einem Parkhaus am Flughafen CPH realisieren. Das war damals(R)
ökonomisch nicht darstellbar. Es wurden mattierte Quadrate (Bild anbei).
Ein-zwei Prototypen gibt es aber noch im Keller.
Als Folie: vergiss es. Die Folie muss aussenseitig sein und ist dann
Umwelteinflüssen ausgesetzt. Innenseitig ist da zu viel Glas davor - bei
einem g-wert von 0,5 der Verglasung ist die Hälfte der Sonnenstrahlung
ja schon weg.
Heute ist die verglasungsintegrierte PV mit Perforation bei
Atrienüberdachung oder Nebenräumen durchaus darstellbar. Bei
ausreichender Höhe ist der Licht/Schatteneffekt geringer. Das kann man
alles rechnen und modellieren. Radiance ist OpenSource.
https://en.wikipedia.org/wiki/Radiance_(software)
Zu sehen in Atrienbauten, Shoppingcentern etc.
Da verglasungintegrierter Sonnenschutz nicht dynamisch ist, kann das
Herausforderungen mit dem Tageslichtfaktor geben. Kommt halt auf die
Geometrie an.
MicroShade experimentiert mikroperforierten verglasungsintegrierten PV
modulen, da ist man leidige Licht-Schatten Tema dann durch. Das ist aber
Experiment und Garantien wirst du nicht bekommen.