Hallo zusammen!
Ich bin ganz neu in der Microcontrollerwelt und habe eben einen alten
Controller einer Spülmaschine gefunden.
Auf den ersten Blick wirkt er auf mich so, als ob man damit noch einige
Experimente machen könnte. Ich habe leider absolut keine Ahnung, wo ich
da ansetzen soll.
Kann mir da jemand helfen?
Ich habe das Bild auf Google Drive hochgeladen:
https://drive.google.com/file/d/1jecgjRhpSP_KgdjodxRz0MN_oeDUD69h/view?usp=sharing
Viele Grüße
Daniel Kreuzer
Ich sag mal, den Controller kannst du wegschmeissen. Du wirst nicht
rausfinden, wie man ihn umprogrammiert.
Das Netzteil und den Leistungsteil kann man weiter verwenden, entweder
auf dieser Platine und umgelötet auf deine eigene.
Da kannst Du relativ wenig mit anstellen, da die Werkzeuge in Hard- und
Software für den speziellen Controller teuer und kompliziert in der
Beschaffung wären. Falls Du dich generell mit dem Thema beschäftigen
willst kaufe Dir einen Arduino (Clone) für wenige Euros und fange damit
an, da hast Du mehr davon (günstig, Community, Beispiele)
MaWin schrieb:> Das Netzteil und den Leistungsteil kann man weiter verwenden, entweder> auf dieser Platine und umgelötet auf deine eigene
Stimme MaWin zu, bedenke aber, dass Du da mit Netzspannungen zu tun
hast. Das Netzteil ist nicht galvanisch getrennt, d.h. die
Niedervoltseite hat immer noch Netzpotential.
Ich finde schade, daß in solchen Geräten immer OTP-Controller eingesetzt
werden weils ein paar Cent gegenüber Flash-µCs spart. Oder
maskenprogrammierte Typen, die lassen sich auch nicht weiternutzen. Ist
regelmäßig etwas schade für einen Bastler, was man da wegschmeißt und
nicht für eigene Projekte nutzen kann - obwohl diese Controller oft sehr
viele Möglichkeiten können. Ich habe z.B. noch einen großen Controller
aus einer alten Klimaanlage zu liegen, der steuert insgesamt drei
Frequenzumrichter plus die ganze Mess- und Überwachungstechnik. Aber
leider auch ein OTP-Typ, kann man leider nur in dieser Klimaanlage
verwenden, für nichts anderes mehr.
Ihr könnt euch ja bei der EU beschweren. Neben einem Recht auf Reparatur
ein Recht auf Reprogrammierbarkeit. Schließlich geht der Controller ja
in das Eigentum des Kunden über. Und ohne Reprogrammierbarkeit geht kein
Upcycling, was in Zukunft zunehmend von Bedeutung wird.
Ben B. schrieb:> Ist> regelmäßig etwas schade für einen Bastler, was man da wegschmeißt und> nicht für eigene Projekte nutzen kann - obwohl diese Controller oft sehr> viele Möglichkeiten können.
Für den Bastler werden solche Geräte wohl zuletzt gemacht. Davon
abgesehen, sollte auch ein Bastler ein paar Cents für einen Controller
übrig haben.
Anarchist schrieb:> Und ohne Reprogrammierbarkeit geht kein> Upcycling, was in Zukunft zunehmend von Bedeutung wird.
Nur doof, daß die HW kurz nach der Garantie schon den Geist aufgibt. Da
ist nix mit Upcycling.
Alternative Firmware für die Spülmaschine fände ich gut :)
Meine Blöde Spülmaschine wäscht mal eben 4,5 Stunden und bei jedem
abschalten startet sie mit default eu Energie Optionen. Ja ein recht auf
Reprogrammierbarkeit würde ich auch fordern.
MaWin schrieb:> Das Netzteil und den Leistungsteil kann man weiter verwenden, entweder> auf dieser Platine und umgelötet auf deine eigene.
Entweder ... und ...? Was ist das für eine Sprache? Die Wörter sehen aus
wie deutsch, aber die Grammatik passt nicht dazu. Ebenso bleibt der Sinn
deiner Beiträge meistens schleierhaft, zumindest wenn man
fälschlicherweise annimmt, dass du auf deutsch schreibst.
Peter schrieb:> Ja ein recht auf> Reprogrammierbarkeit würde ich auch fordern.
Selbst wenn es das gäbe. Ich behaupte mal, eine eigene Platine zu
entwickeln und zu programmieren, geht schneller als sich in fremden SW
Murks hereinzufinden. (Ausnahmen mag es geben)
Brauchbar sind bei solchen Geräten nur die Hardware-Teile: Netztrafos,
(vor allem wenn passend klein), Relais, Elkos, Transistoren, Thyristoren
usw. und auch dann erst wenn man über das Erste heraus ist.
Der Kontroller ist völlig unbrauchbar weil er meist ein OTP-Typ ist und
auch einen solch komplizierten Aufbau hat, dass das "Datenblatt" weit
über 400 Seiten hat.
Zum Anfangen ist ein Arduino mit einem atmega eine weitaus bessere
Lösung.
Da gibt es zahlreiche Zusatzplatinen, shields, als passende Hardware.
Wenn das Teil überhaupt noch läuft, warum denn nicht gebraucht auf Ihbä
oder so verkaufen. Es kommt ja nicht selten vor, dass so eine
Steuerplatine, fast immer wegen Netzteil, den Geist aufgibt. Ein paar
wenige können die dann reparieren,
der KD-Mann hat nur die Möglichkeit das Teil komplett zu tauschen, das
liegt dann in der Grössenordnung einer neuen Maschine aus Asien.
diese Frage hatte ich mir gerade vor einigen Tagen gestellt...
Wieso werde eigentlich überwiegend Motorola und Samsung controller
verbaut?
NXP, Atmel oder Arm sehe ich so gut wie nie.Bei alten Geräten Z80 oder
6800