Gast
#6628134
Seit ich mit Linux arbeite habe ich immer wieder Probleme mit Clipboard-Mangern, die mal funktionieren, mal nicht. Ausprobiert habe ich schon einige: manche funktionierten meistens, andere meistens nicht. Wenn das Teil willig ist, dann schätze ich die beiden Speichermöglichkeiten: einfaches Textmarkieren und Paste mit der mittleren Maustastes und markieren+^C/^V – so kann man 2 Texte in einem Arbeitsgang kopieren, sofern die beteiligten Apps mitspielen. (Code:Blocks z.B. tut das notorisch nicht.) Unter Mint 19 Mate benutze ich Parcellite – der ist halbwegs zuverlässig und funktioniert meistens. Wenn er nicht funktioniert, dann übernimmt er keine nur markierten Texte, sondern verlangt ^C/^V. Nun habe ich ein Ubuntu 20.03 mit Gnome in einer qemu/kvm-VM eingerichtet – dort habe ich es noch nicht einmal geschafft, Parcellite dazu zu bewegen, sein Icon anzuzeigen. Wie man das Mistding da bedienen soll, ist mir schleierhaft. Ein Versuch mit CopyQ sah zunächst verheißungsvoll aus: er zeigt immerhin sein Icon, erwies sich aber bald als einem Wackelpudding ähnlicher, als einem Clipboard-Manger. Er speichert nur wenn er Lust hat und wenn er keine hat, dann ändern sich schon mal spontan die Settings und das Lumpending macht, was es will. Es ist zum Kotzen… Kennt jemand eine brauchbare Alternative zu diesen beiden Blindgängern für Ubuntu 20.04? Gibt es unter Debian-Derivaten überhaupt Clipboard-Manger, die einfach nur zuverlässig funktionieren?