Hi, wir sollen jetzt Press Fit Teile von Würth verpressen (Power One) im Datenblatt ist ein Bohrdurchmesser von 1,475mm gefordert, Die Platinen haben 200 und 400um, daher ist der Bohrdurchmesser seitens des Leiterplattenherstellers nicht mehr so leicht zu gewährleisten. Die ersten Platinen sind jetzt mit fast 1,6mm gekommen :-( Das ist aber eher ein Schätzwert durch ein 10xMikroskop. Womit kann ich den Bohrdurchmesser genauer bestimmen (1,45...1.5 und 1.55mm Bohrer hab ich schon) Hintergrund des Ganzen, rechnerisch (Mindest Kontaktwinkel = 3°) wäre ein Bohrdurchmesser von 1,55mm akzeptabel LG Peter
Peter L. schrieb: > Womit kann ich den Bohrdurchmesser genauer bestimmen Press-Fit ist immer problematisch. Du musst mit dem Leiterplattenhersteller zusammenarbeiten, der wird ausprobieren, welcher Bohrdurchmesser bei welchem Lagenaufbau und welcher Metallisierung passend ist.
Danke Michael, bei 6 Prototypen halt nicht einfach ;-)
Gast
#6631384
Peter L. schrieb: > bei 6 Prototypen Dann löt die Dinger halt in den zu grossen Löchern ein. Press-Fit ist für Massenproduktion.
Peter L. schrieb: > Das ist aber eher ein Schätzwert durch ein 10xMikroskop. > Womit kann ich den Bohrdurchmesser genauer bestimmen Optisches Mikroskop? Dann mit einem Mikrometerokular das du mit Hilfe eines Mikrogitters kalibrierst. Beides gar nicht mal so teuer.
Gast
#6631465
MaWin schrieb: > Press-Fit ist für Massenproduktion. Oder, wenn es extrem zuverlässig sein muss.
PressFit für Prototypen ist Sackgang. Das macht nur Sinn, wenn der Prototypenfertiger auch die spätere Serie bekommt. Dann könen alle Seiten aus den Fehlern lernen, so dass es ab dem zweiten Mal klappt.
Gast
#6631659
Gast
#6632929
Peter L. schrieb: > Womit kann ich den Bohrdurchmesser genauer bestimmen > (1,45...1.5 und 1.55mm Bohrer hab ich schon) Eine DK ist kein perfektes Rohr, wenn sie Stufen wie ein Gewindeloch hat ist das womöglich sogar Absicht*, um die Kontaktierung von Innenlagen zu verbessern. Eine genaue Übersicht ergibt nur ein Schliffbild, das benutzen auch die Hersteller zur Qualitätssicherung. * Stichwort Rückätzung. Für Pressfit sollte man das aber nicht vorsehen. Georg
Gast
#6634178
Peter L. schrieb: > im Datenblatt ist ein Bohrdurchmesser von 1,475mm gefordert Bei welcher Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte?
Beitrag #6634302 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast
#6635276
> Bei welcher Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte? Und bei welcher Geschwindigkeit? Fragt Annalena! (Wahrrrscheinlich unsere zukünftige Kanzlerine, die unsere derzeitige Ober-Füsikerin nahtlos ersetzen könnte, s.u. https://www.heise.de/tp/features/Gruene-Loesung-der-Stromspeicher-Frage-oder-doch-eher-Verwechslung-3955792.html ) Nun löschet bzw. Laschet's mal schön. ;-)
Gast
#6635304
Elektrofan schrieb: > Fragt Annalena! Solch blöde Posts sind noch nicht mal das Löschen wert. Georg
Gast
#6635325
Solange wenigsstens Annalenchens Ergüsse, wie u.a. https://www.heise.de/tp/features/Gruene-Loesung-der-Stromspeicher-Frage-oder-doch-eher-Verwechslung-3955792.html im Netz erhalten bleiben, besteht noch Hoffnung. ;-)
Experte schrieb: >> im Datenblatt ist ein Bohrdurchmesser von 1,475mm gefordert So oder so wird man einen Mikrometergenauen Bohrer nirgends kaufen können. > Bei welcher Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte? Diese Parameter sind nur dann wichtig, wenn man Längen mit Lasern messen will zur Errechnung der Lichtgeschwindigkeit (Edlen-Formel). :-)
Gast
#6635547
Harald W. schrieb: > So oder so wird man einen Mikrometergenauen Bohrer nirgends > kaufen können. Ich würde so etwas ja auch erst bohren, reiben und dann schleifen... > Diese Parameter sind nur dann wichtig, wenn man Längen mit Lasern > messen will zur Errechnung der Lichtgeschwindigkeit (Edlen-Formel). Ertappt! ;)
Gast
#6635550
Harald W. schrieb: > So oder so wird man einen Mikrometergenauen Bohrer nirgends > kaufen können. Das würde auch garnichts nützen, weil das Bohrloch keineswegs dem Bohrer-Durchmesser entspricht, besonders nicht bei Leiterplatten-Material. Passungen sind da technisch so gut wie unmöglich. I.d.R. sind aus verschiedenen Gründen die Löcher kleiner als der Bohrer, hauptsächlich wegen Elastizität und Erwärmung beim Bohren. Mit einer DK-Hülse werden die Abweichungen noch zigmal grösser. Mit einem kaputten Bohrer können die Löcher auch mal grösser werden. Georg
Georg schrieb: > Mit einem kaputten Bohrer können die Löcher auch mal grösser werden. Mit einem kaputten (gebrochenen) Bohrer lässt sich aber problemlos ein Lochdurchmesser von 0µm mit beliebiger Genauigkeit herstellen. :-)
Ein Fadenzähler
Danke für die hilfreichen Tipps,
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