Was ist das für ein Werkzeug?

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#6597701
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Das ist eine Isolierrohrbiegezange. Die "Messer" drücken eine Kerbe ins 
Rohr. Mehrere Kerben dicht neben einander verformten das Rohr zu einen 
Bogen. Je enger die Anstände umso enger der Bogen. Scharfe Messer sind 
es aber nicht.
I-Rohr besteht aus dünnem Blech mit einer Falznaht und Pappeinlage und 
wurde früher zur Hausinstallation verwendet. Es wurde unterputz verlegt, 
in das dann NGA später NYA eingezogen werden. Die Leitungen konnten 
ausgetauscht oder auch ein Schutzleiter nachgezogen werden.
OP #6597764
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Sehr interessant, eine Biegezange, darauf wäre ich nicht gekommen. 
Deshalb sind die Einsätze auch leicht gebogen. Ja ich kenne auch noch 
die alten UP-Rohre aus Metall, hatte aber gedacht das die 90 Grad-Winkel 
schon fertig gebogen waren und dann nur auf das gerade Rohr gesteckt 
wurden, ähnlich wie die Fittinge, die allerdings geschraubt werden.
Cool, wer braucht jetzt so eine Zange? (Spaß)

Bernd
Gast #6597776
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Bernd N. schrieb:
> Sehr interessant, eine Biegezange, darauf wäre ich nicht gekommen.
> Deshalb sind die Einsätze auch leicht gebogen. Ja ich kenne auch noch
> die alten UP-Rohre aus Metall,

Sowas wie das Kuhlo-Rohr? ->
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Kuhlo#/media/Datei:1929-12-01_Dresden,_Dachboden_verlegtes_Kuhlo-Rohr.jpg

https://picclick.de/alte-Zange-Rohrbiegezange-f%C3%BCr-Kuhlo-Bergmann-Rohre-333751412867.html

>Die "Messer" drücken eine Kerbe ins
>Rohr. Mehrere Kerben dicht neben einander verformten das Rohr zu einen
>Bogen. Je enger die Anstände umso enger der Bogen. Scharfe Messer sind
>es aber nicht.
>I-Rohr besteht aus dünnem Blech mit einer Falznaht und Pappeinlage und
>wurde früher zur Hausinstallation verwendet.


als Alternative zum Bergmannrohr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bergmannrohr
??
OP #6597793
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OK,
danke für die Infos, da hab ich wieder etwas gelernt, nur gebrauchen 
kann ich das Wissen und die Zange nun nicht mehr. Ich habe die Zange von 
meinem Vater geerbt, keine Ahnung, wo der die her hatte, war kein 
Elektriker.
Dafür hat er alles gesammelt, was er kriegen konnte so auch die Zange.

Bernd
#6598093
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Bernd N. schrieb:
> Hallo Daniel,
>
> es wiegt knapp ein Kg. Ich denke wenn du mir 10€ inl. Versand gibst,
> geht es die Woche noch zu dir auf den Weg.
>
> Bernd

Mit den Zangen hatte ich noch gearbeitet.
Allerdings war für jede Rohrgröße eine separate Zange vorhanden.

Bei Handhabung war wichtig, daß man eine "Kerbe" neben der anderen 
setzte, sonst konnte man das Rohr wieder kürzen.

Rohrbearbeitung oblag meist den Altgesellen.
Bis weit in die Sechziger wurde diese Technik noch angewandt.In 
ländlichen Gegenden gab es noch zuhauf Rohrmaterial, das in Stodeln uvm. 
verbaut wurde.


MfG
Eppelein
Gast #6598197
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Marek N. schrieb:

> Jetzt weiß ich, dass unser "Glasschneider" in Wirklichkeit ein
> Sägensetzer ist. Nur immer noch nicht, was man damit macht.

Damit werden Sägen geschränkt, also die Zähne einer Säge abwechselnd 
nach rechts und links außen gebogen. Oder Ungeschränkt belassen.

https://www.youtube.com/watch?v=4_QkYtA_gBg

da mit Zange.

Dort mit 'Hitech':
https://www.youtube.com/watch?v=gCuNVMK7I8s

Da Wikipedia, dort heisst es Schränkeisen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4nkung_(S%C3%A4ge)
#6598655
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Und meine Schränkzange sieht so aus. Irgendwo muss noch der zweite 
Einsatz liegen. Irgendwann aus den frühen Sechzigern.

Ein Australier hat die auch verkauft, die Bilder gibts nur noch im 
Google Bildercache:
https://www.gumtree.com.au/s-ad/athelstone/collectables/vintage-optaroth-saw-set-with-original-box-germany/1159011429

Mit dem Firmennamen findet Google noch mehrere Youtube-Videos über das 
Schränken von Sägen.
Angehängte Dateien:

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