Martin schrieb:
> Einen Monoflop hatte ich auch schon gedacht. Jeoch ist es so das der
> Ausgang immer pulst wenn die Frequnez zu langsam wird. Wenn Das Signal
> komplett ausfällt ist der Ausgang immer low so wie ich es gerne hätte.
Dann musst du dir eben im Klaren werden, ab wann gilt 'Komplettausfall'
und ab und bis wann gilt 'zu langsam'. Das ist ja ein fließender
Übergang.
Und soll ein Ausfall dauerhaft gespeichert bleiben bzw. manuell oder
automatisch wieder aufgehoben werden, wenn die Frequenz wieder stimmt?
Martin schrieb:
> Ich stehe gerade etwas auf der Leitung da ich bisher noch nie MonoFlops
> verwendet habe. Sorry ich verusche gerade die Funktion zu verstehen.
Ein Monoflop wird durch ein Ereignis (eine Flanke) getriggert und setzt
dann die Ausgänge (Q und /Q) auf den jeweils invertierten Zustand. Nach
Ablauf einer durch eine RC-Kombination eingestellte Zeit fällt es wieder
zurück. Ist es 'nachtriggerbar', so beginnt die Zeit erneut zu laufen,
auch wenn es noch nicht zurückgeschaltet hat. So bleibt der Zustand,
wenn du vor Ablauf der Zeit erneut triggerst.
Für deine 100kHz (= 10µs Periode) kannst du also eine Zeit größer als
10µs durch RC vorgeben und solange dein Signal kommt, bleibt der Ausgang
auf 'gut'. Stellst du also z.B. 20µs ein, dann wird aber alles als 'gut'
erkannt, was oberhalb 50kHz liegt. Unterhalb kommen Pulse am Ausgang.
Das wird durch ein zweites Monoflop, welches durchs erste getriggert
wird, insofern besser, als dass man da z.B. eine viel längere Zeit -
z.B. 1s - einstellen kann. Heißt: der Ausgang bleibt dann für 1s auf
'schlecht', wird dann aber nach 1s wieder auf 'gut' gehen, ohne dass am
Eingang seither auch nur ein Puls angekommen ist.
Statt des 2. Monoflops könnte man ein FF nehmen. Das schaltet dann aber
dauerhaft auf 'schlecht' wenn dies einmal erkannt wurde und muss manuell
zurückgestellt werden.