Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche LEDs sind in Pflanzlichtern?


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von Elrond (Gast)


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Hi,

ich habe hier so ein schönes, billiges, chinesisches LED-Pflanzlicht auf 
einer flexiblen Leiste. Das sind immer 5 rote und eine blaue LED.

Jetzt habe ich mir das Teil mal auseinandergenommen und einzelne LEDs 
von der Leiste abgemacht, in der Hoffnung, da eine Typbezeichnung zu 
finden, da diese LEDs ja sicher nicht teuer sind und trotzdem sehr gut 
funktionieren.

Allerdings: Pustekuchen, die LED-Körper sind einfach nur weiß, da ist 
keine Beschriftung drauf, die irgend einen Hinweis geben würde.

Ich habe mal ein Bild von einem Abschnitt der Leiste angehängt. Hat 
eventuell schon mal jemand herausgefunden, was für LED-Typen das sind?

Danke!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wir kennen weder den Typ der LED noch den Typ der Leiste. "schönes, 
billiges, chinesisches LED-Pflanzlicht" ist ein bisschen zu unpräzise.

Auf jeden Fall gibt es hunderte unterschiedliche LEDs in dieser Bauform.

von ZF (Gast)


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Welche LEDs es bei Dir sind weiß ich nicht, aber für Pflanzenzuchtlampen 
werden z.B. LEDs aus dieser Serie verwendet:
https://www.lumileds.com/products/horticulture-leds/luxeon-sunplus-series/

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Nach chinesischem Maßstab ist die Leiste ja schon sehr gut, wenn sie 
Licht macht und die Pflanzen darunter nicht sofort eingehen.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Elrond schrieb:
> Jetzt habe ich mir das Teil mal auseinandergenommen und einzelne LEDs
> von der Leiste abgemacht, in der Hoffnung, da eine Typbezeichnung zu
> finden, da diese LEDs ja sicher nicht teuer sind und trotzdem sehr gut
> funktionieren.

Eben weil sie nicht teuer sind und sowieso direkt auf LED-Stripes 
gelötet werden, spart man sich den zusätzlichen Aufwand mit dem 
Beschriften.

Wenn du wissen willst, was die LEDs für Licht von sich geben, miss es 
aus oder kaufe bei einem Hersteller, der den verbauten LED-Typ 
spezifiziert.

von Elrond (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wir kennen weder den Typ der LED noch den Typ der Leiste. "schönes,
> billiges, chinesisches LED-Pflanzlicht" ist ein bisschen zu unpräzise.

Der Typ der LED war ja auch meine Frage...

Prinzipiell ist es mir egal, es muss jetzt nicht exakt diese Leiste sein 
(die auch keine genaue Typbezeichnung hat), ich bin für jede Empfehlung 
zu haben, was vernünftige und preiswerte Pflanzlicht-LEDs in blau und 
rot angeht.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hält diese Silikonschicht eigentlich bei dir?

Wir haben so etwas in der Küche über dem Herd montiert, da ging das Zeug 
nach wenigen Tagen von alleine ab.

von Thomas (Gast)


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Elrond schrieb:
> was für LED-Typen das sind?

Üblicherweise haben die ca. 450 nm, 660 nm und 730 nm. Das verwendete 
Spektrum ist in großen Anlagen auf die Pflanzenart abgestimmt und eine 
Wissenschaft für sich.

von Elrond (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Hält diese Silikonschicht eigentlich bei dir?

Ja, problemlos. Ich habe einen Streifen seit ca. 2 Jahren in Betrieb und 
die Silikonschicht ist nur ganz leicht vergilbt, das ist alles.

von Schlaumaier (Gast)


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Elrond schrieb:
> ich bin für jede Empfehlung
> zu haben, was vernünftige und preiswerte Pflanzlicht-LEDs in blau und
> rot angeht.

https://shop.computec.de/de_DE/einzelhefte/einzelausgaben/raspberry-pi-geek-epaper-07-08-2019/1866146.html

Da wird die ziemlich perfekte Lösung zum Bau eines Gewächshauses 
beschrieben. Ink. technische Daten (Wellenlänge) von LED und ihre 
Auswirkungen auf Pflanzen. Mit Script für ein PI und Bauplan für den 
Holz-Teil.

Kleiner Tipp: Ich lese die GEEK über Readly für 10 Euro / Monat. ;) 
Reicht mir völlig. Wenn was interessantes in eine Zeitschrift steht 
kaufe ich mir die. Spart mir viel Geld da ich nur noch die Zeitungen 
kaufen die mich wirklich jucken. Und nicht nur nach den "Die sammele ich 
aber lese ich kaum" Motto.

von Olaf (Gast)


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> Üblicherweise haben die ca. 450 nm, 660 nm und 730 nm. Das verwendete
> Spektrum ist in großen Anlagen auf die Pflanzenart abgestimmt und eine
> Wissenschaft für sich.

Ja ist es, ich wuerde das aber privat nicht haben wollen. Die Idee ist 
ja eine Pflanze nur mit den Wellenlaengen zu bestrahlen die sie braucht 
weil man eine Menge Strom sparen kann wenn ein Halle mit ein paar 
tausend Watt hat.

Aber Privat ist der Spareffekt sicher kleiner und man will vermutlich 
nicht seine Blumen ins so einem merkwuerdigen violetten Licht stehen 
haben wo ihre Blaette fuer Menschen schwarz aussehen. Okay, fuer die 
Hanfplantage im Keller oder so, aber gewiss nicht im Wohnzimmer....

Olaf

von Thomas (Gast)


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Olaf schrieb:
> Aber Privat ist der Spareffekt sicher kleiner und man will vermutlich
> nicht seine Blumen ins so einem merkwuerdigen violetten Licht stehen
> haben wo ihre Blaette fuer Menschen schwarz aussehen

Sehe ich auch so. Ist aber auch eine Frage des Anwendungsfalls.
Gehts um Zierpflanzen oder um den ganzjährigen Gemüseanbau im 27. Stock.

Olaf schrieb:
> Okay, fuer die
> ....plantage

Ja, das hat das Thema richtig angetrieben. Legal und in den USA.

von Wolfgang (Gast)


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Olaf schrieb:
> Die Idee ist ja eine Pflanze nur mit den Wellenlaengen zu bestrahlen
> die sie braucht weil man eine Menge Strom sparen kann wenn ein Halle
> mit ein paar tausend Watt hat.

Die beiden roten Wellenlängen werden für Photosystem I und II benötigt.
Und dann kommt es auf die Pflanzen an, was da noch so an 
Antennenpigmenten das Licht auffängt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Photosystem_I#/media/Datei:Lichtreaktion-z-schema.svg

von Schlaumaier (Gast)


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Olaf schrieb:
> . Die Idee ist
> ja eine Pflanze nur mit den Wellenlaengen zu bestrahlen die sie braucht
> weil man eine Menge Strom sparen kann wenn ein Halle mit ein paar
> tausend Watt hat.

Also ich würde und werde die LED's "nackt" einbauen. Jeweils die LED's 
nach Typ in einen Stromkreis verbinden. Dann kann ich per Software 
/Steuerung der Pflanze das geben was sie braucht. Und ich bin nicht auf 
eine gewisse Pflanze(Art) abhängig.

Nackte LED's dürften wie ich vermute sogar viel günstiger sein.

Allerdings muss man dann eine "Halterung" bauen. Ich werde dafür einfach 
ein "Dach" aus Sperrholz o. Polystyrol bauen, 3 bzw. 5 mm Löcher (je 
nach LED-Typ) rein bohren und die LED's parallel verbinden.

von Wolfgang (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Allerdings muss man dann eine "Halterung" bauen. Ich werde dafür einfach
> ein "Dach" aus Sperrholz o. Polystyrol bauen, 3 bzw. 5 mm Löcher (je
> nach LED-Typ) rein bohren und die LED's parallel verbinden.

Damit die LEDs anständig Licht bekommen, nimmt man eher Power-LEDs mit 
Power-Pad und keine 3mm oder 5mm-LEDs THTs. Außerdem brauchen die 
Kühlung, wenn sie viel Licht abgeben. Einpacken in Sperrholz/Polystyrol 
ist kontraproduktiv.

von Georg (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> die LED's parallel verbinden.

Das wird nicht funktionieren, schon garnicht mit LEDs unterschiedlicher 
Farbe, aber mach nur, hier im Forum gilt das als Standard und viele 
werden dir bestätigen dass man das so macht.

Georg

von Jonas B. (jibi)


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lm561c, besser 301b

von Jonas B. (jibi)


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>Damit die LEDs anständig Licht bekommen, nimmt man eher Power-LEDs mit
>Power-Pad und keine 3mm oder 5mm-LEDs THTs. Außerdem brauchen die
>Kühlung, wenn sie viel Licht abgeben. Einpacken in Sperrholz/Polystyrol
>ist kontraproduktiv.

Nee, weil du extreme Hotspot Bildung hast und so nicht näher an die 
Pflanzen rankommst. Heute nimmt man großflächige passiv gekühlte 
LED-Flächenstrahler.
Meist mit 301b leds auf ca. 30% Leistung betrieben.

von Olaf (Gast)


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> Die beiden roten Wellenlängen werden für Photosystem I und II benötigt.
> Und dann kommt es auf die Pflanzen an, was da noch so an
> Antennenpigmenten das Licht auffängt.

DAs weiss ich, aber du kannst auch einfach eine LED nehmen die das 
gesamte Spektrum abstrahlt so wie es die Sonne halt auch macht. Das 
funktioniert genauso gut. Der Vorteil davon ist aber das in deiner Bude 
nicht wie in Zombie-apokalypse Teil 7 aussieht.

Olaf

von J. S. (pbr85)


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Olaf schrieb:
>> Üblicherweise haben die ca. 450 nm, 660 nm und 730 nm. Das verwendete
>> Spektrum ist in großen Anlagen auf die Pflanzenart abgestimmt und eine
>> Wissenschaft für sich.
>
> Ja ist es, ich wuerde das aber privat nicht haben wollen. Die Idee ist
> ja eine Pflanze nur mit den Wellenlaengen zu bestrahlen die sie braucht
> weil man eine Menge Strom sparen kann wenn ein Halle mit ein paar
> tausend Watt hat.
>
> Aber Privat ist der Spareffekt sicher kleiner und man will vermutlich
> nicht seine Blumen ins so einem merkwuerdigen violetten Licht stehen
> haben wo ihre Blaette fuer Menschen schwarz aussehen. Okay, fuer die
> Hanfplantage im Keller oder so, aber gewiss nicht im Wohnzimmer....
>
> Olaf

Sage ich hier schon seit Ewigkeiten, dass etwaige Vorteile bei 
speziellen Spektren so klein sind, dass sie sich erst bei sehr großen 
Anlagen, wo auch die Bedingungen kontrolliert werden, lohnen. Der 
Durchschnittsgärtner kann diese Vorteile in der Realität gar nicht mal 
messen ...

Und noch ein Wort zu den Photosynthesezentren bzw. -Systemen: Die 
Wellenlängen 680nm und 700nm sind die, die tatsächlich chemisch auch als 
Energie gespeichert werden. Also jeweils der Energiebetrag zweier 
Quanten von 700nm beim PS1 und 680nm beim PS2.

Davor sind aber noch ganze Antennenkomplexe geschaltet, die von 380nm 
bis hin zu 700nm absorbieren. Und wenn dann z.B. ein blauer Quant von 
450nm absorbiert wird, fällt er energetisch auch auf eines der beiden 
obigen Niveaus. Je nachdem ob es sich um PS1 mit 700nm oder PS2 mit 
680nm handelt. Genauer gesagt wird die Energie über erregte Elektronen 
weitergeleitet, wo dann die überschüssige Energie in Form von Wärme oder 
Fluoreszenz abgegeben wird.

: Bearbeitet durch User
von Schlaumaier (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Einpacken in Sperrholz/Polystyrol
> ist kontraproduktiv.

Mag ja sein, aber im oben zitierten Artikel wird es genau SO 
beschrieben.

Georg schrieb:
> Das wird nicht funktionieren, schon garnicht mit LEDs unterschiedlicher
> Farbe,

Und wieso nicht. Plus -  Widerstand - LED - Minus.  Die Schaltung 
rechnet mir jede App aus. Da muss ich nicht einmal selber denken.

Aber du hast da was falsch verstanden.  Ich schalte alle z.b. ROTEN LEDS 
mit der selben Wellenlänge an Leitung 1. Die Gelben an Leitung 2. die 
grünen an 3 und die weißen an 4.

Was die Helligkeit angeht, naja, wenn sie Preiswert sind kann ich auch 
mehr verbauen. Und wenn man bedenkt das die geschätzte Höhe bei max. 30 
Cm über Erde/Dreck ist, sollte das kein so großes Problem sein. Aber das 
werde ich mal testen und nicht gerade LED's für a 3 Cent nehmen ;)

Nun lasse ich den Steuercomputer (ich nehme ein Nano ist preiswerter als 
ein PI) z.b. von 09:00-11:00 NUR die roten einschalten wenn die Pflanze 
noch klein ist. Und nachts dann die blauen. k.a. <- Angaben sind 
gewürfelt und werden je nach Pflanze dann eingestellt.

Selbstverständlich kann man auch 2 o. 4  Farbreihen gleichzeitig 
anschalten.

Das gibt mir die Möglichkeit die Pflanzen individuell zu beleuchten.

von Rolf M. (rmagnus)


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Wolfgang schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Allerdings muss man dann eine "Halterung" bauen. Ich werde dafür einfach
>> ein "Dach" aus Sperrholz o. Polystyrol bauen, 3 bzw. 5 mm Löcher (je
>> nach LED-Typ) rein bohren und die LED's parallel verbinden.
>
> Damit die LEDs anständig Licht bekommen, nimmt man eher Power-LEDs mit
> Power-Pad und keine 3mm oder 5mm-LEDs THTs. Außerdem brauchen die
> Kühlung, wenn sie viel Licht abgeben. Einpacken in Sperrholz/Polystyrol
> ist kontraproduktiv.

Es hat schon einen Grund, warum die auf eine Platine gelötet sind. 
Darüber geben sie auch ihre Wärme ab. Wenn man die "nackt" aufhängt, 
fehlt das.

Schlaumaier schrieb:
Georg schrieb:
>> Schlaumaier schrieb:
>>> die LED's parallel verbinden.
>> Das wird nicht funktionieren, schon garnicht mit LEDs unterschiedlicher
>> Farbe,
>
> Und wieso nicht. Plus -  Widerstand - LED - Minus.

Natürlich funktioniert das so, aber wo sind da nun die parallel 
geschalteten LEDs?

von Rza D. (Firma: rza-inc) (reza)


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Ich würde mich gar nicht auf einen Typ LED fixieren. Ist doch egal 
welchen du kaufst Hauptsache das Farbspektrum entspricht deinen 
Anforderungen.

Die Pflanzen nehmen jedes Licht was kommt. Nur manche Wellenlängen 
enthalten mehr verwertbare Energie.

Ich hab mir mal für die Wachstumsphase ne Leuchte selber gebaut. Hab 
einfach aus anderen Leuchten das Innenleben genommen. Verbaut waren da 
irgendwelche LEDs mit Tageslicht Spektrum.

Hab dann auch lange rum gegrübelt selber so eine Leuchte zu bauen, aber 
wenn du die Teile Neu einkaufst. Ist der Kosten/Nutzen Faktor am Arsch.

Und wenn du heute auf amazon schaust, dann bekommst für 100€ 1000Watt 
Pflanzlicht mit aktiver Kühlung aus china. Das gab es damals nicht so 
günstig...

Wenn du ordentlich Leistung haben willst dann ist von einem Eigenbau 
eher abzuraten, allein schon aus den oben genannten Gründen: Abwärme von 
high power LEDs muss man beherrschen, da brauchst du ne vernünftige 
Kühlung am besten aktiv.

von Harald W. (wilhelms)


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Rza D. schrieb:

> Die Pflanzen nehmen jedes Licht was kommt.

...ausser grün, das strahlen sie zurück.

von Schlaumaier (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Es hat schon einen Grund, warum die auf eine Platine gelötet sind.
> Darüber geben sie auch ihre Wärme ab. Wenn man die "nackt" aufhängt,
> fehlt das.

OK. Ich weiß logoweis das es LED's gibt die richtig Wärme erzeugen 
können.

ABER ich will welche die nicht mal lauwarm werden. Also ist das 
Wärmeproblem absolut keins. Und die Pflanzen sollen auch keine 
Sonnenbrille brauchen.

Was die Schaltung angeht.

https://www.ledhilfe.de/viewtopic.php?t=5556

Ich dachte an das" E.jpg (29.58 KiB) 226974 mal betrachtet"

Nur das ich noch einen Schalter (irgendwelcher Art) einbaue für die 
Spannungsversorgung und das JE FARBE. Die schalten da 3 LEDS in Reihe. 
Ob ich auch 3 nehme oder weniger weiß ich noch nicht. Fakt ist. Ich will 
nicht löten wenn ne LED stirbt.

von Karl der Käfer (Gast)


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> ...ausser grün, das strahlen sie zurück.

So isses, Grün wollen nichtmal die Pflanzen haben.

von Harald W. (wilhelms)


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Schlaumaier schrieb:

> ABER ich will welche die nicht mal lauwarm werden.

Das wäre dann wohl bei 5...10mA der Fall. dann brauchst Du aber
ziemlich vielle LEDs.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Harald W. schrieb:
> Das wäre dann wohl bei 5...10mA der Fall. dann brauchst Du aber
> ziemlich vielle LEDs.

Was unterm Strich nichts nützt, denn die Verlustleistung wird dadurch 
insgesamt nicht geringer. Dann hast er am Ende 3x so viele LEDs die 
einzeln nur 1/3 so warm werden aber alle zusammen wieder auf die gleiche 
Wärme kommen.

von J. S. (pbr85)


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Harald W. schrieb:
> Rza D. schrieb:
>
>> Die Pflanzen nehmen jedes Licht was kommt.
>
> ...ausser grün, das strahlen sie zurück.

Halbwissen welches leider auch von dir immer wieder repetiert wird. 
Ebenso wie du völlig veraltete LED-Werte hier im Forum immer und immer 
wieder repetierst und unfähig bist dazu zu lernen.

"Green Light Drives Leaf Photosynthesis More Efficiently than Red Light 
in Strong White Light: Revisiting the Enigmatic Question of Why Leaves 
are Green"

https://www.researchgate.net/publication/24043711_Green_Light_Drives_Leaf_Photosynthesis_More_Efficiently_than_Red_Light_in_Strong_White_Light_Revisiting_the_Enigmatic_Question_of_Why_Leaves_are_Green

Das habe ich dir schon mindestens 1 Mal verlinkt und du hast damals 
nichts daraus gelernt und wirst es dieses Mal ebenso nicht tun ...

: Bearbeitet durch User
von Elrond (Gast)


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Olaf schrieb:
> DAs weiss ich, aber du kannst auch einfach eine LED nehmen die das
> gesamte Spektrum abstrahlt so wie es die Sonne halt auch macht.

Die Sonne strahlt zwar immer im gleichen Spektrum, aber es kommt nicht 
immer das gesamte Spektrum auf der Erde an. Ich sage nur Morgen- und 
Abendrot. Die Pflanzen sind auf das Licht mit diesen höheren Rotanteilen 
eingestellt, der Tipp ist also Quatsch.

von J. S. (pbr85)


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Elrond schrieb:
> Olaf schrieb:
>> DAs weiss ich, aber du kannst auch einfach eine LED nehmen die das
>> gesamte Spektrum abstrahlt so wie es die Sonne halt auch macht.
>
> Die Sonne strahlt zwar immer im gleichen Spektrum, aber es kommt nicht
> immer das gesamte Spektrum auf der Erde an. Ich sage nur Morgen- und
> Abendrot. Die Pflanzen sind auf das Licht mit diesen höheren Rotanteilen
> eingestellt, der Tipp ist also Quatsch.

Dumm nur, dass die Intensität in den Morgen- und Abendstunden nur einen 
Bruchteil der Tageszeit ausmacht und wirklich tiefe Farbtemperaturen 
dazu noch für eine sehr kurze Zeit auftreten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt Pflanzen, die reagieren auf Unterschiede des Verhältnisses 
zwischen hellem rot und dunklen rot. Das steuert die Hormone für die 
Blütenbildung.

von Schlaumaier (Gast)


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Schon mal was von Nacht-/Halbschattengewächsen gehört. ?!?!

Wenn ich mein Basilikum z.b. in den Schatten stelle, wird das nie was.

Wie schon gesagt. Jede Pflanzengruppe braucht anders Licht für OPTIMALE 
Ergebnisse. Stimmt das Optimale Licht nicht gibt es auch nur miese 
Ergebnisse.

Dazu kommen dann noch Faktoren wir Luft-/Bodenfeuchte. Darf ich die 
gießen oder nur befeuchten. ??

Fakt ist einfach. Die Pflanze bestimmt das Licht ink. Dauer.

von Rainer V. (a_zip)


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Schlaumaier schrieb:
> Fakt ist einfach. Die Pflanze bestimmt das Licht ink. Dauer.

...gut, dass der Rest der Welt davon nichts weiß :-)
Rainer

von Schlaumaier (Gast)


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Rainer V. schrieb:
> ...gut, dass der Rest der Welt davon nichts weiß :-)
> Rainer

Du musst dich nicht als den "Rest der Welt" bezeichnen. ;)

https://www.pro-emit.de/ratgeber/welches-licht-brauchen-pflanzen-zum-wachsen/

Zitat : Pflanzen sind allerdings ziemlich wählerisch. Je nachdem, wie 
viel, wie lang und welches Licht auf sie trifft, gestaltet sich ihr 
Wachstum unterschiedlich.

So manches Experiment hat bereits bewiesen, dass sich bestimmte 
Lichteinstellungen auf die Inhaltsstoffe von Blättern und Früchten der 
beleuchteten Pflanzen auswirken. Was es mit Intensität des Lichts, 
Beleuchtungsdauer und Lichteigenschaften auf sich hat, klären wir nun.
Zitat ende.


Und wie schon erwähnt. Es gibt Pflanzen die gerne im dunkeln wachsen. 
Und welche die viel Sonne brauchen. Allein damit hat man schon ein 
Unterschied.

Wenn man nur "was wachsen lassen will, reicht eine Fensterbank aus. Wenn 
man eine schnelle, natürliche und optimale Pflanzenzucht will, muss man 
sich Informationen über genau die Pflanze holen die man züchten will.

von Rainer V. (a_zip)


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Schlaumaier schrieb:
> Wenn man nur "was wachsen lassen will, reicht eine Fensterbank aus. Wenn
> man eine schnelle, natürliche und optimale Pflanzenzucht will, muss man
> sich Informationen über genau die Pflanze holen die man züchten will.

Besonders das Wort "natürlich" macht mir in diesen Zusammenhängen immer 
große Freude! Und dass du das mit dem "Rest der Welt" nicht verstehst, 
wundert mich nicht :-)
Gruß Rainer

von Rolf M. (rmagnus)


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Rainer V. schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Wenn man nur "was wachsen lassen will, reicht eine Fensterbank aus. Wenn
>> man eine schnelle, natürliche und optimale Pflanzenzucht will, muss man
>> sich Informationen über genau die Pflanze holen die man züchten will.
>
> Besonders das Wort "natürlich" macht mir in diesen Zusammenhängen immer
> große Freude!

Wäre "naturidentisch" besser? ;-)

von Rza D. (Firma: rza-inc) (reza)


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Harald W. schrieb:

> ...ausser grün, das strahlen sie zurück.

Karl der Käfer schrieb:

> So isses, Grün wollen nichtmal die Pflanzen haben.

Vielen Dank für den Hinweis. Ich wollte selbstverständlich >> Die 
Pflanzen nehmen "fast" jedes Licht was kommt. schreiben.
Ich hoffe mir ist jetzt keiner böse. Entschuldigung dafür, ich wollte 
mich aber auch an der Diskussion beteiligen.

Trotzdem glaube ich, dass die Pflanze selbst unter purem grün bestrahlt 
nicht aufgeben würde zu wachsen.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Spektrum eine relativ 
untergeordnete Rolle bei der Pflanzenzucht spielt. Darauf würde ich mich 
erst konzentrieren wenn die Plantage sonst funktioniert. Bewässerung, 
Nährstoffe, etc. Ich selbst habe damals Hydroponisch angebaut.

Und nochmal zum Eigenbau vom Pflanzlicht:
Selbst wenn. Man wird sich niemals auf eine Spektrum festlegen wollen. 
Weil jede Pflanze ja "ihr besonderes" Spektrum empfängt. Man könnte ja, 
wie hier bereits erwähnt wurde, die Standardwerte 450nm, 660nm und 730nm 
verbauen, ach, aber der eine Hersteller bietet noch 470nm, 480nm und die 
551,43nm könnten meiner Pflanze ja auch gut tun.
Ganz ehrlich die Zeit sich das alles zu überlegen, zu berechnen, etc., 
warum nicht einfach LED mit Tageslichtspektrum und 8,34Watt mehr 
Verbrauch...

J. S. schrieb:
> 
https://www.researchgate.net/publication/24043711_Green_Light_Drives_Leaf_Photosynthesis_More_Efficiently_than_Red_Light_in_Strong_White_Light_Revisiting_the_Enigmatic_Question_of_Why_Leaves_are_Green

Klasse! In Fig. 2 wird veranschaulicht, dass der größte Teil reflektiert 
wird. Aber nicht alles. Ein Rest wird immer verwertet.

von Schlaumaier (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> . Wenn
> man eine schnelle, natürliche und optimale Pflanzenzucht will

In den Fall meinte ich mit natürlich = KEINE CHEMIE.

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