Forum: Fahrzeugelektronik Hallgebersignal Geschwindigkeitssensor zur Relais Steuerung benutzen


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von Bastian F. (bastian1)


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Hallo zusammen

Ich habe ein Projekt im Sinne; will das ein normales KFZ Relais ab einer
Fahrgeschwindigkeit 15 bis max. 30 kmh angesteuert wird, dachte an ein 
Wechselrelais auf dem Lastruhekontakt den Stromfluss bei 
Fahrgeschwindigkeit unter 30 kmh, bei überschreiten der 
Fahrgeschwindigkeit von 30 kmh muss der Laststrom unterbrochen werden 
(darf über 30 kmh nicht mehr fliessen bis die Endgeschwindigkeit 
erreicht ist).

An meinem Fahrzeug (Toyota LandCruiser J. 2000) habe ich kein ABS und 
nur den Drehzahlsensor am Getriebeausgang an dem ich die 
Fahrzeuggeschwindigkeit erfasst wird. Dieser Sensor ist ein Hallgeber 
mit 12V + Versorgung.

Meine Idee, mit dem Hallgebersignal oder der abgegebener Mittelspannung 
die die Geschwindigkeit übermittelt ein Elektrisches Bautteil leitend zu 
machen und mit diesem Stromfluss ein KFZ 12V Relais anzusteuern. (Siehe 
Schema)
Was ich auf jeden fall noch machen muss, ist die Mittlere Spannung und 
das Signal mit dem Oszilloskop bei einer Geschwindigkeit von 15 bis 30 
kmh um mich dann auf einen Wert konzentrieren zu können, bei dem der 
Elektrische Baustein leitend wird.

Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen kann, vielleicht hat jemand 
schon Erfahrungen mit etwas ähnlichem.

Grüsse
Bastian =)

von Hans (Gast)


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Das wäre eine Aufgabe für einen Mikrocontroller.
Wozu soll das Ganze gut sein?

von bastianfeller1@gmail.com (Gast)


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Ich will an meinem Fzg. Arbeitsscheinwerfer montieren die auch leuchten 
wenn ich fahre, nun bei uns in der Schweiz ist das Gesetz das 
Arbeitslampen bei max. 30kmh auschalten müssen. Um dies legal zu machen 
brauche ich die Geschwindigkeit um das Relais anzusteuern. Wie erwähnt 
muss die Geschwindigkeit nicht haargenau bei 30 sein, es reicht mir auch 
wenn sie bei 15kmh ausschalten, aber bei 30kmh ist die Gesetzliche 
Grenze.

von Hans (Gast)


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Hast du Mikrocontroller und Programmiergerät? Falls nicht müsstest du 
das anfertigen lassen.

von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Hast du Mikrocontroller und Programmiergerät? Falls nicht müsstest du
> das anfertigen lassen.

Nein habe ich leider nicht, und auch noch keine Erfahrung in diesem 
Gebiet.

von N. M. (mani)


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Hans schrieb:
> Das wäre eine Aufgabe für einen Mikrocontroller.

Hätte ich auch gesagt. Wenn man nicht programmieren kann geht bestimmt 
auch ein f zu v Konverter und 1-2 Komparatoren.

Wahrscheinlich geht das auch mit einem LM2907 direkt wenn ich mir die 
Beispiele unten im Dokument anschaue (Frequency Switch Applications).

von Mani W. (e-doc)


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Bastian F. schrieb:
> Meine Idee, mit dem Hallgebersignal oder der abgegebener Mittelspannung
> die die Geschwindigkeit übermittelt ein Elektrisches Bautteil leitend zu
> machen und mit diesem Stromfluss ein KFZ 12V Relais anzusteuern.

Ist keine Hexerei, wenn man das Tachosignal einmal kennt, heißt:

a) Ausgangssignal Kurvenform (wahrscheinlich Rechteck)

b) Signalspannung Höhe

c) Frequenz (Takte) bei xx km/h

Dazu brauch man keinen µC...

Bastian F. schrieb:
> bei überschreiten der
> Fahrgeschwindigkeit von 30 kmh muss der Laststrom unterbrochen werden
> (darf über 30 kmh nicht mehr fliessen bis die Endgeschwindigkeit
> erreicht ist).

Und wenn die Geschwindigkeit wieder unter die 30 kmh fällt, darf sich
das Arbeitslicht wahrscheinlich nicht wieder einschalten, nehme ich
mal an...

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:

> Ist keine Hexerei, wenn man das Tachosignal einmal kennt, heißt:
>
> a) Ausgangssignal Kurvenform (wahrscheinlich Rechteck)
>
> b) Signalspannung Höhe
>
> c) Frequenz (Takte) bei xx km/h
>
> Dazu brauch man keinen µC...

Na, wenn's so simpel ist, dann bitte erkläre wie das Relais die Takte 
bei xxKm/h erkennen kann.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Na, wenn's so simpel ist, dann bitte erkläre wie das Relais die Takte
> bei xxKm/h erkennen kann.

Bitte, schnell mal gezeichnet!

@Bastian

Über den Hauptschalter "Scheinwerfer EIN/AUS" wird die Schaltung in
Betrieb gesetzt, über die Taste "SW EIN" zieht dann das Relais A an
und über den Kontakt a wird eine Selbsthaltung erzielt, gleichzeitig
schaltet der zweite Kontakt a den Du zum Einschalten des Lastrelais
für die Scheinwerfer brauchst - im Gegensatz zu Deiner Skizze werden
die Scheinwerfer über den Arbeitskontakt eingeschaltet...

An Eingang von N1 kommt das Tachosignal (vorerst angenommen Rechteck),
über R1/C1 entstehen Nadelimpulse die am Ausgang von N2 in kurzen
Rechteckimpulsen erscheinen.
Über die Diode (1N4148) und R2 wird C2 dann stufenweise geladen, R3
entlädt aber gleichzeitig wieder etwas den C2 - nehmen die Impulse
mit zunehmender Geschwindigkeit des Fahrzeuges zu, dann ist der C2
irgendwann so weit aufgeladen, dass N3 kippt und der Ausgang auf Low
geht - der Transistor sperrt und das Relais A fällt ab, damit auch
das Lastrelais der Scheinwerfer...

Bei unterschreiten der Geschwindigkeit bleibt das Relais A weiterhin
abgefallen und kann erst wieder durch die Taste "SW EIN" aktiviert
werden - damit ist sichergestellt, dass sich die Scheinwerfer nicht
wieder automatisch einschalten...

Es kommt jetzt natürlich darauf an, wie die Tachoimpulse aussehen,
danach richtet sich dann die endgültige Eingangsbeschaltung von N1

Die Werte von R1/C1 und R2/C2/R3 müsstest Du dann experimentell
bestimmen, je nach Frequenz, bei der die Scheinwerfer abschalten sollen.
R2 muss auf jeden Fall wesentlich niedriger sein als R3...

Ich hoffe, dass Dir das etwas hilft!

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Bitte, schnell mal gezeichnet!
Falls deine Schaltung überhaupt funktionieren würde, scheint mir der 
Aufwand bedeutend grösser als mit Mikrocontroller, zudem hat Bastian 
wohl kaum ein zusätzliches Relais mit 3 Kontakten, einen Logikbaustein 
und den unnötigen Regler zur Hand.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Falls deine Schaltung überhaupt funktionieren würde, scheint mir der
> Aufwand bedeutend grösser als mit Mikrocontroller,

Die Schaltung funktioniert, aber das kannst Du ja nicht 
nachvollziehen...

 zudem hat Bastian
> wohl kaum ein zusätzliches Relais mit 3 Kontakten, einen Logikbaustein
> und den unnötigen Regler zur Hand.

Wo siehst Du ein Relais mit 3 Kontakten?

Du bist scheinbar nur ein Querulant, der keine Ahnung hat, also geh
lieber in den Sandkasten und baue Sandburgen, aber geh mir nicht auf
den Arsch!

MFG

von Olaf (Gast)


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> Falls deine Schaltung überhaupt funktionieren würde, scheint mir der
> Aufwand bedeutend grösser als mit Mikrocontroller,

Ein Mikrocontroller ist nur dann weniger Aufwand wenn man bereits damit 
umgehen kann. Ich wuerde sowas einfaches aber vermutlich auch mit einem 
4538 machen.

Ausserdem darf man nicht vergessen das zwar hier viele glauben mit 
Mikrocontrollern umgehen zu koennen, aber letztlich nur Arduinolevel 
drauf haben. Wie soll da eine Schaltung rauskommen die in einem Auto 
funktioniert ohne sich bei jeder Stoerung aufzuhaengen? Da ist 
schlichter Analogkram manchmal einfach die bessere Wahl.

Olaf

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:

> Wo siehst Du ein Relais mit 3 Kontakten?

Ja, Nur zwei Kontakte, das ändert aber nichts daran, dass die Schaltung 
viel aufwändiger wäre, wenn sie auch funktionieren würde, jedenfalls 
sind keinerlei Werte angegeben.
Solche Schaltungen hat man vielleicht vor 50 oder 60 Jahren gemacht, da 
fehlt nur noch eine Schaltung mit Röhren...

von Axel R. (axlr)


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Hans schrieb:
> zudem hat Bastian
> wohl kaum ein zusätzliches Relais mit 3 Kontakten, einen Logikbaustein
> und den unnötigen Regler zur Hand.

Ganz sicher aber einen Mikrocontroller...
Die Schaltung von e-doc erfüllt ihren Zweck und erscheint genau passend.
Die kurvenform des Hall-gebers kann man mit nem Spannungsteiler und 
einem Koppelkondesator gut mit der Soundkarte (linker Kanal) und nem 
Laptop während der Fahrt aufnehmen. In den Rechten kanal sagt man, wei 
schnell man gerade ist. kann man sich dann in Ruhe zu hAuse ansehen oder 
hier posten

von Wolfgang (Gast)


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Hans schrieb:
> Hast du Mikrocontroller und Programmiergerät? Falls nicht müsstest du
> das anfertigen lassen.

Unsinn. Heutzutage gibt es Mikrocontroller mit Bootloader, die sich 
einfach über die serielle Schnittstelle/USB vom PC aus programmieren 
lassen.
https://www.ebay.com/itm/184287597022

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Solche Schaltungen hat man vielleicht vor 50 oder 60 Jahren gemacht, da
> fehlt nur noch eine Schaltung mit Röhren...

Übertreib nicht, nur weil Du es nicht verstehst!

Und im PKW herrschen ganz andere Verhältnisse als zuhause...

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Übertreib nicht, nur weil Du es nicht verstehst!
>

Vor 51 Jahren habe ich mit Logikbausteinen begonnen. Deine Schaltung 
habe ich nun auf die Schnelle mit dem Steckbrett mit einem 
Rechteckgenerator ausprobiert, es funzt - aber nicht richtg stabil, da 
wären noch Anpassungen nötig, ich mochte aber nicht länger probieren.

> Und im PKW herrschen ganz andere Verhältnisse als zuhause...

Richtig, deshalb sollte man anstatt den unnötigen LM78??(welche 
Spannung?) lieber eine kleine Drossel(ich meine nicht den Vogel) mit 
nachfolgendem Elko
plus Kerko plus TVR plazieren, so dass Spikes möglichst unterdrückt 
werden, so dass der gute alte CD4093 nicht das zeitliche segnet.
Mit einem kleinen PIC12Fxxxx oder Attiny wäre das Ganze schon längst 
Betriebsbereit, in 20 Minuten die Firmware geschrieben, 1 Zenerdiode 5V 
mit Widerstand für den MC, 1 Widerstand um den Transistor zu steuern - 
fertig!

von Bastian F. (bastian1)


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Wie schon gesagt kam auch der Vorschlag mit Frequenz/Spannungswandler zu 
arbeiten, wie würde dies in der Praxis aussehen?
Kann es zu Störungen kommen?

von Mani W. (e-doc)


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Immerhin hätten wir ja schon einige Lösungsansätze...

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:
> Wie schon gesagt kam auch der Vorschlag mit Frequenz/Spannungswandler zu
> arbeiten, wie würde dies in der Praxis aussehen?
> Kann es zu Störungen kommen?

Den LM2907 habe ich nicht zur Hand und auch noch nie damit gearbeitet. 
Mir scheint der LM2907 sicher die ausgereiftere Lösung als die von 
e-doc, aber auch beim LM2907 müsstest du genau begreifen, was zu tun 
ist, es verlangt vertiefte Kenntnis der Materie.
Wenn du es schaffst, die Frequenz des Hallgebers bei 30Km/h 
herauszufinden, kann ich dir fertige Schaltung mit einem MC liefern, 
gegen Materialkosten. Hallgeber für Tachos in älteren Fahrzeugen liefern 
in Der Regel Rechtecksignale. Zum messen der Impulse könnte ich dir 
einen Impulszähler ausleihen, wohne nähe Thun.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> es funzt - aber nicht richtg stabil, da
> wären noch Anpassungen nötig,

Erklär mir bitte, was nicht stabil ist...

Dass bei erhöhten Frequenzen je nach Kombi R1/C1 keine Impulse
am Ausgang von N2 erzeugt werden, spielt keine
Rolle, da das Relais längst abgeworfen ist...

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Erklär mir bitte, was nicht stabil ist...

Wie gesagt, ich mochte nicht mehr weiter pröbeln, habe an n3 anstatt den 
Transistor eine Led angeschlossen, die Led wurde bei zunehmender 
Frequenz dunkel, und flackerte dann ab und zu kurz wieder auf, das 
Relais wäre also vermutlich abgefallen.
Bei Näherung mit der Hand flackerte die Led wie wild, klar, ein 
Steckbrett ist sicher nicht ideal, aber die Schaltung scheint mir sehr 
empfindlich, vermutlich hast du selber nicht ausprobiert.
So, und gute Nacht.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Wie gesagt, ich mochte nicht mehr weiter pröbeln, habe an n3 anstatt den
> Transistor eine Led angeschlossen, die Led wurde bei zunehmender
> Frequenz dunkel, und flackerte dann ab und zu kurz wieder auf, das
> Relais wäre also vermutlich abgefallen.

Das gibt es nicht bei korrektem Aufbau und entsprechender 
Dimensionierung
von R2/C2/R3...

> Bei Näherung mit der Hand flackerte die Led wie wild, klar, ein
> Steckbrett ist sicher nicht ideal, aber die Schaltung scheint mir sehr
> empfindlich, vermutlich hast du selber nicht ausprobiert.

Die Schaltung ist nicht empfindlich!

Sorry, aber bei Näherung mit der Hand ist ein Eingang offen, oder
Dein Steckbrett hat keinen Kontakt, außerdem gehören die Eingänge
von N4 auf Masse...

Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen, ich hoffe, Du verstehst das!

Denn Du behauptest hier etwas, was nicht stimmen kann und andere lesen 
das!

: Bearbeitet durch User
von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Bastian F. schrieb:
>> Wie schon gesagt kam auch der Vorschlag mit Frequenz/Spannungswandler zu
>> arbeiten, wie würde dies in der Praxis aussehen?
>> Kann es zu Störungen kommen?
>
> Den LM2907 habe ich nicht zur Hand und auch noch nie damit gearbeitet.
> Mir scheint der LM2907 sicher die ausgereiftere Lösung als die von
> e-doc, aber auch beim LM2907 müsstest du genau begreifen, was zu tun
> ist, es verlangt vertiefte Kenntnis der Materie.
> Wenn du es schaffst, die Frequenz des Hallgebers bei 30Km/h
> herauszufinden, kann ich dir fertige Schaltung mit einem MC liefern,
> gegen Materialkosten. Hallgeber für Tachos in älteren Fahrzeugen liefern
> in Der Regel Rechtecksignale. Zum messen der Impulse könnte ich dir
> einen Impulszähler ausleihen, wohne nähe Thun.

Ja, ich muss noch die Signale vom Hallgeber auslesen. Kann der MC am 
besten mit den Impulsen vom Sensor arbeiten?

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:
> Kann der MC am besten mit den Impulsen vom Sensor arbeiten?

Impulse oder Frequenz ist in diesem Fall eigentlich beides dasselbe.
Der MC zählt ganz einfach die Impulse, welche sich innerhalb einer 
gewissen Zeit akkumulieren und führt dann die weiteren Befehle aus.
Mit anderen Worten müsstest du irgendwo(wo es wenig Vehrkehr hat), bei 
gleichbleibender Geschwindigkeit des Fahrzeugs die Impulse während einer 
genauen Zeit(z.B. 1Minute) mit einer Stoppuhr (z.B. Iphone) messen.

von Äxl (Gast)


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Ich bin pro diskreter Lösung, das gleich vorweg.

Auch bei einem Mikrocobtroller (meinetwegen ein Arduino-Clone für 5€) 
muss man die Betriebsspannug filtern, das Eingangssignal entsprechend an 
die Gegebenheiten anpassen (spannungsteiler, kleines C usw.), Software 
schreiben oder Sketch, wie das heute heißt.
Die Schaltung vom e-doc ist hingegen schnell zusammengelötet. Allerdings 
auch nur, wenn man die Teile in der bastelkiste liegen hat.
Blöd ist im Augenblick nur, dass "wir" keine konkreten Angaben zur 
dimensionierung der RC-Zeitkonstanten liefern können.
Einen 47R vorwiderstand und ne dicke 15V Z-Diode würde ich aber auch 
spendieren. Davon mal abgesehen. Aber ne Kfz-taugliche Aufbereitung der 
Betriebsspannung bräuchten beide Schaltungsphilosphien, egal ob nun 
halbdiskret analog oder mit mikrocontroller.
Kommt eben drauf an, was der TO sich selbst zutraut.
Ich denke, schon die Hallgeber-Frequenz bei 30km/h herauszufinden, ist 
ein eigenes Kleines Projekt. Damit würde ich starten. Hatte ich ja schon 
angedeutet, wie ich das machen würde (als Wave-Datei aufzeichnen, wenn 
man kein mobiles Oszilloskop zur Hand hat)
Wenn man diese Daten hat, kann man sich ja nochmal drüber unterhalten, 
wie man weitermacht.

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Die Schaltung ist nicht empfindlich!
> Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen, ich hoffe, Du verstehst das!
>
O.k., Habe mir nun die Mühe genommen, die Schaltung noch eimal 
aufzubauen, es funktioniert also stabil.
Da du keinerlei Angaben zu den Bauteilen gemacht hast, liste ich hiermit 
für alle die es interessiert die Werte der Bauteile auf:

R1 = Trimmpoti 50k
C1 = 0,1µF
R2+Diode = 10k, 1n4148
C2 = 3,3µF
R3 = 100K
R4 = 5K (angenommen Relais hat nicht weniger als 50 Ohm)

Tatsächlich könnte Bastian mit dem Poti die gewünschte Geschwindigkeit 
gleich selber einstellen.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Tatsächlich könnte Bastian mit dem Poti die gewünschte Geschwindigkeit
> gleich selber einstellen.

Na, Bingo!

Danke für die Werte, meine geschätzten wären ähnlich gewesen, jetzt
fehlt nur mehr die Frequenz der Eingangsimpulse und die Spannungshöhe
oder wie auch immer die Information an den Geschwindigkeitsmesser
gelangt, darum habe ich N1 mal freigelassen und der 78xx wäre relativ,
würde ich jedenfalls in die Höhe der Eingangsspannung setzen...

Ich habe jetzt nach Anregungen mal in meinen Plan eingezeichnet einen
R5, eine ZD und einen 100µ Elko, das wird reichen als Schutz...

Und eines möchte ich zur Schaltung noch bemerken:

Die Scheinwerfer werden sicher ab xx kmh abgeschaltet und können erst
nach unterschreiten der Höchstgeschwindigkeit über die Taste wieder
eingeschaltet werden...

Im Falle eines Defektes der Elektronik (zusammengeschmorter Transi,
kann normal nie vorkommen) ist immer noch der Hauptschalter vor dem
Steuerrelais...


PS.: Die Spannungsversorgung ist nur ein Beispiel

: Bearbeitet durch User
von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:

> PS.: Die Spannungsversorgung ist nur ein Beispiel

Es braucht den Spannungsregler nicht, der cd4093 verträgt bis zu 20V.
Das Potentiometer sollte 250kΩ sein, für tiefere Frequenzen.
Allerdings bei weinger als 20HZ (oder 20Impulse/Sek.) blinkt die Led im 
Takt mit der Frequenz, das Relais wird vermutlich trotzdem abfallen, da 
es über einen eigenen Kontakt in Selbsthaltung ist.
Die Frequenz des Impulsgebers braucht man so nicht mehr zu kennen. 
Während man 30Km/h fährt, regelt man mit dem Poti das Ausschalten des 
1.Relais und somit auch das 2.Relais für die Scheinwerfer.

R1 = Trimmpoti 250kΩ

von Hans (Gast)


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Das Ganze mit einstellbarer Geschwindigkeitsabschaltung wäre natürlich 
auch mit MC problemlos zu machen, so dass die Frequenz des Impulsgebers 
nicht bekannt sein müsste.

von Bastian F. (bastian1)


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Ich frage mich, ist es wirklich nötig eine (so komplizierte) Schaltung 
zu erstellen, oder wäre es eben nicht möglich dies mit einem F/U Wandler 
zu erreichen.
Ich habe keine Ahnung von einem F/U Wandler, neheme an das mit 
steigender Frequenz die abgegebene Spannung ansteigt, oder wie 
Funktioniert es?
Kann es zu Störungen führen weil ich mit dem Wandler die Frequenz dem 
Tacho klaue oder so?

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:
> Ich habe keine Ahnung von einem F/U Wandler,
Welchen F/U Wandler meinst du denn?
> Kann es zu Störungen führen weil ich mit dem Wandler die Frequenz dem
> Tacho klaue oder so?
Ja, wenn man zuviel Strom am Ausgang des Hallgebers zieht, könnte es 
sein, dass dein Tacho nicht mehr funktioniert, ein 10KΩ sollte 
dazwischengeschaltet sein.

von Bastian F. (bastian1)


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Also dachte an keinen bestimmten, weil ich mich ja auch nicht auskenne.
Zum bestimmen des Wandlers muss man ja die Frequenzen kennen nehme ich 
mal an.

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:
> Also dachte an keinen bestimmten, weil ich mich ja auch nicht auskenne.
> Zum bestimmen des Wandlers muss man ja die Frequenzen kennen nehme ich
> mal an.
 Weiter oben im thread war noch die Rede von einem LM2907, aber auch 
dieser kommt nicht ohne zusätzliche Bauelemente aus. Ein wenig 
Fachkenntisse sind nun mal Bedingung um solche Eingriffe in die 
Fahrzeugelektrik zu machen.
Gruss Hans

von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Bastian F. schrieb:
>> Also dachte an keinen bestimmten, weil ich mich ja auch nicht auskenne.
>> Zum bestimmen des Wandlers muss man ja die Frequenzen kennen nehme ich
>> mal an.
>  Weiter oben im thread war noch die Rede von einem LM2907, aber auch
> dieser kommt nicht ohne zusätzliche Bauelemente aus. Ein wenig
> Fachkenntisse sind nun mal Bedingung um solche Eingriffe in die
> Fahrzeugelektrik zu machen.
> Gruss Hans

Was wären dies für zusätzliche Bauelemente?

von Äxl (Gast)


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So sähe das mitm LM2907 aus ... also prinzipiell

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Allerdings bei weinger als 20HZ (oder 20Impulse/Sek.) blinkt die Led im
> Takt mit der Frequenz,

Falsche Dimensionierung...

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Falsche Dimensionierung...
Mit deinem Gekritzel mit Bleistift ohne jegliche Angaben zur 
Dimensionierung der Bauteile, würde ich nicht noch Ratschläge erteilen!

Die Schaltung ist vom Prinzip her gesehen dieselbe wie der LM2907.

@Bastian: Es wären mit dem LM2907 vermutlich weniger Bauteile nötig, 
aber ich glaube kaum, dass du in der Lage bist mit diesem etwas 
anzufangen.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Die Schaltung ist vom Prinzip her gesehen dieselbe wie der LM2907.

Schön, dass Du das auch mal erkannt hast!

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Schön, dass Du das auch mal erkannt hast!
Ja, tatsächlich. Habe mich in den lezten 20 Jahren nicht mehr mit 
obsoleten Schaltungen abgegeben, dein Gekritzel scheint nicht mal auf 
deinem eigenen Mist gewachsen zu sein.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> dein Gekritzel scheint nicht mal auf
> deinem eigenen Mist gewachsen zu sein.

Ganz ehrlich, Gutester!

Es langt jetzt, Du bist ein wirklicher Querulant!

Und absolut nicht teamfähig!

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Impulse oder Frequenz ist in diesem Fall eigentlich beides dasselbe.

Das ist nicht ganz richtig!

Aber immerhin Deine Behauptung...

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Impulse oder Frequenz ist in diesem Fall eigentlich beides dasselbe.
>
> Das ist nicht ganz richtig!
>
> Aber immerhin Deine Behauptung...

'in diesem Fall' habe ich geschrieben. Ob zwischen 100 gleichmässigen 
Impulsen oder Rechteckfrequenz 100Hz ein Unterschied besteht?
Übrigens habe ich die Schaltung nun mit einem MC14583 aufgebaut, der hat 
Schmitttrigger-Eingänge, nun funktionierts Fehlerfrei bis 8Hz und 
natürlich auch viel höher, einstellbar mit Poti.
Mit zusätzlichen Transistoren, Widerständen und Dioden kann nun das 
Scheinwerferrelais direkt ohne zusätzliches Relais geschaltet werden.
Der MC14583 war seit 1982 unbenutzt in meiner Bastelkiste.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Übrigens habe ich die Schaltung nun mit einem MC14583 aufgebaut, der hat
> Schmitttrigger-Eingänge, nun funktionierts Fehlerfrei bis 8Hz und
> natürlich auch viel höher, einstellbar mit Poti.

Na schön, wenn es mal so richtig funktioniert!

Und der 4093 hat wohl keine ST-Eingänge?

Alles, wirklich alles von mir hast Du in den Dreck gezogen, obwohl
Steckbrettaufbau und so mit Hand auflegen Deine Fehler waren, ebenso
wie Deine Bemessung meiner Schaltung...

Hans schrieb:
> Das wäre eine Aufgabe für einen Mikrocontroller.

Zeig doch mal eine PKW-taugliche Schaltung bis zum Lastrelais...

PS.: Könnte es sein, dass es sich um einen MC/CD 4538 handelt???

Hans schrieb:
> Mit zusätzlichen Transistoren, Widerständen und Dioden kann nun das
> Scheinwerferrelais direkt ohne zusätzliches Relais geschaltet werden.

Klar, nur die Sicherheit ist weniger gegeben, ein abgefallenes Relais
mit Selbsthaltung kann sich nicht mehr einschalten, auch wenn der
Transistor im Arsch ist...

: Bearbeitet durch User
von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Und der 4093 hat wohl keine ST-Eingänge?

Hat er tatsächlich, der MC14583 hat aber einstellbare Hysteresen.

> Alles, wirklich alles von mir hast Du in den Dreck gezogen, obwohl
> Steckbrettaufbau und so mit Hand auflegen Deine Fehler waren, ebenso
> wie Deine Bemessung meiner Schaltung...

Du warst mit deinen Bemerkungen auch sehr nervig und du stellst eine 
Prinzipschaltung ohne Angabe zu den Dimensionen der Bauteile, das nützt 
dem TO rein nichts.

> Hans schrieb:
>> Das wäre eine Aufgabe für einen Mikrocontroller.

Dem TO habe ich es ja vorgeschlagen, er scheint kein Interesse mehr zu 
haben.

> Zeig doch mal eine PKW-taugliche Schaltung bis zum Lastrelais...
Da gibt es nicht viel zu zeichnen: 1 Eingangswiderstand, einen Kerko 
unmittelbar direkt beim MC, 1MC, 1Z-Diode + Widerstand, ein 
Ausgangswiderstand mit einem Transistor, eine schnelle Diode fürs 
Lastrelais.

> PS.: Könnte es sein, dass es sich um einen MC/CD 4538 handelt???
Nein

> Hans schrieb:
>> Mit zusätzlichen Transistoren, Widerständen und Dioden kann nun das
>> Scheinwerferrelais direkt ohne zusätzliches Relais geschaltet werden.
> Klar, nur die Sicherheit ist weniger gegeben, ein abgefallenes Relais
> mit Selbsthaltung kann sich nicht mehr einschalten, auch wenn der
> Transistor im Arsch ist...

Siehe Bild

von Hans (Gast)


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Habe übrigens seit 5 Jahren eine kleine Schaltung mit einem PIC-MC in 
meinem PW laufen, permanent an der Bordspannung, ohne Probleme.

von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Dem TO habe ich es ja vorgeschlagen, er scheint kein Interesse mehr zu
> haben.


Doch habe schon noch Interesse, aber ich werde nicht ganz schlau was 
jetzt stimmt weil jeder etwas anderes behauptet.

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:

> Doch habe schon noch Interesse, aber ich werde nicht ganz schlau was
> jetzt stimmt weil jeder etwas anderes behauptet.

Ja.

Also aufgebaut nach dem Schaltschema, das ich heute Morgen gepostet 
habe, funktioniert es. Ich habe es getestet. Die fertige Schaltung kann 
direkt an den Hallgeber angeschlossen werden(du hast ganz oben 
geschrieben dass der Hallgeber mit 12V arbeitet), die Impulse braucht 
man so nicht zu messen, man kann während der Fahrt(bei 30Km/h) einfach 
das Poti verstellen, bis die Scheinwerfer ausschalten.
Kannst du umgehen mit Lötkolben, Prototypplatinen und Bauteilen?
Könntest du nach diesem Schaltschema die Schaltung bauen?

von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Bastian F. schrieb:
>
>> Doch habe schon noch Interesse, aber ich werde nicht ganz schlau was
>> jetzt stimmt weil jeder etwas anderes behauptet.
>
> Ja.
>
> Also aufgebaut nach dem Schaltschema, das ich heute Morgen gepostet
> habe, funktioniert es. Ich habe es getestet. Die fertige Schaltung kann
> direkt an den Hallgeber angeschlossen werden(du hast ganz oben
> geschrieben dass der Hallgeber mit 12V arbeitet), die Impulse braucht
> man so nicht zu messen, man kann während der Fahrt(bei 30Km/h) einfach
> das Poti verstellen, bis die Scheinwerfer ausschalten.
> Kannst du umgehen mit Lötkolben, Prototypplatinen und Bauteilen?
> Könntest du nach diesem Schaltschema die Schaltung bauen?

Deine Schaltung ist beeindruckend, aber ich denke dies würde mich 
überfordern.
Ich bin eigentlich auch davon ausgegangen dass das ganze nicht so 
umfangreich ist.

von Äxl (Gast)


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Der thyristor da drinnen ist ja witzig. Hab ich seit langem mal wieder 
gesehen. Gab's keinen kleinsignalthyristor?
Eben konsequent durchgezogen.
Würden heute wohl die wenigsten drauf kommen, das so zu bauen.
Ich würde auf das Realis verzichten und n irf4905 als Schalter nehmen. 
2parallel. Aber Relais geht natürlich auch.

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> Siehe Bild

Und Du meinst, die Schaltung kommt mit weniger Bauteilen aus und
ist betriebssicherer als meine?

von Hans (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Siehe Bild
>
> Und Du meinst, die Schaltung kommt mit weniger Bauteilen aus und
> ist betriebssicherer als meine?

Hast du deine Schaltung überhaupt einmal aufgebaut und angeschlossen?

< Anbei noch eine Schaltung für den gleichen Zweck, 40 Jahre später.

von Hans (Gast)


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Sorry.

von Bastian F. (bastian1)


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Wenn man ein Frequenz/Spannungswandler am Hallgeber anschliesst, wird 
die abgegebene Spannung bei 0kmh 0 V sein
mit ansteigender Geschwindigkeit (Frequenz), sollte ja auch die Spannung 
ansteigen oder habe ich die Funktion von diesem Bauteil falsch 
verstanden.
Und an einfachen F/U Wandler braucht es ja einfach;
1 Anschluss Input Hallgeber Signal
1 Anschluss Spannungsversorgung
1 Anschluss DC Spannungsabgabe
1 Masse
oder benötigt es noch mehr?

von Mani W. (e-doc)


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Hans schrieb:
> < Anbei noch eine Schaltung für den gleichen Zweck, 40 Jahre später.

Schön!

von Hans (Gast)


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Bastian F. schrieb:
> Wenn man ein Frequenz/Spannungswandler am Hallgeber anschliesst, wird
> die abgegebene Spannung bei 0kmh 0 V sein
> mit ansteigender Geschwindigkeit (Frequenz), sollte ja auch die Spannung
> ansteigen oder habe ich die Funktion von diesem Bauteil falsch
> verstanden.
> Und an einfachen F/U Wandler braucht es ja einfach;
> 1 Anschluss Input Hallgeber Signal
> 1 Anschluss Spannungsversorgung
> 1 Anschluss DC Spannungsabgabe
> 1 Masse

Ja.

Was betrachtest du als F/U Wandler?

> oder benötigt es noch mehr?

Ja, z.B. beim LM2907 braucht es mehr. Der LM2907 ist nicht ein 
fixfertiges Bauteil, es müssen noch zusätzliche Komponenten und vor 
Allem die richtigen Komponenten angebracht werden.
Im PDF des LM2907 ist auf Seite 15 eine Beispielschaltung dargestellt, 
aber auch nach dieser Beispielschaltung weisst du noch nicht, bei 
welcher Frequenz diese reagiert.

von Bastian F. (bastian1)


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Hans schrieb:
> Bastian F. schrieb:
>> Wenn man ein Frequenz/Spannungswandler am Hallgeber anschliesst, wird
>> die abgegebene Spannung bei 0kmh 0 V sein
>> mit ansteigender Geschwindigkeit (Frequenz), sollte ja auch die Spannung
>> ansteigen oder habe ich die Funktion von diesem Bauteil falsch
>> verstanden.
>> Und an einfachen F/U Wandler braucht es ja einfach;
>> 1 Anschluss Input Hallgeber Signal
>> 1 Anschluss Spannungsversorgung
>> 1 Anschluss DC Spannungsabgabe
>> 1 Masse
>
> Ja.
>
> Was betrachtest du als F/U Wandler?
>
>> oder benötigt es noch mehr?
>
> Ja, z.B. beim LM2907 braucht es mehr. Der LM2907 ist nicht ein
> fixfertiges Bauteil, es müssen noch zusätzliche Komponenten und vor
> Allem die richtigen Komponenten angebracht werden.
> Im PDF des LM2907 ist auf Seite 15 eine Beispielschaltung dargestellt,
> aber auch nach dieser Beispielschaltung weisst du noch nicht, bei
> welcher Frequenz diese reagiert.

Okey, danke für deine Informationen.
Ich denke das ich das ganz ohne geschwindigkeitsabschaltung realiesieren 
werde, habe mir vorgestellt das dies wesentlich einfacher wäre.
Danke für eure Beiträge=)

von Robert (mechanikus)


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Ich weiß, dieser Beitrag ist alt. Aber er trifft es halt...:

Ich habe die fast gleiche Ausgangslage:
- Daihatsu Sirion (Model M3, Baujahr 2008) mit Can-Bus
- Vorne soll eine Parktronic verbaut werden (Parksensoren/ -piepser)
- Seitens des Herstellers ist die Aktivierung über Tritt aufs Bremspedal 
vorgesehen

Ziel ist:
- die Aktivierung über Geschwindigkeit
- die Sensoren sollen nur angehen, wenn man langsamer als z.B. 10 km/h 
fährt

Frage:
...ist, wie ich das anstelle. Durchgelesen habe ich alle Beiträge hier 
in dem Posting. Theoretisch habe ich einiges verstanden, aber nicht 
genug.

Zu mir:
Ich schraube seit mehr als 30 Jahren an Motorrädern und mache da alles. 
Aber mit Elektronik kenne ich mich kaum aus. Der Einbau der Parksensoren 
und das anschließen gemäß Herstellervorgabe ist null Problem. Aber den 
"Anschaltimpuls" des vorgesehenen Tritts auf die Bremse durch etwas 
Sinnvolleres zu ersetzen, schaffe ich ohne Hilfe nicht...

von Hans (Gast)


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Hallo Robert,
da dein Sirius einen Can-bus hat, müsste ein Can-bus Interface her, 
welches die Speedsignale deines Fahrzeugs ausgeben kann. Dann müsste 
dieses Interface oder noch ein zusätzlicher Mikrocontroller das 
Parkmodul ein/oder ausschalten. Du siehst, dass es auf jeden Fall noch 
deutlich aufwändiger wird als im ursprünglichen Thread. MFG Hans

von Marcel (mallnoch)


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Moin,
ich klinke mich hier mal ein.
Ich möchte so eine Relais Schaltung haben so easy wie möglich, so klein 
wie möglich.

"Löten" kann ich,ich hab aus dem Forum diese Schaltung gelötet dass das 
Innenraumlicht mit angeht wenn man die nachgerüstete Funkfernbedienung 
benutzt.
Da hat der Thomas eine Schaltung mit den Bauteilen veröffentlicht und 
ich hab die Teile gekauft und "verlötet" auf einer Platine und in ein 
Kasten gesteckt und habs eingebaut und es funktioniert und ich bin 
Glücklich.

ich bin ein begeisterter Mercedes W124 Fahrer und hab den W124 als Hobby 
nun seit mittlerweile 20 Jahren.
Und ich hab die Idee das ich gerne ein Abbiegelicht in die Stoßsstange 
vorne integrieren möchte.
Das darf aber nur bis maximal 50kmh funktionieren das es STVO konform 
ist.

Hier hab ich Infos zum W124 Hallgeber.
https://www.w124-board.de/komfort-elektronik-f154/hallgeber-signal-auswerten-t58816/p1.html

Die wichtigsten Infos zum Hallgeber dort sind:

das Signal vom Hallgeber ist eine Rechteckspannung von 7 Volt gegen 
Fahrzeugmasse. Die Belastbarkeit wird sehr gering sein, auf alle Fälle 
wird man damit niemals direkt ein Relais ansteuern können.

je höher die Geschwindigkeit des Hallgebers, desto grösser ist die 
frequenz.

Die erzeugte Spannung bleibt im gegensatz zum induktivgeber gleich.
Allerdings hat diese spannung kein grosses potenzial (es fliesst fast 
kein strom). Wie schon erwähnt ist es dadurch unmöglich ein relais 
anzusteuern.

Der Hallgeber erzeugt etwa 10 Impulse pro Radumdrehung. Es ändert sich 
also die Frequenz, die Spannung bleibt gleich.

Das Automatische Sperrdifferential funktioniert auch nur bis ca 35kmh 
und verwendet dafür das Hallgeber Signal. Aber wie die Elektik dafür 
aussieht keine Ahnung.

Besten Dank,
Marcel

: Bearbeitet durch User
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