Schaltnetzteil aus einen V286P von Victor defekt

Gast #6647860
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Guten Abend Gemeinde,

Ich habe ein Problem mit den Netzteil von einen Victor V286P, Wenn ich 
es anschalte funktioniert es erstmal Stundenlang, die richtigen 
Spannungen kommen auch raus wie es sein soll. -5V +5V -12 +12 +4.8V 
+130V. Schalte ich es dann aus und dann wieder ein kommt nichts mehr 
raus. Der Computer bleibt aus. Es wird mit ein Kippschalter 
angeschaltet. Lasse ich das ding dann sagen wir mal paar Tage aus und 
schalte es dann an, funktioniert es der Computer fährt hoch.
Leider bekommt man  keine Unterlagen mehr von den Netzteil ist von 
ca.1987 und stammt aus Japan. Es ist super wenn mir jemand von Euch 
einen Tipp geben kann wo ich anfangen soll. Kondensatoren sind nicht 
gebläht. Durgeraucht ist auf den ersten Blick auch nichts.

Viele Grüße Davy
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(Firma: matzetronics) #6647876
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Es ist natürlich nur ein Schuss ins Blaue, aber du könntest dir mal eine 
Dose Kältespray besorgen und das eingezingelte Bauteil damit abkühlen. 
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das der NTC zur 
Einschaltstrombegrenzung.
Kühle das Dings und versuche dann dein Glück beim Einschalten.
Kältespray kann bei der Fehlersuche sowieso nützlich sein - wenns der 
NTC nicht ist, kannst du mal dein Glück bei anderen Bauteilen auf der 
Primärseite (Vorsicht!) probieren.
Ausserdem schadet es sicher nicht, mal die Kontakte der 
Sicherungsfassung zu putzen und etwas nachzubiegen, sowie einfach mal 
eine frische Sicherung zu montieren.
Und natürlich kann es nach all den Jahren auch mal eine alte Lötstelle 
sein. Also Platine mal aus dem Rahmen ausbauen und ein schönes Foto der 
Rückseite machen.
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Gast #6647918
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Hallo Matthias,

Kältespray muss ich mir mal besorgen und mal die Platte aus den Käfig 
bauen.
Dann mache ich mal Fotos.

Das eingezingelte Bauteil ist ein Kondensator ähnlich wie Platte nur 
Folie neben den Thyristor.  Das wird eine Suche werden, die Primärseite 
ist zwar nicht so mein Ding, aber mit Vorsicht werde ich mal rangehen.

Danke erstmal für Deine Info.

VG Davy
Gast #6648557
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Hallo Gerry,

ja das werde ich auch mal testen. Das könnte auch sein, da es ja immer 
ein Tag aus sein muss, damit es wieder an geht. Falls das ein Elko ist 
der nicht entlädt, was kann man da machen?

VG Davy
Gast #6648662
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Hallo D., wenn das Entladen helfen sollte, dann müßte man, den dafür 
verantwortlichen Kondensator finden und den selbst bzw. in seinen Umfeld 
die Widerstände (oder Entladeschaltung) prüfen. Thermoproblem glaub ich 
eher nicht, wenn das NT erst nach Stunden wieder funktioniert - aber nix 
ist unmöglich ?! In Frage kommen auch Bauteile die sich im Lauf der 
Jahre aus der Toleranz bewegt haben. Ohne Unterlagen ist da leider 
Geduld und Ausdauer angesagt ;)
Gast #6649532
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mark space schrieb:
> Macht es irgendwelche (leisen) Geräusche? Ich würde auf einen
> ausgetrockneten Startkondensator im Primärkreise tippen. Üblicherweise
> ein kleiner Elko mit 47-100uF/25V o. ä.

mark space schrieb:
> Oft sind es die kleinen Elkos mit geringem Durchmesser, die zuerst
> ausfallen durch Austrocknen.

Stimmt ja alles, paßt aber irgendwie nicht so recht zum Fehlerbild. Bei 
Elkos, die schlechter werden, ist es ja eher so, daß das Netzteil nicht 
anspringt, wenn es kalt ist, zum Teil aber dann doch noch, wenn man die 
Elkos anwärmt.

Matthias S. schrieb:
> Naja, da da tatsächlich ein Triac drin ist, wäre natürlich interessant,
> ob der beim vergeblichen Starten evtl. gar nicht durchschaltet. Mir ist
> nicht klar, was der da soll, vllt. hat jemand eine Idee.

Soweit ich das auf den eher ungeeigneten Fotos zu erkennen glaube, sitzt 
der unmittelbar vor dem Brückengleichrichter D3SB60 und schaltet dessen 
Pin 2 (~).

MfG
Gast #6649748
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Guten Tag Gemeinde,

ich glaube auch irgendwie an ein Kondensator. Geräusche macht das 
Netzteil nicht, hat es auch nicht wenn es anspringt. Die 
Zwischenspannung 170V sind da auch wenn es nicht anspringt. Müsste also 
irgendwas im Sekundär sein oder da wo die ganze schalterei los geht. Was 
noch wichtig ist, ich weiss ja die Ausgangsspannungen, wenn es nicht 
anspringt kommt nicht eine Spannung raus  12V 5V -5V -12V. Ich kenne nur 
das mal eine ausfällt, aber alle?


VG Davy
Gast #6650263
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Irgendwo muß ja der große Spannungsabfall herkommen, bevor der Triac 
einschaltet. Der 5W-Widerstand dürfte parallel zum Triac sein, über den 
Widerstand wird die Zwischenspannung bis zum starten des Schaltreglers 
aufgeladen. Dann schaltet der Triac ein.
Gast #6650550
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Noch einer ... die Einstellregler prüfen - die werden auch gern defekt 
weil der Schleifkontakt seine Andruckkraft auf die Widerstandbahn mit 
der Zeit verliert !
Einmal hin- und herdrehen der Regler kann nicht schaden (natürlich im 
stromlosen Zustand und die Orginaleinstellung vorher markieren oder 
messen)
#6650885
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Bei mir war mal der Lade-Widerstand des Startkondensators (vom dicken 
400V-C zur Regler-Versorgung / Startkondensator) hochomig geworden. Die 
sind oft spannungsmößig "überlastet", die meisten hochohm-Rs halten auf 
die Dauer nur 100V aus.
Komisch ist, dass die Zwischenkreisspannung nur 170 statt 325V ist.
Evtl. wird der Triac nur halbseitig (jede zweite Halbwelle) angesteuert.
Da hatte ich schon mal einen taub wegordenen Optokoppler.
Viel Erfolg, schön dass Du Dich so reinkniest.
Ich bin schon gespannt, was es war.
Gast #6651248
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Guten Tag Gemeinde,

also ich hab es heute wieder vom Boden geholt und angeschlossen. Es ist 
angesprungen. Auf der Primärseite kommen 323V. Aus geschalten und wieder 
angeschaltet nichts springt mehr an, aber an der Primärseite sind die 
323V da, auf der Sekundärseite kommt nur die Spannung für das 
Plasmadisplay 202V an die -5V 5V -12V 12V fehlen.

VG Davy
Gast #6651785
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Also - abgesehen davon das diese Elkos im Sekundärbereich sind und 
meiner Meinung nach keine Rolle bei dem Startproblem spielen, ist deine 
Messung sicher 'Schrott'. Ich schätze das sind die Siebelkos für die +/- 
5V oder die 4.8V - wenn diese keine kapazität hätten, würden das Gerät 
nicht mehr funktionieren. Beim Messen von eingebauten Bauteilen ist 
selten was aufschlußreiches zu erwarten - ohne Schaltplan sowieso nicht. 
Du solltes deine Fehlersuche auf die Primärseite konzentrieren.

Gerry
Gast #6651833
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mark space schrieb:
> Macht es irgendwelche (leisen) Geräusche? Ich würde auf einen
> ausgetrockneten Startkondensator im Primärkreise tippen. Üblicherweise
> ein kleiner Elko mit 47-100uF/25V o. ä.

Das wäre auch mein Tipp. Ich hatte mehrere Geräte, in denen die 
Netzteile erst 10 bis 60 Minuten nach dem Anschalten Betriebsspannung 
lieferten. Es waren ausgetrocknete Startkondensatoren im Primärkreis, 
220 µF/35 V.

Es scheint so einen bei dir auch zu geben, ein kleiner schwarzer, gerade 
noch soeben auf dem Foto 7211 sichtbar unter der 8804 auf einem der 
dicken Elkos.
Gast #6652324
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Daniel S. schrieb:
> So, hab ihn gewechselt war Mausetot hat nur noch 0,2µF gehabt,
> neuer
> drin springt leider auch nicht an. hab mal noch ein Foto wie es unter
> den dicken Elkos aussieht gemacht.
>
> VG

Es gibt also mehr als einen Fehler. Die Spannung über dem neuen Elko 
(Vorsicht, Primärkreis!) mal messen im lfd Betrieb. Ist sie Null, dann 
kann der Starterwiderstand (mehrere 100kOhm bis 2Mohm) unterbrochen 
sein. Auch das kommt durchaus vor.
Gast #6652954
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Offenbar sind hier zwei Widerstände in Reihe geschaltet. Mit 99.9% 
Wahrscheinlichkeit sind die beide gleich. Also, bei abgestecktem Gerät 
und nach entladen des Primär elkos mal diese Widerstände ausmessen. 
Sollte der Primärelko nicht entladen sein, kannst Du mit einiger 
Wahrscheinlichkeit den Ohm-Bereich des Multimeters nach erfolgter 
Messung vergessen.
Gast #6653078
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Daniel S. schrieb:
> hab mal in den Bild die Spannung eingezeichnet. von den dicken
> Kondensatoren kommt an den 1.Widerstand 320V an, nach den sind es dann
> 317V, nach den 2.Widerstand kommen 0V an also ist der defekt. Leider

Komische Logik. Kann so sein, muß aber nicht. Besser wäre, beide 
Widerstände einseitig auszulöten und diese auszumessen.

> weiß ich nicht wieviel Ohm der haben muss.

82 kOhm

Nur so nebenbei:
Alle Bauteile auf der Platine haben eine Bezeichung, nämlich der 1. 
Widerstand R40 und der 2. R41. Nutze die Bezeichnungen im Text, dann 
wird's für den Leser einfacher, Deinen Ausführungen zu folgen.

Spannung kommt nicht irgendwo an, sondern man mißt sie zwischen den 
Meßpunkten. Bedenkt man dies, kommen logische Schlüsse wie oben erst gar 
nicht zustande. Wobei bei Deinem Text schon unklar ist, was der 
Bezugspunkt ist.
Gast #6653664
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*.* schrieb:
> Wahrscheinlich defekt weil die Soße vom Elko da reingesickert ist.

Da ist keine Soße vom Elko. Davon geht auch kein Widerstand kaputt.

Habe mal ein 82K 0,5W testweise reingelötet. dann fährt es hoch.  Alle 
Spannungen vorhanden. hab ein 82K 2W bestellt.

Ich bedanke mich für Eure Hilfe!

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