Forum: HF, Funk und Felder Ultraschallmodul: Dummy-Load


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von Mike (Gast)


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Hallo,

der Ultraschallzerstäuber eines Bekannten funktioniert nicht mehr. Die 
technischen Daten laut Typenschild sind:
1,68 MHz
80 VA
Zum Größenvergleich ist auf dem Foto noch eine AAA-Batterie.

Wahrscheinlich ist die Platine selbst defekt, sicher bin ich mir da aber 
noch nicht. Das Ultraschallmodul ist über einen mehrpoligen Stecker mit 
der Platine verbunden. Ein HF-Kabel geht zum eigentlichen Zerstäuber.
Laut Bedienungsanleitung darf das Gerät nicht ohne Wasser im Zerstäuber 
betrieben werden, das ist für Tests natürlich nicht so gut.

Frage:
Wenn der Zerstäuber nicht verbunden ist, kann das Modul auf dem Foto 
dann Schaden nehmen? Kann ich an die HF-Leitung einen dicken Widerstand 
als Last anlöten? Aber bei 80 Watt brennt der wahrscheinlich gleich 
durch.

Also, wie teste ich das Ding am besten ohne Wasser im Zerstäuber?

Es wäre toll, wenn jemand etwas sinnvolles dazu sagen könnte.

Danke schon mal!

von Stefan M. (derwisch)


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Ohne Datenblatt wird das kaum sinnvoll möglich sein.
Welche Betriebsspannung hat das Teil?
Wofür sind die bunten Leitungen?

Um ein Setup für einen Test aufzubauen, muss das alles ja erstmal 
bekannt sein.

von Mike (Gast)


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Das stimmt schon. Auf dem Modul ist aber kein Typaufkleber oder sonst 
irgend etwas angebracht. Und so weiß ich leider über das Modul so gut 
wie nichts, außer dass es mit ca. 60V DC betrieben wird. Wofür die 
andern Leitungen da sind, ist unklar.

Ich hätte halt gehofft, dass ich entweder
das Modul ohne Sorge betreiben kann, auch wenn der Zerstäuber nicht an 
die HF-Leitung angeschlossen ist
oder
an die HF-Leitung irgend etwas anderes anschließe, um das Modul 
betreiben zu können.

von eric (Gast)


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Ich vermute, das besagte Anschlusskabel ist ein Koax 50 Ohm.
80 W an 50 Ohm sind ca. 60 V !
Ein Abschlusswiderstand 50 Ohm könnte funktionieren.
Im Amateurfunk gibt es passende Dummy-Loads.
Ohne Garantie !!!

von Peter K. (os2fan2)


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das eigentliche Verschleißteil ist der Zerstäuber, nicht die Elektronik.
Was nimmt das Teil denn zusammengebaut noch an Leistung auf?
Welchen Widerstand misst du beim Ultraschallmodul?

von eric (Gast)


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Bei 1.68 MHz = Wellenlänge ca. 200m ist der Wellenwiderstand
des kurzen Kabels unwichtig.
Zum testen muss man auch keine 60V drauf geben.
Mit ein paar Volt aus einem Oszillator, den man sich notfalls bastelt,
und einem Vorwiderstand lassen sich Impedanz und Funktion
des Schwingers leicht ermitteln. Da kann nichts kaputtgehen.

von Mike (Gast)


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Vielen Dank für die Antworten. Bin halt nicht so der HF-Mensch...

Das ganze sieht nach einem Wasserschaden auf der Steuerungsplatine aus, 
aber sicher bin ich mir eben nicht.
Werde mir jetzt einen möglichst dicken 50 Ohm Widerstand besorgen und 
damit mal testen.

von Wolfgang (Gast)


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Mike schrieb:
> Kann ich an die HF-Leitung einen dicken Widerstand als Last anlöten?

Wenn du weißt, welche Impedanz der Sender als Abschluss benötigt ...

> Aber bei 80 Watt brennt der wahrscheinlich gleich durch.

Nicht wenn er dick genug und ausreichend Spannungsfest ist.
80 Watt sollte er schon vertragen.

von Mike (Gast)


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Mal sehen, was ich da finden kann.

Leistung nimmt das Gerät momentan nicht auf, also nur 1-2 Watt. Muss 
mich da stückweise von der Spannungsverorgung her vorarbeiten.

von Peter K. (os2fan2)


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1-2W? dann besorg dir einen beliebigen 50W oder etwas schwächer 
Lastwiderstand. Du braucht ja nur wenige Sekunden messen. dann ist der 
ganze Rest wurscht.
Teste ob er dann mehr als 30 Watt aufnimmt und du weis dann ob es an der 
Platine oder dem Modul liegt und kannst dich rantasten

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