Vermutlich ist das ein sog. Sicherungswiderstand. Der Defekt eines
Sicherheitswiderstands ist fast immer ein Folgefehler. Ihn zu ersetzen
hat den gleichen Effekt wie bei einer durchgebrannten Sicherung.
Schön wäre, wenn man erkennen könnte, wo der Widerstand eingelötet war.
Die eingemalten roten Linien um den MOSFET(?) herum sorgen eher für
Verwirrung als für Klarheit.
Man sollte den Aufdruck auf der B-Seite der Platine mit der Zackenlinie
und die Bezeichnung des Widerstandes (Rxx)erkennen können.
Auch ein dazu passendes Bild der Unterseite (L-Seite) wäre eine
zusätzliche Hilfe.
Möglichkeit 1 würde wahrscheinlich nur das Poti wegbrutzeln. Eine
dazwischengeschaltete Glühlampe wäre die bessere Lösung.
Möglichkeit 2 (reverse engeneering) geht, auch wenn man die Bezeichnung
des Trafo nicht hat, es hilft auch zu wissen, ob die andre Seite des R
z.B. an einem Kondensator(welche Daten) , einem MOSFET, einer Diode oder
dgl. angelötet ist usw. Dann könnte man z.B. den Mosfet oder die Dioe
nachmessen.
Trafos gehen in Schaltrichtern selten hinüber. Fast immer sind es die
Halbleiter.
Da die Hitze lange auf den Widerstand eingewirkt hat, wirds besonders
schwierig. "Gleich rausgehauen" lässt einen klaren Defekt vermuten.
"kaputtgebraten" entsteht durch einen Fehler, der Überstrom erzeugt aber
z.B. ein fast unmerkliches Weiterfunktionieren erlaubt. Beispiel wäre
z.B. ein schadhafter Elko, der zwar warm wird, aber noch nicht platzt