Forum: PC Hard- und Software Gebrauchter Apple-Laptop mit gutem Preisleistungsverhältnis?


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von Anton B. (shrdlu)


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Hallo,
ich würde gern in die Apple-Welt hineinschnuppern und mir ein 
gebrauchtes MacBook, iBook, MacBook Air, oder wie sie heißen zulegen. 
Verwendungszweck: Surfen und etwas in die Apple-Programmierwelt 
schnuppern. Ebay bietet diverse ältere Modelle von ca. 2010-2015 für 
100-250€ an, was für mich ein akzeptabler Preisbereich wäre. Da ich 
gerne noch 2-3 Jahre etwas von dem Gerät hätte, ein paar Fragen eines 
Apple-noobs:

1) Kann ich ein Gerät mit macOS 10.12 auf aktuelle Versionen upgraden? 
Ist das technisch immer möglich? Sind Upgrades kostenlos, oder wie teuer 
wird es? Geht es auch von OS X 10.8 auf macOS 11.0?

2) Gibt es noch Support für OS X El Capitan 10.11? Wenn ja, bis wann? 
Oder ist es wie mit Windows XP, dass ältere Versionen nur mit großem 
Sicherheitsrisiko benutzt werden können?

3) Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?

4) Welches Modell würdet ihr empfehlen (bestes 
Preisleistungsverhältnis), wenn ich bis 250€ für ein Gebrauchtgerät 
zahlen könnte?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Anton B. schrieb:

> 1) Kann ich ein Gerät mit macOS 10.12 auf aktuelle Versionen upgraden?

Die Frage ist hier nicht, welches System gegenwärtig drauf läuft, 
sondern welche Hardware vom aktuellen MacOS noch unterstützt wird. 
Meiner Erinnerung nach sind mittlerweile einige der MacBooks des von dir 
genannten Zeitraums aus dem Support in den neuesten OS-Versionen 
rausgeflogen.

Du kannst ansonsten ganz unabhängig vom aktuell installierten System 
immer ein neues drauf installieren, das geht direkt aus dem "BIOS" mit 
einem "Affengriff", komplett übers Internet. Habe ich beim (ähnlich 
alten) MacBook meiner Tochter gemacht, nachdem die Harddisk gestorben 
war und durch eine neue, komplett "nackige" ersetzt worden war.

Bezahlen musst du dafür nichts extra.

> 3) Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?

Hängt von deinem technischen Geschick ab. Kannst dich bei iFixit ja mal 
umsehen, für welche Modelle es Ersatzakkus gibt. Ich habe in einem 
2014er (glaub ich) die eingeklebten Akkus gewechselt, übrigens ohne die 
Schweinerei mit dem Lösungsmittel, wie das zuweilen empfohlen wird: 
einfach alles mit der Heißluftpistole (vorsichtig) erwärmen, dann löst 
sich der Kleber irgendwann schon und gibt mechanischer Beanspruchung 
nach.

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Anton B. schrieb:
> Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?

DA bin ich mal gespannt!! Gute Frage.

Reinschnuppern? Ja, warum auch nicht. Bei den wenigen Gelegenheiten, wo 
ich mit Apple zu tun hatte, dachte ich immer, das ist was für Doofe. Ein 
Nanny-Betriebssystem, das keine tiefen Eingriffe zulässt, mag Vorteile 
haben, aber ich will lieber selber Herr über das System sein und nicht 
umgekehrt.

Wie gesagt, jeder sollte sich das mal anschauen. Auf Feedbacks bin ich 
gespannt. Mich kotzt im Übrigen dieses elitäre Gehabe der Apple-fanboys 
an.

von Schlaumaier (Gast)


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Ich würde warten.

Apple ist gerade dabei seine eigenen CPU's auf den Markt zu schmeißen. 
Dann hat das ganze was AKTUELL auf den Markt ist, in 2-3 Jahren nur noch 
Elektroschrottwert.

Was der Grund ist, wieso ich von Apple weg bin. Apple ist halt was für 
reiche. Muss man so akzeptieren.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Jörg W. schrieb:
> Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?
>
> Hängt von deinem technischen Geschick ab. Kannst dich bei iFixit ja mal
> umsehen, für welche Modelle es Ersatzakkus gibt. Ich habe in einem
> 2014er (glaub ich) die eingeklebten Akkus gewechselt, übrigens ohne die
> Schweinerei mit dem Lösungsmittel, wie das zuweilen empfohlen wird:
> einfach alles mit der Heißluftpistole (vorsichtig) erwärmen, dann löst
> sich der Kleber irgendwann schon und gibt mechanischer Beanspruchung
> nach.

An den TO: Viel Spaß bei der Aktion! Mit Glück bleibt die Tastatur heil.

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Ich habe einen Mac min, ich denke er ist von late 2014. Da ist das 
aktuellste OS drauf. Ich mache XCode damit, bisschen Apps programmieren. 
Nichts anderes. Aber inzwischen ist der so extrem langsam, da kann man 
sich nicht nur einen Kaffee aufbrühen, sondern du kannst ihn auch 
anbauen.
Aber egal, ich habe Zeit.
Und upgraden kann man dieses Modell nicht.

von Jan H. (j_hansen)


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Anton B. schrieb:
> 1) Kann ich ein Gerät mit macOS 10.12 auf aktuelle Versionen upgraden?
> Ist das technisch immer möglich? Sind Upgrades kostenlos, oder wie teuer
> wird es? Geht es auch von OS X 10.8 auf macOS 11.0?

Updates sind gratis, die unterstützten Geräte für 11 findest du hier: 
https://support.apple.com/kb/sp833?locale=de_DE

Für ältere Version bitte selbst Google bedienen.

> 2) Gibt es noch Support für OS X El Capitan 10.11? Wenn ja, bis wann?
> Oder ist es wie mit Windows XP, dass ältere Versionen nur mit großem
> Sicherheitsrisiko benutzt werden können?

Wieder Google... "El Capitan 10.11 support end"
"macOS El Capitan no longer supported by Apple. In keeping with Apple's 
release cycle, macOS 10.11 El Capitan is no longer receiving security 
updates as of ..."

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Schlaumaier schrieb:
> Apple ist halt was für
> reiche. Muss man so akzeptieren.

Trotzdem ist es kein überlegenes System, im Gegenteil. Es ist bloßes 
Prestige-Objekt. Apple muss ich zugestehen, dass sie Leuten mit diesen 
überteuerten Produkten das Geld aus der Tasche ziehen können. Das machen 
sie gut. Das ist nichts Verwerfliches:

Pecunia non olet!

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Armin K. schrieb:
> Und upgraden kann man dieses Modell nicht.

Das wäre vielleicht ein Punkt, schau vorher ob man bei dem 
entsprechenden Modell RAM oder HDD upgraden kann.

von Schlaumaier (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?

Der APPLE-Laptop meine Freundes liegt aktuell bei einen Techniker der da 
ein neuen Akku einbaut. Der muss dazu die Kiste öffnen, den Akku 
vorsichtig lösen (weil eingeklebt) und dann den neuen Akku wieder 
einkleben.

Bei meinen Acer-Laptop wechsele ich den Akku in ca. 1 Minute, weil 
Sicherungshalter nach Links, Akku heraus nehmen, neuen rein, 
Sicherungshalter rastet automatisch ein.

Einfach gesagt, wenn man viel arbeiten muss, ist Apple Mist, aber reiche 
Leute arbeiten ja nicht. Das müssen arme wie ich dann halt ;)

von Johannes U. (kampfradler)


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Prinzipiell wuerd ich abraten, aus Erfahrung.

Wenn, dann lieber ein Geraet eines anderen, besseren Herstellers und da 
dann nen Hackintosh draus machen.

Aber, wenn Du unbedingt Lehrgeld bezahlen musst/willst:
>https://www.youtube.com/watch?v=xFIVZYevfGU&t=958s

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Armin K. schrieb:
> Das wäre vielleicht ein Punkt, schau vorher ob man bei dem
> entsprechenden Modell RAM oder HDD upgraden kann.

Richtig, das vergaß ich zu erwähnen. Betrifft wohl eher neuere Modelle. 
RAM ist EINGELÖTET! Ist das zu fassen?

von Schlaumaier (Gast)


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Armin K. schrieb:
> Das wäre vielleicht ein Punkt, schau vorher ob man bei dem
> entsprechenden Modell RAM oder HDD upgraden kann.

Wie willst du in ein Teil was nur 1 CM hoch ist, auch noch 
Wechseltechnik einbauen ? Mein Laptop ist fast 3.5 cm hoch. Aber dafür 
kann man ihn nicht verbiegen, und er wird auch nicht mit alten Zeitungen 
weggeworfen.

Rainer Z. schrieb:
> Trotzdem ist es kein überlegenes System, im Gegenteil. Es ist bloßes
> Prestige-Objekt.

Ich sag ja was für reiche. Damit sie angeben können. ;)

Ich hab mir zum angeben mein Samsung Handy in Gold-Farbe gekauft. Das 
muss reichen. ;) Den Rest machen ich bei den Girls halt mit meinen 
Charme. ;) Funktioniert auch.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Schlaumaier schrieb:
> Den Rest mache ich bei den Girls halt mit meinen
> Charme.

Ist auch besser und sympathischer so. :)

von Udo S. (urschmitt)


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Anton B. schrieb:
> Gebrauchter Apple-Laptop mit gutem Preisleistungsverhältnis?

Die Frage ist so ähnlich wie wenn du fragen würdest: "Wo kriege ich 
einen älteren VW Bully mit gutem Preis Leistungsverhältnis."
Die Antwort ist ziemlich einfach:

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit GAR NICHT.

Sowohl bei den Apple Geräten als auch bei dem Bully wird selbst Schrott 
noch vergoldet.

von Peter D. (peda)


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Rainer Z. schrieb:
> Richtig, das vergaß ich zu erwähnen. Betrifft wohl eher neuere Modelle.
> RAM ist EINGELÖTET! Ist das zu fassen?

Die SSD ist auch eingelötet:
https://www.maclife.de/news/imac-27-zoll-fest-verloeteten-ssds-zwei-ausnahmen-100117332.html

von Dussel (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Bei meinen Acer-Laptop wechsele ich den Akku in ca. 1 Minute, weil
> Sicherungshalter nach Links, Akku heraus nehmen, neuen rein,
> Sicherungshalter rastet automatisch ein.
So lange? Ich habe es gerade aus Ehrgeiz bei meinem Macbook mal 
ausprobiert. Von Laptop liegt zugeklappt mit der Oberseite nach oben 
über Akku raus, weglegen, wieder einsetzen bis liegt wieder 
betriebsbereit auf dem Tisch hat es ohne Eile 14 Sekunden gedauert. (Das 
musste ich ohne Akku 'simulieren', weil ich keinen mehr drin habe, aber 
mit Akku verlängert sich die Zeit auch nicht.)
Leider ist es seit ein paar Wochen fast kaputt. Der Lüfter ist nun doch 
am Lebensende angekommen.

von Schlaumaier (Gast)


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Dussel schrieb:
> Der Lüfter ist nun doch am Lebensende angekommen.

Dann bau ein neuen ein, oder schenke mir das Teil. Ich finde schon ein 
Lüfter. ;)

von Dussel (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Dann bau ein neuen ein, oder schenke mir das Teil. Ich finde schon ein
> Lüfter. ;)
Es gibt einen neuen Lüfter und ich habe auch über Verkauf oder 
Verschenken nachgedacht. Allerdings ist der Akku eben kaum noch 
brauchbar, das Laufwerk hat Macken (funktioniert nicht mehr zuverlässig) 
und ich würde die Festplatte ausbauen. Da bleibt nicht mehr so viel 
übrig. ;-)

von Dussel (Gast)


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Dussel schrieb:
> Es gibt einen neuen Lüfter
Das soll heißen, man bekommt neue Lüfter. Aber für mich lohnt sich das 
nicht.

von Schlaumaier (Gast)


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Dussel schrieb:
> und ich würde die Festplatte ausbauen.

Das habe ich sowieso nicht anders erwartet.
Mein für 50 Euro bei Ebay gekaufter ACER hatte auch keine. Ich musste 
eine externe USB-Platte kaufen und knacken damit ich eine hatte.

Selbst mein DVD-Recorder bei Ebay damals für 25 Euro hatte keine.

Aber irgendwie muss da ja ein OS drauf. Und ich kenne mich mit Apple 0 
aus. Ergo weiß ich nicht ob man das irgendwie bei Apple für lau saugen 
kann. Und ob Apple normale Festplatten einbaut oder die (wie sonst auch 
üblich) manipuliert.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer Z. schrieb:
> Mit Glück bleibt die Tastatur heil.

So'n Quark. Kannst du auch was fundiertes beitragen außer Apple-Hass?

Ich schrieb oben, dass ich so einen verklebten Akku gewechselt habe, 
und außer dem Demolieren des (sowieso toten) Akkus hat dabei nichts 
Schaden genommen.

Schlaumaier schrieb:
> Bei meinen Acer-Laptop wechsele ich den Akku in ca. 1 Minute

Auch bei allen neuartigen Nicht-Apple-Flach-Laptops machst du das nicht 
mehr so simpel. Da ist genauso alles verklebt, wie auch bei den meisten 
aktuellen Mobiltelefonen. Apple war'n wohl nur die ersten, die das so 
gemacht haben.

Klein sein wollen hat halt einen Preis. Mehr als verklebte Akkus stören 
mich dadurch entfallene Ethernet-Buchsen. Aber das ist 'ne andere 
Baustelle, und betrifft die vom TO angepeilten Jahrgänge noch nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Schlaumaier schrieb:
> wie sonst auch üblich

Wenn du schon keine Ahnung hast, dann antworte doch nicht in einem 
Thread, indem explizit nach Leuten mit Ahnung gefragt wird – oder lies 
ihn dir wenigstens vorher durch. Ich hatte oben bereits erwähnt, dass 
man in einen Laptop der hier gesuchten Generation völlig problemlos eine 
nackte 08/15-Festplatte einbauen kann, und die dann übers Internet 
installieren kann.

Es ist schon krass, wieviele Apple-Hasser bei so einem Thread aus ihren 
Löchern gekrochen kommen …

von Dussel (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Aber irgendwie muss da ja ein OS drauf. Und ich kenne mich mit Apple 0
> aus. Ergo weiß ich nicht ob man das irgendwie bei Apple für lau saugen
> kann. Und ob Apple normale Festplatten einbaut oder die (wie sonst auch
> üblich) manipuliert.
Die Originale liegt noch irgendwo rum. Ich habe jetzt ein SSD drin. Das 
hat damals 300 € gekostet und deshalb will ich es nicht verschenken. Die 
Installations-DVD habe ich noch. Mit installiertem Betriebssystem kann 
man dann auch kostenlos das neue(ste) Betriebssystem installieren. Die 
neuesten gehen aber nicht mehr, weil die Hardware nicht mehr unterstützt 
wird.

Mir fällt noch ein, die 'BIOS-Batterie' ist leer. Und obwohl ich mit dem 
Laptop über zwölf Jahre ziemlich zufrieden war, ist das ein Mitgrund, 
warum ich kein Macbook mehr kaufen würde. Diese BIOS-Batterie, oder wie 
auch immer die heißt, ist ein Verbrauchsteil. Die geht nicht kaputt, die 
ist halt nach bestimmter Zeit leer. Ich wollte die tauschen lassen und 
habe im Apple-Fachhandel (Gravis) nachgefragt. Die Aussage war, die 
könne man nicht tauschen, man müsse das komplette Mainboard für ein paar 
hundert Euro tauschen.
Um eine leere Batterie auszutauschen, soll man also den halben Neupreis 
bezahlen...
Es geht auch mit leerer Batterie, nur hat man dann ohne Internet keine 
aktuelle Uhrzeit.
Dazu noch, dass man bei den neueren Akku, Festplatte und RAM nur noch 
mit viel Aufwand (im Gegensatz zu den genannten paar Sekunden) tauschen 
kann.
Dieses ganze Gerede von wegen die Komplettgeräte seien zu teuer, ist 
Quatsch. Aber die Reparaturen sind durch die 
Reparaturerschwerungsmaßnahmen doch zu teuer.

von Dussel (Gast)


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PS: Wenn es ein Modell wie meins wieder gäbe (Akku tauschen in Sekunden, 
Festplatte und RAM in maximal Minuten), und reparierbar wäre, würde ich 
wohl wieder eins kaufen. Das war schon echt gut.

von Schlaumaier (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Wenn du schon keine Ahnung hast, dann antworte doch nicht in einem
> Thread, indem explizit nach Leuten mit Ahnung gefragt wird – oder lies
> ihn dir wenigstens vorher durch.

Guter Vorschlag. Solltest du auch mal machen.

Ich habe ein Ei-Pad-1 und ein Ei-fon-3gs.  Also durchaus Erfahrung mit 
Apple. Nur halt nicht mit deren Laptops.

Und das die eine komplette Wlan-Technik mit Verschlüsselung im BIOS 
haben wusste ich halt nicht. Denn auf der nackten Festplatte ist ja nix 
drauf, und das Laufwerk ist auch "krank".

Davon abgesehen war da auch noch die Frage nach der Lizenz. Nicht mehr 
und nicht weniger.  Und wenn ich es nicht überlesen habe, hat "Dussel" 
nix von irgend einer Generation etwas gesagt. Sondern nur das er sein 
"schwer kranken Lappi" nicht mehr heilen will.

Nach deiner Aussage kann ich also in "Dussel's" Teil eine SSD für 20 
Euro und einen Lüfter einbauen, mache das Teil an, geben mein 
Wlan-Passwort an, gehe was Essen und streichele meine Katze bei einen 
guten Film, und wenn ich dann den Lappi wieder ansehe ist der 
Softwaretechnisch und LEGAL im Auslieferungszustand.

Das würde meine Meinung von Apple etwas anheben, das gebe ich offen zu.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Schlaumaier schrieb:
> Nach deiner Aussage kann ich also in "Dussel's" Teil eine SSD für 20
> Euro und einen Lüfter einbauen, mache das Teil an, geben mein
> Wlan-Passwort an, gehe was Essen und streichele meine Katze bei einen
> guten Film, und wenn ich dann den Lappi wieder ansehe ist der
> Softwaretechnisch und LEGAL im Auslieferungszustand.

Das entspricht zumindest meiner Erfahrung.

Vermutlich braucht man halt noch 'ne Apple-ID dafür, so genau kann ich 
mich nicht erinnern. War jedenfalls überrascht damals, dass das so 
einfach ging – hatte vorher gesucht, wo ich denn zum Geier ein 
Bootmedium für die Kiste her bekomme (die letzte erhältliche CD-ROM für 
MacOS bootet nicht mehr auf dem Teil).

von Sebastian (Gast)


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Nein, ich bin kein Apple-Hasser, aber auch kein begeisterter Fan. Ich 
bin mit verschiedenen Systemen weit genug vertraut, um mir aus 
Anwendersicht ein Urteil zu bilden, nicht als Entwickler. Also ohne 
ideologische Scheuklappen gesehen: Mac OS X ist Windows 10 technisch bei 
weitem überlegen, sowohl in der Zuverlässigkeit, als auch in der 
Anfälligkeit gegen Schadsoftware und Bedienfehler. Natürlich ist die 
Softwareauswahl bei Windows größer, aber in der Apple-Welt gibt es 
eigentlich auch für jede Standardaufgabe ein Tool. Apple versteckt viele 
Innereien vor dem Benutzer, macht das jedoch eleganter als Microsoft, wo 
manches im Vergleich wie gewollt und nicht gekonnt wirkt.

Die Hardware ist eine andere Baustelle. MacBook Pro, iMac mit Plexiglas- 
oder schlichtem Alugehäuse (z.B. 2007er Modell), das waren grundsolide 
und durchaus langlebige Arbeitsgeräte. Neuere Macbook Air und iMacs mit 
dem nach hinten gerundet ausgeformten Gehäuse sind hingegen Geräte, bei 
denen man den Gegenpol zum "form follows function" Prinzip erreicht hat. 
Dem Design wird Funktionalität und jegliche Wartbarkeit inzwischen 
komplett geopfert. Servicefreundlich sind diese Geräte nicht. Eine 
Fehlentwicklung. Ich bewundere die Leute, die das geklebte Zeug trotzdem 
reparieren, Hut ab, aber nichts für Anfänger.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sebastian schrieb:
> Nein, ich bin kein Apple-Hasser, aber auch kein begeisterter Fan.

Gewiss nicht, dein Kommentar ist ja auch sehr ausgewogen.

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Anton B. schrieb:
> Hallo,
> ich würde gern in die Apple-Welt hineinschnuppern und mir ein
> gebrauchtes MacBook, iBook, MacBook Air, oder wie sie heißen zulegen.
> Verwendungszweck: Surfen und etwas in die Apple-Programmierwelt
> schnuppern. Ebay bietet diverse ältere Modelle von ca. 2010-2015 für
> 100-250€ an, was für mich ein akzeptabler Preisbereich wäre. Da ich
> gerne noch 2-3 Jahre etwas von dem Gerät hätte, ein paar Fragen eines
> Apple-noobs:

Naja, ich habe noch einen MacMini 1. Generation. Ca. 2005 mit max.
OS X 10.5. Läuft noch und manchmal erstaunlich schnell.

Und ein iMac Modell 2008 hat vor einiger Zeit eine 1TB SSD bekommen und 
steht
im Labor, damit ich da PDFs, EAGLE oder andere Files in hoher Auflösung 
anschauen
kann. Geht alles noch.

Damit will ich sagen dass so ein älteres Gerät durchaus 10 Jahre oder
mehr nützlich sein kann.

>
> 1) Kann ich ein Gerät mit macOS 10.12 auf aktuelle Versionen upgraden?
> Ist das technisch immer möglich? Sind Upgrades kostenlos, oder wie teuer
> wird es? Geht es auch von OS X 10.8 auf macOS 11.0?

Hängt von der Hardware ab. Manchmal geht ein Upgrade überraschend nicht.
Muß man vorher genau prüfen. Sonst ist das OS kostenlos verfügbar.
Applikationen u.U. (z.B. Pages, Keynote) nicht. LibreOffice läuft aber.

>
> 2) Gibt es noch Support für OS X El Capitan 10.11? Wenn ja, bis wann?
> Oder ist es wie mit Windows XP, dass ältere Versionen nur mit großem
> Sicherheitsrisiko benutzt werden können?

Kein Support. Sicherheitsrisiko aber m.E. gering. Es waren als ich 
neulich mal
verschiedene Datenbanken durchsucht habe, keine wirklich kritischen 
Fehler bei
10.11.6 bekannt. Nur fangen manche Webseiten an rumzuzicken und rendern 
nicht
mehr sauber. Manche Webseiten meinen einen auffordern zu müssen eine 
neuere
Safari-Version zu installieren (was u.U. gar nicht geht). Und die 
mitgelieferten
Browserzertifikate laufen zunehmend ab. Man kann aber neue selbst 
installieren.
Schlimmer: immer weniger "How-Tos" passen noch. Man kann sich bei 
Problemen
immer weniger auf Tips aus dem Internet verlassen.

Eher problematisch mit 10.11 ist dass da nicht das neueste Xcode mit 
aktuellem
Swift läuft. Also kann man das nicht üben und Apps für iOS schreiben.

Wenn man ein stabiles UNIX mit hübscher GUI will reicht das. Und wenn 
man
(wie ich) mit Objective-C für GUI-basierte eigene Tools völlig zufrieden 
ist,
dann auch.

Aber wenn man in die aktuelle Apple-Programmierwelt schnuppern will dann 
ist
das zu alt.

>
> 3) Welche Apple Laptops erlauben den Einbau eines neuen Akkus?

Ich glaube das alte PowerBook Titanium G4 hatte noch einen Wechselakku.
Aber das hat Sammlerwert und keinen Gebrauchswert (ca. 20 Jahre alt).

> 4) Welches Modell würdet ihr empfehlen (bestes
> Preisleistungsverhältnis), wenn ich bis 250€ für ein Gebrauchtgerät
> zahlen könnte?

MacMini. Ist aber kein Laptop :(

: Bearbeitet durch User
von Schlaumaier (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> hatte vorher gesucht, wo ich denn zum Geier ein
> Bootmedium für die Kiste her bekomme

Genau DAS war auch mein Gedanken.

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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Schlaumaier schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> hatte vorher gesucht, wo ich denn zum Geier ein
>> Bootmedium für die Kiste her bekomme
>
> Genau DAS war auch mein Gedanken.

Download beim Hersteller? Ältere auf CD, neuere auf USB-Stick.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nikolaus S. schrieb:

> Download beim Hersteller?

Nö, Download direkt durch den Bootloader (was man beim PC "BIOS" nennen 
würde).

von Schlaumaier (Gast)


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Nikolaus S. schrieb:
> Download beim Hersteller? Ältere auf CD, neuere auf USB-Stick.

Etwas herunterladen ist eine Sache ein Lizenz haben eine andere.

Aber da APPLE lt. Jörgs Aussage das mit der Lizenz anscheinend über die 
Hardware regelt..... . Etwas was z.b. MS NICHT macht. Und ich nicht 
wusste.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Schlaumaier schrieb:
> Aber da APPLE lt. Jörgs Aussage das mit der Lizenz anscheinend über die
> Hardware regelt.

So ist es. Du erwirbst mit der Hardware juristisch ein "lebenslanges" 
Recht auf das OS einschließlich der Updates (bis zum Support-Ende halt).

Im Gegenzug gibt es halt keine legale Möglichkeit für einen 
"Hackintosh", denn du kannst keine hardwareunabhängige OS-Lizenz 
erwerben.

von Anton B. (shrdlu)


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Danke, das sind einige hilfreiche Informationen. Es scheint, als ob alle 
Apples, die von der Hardware als geeignet ansehe (Akkutausch usw.) vom 
Betriebsystem veraltet sind.
Ich werde mich mal über die Hackintoshs schlau machen.

von Reinhard S. (rezz)


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Schlaumaier schrieb:
> Apple ist halt was für reiche. Muss man so akzeptieren.

Sag doch einfach, das du kein Geld hast :D

Rainer Z. schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Apple ist halt was für
>> reiche. Muss man so akzeptieren.
>
> Trotzdem ist es kein überlegenes System, im Gegenteil.

Es läuft halt einfach, nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn mein iPad 
von 2017 in letzter Zeit doch auch mal die eine oder andere 
Software-Macke gezeigt hat. Und es wird von Apple nicht als wandernde 
Werbeanzeige genutzt, im Gegensatz zu meinem Android-Handy.

von Schlaumaier (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Sag doch einfach, das du kein Geld hast :D

Ich hab kein Geld ÜBRIG was ich für "Design" und "Statussymbol" ausgeben 
will.

Erst recht nicht, wenn Firmen wie Samsung + Co. teilweise bessere 
Produkte wesentlich  günstiger mir verkaufen.

Für das gesparte kauf ich mir dann schöne Sachen zum basteln.

Aber du hast Recht. Ich habe nie viel Geld übrig.

von Reinhard S. (rezz)


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Schlaumaier schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Sag doch einfach, das du kein Geld hast :D
>
> Ich hab kein Geld ÜBRIG was ich für "Design" und "Statussymbol" ausgeben
> will.

So ein schönes Design für den Alltag kann aber schon auch praktisch 
sein. Wobei mir persönlich Robustheit wichtiger ist (Arbeit) und deshalb 
eh eine Hülle drumkommt.

> Erst recht nicht, wenn Firmen wie Samsung + Co. teilweise bessere
> Produkte wesentlich  günstiger mir verkaufen.

Preis interessiert mich nur peripher, Firma zahlt ;) Und wenn man mit 
einem Apple-Produkt länger gut arbeiten kann als mit einem durch Updates 
immer träger werdenden Android-Gerät (erlebt mit einem Galaxy Tab und 
jetzt in Ansätzen auf meinem privaten Nokia) hat sich das unterm Strich 
gut gerechnet. Ich bin gespannt, wie sich das neue Firmen-Android da 
schlägt. Aber zum dienstlichen Gebrauch bleibt mein gutes, altes Nokia 
mit S40 unerreicht :D

von Udo S. (urschmitt)


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Reinhard S. schrieb:
> im Gegensatz zu meinem Android-Handy

Komisch, mein Android Handy auch nicht. Was vieleicht daran liegt dass 
ich einen kleinen Teil der gesparten 500 Euro beim Kauf des Smartphones 
für Apps ausgebe, so dass keine Werbung mehr kommt.

von Reinhard S. (rezz)


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Udo S. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> im Gegensatz zu meinem Android-Handy
>
> Komisch, mein Android Handy auch nicht. Was vieleicht daran liegt dass
> ich einen kleinen Teil der gesparten 500 Euro beim Kauf des Smartphones
> für Apps ausgebe, so dass keine Werbung mehr kommt.

Ich hab ja auch keine 500€ gespart... Die Werbung für ein Fotobuch kann 
man da vielleicht noch unterdrücken, aber wie willst du die Werbung für 
GPay beim Ausschalten unterdrücken (ja, man kann das Ding auch 
ausschalten. Bspw. im Urlaub).

von Achim M. (minifloat)


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TL;DR kauf dir einen i7 16GB RAM A1398

Hier diese Maschine habe ich seit 2015:
* A1398
* MacBook Pro (Retina, 15", Ende 2013)
* Prozessor 2,3GHz Intel Core i7
* Speicher 16GB 1600MHz DDR3
* Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 750M 2GB + Intel Iris Pro 1536MB
* Festplatte 500GB, 80% voll

Akku: 7129mAh von 7344mAh übrig, 541 Zyklen, Zustand Gut (sagt der 
Systembericht)

OS:
* Mojave 10.14.5
* Update will mir BigSur 11.2.3 andrehen (mache ich aber nicht bis ich 
weiß, was dann nicht mehr geht, bin mit einem USB-Audiointerface von 
M-Audio mal auf die Schnauze gefallen)

Einsatz/oft genutzte Tools:
Speedcrunch, Vorschau.app, Firefox, Eclipse 2021-03 (4.19.0), 
Kommandozeile, avr-gcc, sdcc, arm-gcc, git, make, homebrew, Eagle, 
goSerial, LibreOffice, GIMP, Arduino-IDE (+Plugin für eclipse), 
Audacity, VLC-Player, Oracle VirtualBox (Windows XP/7/10, aaalte Spiele, 
Steuer machen, OBD-Diagnosetool, ...), DosBox (gaaanz alte Spiele), 
LTspice nativ, LTspice über Wine, SketchUp make 2017, Saleae Logic, 
u.v.m.

Downsides:
* homebrew und lange Builds bringen die Mühle ordentlich zum pusten
* Zweitbildschirm und/oder Videoschnitt  macht die Mühle heiß, weil 
dafür die NVIDIA GPU beansprucht wird
* Apple-Hater aus dem Freundes-und Bekanntenkreis, die in den letzten 5 
Jahren 3 Rechner verschlissen haben und trotzdem flamen müssen
* ein Originalnetzteil ist mir mal innerlich geplatzt. Naja, hatte eh 2 
und das verbliebene MagSafe Kabel tut jetzt an einem generischen 19V/90W 
in der Schreibtischlandschaft seinen Dienst.
* Kein USB-C, Thunderbolt-Hardware selten und/oder teuer

Uptime:
Wedges:~ achim$ uptime
21:13  up 222 days, 10:22, 2 users, load averages: 1,38 1,62 1,76

Fazit:
Nie einen zuverlässigeren Rechner gehabt. Mal sehen, wie lange das noch 
geht. Zukünftig wird's wohl wieder ein Unixoid werden.

mfg mf

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Anton B. schrieb:
> Ich werde mich mal über die Hackintoshs schlau machen.

Lohnt sich eigentlich nur, wenn du MacOS kennenlernen willst oder halt 
parallel noch betreiben willst (beispielsweise weil du als 
Softwareentwickler einer portablen Software diese testen willst).

Ansonsten ist das dann halt ein zwar unixoides aber dennoch proprietäres 
Betriebssystem auf schätzungsweise eher mittelmäßiger Hardware. (Es gibt 
natürlich auch gute Hardware im PC-Bereich, aber auch die kommt nicht 
für'n Appel und 'n Ei daher.)

von Gustl B. (-gb-)


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Zu den Hackintoshs:
https://osx86project.org/
https://www.tonymacx86.com/

Die meisten Probleme gibt es bei WLAN Hardware. Wenn möglich sollte man 
sich also einen PC/PC-Laptop kaufen der möglichst nahe an Applehardware 
dran ist. Intel CPU, Broadcom WLAN, ... dann funktioniert das 
erstaunlich gut.

Ob das Zukunftssicher ist ist aber unklar. In ein paar Jahren werden 
alle offiziell von OSX unterstützen Macs einen Tx Baustein drinnen 
haben. Der T1 kam 2016, der T2 2018. Sprich wenn die jetzt noch 
unterstützten Geräte ohne Tx Chip aus dem Support draußen sind, dann 
könnte es sein, dass Apple in zukünftigen OSX Versionen einen Tx 
Baustein als zwingend voraussetzt.

von Marc D. (gierig) Benutzerseite


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MacOs 11.x (bigSur)
Voraussetzungen sind:
https://support.apple.com/kb/sp833?locale=de_DE

MacBook (2015 oder neuer)
MacBook Air (2013 oder neuer)
MacBook Pro (Ende 2013 oder neuer)
Mac mini (2014 oder neuer)
iMac (2014 oder neuer)
iMac Pro (2017 oder neuer)
Mac Pro (2013 oder neuer)

Im link dann noch weitere Voraussetzungen für bestimmte
Funktionen (z.b "hey Siri" ab 2017er Geräte)

ältere Modelle lassen ggf. über:
https://github.com/barrykn/big-sur-micropatcher
Dazu überreden ist halt Handarbeit und nicht offiziell.


Jörg W. schrieb:
> Nö, Download direkt durch den Bootloader (was man beim PC "BIOS" nennen
> würde).

Internet recovery grob ab Modelle "2009" zumindest alle die kein
Optisches Laufwerk mehr eingebaut haben. Die Funktionen kam irgendwann
mit 10.12.4 (Sierra) oder als Firware Update (ist nen EFI bootloader).
Sprich nur macs ab 2009 und ab 10.12.4 können die Funktion.

Drauf ist/war ist internet Recovery dazu gekommen. Bei älteren Rechnern
dann nicht mehr. Da gibt dann aber über CD/USB die Möglichkeit
Setzt aber meinst ein laufendes MacOs voraus.. aber google kennt
da noch andere Lösungen..

btw.Früher haben Updates gekostet, erst seit 10.9 (Mavericks, 2013)
sind sie kostenlos.....

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Marc D. schrieb:
>> Nö, Download direkt durch den Bootloader (was man beim PC "BIOS" nennen
>> würde).
>
> Internet recovery grob ab Modelle "2009" zumindest alle die kein
> Optisches Laufwerk mehr eingebaut haben.

Optisches Laufwerk hat der noch, aber wie geschrieben, die letzte 
DVD-ROM, die man bekommen kann, bootet auf dem bereits nicht mehr. Mit 
anderen Worten, das Konzept der Internet Recovery muss da schon von 
vornherein existiert haben, sonst hätten sie sicher noch Bootmedien 
vertrieben.

(Ist ein Modell von ca. 2010.)

von Marc D. (gierig) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> Ob das Zukunftssicher ist ist aber unklar. In ein paar Jahren werden
> alle offiziell von OSX unterstützen Macs einen Tx Baustein drinnen
> haben.

in den nächsten Jahren wird eh alles auf apples eigne ARM
CPU umgestellt. 2-3 Jahre traue ich Apple noch zu Intel zu unterstützen
mit osX und in 3-5 Jahren wird auch die Kompatibilitätsschicht (rosetta 
2)
wegfallen.

Ähnlich wie damals von PowerPc zu Intel.

von Gustl B. (-gb-)


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Marc D. schrieb:
> in den nächsten Jahren wird eh alles auf apples eigne ARM
> CPU umgestellt.

Stimmt. Das wird eher schnell gehen wie eben auch damals beim Umstieg 
nach Intel.

Marc D. schrieb:
> Ähnlich wie damals von PowerPc zu Intel.

Damals habe ich mit Macs angefangen. Leider brauchte 10.4 zwingend SSE2 
und ließ sich nicht auf einem Pentium 3 booten. Pentium 4 hatte ich 
nicht und wollte ich nicht, aber auf einem Athlon 64 Venice lief dann 
als Hackintosh 10.4 im Jahre 2006 ziemlich gut.

Und jetzt habe ich hier einen alten Mini (2011) und weiß auch nicht so 
recht ob ich noch einen letzten Intel Mac kaufen oder auf stärkere M1 
Minis warten soll. Die aktuellen M1 Minis haben mir etwas wenige 
Anschlüsse.

von Kolja L. (kolja82)


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Meine Freundin hat vor zwölf Jahren zum Beginn des Studiums ein MBP 
bekommen. Das ist seit dem fast täglich in Benutzung. Klar, der Akku 
reicht gerade noch um die nächste Steckdose zu finden und Macken hat die 
Kiste auch ordentlich, aber sonst läuft die einfach.
In der selben Zeit habe ich bestimmt 4 thinkpads verbraucht, da ich die 
aber immer gebraucht kaufe, liege ich in der Summe noch unter dem mac.
Mich reizt ja der M1, am liebsten im iPad. Aber dann gibt es kein iOS, 
verstehe das wer will...

von René F. (therfd)


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Marc D. schrieb:
> btw.Früher haben Updates gekostet, erst seit 10.9 (Mavericks, 2013)
> sind sie kostenlos.....

Wobei man erwähnen muss, das die Upgrades ab 10.6 schon nicht wirklich 
teuer waren. Bin aber ehrlich, ich kenne keinen Mac User der sich jemals 
ein Upgrade gekauft hatte, da wurde dann einfach die DVD von nem 
Bekannten der sich nen neuen Mac geholt hat ins Laufwerk gelegt und das 
Upgrade gestartet...


Bezüglich der hitzigen Diskussion oben wie schlecht Apple ja sei: die 
Apple Hardware ist relativ solide, aber eben leider ziemlich kostspielig 
und die ziehen halt ihr eigenes Ding durch. Klar gibt es Leute die 
Laptops aufrüsten, das ist aber definitiv nicht die Masse der 
Bevölkerung sondern ein kleiner Bruchteil und die Hardware ist eben für 
die breite Masse bestimmt, warum also Sockel verbauen, welche unnötig 
kosten und Platz wegnehmen, wenn sowieso fast niemand die Geräte 
aufrüstet?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Nicht-Apple-Nutzer grundlos über 
Apple herziehen, ich könnte genauso gut über Samsung herziehen (Galaxy 
Note 7 Schrott, etc.), mach ich aber nicht, weil es mich einfach nicht 
interessiert, ich habe mein Optimum gefunden, Smartphone von Apple, 
Computer mit Windows von Dell*.



*Ich hatte auch schon ein Intel MacBook und ca. 2000 nen iMac G3, waren 
tolle Geräte, aber ich brauche nicht zwingend MacOS und komme mit 
Windows ebenfalls gut zurecht. Mein Dell Latitude und mein Precision 
Tower erfüllen alles was ich brauche, daher der Umstieg von Apple auf 
Dell. Mir ist es persönlich egal ob mein Notebook 12mm dick ist oder 
18mm, ob das Gehäuse aus einem Block gefräst wurde oder in einer 
Gussform hergestellt wurde wenn die Optik und Haptik passt, für die 
Sachen die ich mit meinen Geräten mache, brauche ich kein kalibrierbares 
Display, solange die Farben einigermaßen passen. Deshalb lohnt es sich 
nicht für mich so viel Geld zu investieren, das bedeutet aber nicht, das 
die Apple Geräte ihr Geld nicht wert sind.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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René F. schrieb:
> Klar gibt es Leute die
> Laptops aufrüsten, das ist aber definitiv nicht die Masse der
> Bevölkerung sondern ein kleiner Bruchteil und die Hardware ist eben für
> die breite Masse bestimmt, warum also Sockel verbauen, welche unnötig
> kosten und Platz wegnehmen, wenn sowieso fast niemand die Geräte
> aufrüstet?

Das erlebe ich gerade in jüngster Zeit ganz anders. In meinem 
Bekanntenkreis wird überall die HDD durch eine SSD ersetzt oder eine zu 
kleine SSD durch eine größere SSD, Arbeitsspeicher erweitert usw. usf. 
Kommt mir schon fast als Manie vor, aber ist in der Regel sinnvoll und 
äußerst einfach umzusetzen. So einfach, dass es auch die Nichttechniker 
selber machen. Ich glaube, das hätte sogar meine demente Oma geschafft.

Bei MacBooks natürlich nicht, weil es dort nicht geht, weil festgelötet.

Von wegen "niemand" und "kleiner Bruchteil". Die Verhinderungstaktik bei 
Apple hat System und ist schon aus diesem Grunde verabscheuenswürdig. 10 
Jahre alte Thinkpads (T510, W510) rennen mit günstig und sehr einfach 
aufzurüstendem Arbeitsspeicher und SSD wie nagelneue Geräte.

Ja, redet euch die Apples nur schön wie hier der zitierte René. Gerade 
die Techniker hier im Forum sollten mit geplanter Obsoleszenz vertraut 
sein und es besser wissen, Obsoleszenz war hier oft genug Thema, nur bei 
Apple soll das auf einmal anders sein?

Gute Nacht.

von Marc D. (gierig) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Optisches Laufwerk hat der noch, aber wie geschrieben, die letzte
> DVD-ROM, die man bekommen kann, bootet auf dem bereits nicht mehr. Mit
> anderen Worten, das Konzept der Internet Recovery muss da schon von
> vornherein existiert haben, sonst hätten sie sicher noch Bootmedien
> vertrieben.

Wie gesagt das ganze Internet recovery und die "rettungs Partition"
kam erst mit 10.12.4 weiß ich da das damalige gerat dann gesagt habe ich
formatiere dir mal die platte um und mach nen firmwareupdate.
Das FW Update gab es aber auch für ältere listen bis 2009 runter
damit passt es für dich. Hab da auch ein wenig unklar mich ausgedrückt
wollte sagen das die Systeme ohne Laufwerk das auf jedefall hatten

von Dussel (Gast)


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René F. schrieb:
> die Apple Hardware ist relativ solide, aber eben leider ziemlich
> kostspielig und die ziehen halt ihr eigenes Ding durch.
Ich denke, das Problem ist, dass bei Apple Qualität (Haltbarkeit) und 
Design zusammenkommen. Wenn Apple sich weniger auf das Design 
konzentrieren würde und die Laptops als Industrielaptops verkaufen 
würde, wäre das kein Problem (gut, das ist auch jetzt kein Problem). 
Aber da Design auch ein Teil des Produkts ist, denken halt anscheinend 
viele, man bezahle nur das Design.
Da kommt dann die Argumentation in der Art "Warum sollte ich mir einen 
Volvo/VW/Toyota... kaufen? Ein Lada/Fiat hat auch einen Motor und vier 
Räder"

von (prx) A. K. (prx)


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Dussel schrieb:
> dass bei Apple Qualität (Haltbarkeit) und Design zusammenkommen

Wobei sich Klagen über fehlende Qualität in den letzten Jahren häufen.

von Peter D. (peda)


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Kolja L. schrieb:
> In der selben Zeit habe ich bestimmt 4 thinkpads verbraucht

Also nur 3 Jahre je Gerät, man ist das schlecht. Wasn Glück, daß ich nie 
ThinkPads gekauft habe.
Ich bin mit Acer ganz gut gefahren, die laufen alle noch. Die veralten 
nur technisch.
Gerade am Display sieht man eine aktuelle Technologie am deutlichsten 
und die Augen, der Nacken danken es einem. Ich würde mir daher auch nie 
ein Gebrauchtgerät kaufen.

von Frank (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> aber wie willst du die Werbung für
> GPay beim Ausschalten unterdrücken

Kann man in den Systemeinstellungen abschalten.

von Stephan S. (uxdx)


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Peter D. schrieb:
> Also nur 3 Jahre je Gerät, man ist das schlecht. Wasn Glück, daß ich nie
> ThinkPads gekauft habe.

Das kann man sicher nicht verallgemeinern. Ich habe in Firma und zuhause 
4 Thinkpads:

ein 360CSE aufs dem Jahre 1996,
ein T60 aus 2006,
ein T500 aus 2008,
ein T430 aus 2014,

die laufen alle problemlos mit Ubuntu bzw. der 360 mit FreeDos.
Die werden jeden Tag benutzt.
Der T500 braucht demnächst einen neuen Lüfter, ansonsten keine 
Reparaturen.
Den 360CSE werden wir demnächst durch einen Raspberry mit Raspbian 
ersetzen.

: Bearbeitet durch User
von Johannes U. (kampfradler)


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Dussel schrieb:

> Ich denke, das Problem ist, dass bei Apple Qualität (Haltbarkeit) und
> Design zusammenkommen.

Das ist nichts, als ein sorgfaeltig verbreitetes Geruecht der 
Applesekte.

Design, ja.
Und weil es da bei Apple eben nicht heisst:
'Form follows function'
sondern jede technische Entscheidung dem BlingBling und 'Design' 
untergeordnet wird, kommt dabei letztendendes nichts vernuenftiges fuer 
den Nutzer heraus.
Nur weil die Umerziehung zur uninformierten Konsumentenmasse leider sehr 
weit fortgeschritten ist, hat die Methode dennoch Erfolg.

Dann ist es ja leider auch so, dass immer mehr Hersteller auf den Zug, 
der da von Apple vorgeturnt wird aufspringen und ihre Geraete in dieser 
Richtung verschlimmbessern.

Bis zu dem Punkt, wo man kaum noch eine Wahl hat, ein technisch gutes 
Geraet ohne Bulimiewahn zu bekommen.

Dasselbe Leid war es ja auch mit den Schminkspiegeln, lange Zeit waren 
die fast ausschliesslich im Angebot und wer sowas aus guten Gruenden 
nicht wollte, fand kaum Angebote an matten Displays.

Der Bulimiewahn ist von vorne bis hinten fuer den A*sch.
Man nehme die zentrale Nutzerschnittstelle zum Rechner, die Tastatur.
Eine gute ergonomische Tastatur benoetigt einen vernuenftigen Tastenhub 
und Druckpunkt, ist einfach so.
Das fiel dem Bulimiewahn als erstes zum Opfer und was heute da bei 
solchen Geraeten verbaut ist, ist keinen Deut besser, als das, was der 
Sinclair ZX Spectrum Anfang der 80er mit sich brachte.

Das verklebte Akkus, verloeteter Ram, verloeteter Festspeicher 
ueberhaupt nicht gehen, darueber muss man hoffentlich nicht diskutieren.
All das macht der tolle innovative Applekonzern vor und die anderen 
dummen Konzerne machen es nach, es ist zum Haareraufen.

So, und jetzt koennen mich die Fans solcher 'Technik' gerne als 
Applehasser abstempeln, ist mir egal.

Ich schreibe naemlich aus Erfahrung.
Meine ersten Apples hatte ich bevor Jobs den Laden wieder geentert hat.
PPC7500, PPC9600, einen Umaxclone des PPC9500, Powerbook 190cs.
Damals war noch eher 'Form follows function' angesagt und kam mit 
soliden geraeten und der einen oder anderen durchaus pfiffigen 
Designloesung daher, die dem Nutzer Vorteile brachte, wie z.B. 2 
ausfahrbare Zylinder an der hinteren Unterseite des 190cs, um das Geraet 
zum besseren Tippen dort ein paar cm hoeher gelagert zu haben.

Dann kam Jobs und da gab es dann die quasioffizielle Durchsage von Jobs, 
der PPC sei Tot, man werde aus dieser toten Plattform jetzt nur noch 
soviel Kohle von den dummen Kunden abziehen, wie irgendmoeglich...
So fing das an, mit dem bunten Designgedoens, das technisch keinen 
Vorteil brachte.
Trotzdem hatte ich da in der Uebergangszeit noch ein G3 Pismo, auch das 
war noch ein grundsolides Geraet, mit Details, die sehr stark an 
Thinkpads angelehnt waren, gute Tastatur, die einfach oben ausgeklippst 
und entfernt werden konnte, Expansionbay, vom optischen Laufwerk, ueber 
ein Zip oder eine 2. Platte auch einen 2. Akku beinhalten konnte.
Das war wirklich das letzte sinnvolle mobile Geraet von Apple.
Weil eben kein Bulimiewahn.
O.K. Schaltnetzteil in Diskusform mit einer Rille um das Niedervoltkabel 
zum Transport aufzuwickeln, da sah man schon, wo es hinfuehren wuerde, 
dass Design vor Technik geht:
Das Kabel hatte keine Zugentlastung im Netzteil (ging dann auch nat. 
genau da kaputt) und dass das Teil letztenendes eine Spule darstellt, 
wenn man im Betrieb das Kabel nicht komplett abwickelt...

Das letzte Powerbook war ein G4 Aluminium und da war der Bulimiewahn 
schon voll am laufen, das war das allerallerallerschlechteste Geraet, 
was mir jemals ins Haus gekommen ist.
Matschige Tastatur ohne Druckpunkt und Hub, unbenutzbares riesiges 
Touchpad, das man andauernd mit dem Daumenballen versehentlich beruehrt 
hat, woraufhin man den Cursor sonstwo wiederfand und nicht verneunftig 
schnell schreiben konnte.
Haette das Touchpad ein paar mm tiefer gelegen, waers vielleicht 
gegangen, aber das ging ja nicht wg. des Bulimiewahns, muss ja alles 
flach und in einer Ebene sein...;(
Nein, die Erkennung versehentlicher Touchpadeingaben im OS, war 10.4 
damals, war auch nur kaputt und fuehrte wenn eingeschaltet nur zu 
Gedenksekunden bei der Tatstatureingabe und verschluckten Buchstaben.
Einfach nur kaputt!.

Technik:
Auch damals hat A schon gerne zu schwache konstruktive bauteile 
verwendet, wie Scharniere, die nach kurzer Zeit ausleierten und das 
Display wie einen Laemmerschwanz pendeln liessen.
Und auch damals schon war daran natuerlich nicht die zu schwache 
Kunstruktion seitens Apple schuld, sondern der doofe Kunde:
'You are opening ist wrong!'
Und genau wie heute, kam man auch nicht an Ersatz heran, um das Problem 
selber fixen zu koennen.
Das hat einfach System bei Apple.

Und dann bin ich weg und ich schlag drei Kreuze.

Meine Thinkpads (T61, W500, x201) sind besser und durchdachter, als 
Alles was ichvon Apple je hatte und trotz des Alters im Vollausbau 
anstandslos und gut zu benutzen.
Haette es damals schon so kranke Schane gegeben wie festverloteten RAM, 
dann haette man die Geraete mit 2GB, 4GB oder 8GB kaufen koennen und nun 
keine Moeglichkeit aufzuruesten und damit fit fuer die Gegenwart zu 
machen.
Denn der Vollausbau muss es heute schon sein, es ist schwer moeglich ein 
Geraet mit 4GB zu nutzen, ohne das andauernd geswappt wird und es 
arschlahm und unschoen wird.

Bei Apple geht es nur so weiter und staendig ist selbstverstaendlich der 
doofe Kunde schuld, nie eine technische Fehlkonstruktion seitens Apple:
Displayflachkabel die brechen, weil sie 1,5cm zu kurz sind, 'Flexgate', 
ueber mehrere Generationen verbaut, bis wohl mal ein etwas laengeres 
Kabel kam und die Probleme nicht mehr auftraten.
Bis dahin wurde geleugnet und das Ding genauso weitergebaut.
Im Reparaturprogramm fuer betroffene Geraete sind auch nicht Alle 
modelle abgedeckt...manche kunden, die das Problem haben, sollen also 
dennoch zahlen, obschon der Fehler bei Apples Konstruktion liegt, nee is 
klar.

Dafuer dann heutzutage Displaystecker, bei denen 50V fuers Backlight 
direkt neben einer Signalleitung von GPU/CPU liegen...ein Tropfen 
Fluessigkeit und schon brauchts ein neues Mainboard.

Das Reparaturgebahren, das ein Nichtreparaturgebahren ist, weil 
bestenfalls komplette Baugruppen fuer einen horrenden Preis getauscht 
werden.
Eine 'Geniusbar', die hilfesuchende Kunden aus Boeswilligkeit oder 
Unfaehigkeit anluegt, gerne auch Geraete kaputter zurueckgibt, als sie 
abgegeben wurden, alles schoen von Louis Rossmann dokumentiert.
Reparaturen kaputter Loetstellen seitens Apple, nicht durch Neuloeten, 
sondern durch aufkleben eines Gummis, das dann Druck auf den Chip gibt 
um ihn auf die Kontakte zu pressen....das ist wirklich echte 
Qualitaetsarbeit. NICHT.

USWUSF.

Ich kann wirklich jeden, der mir ernsthaft erzaehlt, Apple sei so toll 
und die Geraete so haltbar, nur mitleidig ansehen und zumindest im 
Stillen denken: 'Du armes Opfer'.

von René F. (therfd)


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Rainer Z. schrieb:
> Von wegen "niemand" und "kleiner Bruchteil".

Rainer Z. schrieb:
> Ja, redet euch die Apples nur schön wie hier der zitierte René.

Interessant, du behauptest ich würde Unsinn erzählen, dann zeige mir 
bitte eine Statistik, welche deine Aussage stützt, andernfalls war das 
nur deine subjektive Meinung, die reicht aber lange noch nicht aus um 
mir irgendwas zu unterstellen, dfwm

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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René F. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Von wegen "niemand" und "kleiner Bruchteil".
>
> Rainer Z. schrieb:
>> Ja, redet euch die Apples nur schön wie hier der zitierte René.
>
> Interessant, du behauptest ich würde Unsinn erzählen, dann zeige mir
> bitte eine Statistik, welche deine Aussage stützt, andernfalls war das
> nur deine subjektive Meinung, die reicht aber lange noch nicht aus um
> mir irgendwas zu unterstellen, dfwm

Gern.

Ich habe vor knapp 10 Jahren ein gebrauchtes Thinkpad T61 für 150,00 
Euro gekauft mit 80 GB Festplatte und 2 GB RAM. RAM wurde mit einem 
weiteren 2 GB-RAM-Riegel erweitert, die Festplatte auf 320 GB mit 7200 
rpm. Das brachte einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub. Windows 7, 
inzwischen Windows 10 ohne jede Probleme, Festplatte inzwischen 1 TB.

Für Freundin ein gebrauchtes Thinkpad T510 besorgt, ebenfalls von 2 GB 
RAM auf 4 GB aufgerüstet (es wären bis 16 GB möglich). Originale 
Festplatte 250 GB mit 5400 rpm wurde weiterverwendet, bis sie sich vor 
ca. drei Jahren über immer langsameres Windows 10 beschwerte. Zu Recht. 
Jetzt ist da eine 500 GB SSD drin und das Ding rennt. Das Thinkpad ist 
inzwischen 10 Jahre alt.

Am Thinkpad T510 hat mir die LED-Hintergrundbeleuchtung für das 
(entspiegelte) Display gefallen, außerdem das 16:9-Format. Ergo habe ich 
mich nach einem gleichen Gerät umgeschaut. Habe einen billigen W510 mit 
Feuchteschaden bekommen, der sich leider nicht reparieren ließ, aber es 
wurden zu diesem Zeitpunkt Reste-Mainboards auf ebay verkloppt, so dass 
ich das komplette Mainboard tauschen konnte. JA, DAS GEHT BEI LENOVO. 
Und es gibt sogar sehr gute Service-Dokus zum Download. RAM wurde auf 8 
GB aufgerüstet (max. 32 GB sind beim W510 möglich). Es gibt dafür vier 
Steckplätze (ja STECKPLÄTZE, nicht gelötet) und Festplatte auf 1 TB mit 
7200 rpm. Inzwischen steckt da eine Samsung SSD mit 500 GB drin. Alles 
völlig problemlos einzubauen. Übrigens kann das DVD-Laufwerk mit 
einfacher Entriegelung aus einem Schacht des Notebook-Gehäuses entnommen 
werden und an dessen Stelle in einem passensen Schlitten eine zweite 
Festplatte eingebaut werden. Somit kann beim Start ausgesucht werden, 
von welcher Festplatte das Notebook gestartet werden soll.

Mein Kumpel hat kein Thinkpad, sondern sich für teures Geld ein neues 
Asus gekauft. Armes Schwein. Aber auch da war die Festplatte problemlos 
durch eine SSD zu ersetzen.

Ich habe also mehrfach und munter Festplatten getauscht und RAM 
erweitert (gibt es günstig bei ebay), alles ganz easy, RAM sitzt unter 
Tastatur und im Boden hinter einer Klapppe, die Festplatte auch hinter 
einer Abdeckung (eine Schraube).

Und jetzt kommst Du mit Deinen MacBooks. So!!!

von (prx) A. K. (prx)


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Rainer Z. schrieb:
> sondern sich für teures Geld ein neues Asus gekauft. Armes Schwein.

Vielleicht sind die billigen ja besser. Ich habe jedenfalls mit deren 
Netbooks gute Erfahrungen gemacht, trotz 300€ abwärts. Dafür durfte sich 
mein Kollege mit sehr hässlichen Eigenheiten von Lenovo Laptops 
rumärgern. Ich meine mich auch zu erinnern, dass die irgendwann reihum 
durch ein neues Mainboard brauchten.

: Bearbeitet durch User
von René F. (therfd)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich habe also mehrfach und munter Festplatten getauscht und RAM
> erweitert

Aha, du machst sowas regelmäßig, mein Schwiegervater ist KFZ-Mechaniker 
und schraubt öfters privat an Autos von Freunden und Familie rum, das 
bedeutet aber eben nicht, dass das der Großteil der Gesellschaft macht. 
Ist also weder eine Statistik, noch ein Beleg dafür, dass das der 
Großteil aller Menschen macht.

Rainer Z. schrieb:
> Und jetzt kommst Du mit Deinen MacBooks. So!!!

Mein letztes MacBook habe ich tatsächlich noch aufgerüstet, das habe ich 
damals aber auch gebraucht bei eBay geschossen und wenn es nicht 
aufrüstbar gewesen wäre, hätte ich eben ein leistungsstärkeres Modell 
gekauft, wie gesagt ich bin Dell Nutzer und sowohl mein Latitude E7440, 
als auch mein Precision M4800 sind noch im Serienzustand und werden es 
vermutlich bleiben. Wenn ich mir ein Gerät kaufe, mache ich mir vorher 
Gedanken, ob die Konfiguration für die nächsten Jahre ausreichen wird 
oder nicht.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ich meine mich auch zu erinnern, dass die irgendwann reihum
> durch ein neues Mainboard brauchten.

Ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, gab es häufiger Probleme mit 
dem Graphik-Chip, genau genommen mit dessen Lötstellen. Bei meinem 
Schnäppchen war es allerdings ein Feuchtigkeitsschaden. Der 
Feuchtigkeitsschaden wurde vom Verkäufer auch ehrlich erwähnt, ich 
hoffte ihn auswaschen zu können. Das klappte nicht. Deshalb ein neues 
Board.

René F. schrieb:
> Aha, du machst sowas regelmäßig, mein Schwiegervater ist KFZ-Mechaniker
> und schraubt öfters privat an Autos von Freunden und Familie rum, das
> bedeutet aber eben nicht, dass das der Großteil der Gesellschaft macht.

Entscheidend ist, dass es überhaupt geht. An Mercedes kannst Du 
schrauben, Peugeot kannst Du verschrotten. Analog kannst Du Lenovo et 
altera reparieren, erweitern, Apple kannst Du in die Tonne kloppen.

von (prx) A. K. (prx)


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Rainer Z. schrieb:
> Ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, gab es häufiger Probleme mit
> dem Graphik-Chip, genau genommen mit dessen Lötstellen.

Das, worauf ich mich beziehe, betraf alle Geräte im Unternehmen. In 
Richtung Konstruktionsfehler, fehlerhafte Komponente, oder so.

: Bearbeitet durch User
von Johannes U. (kampfradler)


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(prx) A. K. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Ja, wenn ich das richtig mitbekommen habe, gab es häufiger Probleme mit
>> dem Graphik-Chip, genau genommen mit dessen Lötstellen.
>
> Das, worauf ich mich beziehe, betraf alle Geräte im Unternehmen. Sowas
> in Richtung Konstruktionsfehler.

Die Sache mit GPUs gab es aber, ob das nu an der Charge lag, oder den 
Loetstellen (war evtl Umstellung auf bleifrei)?
War auf jeden Fall NVIDIA und betraf imho auch Apple aber da mag ich 
mich irren.
Falls man was Gebraucht kauft gehoert eben stets eine vorherige 
Recherche dazu, was es bei dem jeweils in Betracht kommenden Geraet an 
Fehlern gab.

>https://www.ifixit.com/Answers/View/210665/Why+is+the+Nvidia+gpu+failing

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Das, worauf ich mich beziehe, betraf alle Geräte im Unternehmen. In
> Richtung Konstruktionsfehler, fehlerhafte Komponente, oder so.

Das müsstest Du konkreter darstellen/erläutern. Bei mir laufen die 
Thinkpads einwandfrei. Aktuell schreibe ich auf dem erwähnten W510, der 
über 10 Jahre alt ist und täglich > 12 Stunden eingeschaltet ist.

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