OPAmp Schaltung?

Gast #398017
Lesenswert?

Ein Opamp besitzt eine unendliche Verstärkung der Differenz zwischen
'+' und '-' Eingang.Deshalb müsste theoretisch auch eine unendliche
Spannung am Ausgang anliegen.Praktisch ist diese Spannung jedoch auf die
Betriebsspannung begrenzt.Um nun überhaupt etwas anderes als 0V und
Betriebsspannung zu bekommen,wird eine Rückkopplung auf einen Eingang
geschaltet (in deiner Schaltung wäre das der Spannungsteiler R1/R2).Ich
meine hier einen Artikel über OPVs gesehen zu haben,schau da mal
nach.Sollte ganz gut erklärt sein,wie die einzelnen Zusammenhänge
konkret funktionieren.

Wenn man aus einer Spannung eine andere machen möchte/muss um z.B eine
andere Schaltung o.ä. zu versorgen,sind Spannungsregler oder
DC/DC-Wandler die richtigen Bauelemente.OPVs sind eher als
Signalverstärker für analoge Schaltungen im Einsatz,z.B als
Spannungsverstärker (1V Sinus aus Sinus mit 0.1V Spitze,etc),als
Messverstärker oder für regelbare Spannungsquellen.Mit einer
Frequenzabhängigen Rückkopplung lassen sich auch Filer oder
Schwingglieder realisieren.

Im "Lehr u. Übungsbuch der Elektronik" (von G.Koß und W.Reinhold) ist
das ganze recht gut mit Rechenbeispielen beschrieben.Ist allerdings für
Hochschul-Grundstudis gedacht,es gibt also auch paar kompliziertere
Formeln.ALternativ gibts per google jede Menge ganz brauchbare
Beschreibungen von verschiedenen OPAmp Anwendungen.
OP #398020
Lesenswert?

@Alpha
Ich glaube nicht das ich ein Spaßkopf bin.
Wenn ich mir die vielen Beispiele anschaue die es für OpAmp's gibt,
auch hier auf der Seite. Und die Berechnungsformeln etc.
Und der Simulator mir dieses Ergebnis zeigt usw.
Und überall steht das ich damit eine Spannung verstärken kann.
Woher soll ich dann wissen das es nicht geht?
Dann sind ja die ganzen Erklärungen falsch.
Wenn ich um eine Spannung von 15 Volt zu erhalten eine Betriebsspannung
von 15 Volt brauche, dann macht das für mich keinen Sinn. Oder sehe ich
das falsch?
Wie ist das denn zu verstehen das ich eine Spannung um den Faktor x
Verstärken kann?
Gast #398021
Lesenswert?

Wie ist das denn zu verstehen das ich eine Spannung um den Faktor x
Verstärken kann?


du kannst eine Spannung um den Faktor x, bis <= VCC verstärken :)...Bsp
du hast irgend einen sensor der eine Spannung von 0V-0,5V liefert...du
bräuchtest aber, um das auswerten zu können einen Spannungsbereich von
0 - 5V, dann kannst des mit den Faktor 10 verstärken :)...(dazu musst
nat deinen OP mit mind. 5V versorgen-> rail to rail)
Gast #398022
Lesenswert?

Du musst die Spannung nicht verstärken, Du musst sie erhöhen. Hast Du
Dir auch nur eine Sekunde Gedanken darüber gemacht was ein OPamp tun
könnte um eine Spannung hochzusetzen? Wie soll das denn gehen? Wenn es
bis 15 V geht, warum sollte man dann nicht auch 1000000 V draus ziehen
können? Macht daran irgendetwas Sinn? Du musst schon denken bevor Du
anfängst zusammenzuklicken.
Gast #398024
Lesenswert?

> Und der Simulator mir dieses Ergebnis zeigt

Naja, "Multisim" eben... Ich habe noch kein Simulationstool gesehen,
das soviel hahnebüchenden Mist auswirft, wie Multisim. Es gibt wohl nix
schlimmeres als Multisim.
Gast #398025
Lesenswert?

@Pepe: Du musst zwei Sachen unterscheiden: In Lehrbüchern gibt es
"ideale Op-Amps". Die haben eine unendlich hohe Verstärkung und
unendlichen Eingangswiderstand, brauchen keine Versorgungsspannung,
sind absolut linear und liefern beliebig viel Strom am Ausgang. Damit
kann man dann aus 5V 15V machen. In der Realität gibt es nur "reale
Op-Amps", die gewissen Beschränkungen unterliegen, z.B. dass sie nur
maximal innerhalb der Grenzen der Versorgungsspannung funktionieren.

Ein gutes, praxisbezogenes Lehrbuch sollte auf diesen Unterschied
eingehen. Ein rein theoretisches Lehrbuch bleibt bei den idealen
OP-Amps, denn mit denen kann man so schön leicht rechnen und ideale
Schaltungen entwerfen (wie z.B. deinen 5V-nach-15V-Wandler). Leider
werden sogar während des ET-Studiums oft ausschließlich letztere Bücher
verwendet, so dass es sicher eine Reihe von Ingenieuren gibt, die auf
einer Platine den OP nicht finden, weil sie verzweifelt nach einem
dreieckigen Bauteil suchen... ;)
OP #398031
Lesenswert?

Ladungspumpe hört sich gut an.
Aber bevor ich wieder was falsch mache, wo kann ich informationen dazu
bekommen?
So viel ich bisher über Ladungspumpen gelesen habe, geht das nur mit
Wechselspannung, oder?
Ich habe auch schon Gegoogled aber ich bin mir noch nicht ganz sicher
wie das geht.
Gast #398032
Lesenswert?

naja, prinzipiell: Die Gleichspannung muss "zerhackt" werden um ne
Wechselspannung zu haben. Diese geht wandelt ein "Trafo" in ne höhere
Wechselspannung und nach gleichrichten und sieben haben wir ne höhere
Gleichspannung.
Bei ner Ladungspumpe gibts keinen Trafo. Da wird ein Kondensator
aufgeladen und dann mit seinem ehemals niedrigeren Potentialanschluss
auf die Gleichspannung geschaltet:

1. + -----+              2.           +---- ++
          |                           |
         ---  1*U              1*U   ---
         ---                         ---   2*U
          |                           |
   - -----+                  + -------+
                               1*U
                             - ---------------
und das eben häufig. das gibt auch fast ne Spannungsverdopplung. Leider
ist der Strom nicht so groß. Da sind die Step-Up Wandler viel besser.
Man braucht aber ne Spule als "Trafo" die braucht bei den
gebräuchlichen Schaltungen meißt nur eine Wicklung (nicht wie ein
echter Trafo) muss aber Energie im Magnetfeld speichern können. Also
sind Drosselspulen Nicht geeignet!
OP #398034
Lesenswert?

Danke erst mal für Eure Hilfe.
Könnte ich den Takt auch mit einem PIC erzeugen.
Da die Schaltung ja auch für eine PIC gedacht ist, und ich noch einige
Pin's frei habe.
Vieleicht sollte ich auch erst mal erklären was ich vor habe, und evtl.
gibt es ja auch andere Lösungen.
Die Scahaltung ist für ein Motorrad und zwar möchte ich unter anderem
die Öl Temperatur messen.
Dazu benutze ich einen PTC. Um eine bessere Auflössung zu haben, habe
ich ausgerechnet das ich mit 15 Volt am besten hin komme
(Spannungsteiler).
Das ist eighentlisch im groben schon alles.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren