Alleinarbeiterschutz ist bei uns im Konzern ein Thema und gibt
entsprechende Regelungen dazu.
Risiken eines Stromunfalls sind eher klein (da selten Aufbauten mit >50
V) dafür diverse andere Risiken. Durch Arbeit in Reinräumen, wo man
durch mehrere Schleusen muss, ist es auch massiv eingeschränkt zu sehen,
ob Leute drin sind oder nicht und wie es dehnen geht.
Dazu kommen noch berufsunabhängige Risiken wie Herzinfarkt, Hirnschlag
etc. die massiv bessere Überlebenschancen haben, je früher sie entdeckt
werden.
Wir haben hier keinen solchen "Seniorenknopf" im Einsatz, wurde
Diskutiert aber verworfen. Bei meiner Partnerin in der
Lebensmittelherstellung (3-Schichtbetrieb) da ist so etwas im Einsatz da
neben lärmigen Maschinen dich niemand Schreien hört.
Bei uns gilt (das wichtigste zusammengefasst):
- Nach 18 Uhr keine Arbeit mehr mit gefährlichen Spannungen im Labor.
(Die Laser Menschen hier müssten auch so eine Regel haben...)
- Es gibt vor jedem Reinraum eine Tafel wo man seinen Namen in den
Arbeitsbereich tut wenn man reingeht und wieder wegnimmt wenn man
rausgeht (Jede Mine macht das auch so). Ist ja auch wichtig zu wissen,
falls es mal brennt oder so.
- Wenn jemand am Samstag in den Reinraum oder das Elektroniklabor muss,
muss eine zweite Person anwesend sein. Kein Aufpasser, sondern jemand
der irgendwas anderes Arbeiten kann in der Zeit aber halt hin und wieder
guckt oder telefoniert. So hat man auch sicher einen Kollegen vor Ort um
nicht alleine zu sein beim Kaffee trinken :-)