Forum: PC-Programmierung Owncloud erweitern.


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von Lukas G. (lukas88)


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Guten Abend...

Da ich keine Lust habe, mich dafür in einem anderen Forum anzumelden, 
poste ist das mal hier. Mal sehen ob jemand Rat weis...

Folgende Situation:

Ich habe eine Domain+Hosting. Darauf laufen diverse Private 
Applikationen (selbst geschriebene & Fremde), ist aber nicht öffentlich, 
sprich bei Google+ Co wird man sie nicht finden (zumindest nicht unter 
den 1en 1000).
Unter einer Subdomain habe ich Owncloud installiert. Die ich seitdem 
rege nutze. Nun neigt ist mein bezahlter Speicher (5GB) lagsahm dem Ende 
entgegen, und ich benötige den Speicher vor allem  auch für die anderen 
Applikationen,die ich nicht auslagern will/kann.

Folgende Idee:

Da ich noch Festplatten (ungenutzte SSD&HDD ) in der Schublade habe, 
könnte ich die doch mit einem Raspi verbinden und bei mir Zuhause per 
FTP mit Owncloud den Speicher erweitern.
Entweder ich nutze dafür die Funktion von Owncloud und binde per FTP als 
Externer Speicher ein, oder ich Installiere Owncloud auf dem Raspi, und 
lösche Owncloud auf dem Webspeicher.

Bei Beidem habe ich das Problem der Statischen/Dynamischen IP Adresse 
für die FTP Verbindung.

Da ich durch die Domain quasi eine "feste" IP Adresse habe müsste ich 
mit dem Raspi die Aktuelle IP Adresse alle 24h an meinen Domainnamen 
melden, und könnte dan per FTP auf den Rasbi bei mir Zuhause zugreifen.

Nun die Frage:

Gibts dafür schon Fertige Applikationen?
Ist es möglich, eine MAC Adressfilterung (oder Zertifikate?) zu 
realisieren, es erlaubt das man  nur mit bestimmten Geräten (Mein Handy, 
Laptop, Dektop) auf die Cloud zugreifen kann.
Andere Lösungsvorschläge? (VPN?)



Besten dank...

von Jim M. (turboj)


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> Subdomain

Lösung: Subdomain via CNAME DNS record auf den lokalen Raspi zeigen 
lassen.

Braucht eine ö.IP für den IPv4 Betrieb, die nicht mehr jede Internet 
Verbindung für privat zur Verfügung stellt.

Für die Aktualisierung des (eigentlichen) DNS Namens gäbe es DynDNS 
Anbieter.

von Heiner (Gast)


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Meine Erfahrungen beziehen sich zwar auf Nextcloud, aber das wird im 
Rahmen dieser Frage keinen wirklichen Unterschied machen.

Lukas G. schrieb:
> Da ich noch Festplatten (ungenutzte SSD&HDD ) in der Schublade habe,
> könnte ich die doch mit einem Raspi verbinden und bei mir Zuhause per
> FTP mit Owncloud den Speicher erweitern.

Ich bin vom Raspi für solche Anwendungen eher genervt. Wenn man noch 
Festplatten in der Restekiste hat, haben die wohl einen SATA-Anschluss. 
Also braucht man noch externe Gehäuse (auch vorhanden?), dann irgendwann 
noch Netzteile, USB-Hubs und plötzlich hat man einen großen Wust an 
Kabeln und Hardware lose herumliegen. Und für Produktivsysteme ist und 
war der Raspi nie gedacht.

Ich hatte das mal - jetzt nicht mehr. Inzwischen habe ich dafür ein 
Mini-ITX Board mit einem Celeron in einem kleinen Gehäuse. Da entfällt 
das ganze Gefrickel mit SD-Karte und externer Peripherie, weil alles 
direkt auf dem Board ist, Stromverbrauch ist auch nicht höher, 
lüfterlos, ...

Lukas G. schrieb:
> Entweder ich nutze dafür die Funktion von Owncloud und binde per FTP als
> Externer Speicher ein, oder ich Installiere Owncloud auf dem Raspi, und
> lösche Owncloud auf dem Webspeicher.

Ersteres habe ich noch nie gemacht. Irgendwie hat man dann ja die 
Nachteile von allem kombiniert: Man hat ein exponiertes System zuhause, 
das man komplett selbst warten muss, und ist von der Verfügbarkeit und 
Leistung beider Systeme abhängig. Mir erscheint das zu kompliziert.

Letzteres mache ich schon einige Jahre. Mit Vorerfahrung (und ohne ist 
das schon alleine aus Sicherheitsgründen keine gute Idee) ist das in 
einem Nachmittag eingerichtet.

Lukas G. schrieb:
> Gibts dafür schon Fertige Applikationen?

Das kommt ein bisschen auf deinen Hoster an. Wenn der für die 
Namensauflösung von Subdomains dynamisches DNS erlaubt, ist das wirklich 
ganz simpel: Auf deinem Server daheim läuft ein entsprechender Dienst, 
z.B. ddclient. Der sagt Bescheid, wenn sich die IP ändert. Eine FritzBox 
kann das auch.

Wenn der Hoster das nicht anbietet, bliebe noch die Option, statt der 
Subdomain eine eigene Domain für die Cloud zu haben, oder das DNS an 
einen anderen Anbieter auszulagern, der das so anbietet.

Das ist aber lösbar.

Lukas G. schrieb:
> Ist es möglich, eine MAC Adressfilterung (oder Zertifikate?) zu
> realisieren, es erlaubt das man  nur mit bestimmten Geräten (Mein Handy,
> Laptop, Dektop) auf die Cloud zugreifen kann.

MAC-Filterung ist kein Sicherheitsfeature und Zertifikate für TLS 
brauchst du sowieso. Letsencrypt, kostet nix.

Lukas G. schrieb:
> Andere Lösungsvorschläge? (VPN?)

Kann man machen und auch hier wäre eine FritzBox eine große Hilfe. Am 
grundsätzlichen Problem, dass man irgendwo ein dynamisches DNS braucht, 
führt das aber nicht vorbei.

von Εrnst B. (ernst)


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Lukas G. schrieb:
> Nun neigt ist mein bezahlter Speicher (5GB) lagsahm dem Ende
> entgegen,

=> Was kostet es, da mehr Speicher zu buchen?
Hast du evtl. einen recht alten Vertrag, der sich auf ein aktuelles 
Angebot aktualisieren lässt?

Bei Hetzner, 1&1, Strato und co haben inzwischen schon die 
Einsteiger-Webhosting-Pakete mehr Speicherplatz, ein Angebot mit nur 5GB 
ist schwer zu finden.

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