Hallo alle miteinander ;-)
Ich habe die Überlegung, vielleicht nebenbei ab Herbst die
Werkmeisterschule für Maschinenbau & Automatisierungstechnik zu
beginnen. Was denkt ihr so, über diese Fortbildung? Vielleicht hat es ja
schon jemand gemacht und kann mir dementsprechend, seine Meinung dazu
sagen. Was wären denn die Vor und Nachteile eurer Meinung nach? Also
mein Ziel ist es jetzt nicht, dass ich dann Lehrlinge ausbilden oder
selbstständig sein möchte. Mir geht es darum, dass ich in Zukunft mal
eine Führungsposition übernehmen kann. Jedoch wie es dann, mit einem
Werkmeister Abschluss bzgl. d. Lohn aussieht weiß ich nicht. Ich habe
mal gehört, dass angeblich in der Metallbranche als Einstiegsgehalt die
Lohngruppe F (aktuell 3091€ Brutto) mind. zu bezahlen wäre? Jedoch kommt
es immer auf die Firma und auf den Tätigkeitsbereich an. Wobei ich mir
nicht vorstellen kann, dass man mit LEHRE + WERKMEISTER so einen Lohn
bekommt, ohne einen UNI oder FH Abschluss zu haben. Ich glaube das die
Zeiten, wo die Berufspraxis und Erfahrung vieeeel Geld gebracht hat, nun
schon vorbei ist. Die Personaler wollen nur mehr UNI / FH Absolventen
haben. Wenn einer mit 15 Jahre Berufspraxis und einer Weiterbildung sich
bewirbt, kostet / will dieser wahrscheinlich mehr Geld, als ein junger
frisch aus der Uni (da er so schnell wie möglich einen Job möchte und
auch etwas weniger Lohn annimmt, um Berufserfahrung zu sammeln)
Liebe Grüße :)
Gamer19 schrieb:> Hallo alle miteinander ;-)>> Ich habe die Überlegung, vielleicht nebenbei ab Herbst die> Werkmeisterschule für Maschinenbau & Automatisierungstechnik zu> beginnen. Was denkt ihr so, über diese Fortbildung? Vielleicht hat es ja> schon jemand gemacht und kann mir dementsprechend, seine Meinung dazu> sagen. Was wären denn die Vor und Nachteile eurer Meinung nach? Also> mein Ziel ist es jetzt nicht, dass ich dann Lehrlinge ausbilden oder> selbstständig sein möchte. Mir geht es darum, dass ich in Zukunft mal> eine Führungsposition übernehmen kann. Jedoch wie es dann, mit einem> Werkmeister Abschluss bzgl. d. Lohn aussieht weiß ich nicht. Ich habe> mal gehört, dass angeblich in der Metallbranche als Einstiegsgehalt die> Lohngruppe F (aktuell 3091€ Brutto) mind. zu bezahlen wäre? Jedoch kommt> es immer auf die Firma und auf den Tätigkeitsbereich an. Wobei ich mir> nicht vorstellen kann, dass man mit LEHRE + WERKMEISTER so einen Lohn> bekommt, ohne einen UNI oder FH Abschluss zu haben. Ich glaube das die> Zeiten, wo die Berufspraxis und Erfahrung vieeeel Geld gebracht hat, nun> schon vorbei ist. Die Personaler wollen nur mehr UNI / FH Absolventen> haben. Wenn einer mit 15 Jahre Berufspraxis und einer Weiterbildung sich> bewirbt, kostet / will dieser wahrscheinlich mehr Geld, als ein junger> frisch aus der Uni (da er so schnell wie möglich einen Job möchte und> auch etwas weniger Lohn annimmt, um Berufserfahrung zu sammeln)>> Liebe Grüße :)
wenn dann frage deinen Arbeitgeber.
Fortbildung lohnen sich nur, wenn dein Arbeiter das brauch, oder der
neue Arbeitgeber dich dann brauch.
Das ist wie beim Poker, wenn Dein Blatt ( Deine Papiere CV, Zeugnisse
...) zu klein sind, dann war es das und wenn Du gut dich verkaufen
kannst, bluffen, dann bekommst Du den Job.
Zeugnisse bringen nur einen Teil, heute ist es viel wichtiger im
richtigen Verein/ Partei zu sein einige Kontakte auf Xing Linkin zu
haben.
Dein Know-How haben viele, aber Kontakte muss man selbst aufbauen.
So etwas lernt man normalerweise im 2. Lehrjahr.
Ruf die möglichen Arbeitgeber an und frage die, ob die Dir einen Job
oder Praktikum geben, wenn Du dein Werkmeisterzeugnis hast.
BE ist immer wertvoll, aber sicherlich nicht, wenn Du 15 Jahre am
Fließband gepennt hast...
Gamer19 schrieb:> Ich habe die Überlegung, vielleicht nebenbei ab Herbst die> Werkmeisterschule für Maschinenbau & Automatisierungstechnik zu> beginnen. Was denkt ihr so, über diese Fortbildung?
Kann nicht schaden. Ob es dir was nützt musst du selber beurteilen.
Nebenbei, wir reden hier von Österreich, oder?
> Also> mein Ziel ist es jetzt nicht, dass ich dann Lehrlinge ausbilden
Warum nicht? In Deutschland, keine Ahnung wie das in Österreich ist, ist
das einer der Vorteile des Meisters gegenüber den Akademikern. Meister
dürfen ausbilden. Akademiker müssen erst einen Extra-Schein machen.
> Ich habe> mal gehört, dass angeblich in der Metallbranche als Einstiegsgehalt die> Lohngruppe F (aktuell 3091€ Brutto) mind. zu bezahlen wäre?
Was sagt Googel?
Gamer19 schrieb:> Werkmeisterschule
Ich muss erst mal gucken, was das ist.
Aha, Österreich.
Also Industriemeister.
.
Gamer19 schrieb:> man mit LEHRE
Demnach bist du schon Geselle.
Der Meister ist der logische nächste Karriereschritt.
Wenn in deiner Firma dann ein Posten zu vergeben ist für den man den
Meistertitel haben sollte, kommen all die nicht in Frage, die ihn halt
nicht haben.
Früher bedeutete Meister auch fachlich meisterlich zu sein. Das ist in
der Industrie nicht so, da machen ja die Maschinen die Produkte. Da sind
es eher Tätigkeiten in Arbeitssicherheit und Ausbildung. Damit kann es
natürlich sein, dass du dich von dem handwerklichen wegbewegst, das du
(vielleicht) machen willst.
Aber ohne Weiterbildung gibt's nicht mehr Geld.
Theoretisch muss man zum ausbilden weder Meister noch Akademiker sein,
eine abgeschlossene Berufsausbildung und der AdA-Schein reichen, kenne
mehrere die so zu Ausbildern wurden in Kleinbetrieben, als diese auf die
Idee kamen sie wollen auch ausbilden (was meistens ein Schuss in den
Ofen war, weil die Azubis durch Vitamin B die Ausbildungsstelle bekommen
haben und auf den echten Markt mangels Eignung keine Ausbildungsstelle
bekommen haben, diese Lehrlinge haben zwar irgendwie die Prüfungen
bestanden, gut war aber keiner davon und das lag nicht an der Ausbildung
sondern der Motivation und Lernfähigkeit der Azubis)
René F. schrieb:> Theoretisch muss man zum ausbilden weder Meister noch Akademiker sein,
Was ist so schwer an der Ursprungsfrage:
Gamer19 schrieb:> mein Ziel ist es jetzt nicht , dass ich dann Lehrlinge ausbilden oder> selbstständig sein möchte.
Es ist befriedigend, wenn die Lehrlinge endlich einen Aufbau
selbstständig zur Funktion bekommen, aber nicht jeder hat die
notwendigen Nerven, die Geduld oder ist sonstwie dafür geeignet.
Gamer19 sagt, er will es nicht - dann wird er als Industriemeister eher
zum Papierverwalter als Leiter einer Fertigungsabteilung.
Wenn ich mich an meine Berufserfahrung denke, da ist innerhalb des
Betriebes praktisch niemand aufgestiegen, weil er Techiker oder Meister
abgeschlossen hat. Die, die gut waren, haben allesamt nach einer Weile
die Firma gewechselt.
Manfred schrieb:> Wenn ich mich an meine Berufserfahrung denke, da ist innerhalb des> Betriebes praktisch niemand aufgestiegen, weil er Techiker oder Meister> abgeschlossen hat. Die, die gut waren, haben allesamt nach einer Weile> die Firma gewechselt.
So ist es nun mal, die eigene echten Fähigkeiten sollte man niemals
unterschätzen.
Diese ganzen Bildungswege können Möglichkeiten öffnen aber müssen es
nicht.
Auch als Facharbeiter gibt es Möglichkeiten ohne höhere Bildung, nämlich
mit Fachfortbildung aufzusteigen.
Hab Leute kennen gelernt, die machen den gleichen Job in der
Entwicklung, wie ein Akademiker aber sind Facharbeiter mit den nötigen
Fortbildungen.