Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Die Chancen als Hardware Entwickler(DSP, EMV, PCBs, FPGA, µC) eine Stelle in DE zu finden


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von Ein ausländischer Student (Gast)


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Hallo,

ich studiere Mechatronik im Master an einer TU in der
Maschinenbau-Fakultät.

Ich habe meine Module in:
Messsignalverarbeitung,
Simulationen und Animationen heterogener, mechatronischer Systemen (mit
Simulink, Matlab und LabVIEW),
Digitalschaltungstechnik,
Regelungstechnik,
EMV, Grundlagen der Leistungselektronik (Ltspice, Spice, Simulink) und
Entwurf elektrischer Antriebe.

In meinem Land Syrien habe ich Mechatronik studiert.
Meine Bachelorarbeit und Projekt-Arbeit waren in KI, µC(Atmel Studio),
Digitalbildverarbeitung und Robotik.

Aktuell mache ich eine Studienarbeit (15 Punkten).
Ich habe eine Auswerteelektronik für Microdrucksensoren gemacht
(Auslegung für Filter, Verstärkung, ADC und serielle Schnittstelle RS
232(LabVIEW Interface)).
Ich habe dafür eine Layout(mit Eagle) gefertigt.

Für die Masterarbeit will ich in Richtung EMV, Leistungselektronik, FPGA
was machen.

Bevor ich nach DE kam, dachte ich, dass der Berufseinstieg sehr leicht
ist.

Jedoch höre ich oft, dass aktuell nur 45000 Stelle in DE ausgeschrieben
sind und mehr als 1500000 Absolventen in DE gibt es.

Leider war mein Durchschnitt im Bachelor 2.4 und Aktuell ist mein
Durchschnitt im Master 2.4.
Berufserfahrung in Industrie habe ich auch leider nicht.
Ausschließlich habe ich meine Projekte bis jetzt an der Uni gemacht.

Ich bin auch ein bisschen alt, weil wir in meinem Land 10 Semester für
den Bachelor studieren müssen und es bei mir noch 3 Jahren gedauert hat,
bis ich ein Visum zum Studium in DE bekommen habe und bis ich die
deutsche Sprache erworben habe.

Wie sehen die Chancen für mich in DE aus?
Ich will im Bereich der Elektroautos bzw. regenerativen Energien
arbeiten.

Gehalt ist mir nicht so wichtig.
Jedoch ist mir wichtiger, dass ich als Entwickler arbeiten darf und das
Arbeitsklima cool ist.
Ich bin regional nicht gebunden. Ich bin offen für alle Regionen oder
Arbeitgeber in DE (Startups finde ich cool)

Ein Studium im Deutschland mit Durchschnitt ab 2.0 ist nicht so schwer,
jedoch eine Stelle als Ingenieur in DE zu finden ist eine große
Herausförderung.

Was würdet ihr mir empfehlen?
Ich träume davon, die Zukunft in Deutschland mitzuerleben und
mitzugestalten.


Aktuell steige ich in FPGA ein, lese ein Paar Bücher über EMV für
PCBs-High-Speed-Baugruppen-Design und lerne ein bisschen über angewandte
Leistungselektroik.

von Karatona (Gast)


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schon wieder der troll. jeden tag ein thread von ihm

von Ein ausländischer Student (Gast)


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Also ich bin keinen Troll. Ich habe hier zum Ersten Mal einen 
ernstgemeinten  Beitrag veröffentlicht. Aber danke schön für die 
hilfreiche Antwort.

P.S.: Ich habe eben vor 10 Minuten den Beitrag in Mikrocontroller und 
Digitale Elektronik Forum. Das war aber der falscher Forum. Deswegen 
habe ich den Beitrag im Forum für Beruf und Ausbildung veröffentlicht.
Das war aber aus Versehen-.

von Hans Wurst (Gast)


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Ach du meine Güte ...

von Proktologe (Gast)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Ich träume davon, die Zukunft in Deutschland mitzuerleben und
> mitzugestalten.
Trollometer ist kurz vorm Explodieren.

von Ein ausländischer Student (Gast)


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> Trollometer ist kurz vorm Explodieren.

Ich muss ehrlich sagen, ich hätte den Beitrag hier nicht veröffentlicht 
haben!

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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ماذا في سوريا هاست ستوديو في حلب؟

von Ein ausländischer Student (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> ماذا في سوريا هاست ستوديو في حلب؟

Ich habe Mechatronik studiert. Nicht an uni von Aleppo sondern an 
Tischreen Universität in der Fakultät für Maschinenbau- und 
Elektroingenieurwesen

von Ein ausländischer Student (Gast)


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Hans Wurst schrieb:
> Ach du meine Güte ...

Ich hoffe, ich habe dich nicht gestört. Ich wollt nur eure Empfehlungen 
lesen.
Ich danke dir trotzdem.


Ich merke, dass ich leider in diesem Forum nicht willkommen bin.
VG.

von Proktologe (Gast)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Ich muss ehrlich sagen, ich hätte den Beitrag hier nicht veröffentlicht
> haben!

Jaja, den kompletten Text ohne solche Fehler und dann ein Satz und so 
ein plumper Fehler.


Trollometer hat schon Risse!

von Bob E. (embedded_bob)


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Weil genau so welche Leute, wie die über mir, in den Firmen 
verantwortliche sind wirst du es schwer haben obwohl du (offensichtlich) 
mehr kannst als der Durchschnitts-Student in DE

von Ein ausländischer Student (Gast)


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Proktologe schrieb:
> Ein ausländischer Student schrieb:
>> Ich muss ehrlich sagen, ich hätte den Beitrag hier nicht veröffentlicht
>> haben!
>
> Jaja, den kompletten Text ohne solche Fehler und dann ein Satz und so
> ein plumper Fehler.
>
> Trollometer hat schon Risse!

Ich habe den Beitrag sehr konzentriert geschrieben und habe versucht auf 
Rechtschreibungsfehler zu achten.

In den Kommentaren schreibe ich so schnell, dass ich darauf nicht achten 
kann.

Könntest du bitte mir behilflich sein? indem du mir einen Rat gibst?

Ich möchte wissen, wie die Chancen für mich in DE nach dem Studium 
aussehen ?

und ob es genug Firmen in DE gibt, die Stellen oder Angebote für 
Mechatronik-Ingenieure ausschreiben?

Und ob ich mit einem 2.4 Durchschnitt eine Aussicht auf eine Stelle als 
Hardware Entwickler (PCBs, EMV, µC, FPGA, Leistungselektronik)habe?

von Ein ausländischer Student (Gast)


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Bob E. schrieb:
> Weil genau so welche Leute, wie die über mir, in den Firmen
> verantwortliche sind wirst du es schwer haben obwohl du (offensichtlich)
> mehr kannst als der Durchschnitts-Student in DE

Danke für die Antwort.
Könntest du es bitte mir das genauer erklären?

VG.

Beitrag #6658209 wurde von einem Moderator gelöscht.
von GH N. (gn1991)


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Der Richter und sein Henker schrieb im Beitrag #6658209:
> Tut mir leid, aber der deutsche hat vorrang.
> wenn du nicht über diversitätsquote reinkommst - auf bauschtell

Danke für deine Antwort

Der Deutsche hat auf jeden Fall einen Vorrang.

Ich dachte aber, dass es im Bereich der Hardware Entwicklung(EMV, PCBs, 
µC, FPGA, DSP, Leistungselektronik) einen hohen Bedarf an Ingenieure 
gibt,
weil die Auftragslage in DE groß ist und DE sich im Phase der Wandlung 
für regenerative Energie und Elektromobilität befindet.
(DE hat einen guten Ruf im Ausland)

Ich habe nur einen Fehler gemacht, dass ich mein Studium in DE auf 
Deutsch studiert habe.
Also ich muss mich auf internationale Ebene in verschiedenen Ländern 
bewerben. Deswegen sollte man sein Studium auf Englisch absolviert 
haben, was an deutschen Unis möglich ist.

Ich muss meine Englischkenntnisse verbessern. Ich bin auch offen für 
andere Länder.

von AtariST (Gast)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Gehalt ist mir nicht so wichtig.

Das sagst du jetzt. In Acht Jahren siehst du das anders und du wirst 
feststellen, dass es besser gewesen wäre, wenn du Erzieherin geworden 
wärst. Da verdienst du je nach Region etwa das gleiche bei gleicher 
Erfahrung.

von Thomas B. (thomas2)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Ich möchte wissen, wie die Chancen für mich in DE nach dem Studium
> aussehen ?
>
> und ob es genug Firmen in DE gibt, die Stellen oder Angebote für
> Mechatronik-Ingenieure ausschreiben?

Bereits vor Corona gab es tatsächlichen Fachkräftemangel eher bei 
Paketboten und Krankenpflegern als bei Ingenieuren. Seit 
Corona-bedingten Eistellungstopps hat sich die Nachfrage nach 
Absolventen deutlich verschlechtert. Durchschnittliche Noten, 
überdurchschnittliches Alter, fehlende Praxiserfahrung und ausbaufähige 
Deutschkenntnisse erhöhen die Chancen auch nicht gerade. Also derzeit 
sind die Chancen wohl eher mittel bis mies. Das kann sich sowohl zum 
Positiven als auch zum Negativen ändern, es kann keiner in die Zukunft 
sehen.

Niemand weiß, wie lange uns Corona noch im Griff hat.

Niemand weiß, wie viele Firmen die Corona-bedingten Einschränkungen und 
den derzeitigen Chip- und Rohstoffmangel überleben werden.

Niemand weiß, wie die deutsche Autoindustrie und damit zusammenhängend 
auch die Maschinenbauindustrie die Mobilitätswende überstehen wird.

Davon hängt letztlich alles ab.

von GH N. (gn1991)


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AtariST schrieb:
> Ein ausländischer Student schrieb:
>> Gehalt ist mir nicht so wichtig.
>
> Das sagst du jetzt. In Acht Jahren siehst du das anders und du wirst
> feststellen, dass es besser gewesen wäre, wenn du Erzieherin geworden
> wärst. Da verdienst du je nach Region etwa das gleiche bei gleicher
> Erfahrung.

Danke für deine Antwort.

Ich habe also aus Leidenschaft studiert. klar will ich auch nicht für 
30K Brutto im Jahr arbeiten. Jedoch werde ich kein 50K als Einsteiger 
verlangen, wenn ich einen Job als Entwickler in (DSP, PCBs, EMV, 
Leistungselektronik, µC und FPGA) im coolen Team finden kann.

Ich kann auch keinen Job mit 60K aushalten, wenn ich als Konstrukteur in 
Maschinenbau arbeiten muss.

von GH N. (gn1991)


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Thomas B. schrieb:
> Ein ausländischer Student schrieb:
>> Ich möchte wissen, wie die Chancen für mich in DE nach dem Studium
>> aussehen ?
>>
>> und ob es genug Firmen in DE gibt, die Stellen oder Angebote für
>> Mechatronik-Ingenieure ausschreiben?
>
> Bereits vor Corona gab es tatsächlichen Fachkräftemangel eher bei
> Paketboten und Krankenpflegern als bei Ingenieuren. Seit
> Corona-bedingten Eistellungstopps hat sich die Nachfrage nach
> Absolventen deutlich verschlechtert. Durchschnittliche Noten,
> überdurchschnittliches Alter, fehlende Praxiserfahrung und ausbaufähige
> Deutschkenntnisse erhöhen die Chancen auch nicht gerade. Also derzeit
> sind die Chancen wohl eher mittel bis mies. Das kann sich sowohl zum
> Positiven als auch zum Negativen ändern, es kann keiner in die Zukunft
> sehen.
>
> Niemand weiß, wie lange uns Corona noch im Griff hat.
>
> Niemand weiß, wie viele Firmen die Corona-bedingten Einschränkungen und
> den derzeitigen Chip- und Rohstoffmangel überleben werden.
>
> Niemand weiß, wie die deutsche Autoindustrie und damit zusammenhängend
> auch die Maschinenbauindustrie die Mobilitätswende überstehen wird.
>
> Davon hängt letztlich alles ab.

Danke für die hilfreiche Antwort.
Da gebe ich dir Recht.

Ich werde erstmal mein Studium zu Ende bringen und dann mein Glück in DE 
suchen.

Wenn ich in DE es nicht schaffen kann, einen Job zu finden, werde ich 
dann mein Glück in anderen Ländern suchen.

USA, Kanada, China, Indien oder arabische Golfstaaten.

Am Ende bin ich auch sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, mein 
Studium in DE zu absolvieren und eine neue Sprache lernen zu können.

von Thomas B. (thomas2)


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GH N. schrieb:
> Ich habe nur einen Fehler gemacht, dass ich mein Studium in DE auf
> Deutsch studiert habe.
> Also ich muss mich auf internationale Ebene in verschiedenen Ländern
> bewerben. Deswegen sollte man sein Studium auf Englisch absolviert
> haben, was an deutschen Unis möglich ist.

Aber eher in teuren Elitestudiengängen.

Und in englischsprachige Länder musst du auch erst mal reinkommen. 
Absolventen hat praktisches jedes Land selbst genügend. Internationale 
Bewerbungen sind eher nur als Experte mit spezifischer Berufserfahrung 
erfolgversprechend.

von GH N. (gn1991)


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Thomas B. schrieb:
> GH N. schrieb:
>> Ich habe nur einen Fehler gemacht, dass ich mein Studium in DE auf
>> Deutsch studiert habe.
>> Also ich muss mich auf internationale Ebene in verschiedenen Ländern
>> bewerben. Deswegen sollte man sein Studium auf Englisch absolviert
>> haben, was an deutschen Unis möglich ist.
>
> Aber eher in teuren Elitestudiengängen.
>
> Und in englischsprachige Länder musst du auch erst mal reinkommen.
> Absolventen hat praktisches jedes Land selbst genügend. Internationale
> Bewerbungen sind eher nur als Experte mit spezifischer Berufserfahrung
> erfolgversprechend.

Danke für deine Antwort.

Ein Freund von mir hat das genau erzählt. Aber er meinte in Golfstaaten, 
die gerade regenerative Energiesektor massiv ausbauen, würde ich eine 
Chance haben, weil ich mein Studium in DE absolviere und arabische 
Sprache als Muttersprachler kann.

Ich habe die Ausländerbehörde in DE gefragt.
Eine Mitarbeiterin in der Ausländerbehörde meinte, es gibt auch immer 
einen großen Bedarf an KFZ-Elektrikern, KFZ-Mechatronikern oder 
PCBs-Technikern, wenn ich als Ingenieur in DE keinen Job finden kann.

Kann ich auch mit meinen Fähigkeiten im PCBs als Techniker in DE 
arbeiten?

Klar würde ich DE bevorzugen, denn ich mag die deutsche Kultur und die 
Sprache. Aber ich habe nach dem Studium nur 18 Monaten Chance, um einen 
Job zu finden.

von Thomas B. (thomas2)


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GH N. schrieb:
> Eine Mitarbeiterin in der Ausländerbehörde meinte, es gibt auch immer
> einen großen Bedarf an KFZ-Elektrikern, KFZ-Mechatronikern oder
> PCBs-Technikern, wenn ich als Ingenieur in DE keinen Job finden kann.

Jaja, die Behörden ...

Wie willst du als Kfz-Mechaniker arbeiten, hast du überhaupt 
entsprechende Kenntnisse? Zudem wird der Bedarf an Kfz-Mechanikern durch 
die Elektromobilität abnehmen.

Und was soll ein PCB-Techniker sein?

von Karatona (Gast)


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In den nächsten Jahren wird erstmal nicht viel gehen. Wer kann rettet 
sich in den ÖD.

von GH N. (gn1991)


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Thomas B. schrieb:
> GH N. schrieb:
>> Eine Mitarbeiterin in der Ausländerbehörde meinte, es gibt auch immer
>> einen großen Bedarf an KFZ-Elektrikern, KFZ-Mechatronikern oder
>> PCBs-Technikern, wenn ich als Ingenieur in DE keinen Job finden kann.
>
> Jaja, die Behörden ...
>
> Wie willst du als Kfz-Mechaniker arbeiten, hast du überhaupt
> entsprechende Kenntnisse? Zudem wird der Bedarf an Kfz-Mechanikern durch
> die Elektromobilität abnehmen.
>
> Und was soll ein PCB-Techniker sein?

Du hast Recht.

Also ich werde jetzt nicht viel planen und nachdenken

Ich werde meine Kenntnisse im Bereich FPGA und EMV-gerechtes Design 
vertiefen, indem ich eine Masterarbeit in diese Richtung an der Uni 
schreibe.
Das ist alles, was in meiner Macht steht.

Man kann durch die Glaskugel nicht schauen, um Ereignisse in die Zukunft 
vorherzusagen.

Ich bin also selber Schuld, weil ich mein Studium nicht mit ragendem 
Durchschnitt (unter 1.5) absolvieren kann.

Nicht jeder unterdurchschnittlicher Absolvent mit 2.4 Durschnitt ist ein 
überragender Ingenieur und kann das Privileg haben, als Ingenieur im 
Land der überragenden Ingenieure Deutschland arbeiten.

Es ist hart für mich. Ich muss mich aber darauf einstellen.

: Bearbeitet durch User
von Norddeutscher (Gast)


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GH N. schrieb:
> Land der überragenden Ingenieure Deutschland

Das war einmal, vor langer Zeit.

Lass dich nicht von den negativen Leuten hier im Forum ärgern. Viele 
sind gegenüber ausländischen Menschen feindselig eingestellt, sie haben 
Angst jemand könnte jemanden etwas wegnehmen.

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nicht so schlecht wie andere 
hier darstellen. Wichtig ist, das du beim Gehalt abstriche machst, dann 
bekommst du eher ein Fuß in die Arbeitswelt. Aber du hast eine 
Qualifikation die sehr gefragt sein kann, deine Herkunft. Es gibt viele 
Startups/Konzerne die mit den arabischen Staaten Geschäfte machen (z.B. 
Volocopter), da könntest du durch deine Sprach- und Kulturkenntnisse 
glänzen.

Also viel Erfolg.

von GH N. (gn1991)


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Norddeutscher schrieb:

> Das war einmal, vor langer Zeit.
>
> Lass dich nicht von den negativen Leuten hier im Forum ärgern. Viele
> sind gegenüber ausländischen Menschen feindselig eingestellt, sie haben
> Angst jemand könnte jemanden etwas wegnehmen.
>
> Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind nicht so schlecht wie andere
> hier darstellen. Wichtig ist, das du beim Gehalt abstriche machst, dann
> bekommst du eher ein Fuß in die Arbeitswelt. Aber du hast eine
> Qualifikation die sehr gefragt sein kann, deine Herkunft. Es gibt viele
> Startups/Konzerne die mit den arabischen Staaten Geschäfte machen (z.B.
> Volocopter), da könntest du durch deine Sprach- und Kulturkenntnisse
> glänzen.
>
> Also viel Erfolg.

Ich danke dir vom Herzen für die hilfreiche Antwort.

von Ultimate Qwertz (Gast)


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Der Richter und sein Henker schrieb im Beitrag #6658209:
> Tut mir leid, aber der deutsche hat vorrang.

Das stimmt doch gar nicht. Vorrang hat der oder die, die wenig Geld 
verlangen.

Beitrag #6658593 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk K. (knobikocher)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Also ich bin keinen Troll.

Anmelden. Dann wirst du ernster genommen.

Ein ausländischer Student schrieb:
> Jedoch höre ich oft, dass aktuell nur 45000 Stelle in DE ausgeschrieben
> sind und mehr als 1500000 Absolventen in DE gibt es.

Quelle? Das was man "hört" und was der Wahrheit entspricht ist nicht 
immer identisch. Auch in diesem Forum ;)

Ein ausländischer Student schrieb:
> Wie sehen die Chancen für mich in DE aus?
> Ich will im Bereich der Elektroautos bzw. regenerativen Energien
> arbeiten.

Möglich. Mir fällt sofort eine passende Vakanz ein.
Aber, wenn du dich jetzt direkt am Anfang auf ein Gebiet festlegst 
schränkst du dich unnötig ein.

Ein ausländischer Student schrieb:
> Ich bin regional nicht gebunden. Ich bin offen für alle Regionen oder
> Arbeitgeber in DE (Startups finde ich cool)

Das hilft.

Viel Erfolg

Beitrag #6658628 wurde von einem Moderator gelöscht.
von mkn (Gast)


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GH N. schrieb:
> Ich dachte aber, dass es im Bereich der Hardware Entwicklung(EMV, PCBs,
> µC, FPGA, DSP, Leistungselektronik) einen hohen Bedarf an Ingenieure
> gibt,

Bedarf gibt es natürlich immer irgendwo.
Du bist aber Berufsstarter und nicht ganz zu Unrecht traut man Dir dann 
erstmal nicht allzuviel zu.
Deine eigentliche Aubildung beginnt ja erst nach dem Studium in der 
realen Welt, in eingefahrenen Strukturen in denen man sich wenig für das 
interessiert was Deine Profs für den heißen Scheiß gehalten haben.
Eine Menge schulischer Idealvorstellungen prallt da erstmal auf 
eingefleischte Entwicklungsabteilungen und Du wirst machen müssen was 
die brauchen und nicht was Du gerne möchtest.

Da alle in die Großkonzerne oder die 'wir retten die Welt mit unserer 
gaaanz tollen, gaaanz neuen Idee' Luftnummern wollen haben die 
Mittelständler, umgangssprachlich 'Butzen' genannt, eher Probleme 
jemanden zu finden.
Die Bezahlung ist eher übersichtlich, allzuoft regiert das Chaos und man 
muß mit durchaus verhaltensoriginellen Kollegen und Vorgesetzten 
rechnen.
Stoß Dir ein paar Jahre die Hörner ab und nehm was Du kriegen kannst.
Gerade in kleinen Butzen kocht das Fass oft über und so kommst Du an 
Projekte die man Dir normalerweise nicht gegeben hätte.
Ist ne gut Lehrzeit festzustellen wie gut man unter Druck noch 
funktioniert und wenns Zeit für einen Wechsel ist hast Du schon 
Erfahrung mit der Du punkten kannst.

Du wirst feststellen das der Job nicht alles ist.
Du bist nicht so gut wie Du glaubst und der Preis Kariere zu machen ist 
eben oft kein Privatleben mehr zu haben.
Ich hab mich schon auf Jobs beworben die ich nicht wollte, weil ich 
Butzen mittlewrweile gut genug kenne, das die oft garnicht wissen was 
die brauchen. Habe mich dann immer schnell hochgedient und bin 
weitergezogen wenns doof wurde.

Mach Dir also nicht so einen Kopf.
Du hast ein paar Handycaps, aber irgendjemand ist verzweifelt genug Dich 
zu nehmen, weil er wenig bezahlen kann und einen Laden führt der ein 
chaotisches Drecksloch ist.
Aber auch da kann man eine lustige Zeit verbringen und geilen Scheiß 
machen der irgendwie echt abgefahren ist.
Da muss dann jeder irgendwie alles können, da mit zuwenig Geld und 
zuwenig Leuten Kleinstserien gebaut werden die sehr spezielle Probleme 
lösen.
Wir haben das Fertigungsbegleitende Entwicklung genannt, wenn noch 
während der Produktion oder nach Auslieferung Geräte entwickelt werden.
Wenn Du das aushälst kannst Du fast alles machen.

Der Großteil der Entwickler meint das sowas garnicht geht und total 
unprofessionell wäre und man so nicht arbeiten könne, weil ...
Sind aber oft die mega gut organisierten Firmen die das Handtuch werfen, 
währen die kleinen Spezialisten so eng mit Ihren Kunden verbandelt sind 
das man sich gegenseitig so sehr braucht das es eben keinen anderen gibt 
der so viel Spezialwissen hat.

Dein größtes Handycap ist Deine Nationalität.
Ob zu recht oder zu unrecht, ist der insgeheime Verdacht, das Du 
Probleme mit unserer Kultur hast, z.B. Probleme mit weiblichen Kollegen 
und Vorgesetzten hast oder Dich auf andere Art in unseren teilweise 
brutalen Umgang miteinander nicht einfügen kannst.
Die tollsten Fähigkeiten bringen nix, wenn das Team nicht funktioniert 
weil es da kulturelle Probleme gibt.
Du must was aushalten und trotzdem freundlich und verbindlich bleiben.
Doofe Sprüche dürfen Dich nicht aus der Bahn werfen und wenn die dich 
erst besser kennen, hat auch keiner mehr ein Problem damit das Du aus 
einem völlig anderen Kulturkreis kommst.
Religion und Politik sind Privatsache und man sollte das aus der Firma 
raushalten.

Du schaffst das schon!

Beitrag #6658670 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658679 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658698 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christoph Z. (christophz)


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mkn schrieb:
> [..] Du hast ein paar Handycaps, aber irgendjemand ist verzweifelt genug Dich
> zu nehmen, weil er wenig bezahlen kann und einen Laden führt der ein
> chaotisches Drecksloch ist.
> Aber auch da kann man eine lustige Zeit verbringen und geilen Scheiß
> machen der irgendwie echt abgefahren ist.
> Da muss dann jeder irgendwie alles können, da mit zuwenig Geld und
> zuwenig Leuten Kleinstserien gebaut werden die sehr spezielle Probleme
> lösen. [...]

Been there - done that. Aber ich hätte das nicht geschafft, das so knapp 
und treffend zusammen zu fassen!

von Innere Einsicht (Gast)


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Viatorem schrieb im Beitrag #6658698:
> Es
> gibt eine Menge Arbeit in andere europäische Länder, wo es viel mehr
> Netto vom Brutto bleibt. Gerade im Mechatronik.

Russland beispielsweise und da läuft noch ne Menge mechatronisch. Kann 
man allerdings Russland noch zu Europa rechnen.

https://www.innovations-report.de/fachgebiete/studien-analysen/russische-arbeitnehmer-haben-mehr-netto-brutto-183250/

Und mit Syrien kennen die sich auch aus.

von GH N. (gn1991)


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mkn schrieb:

> Dein größtes Handycap ist Deine Nationalität.
> Ob zu recht oder zu unrecht, ist der insgeheime Verdacht, das Du
> Probleme mit unserer Kultur hast, z.B. Probleme mit weiblichen Kollegen
> und Vorgesetzten hast oder Dich auf andere Art in unseren teilweise
> brutalen Umgang miteinander nicht einfügen kannst.
> Die tollsten Fähigkeiten bringen nix, wenn das Team nicht funktioniert
> weil es da kulturelle Probleme gibt.

Ganz im Gegenteil!

Ich bin Atheist und habe gar keine Probleme mit anderen Kulturen und bin 
sogar sehr interessiert, andere Kulturen kennenzulernen!

Ich habe zudem viele freundliche Deutsche Freundinnen und Freuden!

Ich habe auch in 2 studentischen Arbeiten 2 Betreuerin jeweils gehabt, 
die sehr klug sind und von denen ich viel gelernt habe!
Ich finde auch weibliche Vorgesetzte sehr menschlich und klug sind.
Als ich in Syrien war, war meine Vorgesetzte weiblich!

Die europäische und Deutsche Kultur gefallen mir sehr, weil meine 
Deutsche Freundinnen und Freunden mir als Syrer ihre uneingeschränkte 
Freundlichkeit und ihre Offenheit mir gegenüber zeigen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6658826 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658840 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658847 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658879 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658886 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658895 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658910 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6658947 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ben S. (bensch123)


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Abrissbirne schrieb im Beitrag #6658679:
> .Korea, Botswana, Mosambique und Gabon sind Paradies auf Erden - tue
> auch DU was gutes und wandere bitte aus

Dänemark, Niederlande, Schweden, Norwegen, Schweiz, ... man muss sich 
den Schritt nur trauen.

von Karatona (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Abrissbirne schrieb:
>> .Korea, Botswana, Mosambique und Gabon sind Paradies auf Erden - tue
>> auch DU was gutes und wandere bitte aus
>
> Dänemark, Niederlande, Schweden, Norwegen, Schweiz, ... man muss sich
> den Schritt nur trauen.

Die Schweizer sind ziemlich rechts. Deutsche sind dort nicht gerne 
gesehen.
Schweden heißt nicht umsonst Schwedistan.

Norwegen ist mir zu dünn besiedelt. Da gibts kaum Menschen. Niederlande 
und Dänemark wären 2 Optionen für mich. Bei den Niederländern klappt das 
mit der Rente wirklich gut :) Deutschland ist so ein riesen Puff 
geworden.

von Jetzt weg mit dem Troll (Gast)


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Die Chancen sind doch super : 1'500'000 Absolventen, 45'000 Jobs.
Denn viele der Absolventen wollen nicht grad arbeiten, wollen erst mal 
etwas abhaengen, allenfalls eine Weltreise, allenfalls einen Satz 
Kinder.
Dann gibt es auch welche, die beschliessen etwas anderes zu machen. zB 
etwas mit sozialarbeit, allenfalls im Betrieb der Eltern einsteigen.
Einige richten sich mit Alk und Spielen zugrunde, oder machen erst eine 
Runde mit Nutten und Koks, bevor die alk und Spiele kommen. Nachher 
haben sie alles vergessen und gehen Flaschen sammeln.

Beitrag #6659156 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk K. (knobikocher)


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Ein ausländischer Student schrieb:
> Jedoch höre ich oft, dass aktuell nur 45000 Stelle in DE ausgeschrieben
> sind und mehr als 1500000 Absolventen in DE gibt es.

Gegenbehauptung:
Es gibt mehr ausgeschriebene Stellen als Absolventen!

: Bearbeitet durch User
von Innere Einsicht (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Ein ausländischer Student schrieb:
>> Jedoch höre ich oft, dass aktuell nur 45000 Stelle in DE ausgeschrieben
>> sind und mehr als 1500000 Absolventen in DE gibt es.
>
> Gegenbehauptung:
> Es gibt mehr ausgeschriebene Stellen als Absolventen!

Genau, die kann man auch auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht 
nachlesen, siehe unten, (liegt eher bei 800k).
Was man von den angeblichen 1.5 Mio Absolventen nicht behaupten. Die 
tatsächliche Zahl liegt deutlich darunter. Und umfasst auch 
"Alibi-Abschlüße" wie BWL für zukünftige Hausfrauen. Oder Abgänger von 
'Beamtenschulen', also Personen die quasi eine Stelle sicher haben, ohne 
das diese jemals auf dem Arbeitsmarkt erschien (Richter, Lehrer).

https://www.arbeitsagentur.de/datei/arbeitsmarktbericht-februar-2021-_ba146877.pdf

von Ben S. (bensch123)


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Karatona schrieb:
> Die Schweizer sind ziemlich rechts. Deutsche sind dort nicht gerne
> gesehen. Schweden heißt nicht umsonst Schwedistan.
>
> Norwegen ist mir zu dünn besiedelt. Da gibts kaum Menschen. Niederlande
> und Dänemark wären 2 Optionen für mich. Bei den Niederländern klappt das
> mit der Rente wirklich gut :) Deutschland ist so ein riesen Puff
> geworden.

Deutschland kann auch Deutschistan heißen. Dass die Schweizer rechts 
sind ist ihr gutes Recht - hängt wohl aber vom Unternehmen ab. In 
Norwegen musst du halt in eine der wenigen Großstädte ziehen - aber 
stimmt, mir wäre das auch zu langweilig dort. Aber vom Faktor Wohlstand 
Platz 1~ in der Welt.

: Bearbeitet durch User

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