Forum: HF, Funk und Felder kleiner Audio Verstärker mit LM386


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von Kurt K. (wolke68)


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Hallo,
ich möchte mir mit dem LM386 einen einfachen Mono-Verstärker basteln.
Dazu gibt es ja im Netz viele Beispiele. Ich bin allerdings irritiert 
über die verschiedenen Beispiele bezüglich des Ausgangs an Pin5. Einmal 
wird der 220 uF
Kondensator mit + an Pin5 dargestellt, andermal mit  minus an Pin5 bei 
sonst nahezu identischer Schaltung. Ich habe den Verstärker so aufgebaut 
wie er im Datenblatt dargestellt ist (+ an Pin5), aber das funktioniert 
nicht. Die gleiche Schaltung mit minus an Pin5 läuft. Wo ist mein 
Gedankenfehler?

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Kurt K. schrieb:
> andermal mit  minus an Pin5 bei
> sonst nahezu identischer Schaltung

Ich habe jetzt bei einer schnellen Suche kein Beispiel gefunden, bei dem 
der Kondensator nicht mit + an Pin 5 geht.

So rum ist dann auch richtig, da der Ausgang dann über den Lautsprecher 
nach Masse geht und die "Pin 5"-Seite immer positiver sein wird, als die 
Lautsprecherseite.

von Ergo70 (Gast)


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Zumal der LM386 am Ausgang etwa 1/2 VCC als DC Bias anlegt. + an Pin 5 
dürfte bei einem gepolten Kondensator korrekt sein.

von MaWin (Gast)


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Kurt K. schrieb:
> Einmal wird der 220 uF
> Kondensator mit + an Pin5 dargestellt, andermal mit  minus an Pin5 bei
> sonst nahezu identischer Schaltung

Nicht identisch.

Wenn der Lautsprecher stn Masse angeschlossen wird, kommt + ans IC, wenn 
der Lautsprecher nach VCC geht, kommt - an den IC, sonst wäre es falsch.

Übrigens würde ich 40 Jahre alte Schaltungen heute nicht mehr nutzen, zu 
viele externe Bauteile, zu schlechte Qualität, zu hohe Verluste.

von Kurt K. (wolke68)


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Hier ist ein Beispiel mit minus an Pin5 !
Ich habe meine gelötete Schaltung mehrfach geprüft, ist alles 
angeschlossen wie im Datenblatt dargestellt, nur eben der 220uF 
Kondensator mit minus an Pin5, sonst funktioniert es nicht.
Ist mir ein Rätsel warum das so ist.
Ich steck die Schaltung jetzt nochmal auf einem Brett um ganz sicher zu 
gehen, dass ich da nicht irgendwo doch eine Brücke drinn hab.

Danke erstmal für die Antworten.

von Äxl (Gast)


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Nimm dir doch mal dein multimeter und miss am Pin 5 gegen Masse. Liegt 
da ne positive Spannung an? Weshalb sollte man dann den auskoppel-C 
absichtlich verpolt anschließen?

Beitrag #6598626 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MaWin (Gast)


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Kurt K. schrieb:
> Hier ist ein Beispiel mit minus an Pin5 !

Ja nun, ist halt falsch. Dein Plan ?

Kurt K. schrieb:
> nur eben der 220uF Kondensator mit minus an Pin5, sonst funktioniert es
> nicht.

Blödsinn.
Hat mit was anderem zu tun.
Man behebt einen Fehler nicht, in dem man einen weiteren Fehler macht.

Beitrag #6598769 wurde von einem Moderator gelöscht.
von michael_ (Gast)


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MaWin schrieb:
> Übrigens würde ich 40 Jahre alte Schaltungen heute nicht mehr nutzen, zu
> viele externe Bauteile, zu schlechte Qualität, zu hohe Verluste.

Und du auch nicht.
Bist auch schon zu alt, die Knochen klappern und der Geist ist müde.
Deine Meinung dazu also auch überflüssig.

Schraub mal ein DVD-LW mit KH-Buchse auf.

von Kurt K. (Gast)


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Hallo,

ich habe die beigefügte Schaltung noch mal auf dem Steckbrett aufgebaut.
Es ist egal, wie herum ich den 220uF Kondensator (eindeutig gepolter 
elektrolyt Kondensator) einbaue, die Schaltung funktioniert. Hab auch 
verschiedene Kondensatoren (bis 820 uF) ausprobiert. Deshalb gibt es 
wohl auch die unterschiedlichen Darstellungen im Netz bezüglich der 
Polung des Kondensators.

von MaWin (Gast)


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Kurt K. schrieb:
> Es ist egal, wie herum ich den 220uF Kondensator (eindeutig gepolter
> elektrolyt Kondensator) einbaue, die Schaltung funktioniert

Es ist aber nicht egal WIE LANGE sie mit dem falschrum eingebauten Elko 
funktioniert. Der löst sich nämlich mit der Zeit im Inneren auf.

Issesdennsoschwer mal mit Verstand zu arbeiten.

von Stefan M. (derwisch)


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Schaltungen mit LM386 schwingen gerne irgendwo im HF Bereich.
So simpel die Schaltung auch ist, ohne Oszilloskop zur Schwing-Kontrolle 
ist das oft ein  Glücksspiel.
Wenn man "Glück" hat, hört man eine etwas verzerrte NF.
Das ist aber nicht immer so.
Besonders bei Steckbrett Aufbau und/oder Abweicheungen vom Datenblatt 
ist vorsicht geboten.
Mittlerweile bastel ich lieber mit dem TDA2022.
Der ist ähnlich simpel aber gutmütiger.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Stefan M. schrieb:

> Mittlerweile bastel ich lieber mit dem TDA2022.

Ich kann den im INet nicht finden. Hast Du da mal nen Likk
aufs Datenblatt?

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Stefan M. schrieb:
> Mittlerweile bastel ich lieber mit dem TDA2022.
> Der ist ähnlich simpel aber gutmütiger.

Naja, so richtig gut im Sinne von 'Hifi' sind beide nicht.

Der TDA2022 kann sogar Stereo mit einem IC. Oder Brückenschaltung.

Sind aber beide gut um quick & dirty mal schnell Zimmerlautstärke zu 
erreichen. Dafür sind sie auch gedacht.

Kurt K. schrieb:
> Es ist egal, wie herum ich den 220uF Kondensator (eindeutig gepolter
> elektrolyt Kondensator) einbaue, die Schaltung funktioniert.

Wie lange funktioniert das? Was spricht dagegen den Elko richtig herum 
anzuschließen? So wie im Datenblatt.

Der Ausgang (Pin 5) liegt bei Ruhe etwa auf 2,5V, der Lautsprecher ist 
gegen Masse geschaltet. Gibt keinen Grund den Elko anders herum zu 
polen.

Kurt K. schrieb:
> Hier ist ein Beispiel mit minus an Pin5 !

Das ist kein Datenblatt. Man muß nicht jeden Fehler den ein Layouter mal 
gemacht hat blind übernehmen.

Also + in Richtung PIN 5!

von Wolfgang Keller (Gast)


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Ok, überzeugt, dass es zufällig vielleicht einige Zeit auch mit minus an 
Pin5 funktioniert. Ich bau das jetzt um auf Plus am Pin5. Außerdem schau 
ich mir mal den TDA2022 an.

Danke für Eure Hilfe

Gruß Kurt K.

von Klaus-Bärbel (Gast)


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Wolfgang Keller schrieb:
...
> Gruß Kurt K.

Viele heißen "Alfred", außer Erwin -der heißt Siegfried.

von Stefan M. (derwisch)


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Harald W. schrieb:
> Stefan M. schrieb:
>
>> Mittlerweile bastel ich lieber mit dem TDA2022.
>
> Ich kann den im INet nicht finden. Hast Du da mal nen Likk
> aufs Datenblatt?

Das ist seltsam.
Wenn ich bei Google TDA2022 eingebe, kommen sofort Datenblätter etc.
Z.B.:

https://de.scribd.com/document/437116415/Tda-2022-audio-amplifier-ic

von Dieter D. (Gast)


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Der LM386 wird gerne verwendet, weil dieser so einen grossen 
Versorgungsspannungsbereich aufweist. Deshalb gibt es den so lange.

Die Polung des Ausgangskondensator haaengt von der Spannungsversorgung 
ab.

Asymmetrische: Plus an Pin5, Lautsprecher zur Masse, gleich Minus.
Symmetrische: Haengt davon ab, inwiefern beide Spannungen 
unterschiedlich sind und ob der Lautsprecher zur Masse oder Minus geht, 
oder sogar zu plus.

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