Wie werden Heizdrähte repariert?

Gast #6607913
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Hallo,

vorhin brannte der Heizdraht durch, also aufgeschraubt, zwei kaputte 
Windungen entfernt, und die Enden parallel eingehakt.

Konnte erstmal wieder kochen, der Draht sitzt in der Führungund ist wohl 
mehrfach punktgeschweißt.

Angenommen, der Federdraht hätte aber kein Führungsbett und hinge in der 
Luft wie bei einem Uraltheizlüfter -

Wie repariert man in der Luft gespannte Heizdrähte - verzwirbeln, 
vernieten oder mit einer Minilüsterklemme?
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Gast #6607968
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Pfffff schrieb:
> Punktschweissen? Nur so ne Idee.

Japp, das wäre das Verzwirbeln der Enden. ;)

hinz schrieb:
> So ein Heizelement kostet mit Porto keine 20€.

Uli S. schrieb:
> Ich hab da ein paar solcher
> Heiztöpfe liegen. Eventuell passen die ja.

Okay - Ersatz wär im Lager - wollte aber nicht groß herumschrauben, 
sondern schnellstens weiterkochen;)

Ben B. schrieb:
> Aderendhülse drübercrimpen.

Hielt nicht lange vermutlich wegen der E-Chemie. = Elementbildung an der 
Berührungsstelle + Hitze = Beschleunigte Korrosion das.

Die Lösung wäre Aderendhülse aus demselben Material , bzw. eine 
Schraubklemme aus demselben Material - Konstantan.

Ben B. schrieb:
> alles andere könnte oxidieren

Japp, das Flick-Material muss aus derselben Legierung sein

MaWin schrieb:
> Ersetzen.
>
> Das ist EIN Draht.

EIN Material. Dasselbe ginge, ein Chemoelement korrodiert.

oszi40 schrieb:
> Thermischer Stress wird diese Verbindung bald lösen.

Japp, aber nicht bald. Versuch macht klug.

Immerhin gibts in der Führung kein elektrochemisches Element.

Die Wendelenden berühren sich punktuell. Das Material dehnt sich und 
zieht sich zusammen, was einer Feilenreibung gleichkäme, aber das kann 
sehr lange dauern, da der Querschnitt auf zwei Windungslängen verdoppelt 
ist - bis das abträgt schätz ich ein Jahr locker!
#6607985
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Normalerweise gar nicht!
Das Zeug ist sehr spröde und schon deshalb irreparabel. Irgendwer hat 
das Teil zu oft geglüht.
Natürlich kann man mit einer Winzlüsterklemme die Enden 
zusammenpfriemeln. Ich bezweifle aber dass man damit glücklich wird.
Schweißen - wohl nur auf dem Papier.
Austauschen könnte eine Lösung sein. Falls Du ein passendes Ersatzteil 
findest.
Gast #6608010
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Sebastian S. schrieb:
> Normalerweise gar nicht!
> Das Zeug ist sehr spröde und schon deshalb irreparabel.

Japp, zwar spröde, aber auf keinen Fall irreparabel - denn sehr robust 
und in dieser Drahtstärke beinahe  unkaputtbar.

Nur mit Müh und Not konnte ich zwei Stücke von den Enden mit einer Zange 
wegbrechen, sind immerhin 0,8 mm Ø -

Hab die gerade mit dem Magneten aus dem Eimer gefischt - jetzt wewiß ich 
auch, wieso es einen Einschaltbrumm gibt.

Und ich revidiere meine Reparaturprognose nach dieser Besichtigung von 
einem Jahr auf ganze drei ;)
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Gast #6608022
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Jens G. schrieb:
> Aber nur, wenn Du Wasser dabei hast.

Nö. Geht ganz ohne Wasser in der trockensten Wüste.

"Chemische Korrosion

Hier läuft die Korrosion rein chemisch ab, indem Redoxvorgänge im 
atomaren Bereich in Abwesenheit eines Elektrolyts stattfinden. Es findet 
auch kein Elektronenfluß statt, da die beteiligten Reaktionspartner 
direkt Elektronen austauschen. Die gängisten Korrosionsmittel sind dabei 
trockene Gase, Säuren, Laugen, Salz und ganz besonders Sauerstoff."
#6608054
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Bei unserem ehmaligen Glasketamikkochfeld war auch der Heizdraht 
gebrochen.
Der hielt, nachdem ich die Enden, wie es schon beschrieben wurde, 
zusammenlegte, noch einige Jahre durch. Ok ich hatte schon Nicht ganz 
baugleichen Ersatz da und lies die Heizung " zunächst mal" drin weil ich 
für die Ersatzheizung geringe Änderungen an der Verdrahtung vornehmen 
hätte müssen.

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