Forum: HF, Funk und Felder FM-Sender schwingt nicht


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von C. H. (hedie)


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Hallo zusammen

Ich wollte mal wieder einen FM-Sender baue.
Leider schwingt dieser nicht...

Als Transistor habe ich einen BC547C eingesetzt.

Hat jemand tipps zur Fehlersuche?
https://makezine.com/projects/super-simple-fm-transmitter/

Vielen Dank 😊

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,


C5 macht die Rückkopplung, diesen mal variieren. Die Spule sollte 
verlustarm sein und es ist Zufall, damit die richtige Frequenz zu 
treffen. Durch auseinander Ziehen diese variieren.  Der 
Basisspannungstiler bestimmt, ob das Teil überhaupt anschwingt. Also 
auch diesen variieren.

Weder der BC547 noch der vorgeschlagene 2N3904 sind HF-Transistoren. 
Kann aber trotz dem noch gehen.


mfG

von C. H. (hedie)


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Danke für deine Antwort.
Ich habe Messequipment (Oszi etc) was für einen Spannungsteiler 
Arbeitspunkt würdest du wählen?

Spule ist aus Silberdraht

von C. H. (hedie)



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Hier habe ich noch bilder davon.

von Helmut Hungerland (Gast)


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Denk auch an eine Preemphasis von etwa 3,4 kHz, sonst klingt die Musik 
im UKW FM Rundfunkempfänger zu dumpf! Diese könntest du dadurch 
bewerkstelligen, indem du in Serie zum Eingang noch einen 47k Widerstand 
schaltest und diesen mit einem 1nF Kondensator überbrückst.

C2 ist mit 10nF zu hoch! Das klingt sonst ebenfalls zu dumpf. Hier 
genügt 1nF um beim Empfänger ein flackern der 19kHz Pilotton LED zu 
unterdrücken.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Christian S. schrieb:
> Weder der BC547 noch der vorgeschlagene 2N3904 sind HF-Transistoren.
> Kann aber trotz dem noch gehen.

Der BC547 schafft das gerade so. Sogar mit dem BC107 ging das. Sind bei 
einem ft von etwa 150 MHz natürlich alles andere als HF-Transistoren.

Diese einfachen UKW-Transmitter funktionieren oft nur durch parasitäre 
Effekte, zumindest sollte man diese berücksichtigen. Dir sollte klar 
sein, daß Du da eine Oberwellenschleuder baust! Also keine hohen 
Leistungen oder Antenne. Außerdem findet bei dieser Schaltung zusätzlich 
zur Frequenz- noch eine Amplitudenmodulation statt.

C. H. schrieb:
> Arbeitspunkt würdest du wählen?

Ganz grob würde ich die Basis auf halbe Betriebsspannung legen.

Grundsätzlich: Dein Oszillator schwingt bestimmt, nur auf welcher 
Frequenz? Wie oben geschrieben: durch Auseinanderziehen der Spule die 
Resonanfrequenz verändern. Silberdraht ist die beste Wahl (durch den 
Skineffekt leitet bei so hohen Frequenzen fast nur die Oberfläche).

von C. H. (hedie)


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Vielen Dank für dir ausführlichen Antworten.

Werde die Punkte umsetzen. Gibt es eine Möglichkeit, die Frequenz mit 
dem Oszi zu messen, ohne den Oazillator signifikant zu verstimmen?

Danke

von Helmut Hungerland (Gast)


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Du kannst mit einem 12mm Forstnerbohrer kleine Lötinseln für die 
Platzierung der Bauteile auf deine kupferkaschierte Leiterplatte bohren, 
dadurch wird die Schaltung induktivitätsärmer. Außerdem ist sie dann 
mechanisch stabiler und ändert nicht jedesmal die Sendefrequenz beim 
Berühren und Bewegen.

Als Transistor eignen sich alle BF-Typen (z.B. BF224).

von Kurt (Gast)


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C. H. schrieb:
> Hier habe ich noch bilder davon.

Stimmen deine Kondensatoren?

Und dann noch: ein Phasenschieberkondensator (wenige PF) direkt zwischen 
C und E legen.

Die Verbindung zwischen C5 und R3 würde ich wegmachen.

 Kurt

von Georg A. (georga)


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C. H. schrieb:
> Werde die Punkte umsetzen. Gibt es eine Möglichkeit, die Frequenz mit
> dem Oszi zu messen, ohne den Oazillator signifikant zu verstimmen?

Schaff dir für 12EUR einen DVB-T Stick mit RTL2832 an. Gibt unzählige 
Spektrumanalyzer-Programme dafür. Zwar nicht so schnell und gut wie ein 
echter SA, aber reicht zum Basteln. Damit kannst du ohne harte 
Ankopplung wirklich genau die Frequenz(en ;) ) bestimmen, die 
rauskommen.

von Radio Powerplay (Gast)


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C. H. schrieb:
> Werde die Punkte umsetzen. Gibt es eine Möglichkeit, die Frequenz mit
> dem Oszi zu messen,

Oszis der Spitzenklasse können das. In der Praxis nutzt man jedoch
meist einen Frequenzzähler (Counter).

> Dir sollte klar sein, daß Du da eine Oberwellenschleuder baust!

Es ist immer wieder eindrucksvoll, dies an einem Spektrumanalizer zu
beobachten. Oberwellen reichen hier bis weit in den GHz-Bereich hinein.

Industriell gefertigte UKW-FM-Sender weisen dagegen meist eine
ausreichende Oberwellendämpfung auf. Ein Beispiel:

https://www.amazon.de/SMAUTOP-Fm-Sender-Stereo-Rundfunk-Stereo-Radiostation-Antennenbereich-Kirchenradiosender/dp/B08MW3F4PN/ref=pd_vtp_1?pd_rd_w=eIqEv&pf_rd_p=4e0c7b51-e41d-4568-8470-6e0da61f6c1d&pf_rd_r=C4JXAR00DPWERTH01A6C&pd_rd_r=b99f3d3c-6f77-467c-a35b-d0329501ac63&pd_rd_wg=kjSYF&pd_rd_i=B08MW3F4PN&psc=1

von Karadur (Gast)


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Welche Bandbreite hat dein Scope?

Bei ca. 100MHz würde ich den Masseanschluss des Scopes mit der 
Prüfspitze verbinden und mit dieser Leiterschleife in die Nähe deiner 
Spule mal testen.

SDR ist eine weitere Möglichkeit.  Griddipper geht auch.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Bau den hier, der funktioniert: 
http://www.jogis-roehrenbude.de/Sender/UKW-Pruefsender/Pruefsender.htm

Radio auf einen freien Sendeplatz stellen und Squelch (mute) aus, so 
dass es rauscht. Dann mit einem isolierten Werkzeug am Trimmkondensator 
drehen bis das Rauschen weg ist.

Bei Deiner Schaltung oben musst Du die Spule auseinanderziehen und dann 
mit einem isolierten Werkzeug langsam zusammendrücken bis das Rauschen 
aussetzt. Das ist deutlich fummeliger.

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Die Kondensatoren auf den Fotos, über der Spule 
(Schwingkreiskondensator) und zwischen Emitter und Kollektor 
(Rückkopplung), mit der Beschriftung "K2K" sehen mir von der Bauform 
eher nach MLCC aus, also nicht einige zehn Picofarad, sondern eher einig 
zehn bis hundert Nanofarad. Damit dürfte die Frequenz (wenn überhaupt 
was schwingt) ganz weit weg sein.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Karadur schrieb:
> Griddipper geht auch.

Ein Griddipper wäre für mich natürlich die 1. Wahl! Hat C.H. aber 
vermutlich nicht?

C. H. schrieb:
> Gibt es eine Möglichkeit, die Frequenz mit
> dem Oszi zu messen, ohne den Oazillator signifikant zu verstimmen?

Den Oszillator möglichst wenig belasten, also möglichst lose ankoppeln! 
Ich würde eine Leiterschleife (wenig Windungen, bei 100 MHz 2-3) basteln 
und daneben halten, je weiter weg desto besser (lose Ankopplung).

Sonst: UKW-Radio daneben halten und durchstimmen. Bei Resonanz 
verschwindet das Rauschen.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Soul E. schrieb:
> Bau den hier, der funktioniert:
> http://www.jogis-roehrenbude.de/Sender/UKW-Pruefsender/Pruefsender.htm

Ja, den habe ich auch mal gebaut, der funktioniert auf jeden Fall. Wobei 
man natürlich auch hier in den UKW-Bereich kommen muß. Ist dann mit 
Trimmer natürlich viel einfacher.

von Harald W. (wilhelms)


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C. H. schrieb:

> Ich wollte mal wieder einen FM-Sender baue.
> Leider schwingt dieser nicht...

Das ist bei Oszillatoren häufig der Fall.
Verstärker dagegen schwingen fast immer.
:-)

von Lotte (Gast)


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Woher weißt Du eigentlich, das der Oszillator
nicht schwingt?
Schalte ein Milliamperemeter in die Plusleitung,
wenn du jetzt die Spule brührst und der Stromverbrauch
kräftig schwankt, schwingt er, aber auf ner falschen Frequenz!

mfg

von Zeno (Gast)


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Kurt schrieb:
> Die Verbindung zwischen C5 und R3 würde ich wegmachen.

Das würde ich ganz gewiß nicht tun, dann ist nämlich Rückkopplung weg.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Zeno schrieb:
> Kurt schrieb:
>
>> Die Verbindung zwischen C5 und R3 würde ich wegmachen.
>
> Das würde ich ganz gewiß nicht tun, dann ist nämlich Rückkopplung weg.

Ja, der Schaltplan ist etwas unglücklich gezeichnet: C5 sorgt für die 
Rückkopplung! Sitzt zwischen Kollektor und Emitter und sollte auch 
direkt am Transistor angelötet werden. Kann auch etwas kleiner sein, 4p7 
zum Beispiel.

von C. H. (hedie)


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Hallo zusammen

Danke für all eure Antworten :)

Was bisher noch ausstehend ist:
- kondensator direkt über den Transistor löten

- Strommessung und berühren der Spule

Was ich bisher gemacht habe ist unter anderem
- Modifizieren der Schaltung damit sie jener der obig von euch 
verlinkten Schaltung entspricht (anpassen des Spannungsteilers)

Leider hab ich es bisher nicht hinbekommen, etwas im Radio zu 
empfangen...

Ich erinnere mich an früher... vor 20 Jahre . Damals hab ich etwa 5-10 
Schaltungen ausprobiert, bevor es geklappt hat :)

Ich bleibe dran :)

Danke euch

von michael_ (Gast)


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Kollektor und Emitter vertauscht?

von Kurt (Gast)


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Zeno schrieb:
> Kurt schrieb:
>> Die Verbindung zwischen C5 und R3 würde ich wegmachen.
>
> Das würde ich ganz gewiß nicht tun, dann ist nämlich Rückkopplung weg.



Du hast nur 1/3 gelesen!!

-----------------------
Stimmen deine Kondensatoren?

Und dann noch: ein Phasenschieberkondensator (wenige PF) direkt zwischen
C und E legen.

Die Verbindung zwischen C5 und R3 würde ich wegmachen.
----------------------------

 Kurt

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Um herauszufinden, ob HF vorhanden ist, der Oszi also schwingt, hatte 
ich schon vor sehr langer Zeit einen solchen "HF-Tastkopf" gebaut.

Ist ganz simpel aufzubauen und geht bis in den UHF-Bereich.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Diese super-einfachen HF-Schaltungen haben immer die Tendenz, nicht zu 
funktionieren. Egal was es war, ich hatte damit auch viel Frust weil das 
nie so funktioniert hat wie beschrieben und man nicht mal gute 
Ansatzpunkte zum Messen hat weil das Ding schon durch die Rückwirkung 
des Messgeräts bereits nicht mehr funktionieren kann.

Tausch mal spaßenshalber den Transistor gegen einen mit möglichst hoher 
Stromverstärkung und erhöhe R2 geringfügig. Damit steigt die Chance, daß 
das Ding anschwingt.

von michael_ (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ist ganz simpel aufzubauen und geht bis in den UHF-Bereich.

Heute nimmt man da doch so einen Wanzenfinder.
Gehört zur Grundausstattung.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Ben B. schrieb:
> Diese super-einfachen HF-Schaltungen haben immer die Tendenz, nicht zu
> funktionieren.

Meiner war noch nie ausgefallen und funktioniert immernoch und ist schon 
>50 Jahre alt. Da ist so gut wie garnichts drin was ausfallen könnte.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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michael_ schrieb:
> Heute nimmt man da doch so einen Wanzenfinder.
> Gehört zur Grundausstattung.

Wenn man gerade mit der HF-Bastelei begonnen hat, ist die Ausstattung 
noch nicht so nobel. Natürlich kann man auch ganz andere Geschütze 
auffahren, aber ich denke, daß solche hier nicht vorhanden sind.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Was ist da nobel dran?
Gibt es von 5EUR aufwärts.
Hilft bei der Funktionsprüfung HF-Fernbedienunge.
Autoschlüssel, Alarmanlagen, Funksteckdosen usw.

von C. H. (hedie)


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Ich hätte auch einen Spektrumanalyzer bis 3GHz zur verfügung. Gestern 
war ich aber extern. Deshalb hatte ich den nicht zur hand.

Ich habe bereits die C Version des 547er verbaut. Dieser hat eine 
Verstärkung von 400-800

von Michael M. (michaelm)


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michael_ schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Ist ganz simpel aufzubauen und geht bis in den UHF-Bereich.
>
> Heute nimmt man da doch so einen Wanzenfinder.
> Gehört zur Grundausstattung.

Der "billigste" kostet bei A... schon 30 EUs (!!!) und benötigt Zeit 
(Bestellen, Liefern) und Energie (weil er vom freundlichen Chinamann 
über tausende km importiert werden muss).

Da ziehe ich den HF-Tastkopf 1000 mal vor. Kostet ein paar Bauteile aus 
dem Bastelvorrat für wenige Ct.,ist in einer Viertelstunde fertig und 
mindestens ebenso vielseitig.
Grundausstattung? Im Leben nicht... :-((
Michael

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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C. H. schrieb:
> Ich hätte auch einen Spektrumanalyzer bis 3GHz zur verfügung. Gestern
> war ich aber extern. Deshalb hatte ich den nicht zur hand.

....und dann machst du mit so nem ollen Oszillator rum?
Schäm dich....;-)

von michael_ (Gast)


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C. H. schrieb:
> Ich habe bereits die C Version des 547er verbaut. Dieser hat eine
> Verstärkung von 400-800

Trugschluß.
Je geringer die Stromverstärkung in einer Serie, desto besser für HF 
geeignet.
Für diese popelige 100MHz geht jeder.

Schau doch noch mal auf die Anschlüsse.
Pin 1 ist Kollektor.

von Michael M. (michaelm)


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C. H. schrieb:
> Ich hätte auch einen Spektrumanalyzer bis 3GHz zur verfügung.

Gestern noch war es nur ein Scope mit nicht genannter Bandbreite.
Nun steht auf einmal ein SA mit 3GHz zur Verfügung? Seltsam...
Michael

: Bearbeitet durch User
von C. H. (hedie)


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Michael M. schrieb:
> C. H. schrieb:
>
>> Ich hätte auch einen Spektrumanalyzer bis 3GHz zur verfügung.
>
> Gestern noch war es ein Scope mit nicht genannter Bandbreite.
> Nun steht auf einmal ein SA mit 3GHz zur Verfügung? Seltsam...
> Michael

Dieses Bastelprojekt hab ich nicht bei mir zuhause durchgeführt sondern 
bei jemand anderem. Deshalb hab ich nur das scope und nich den SA 
mitgenommen :) das Scope geht bis 200MHz

von C. H. (hedie)


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michael_ schrieb:
> C. H. schrieb:
>
>> Ich habe bereits die C Version des 547er verbaut. Dieser hat eine
>> Verstärkung von 400-800
>
> Trugschluß.
> Je geringer die Stromverstärkung in einer Serie, desto besser für HF
> geeignet.
> Für diese popelige 100MHz geht jeder.
> Schau doch noch mal auf die Anschlüsse.
> Pin 1 ist Kollektor.

Hab das Bild nochmals geprüft... der Markierte Pin ist Kollektor. Sollte 
passen :)

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Michael M. schrieb:
> Gestern noch war es ein Scope mit nicht genannter Bandbreite.
> Nun steht auf einmal ein SA mit 3GHz zur Verfügung? Seltsam...

Noch seltsamer, daß jemand der über solch einen Meßgerätepark verfügt, 
ein Forum zu einem popeligen Oszillator befragen muß!
So einen Oszillator habe ich schon im Alter von 15 Jahren gebaut, ganz 
ohne Meßgeräte.

von C. H. (hedie)


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Nunja

Ich nutze das gerät um antennen auszumessen. Meine oszillatoren sind 
meist in funkchips integriert :) diskrete oszillatoren sind leidr nicht 
meine stärke

von Michael M. (michaelm)


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C. H. schrieb:
> Ich nutze das gerät um antennen auszumessen.

Meinst du jetzt mit "Gerät" den Oszillator?

von michael_ (Gast)


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C. H. schrieb:
> Hab das Bild nochmals geprüft... der Markierte Pin ist Kollektor. Sollte
> passen :)

Ich liege falsch.
Ich hatte mir ein beliebiges DB angesehen. Von CDIL.
Dort ist es falsch.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Ich habe mir mal das Schaltbild undauch den Aufbau angeguckt.
Was mir aufgefallen ist:
Das Rückkoppel-C5 ist mit 10pF reichlich groß.
Der Antennenausgang ist nicht galvanisch entkoppelt, liegt auf 
Emitterpotential.
Die Spule erscheint mir für den FM-Bereich (UKW) zu klein.

Ich würde ändern:
Spule 5 Windungen auf 10-12mm ID
C4 durch einen Trimmer ersetzen.
C5 2,7 bis 4,7 pF.
Antenne an der zweiten Wndg. vom kalten Ende mittels einem C von 100pF 
auskoppeln.

Beitrag #6669046 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kurt (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich habe mir mal das Schaltbild undauch den Aufbau angeguckt.
> Was mir aufgefallen ist:
> Das Rückkoppel-C5 ist mit 10pF reichlich groß.
> Der Antennenausgang ist nicht galvanisch entkoppelt, liegt auf
> Emitterpotential.


> Die Spule erscheint mir für den FM-Bereich (UKW) zu klein.
>

Die passt schon, ich würde eine Windung wegmachen.

> Ich würde ändern:
> Spule 5 Windungen auf 10-12mm ID

> C4 durch einen Trimmer ersetzen.
> C5 2,7 bis 4,7 pF.
> Antenne an der zweiten Wndg. vom kalten Ende mittels einem C von 100pF
> auskoppeln.

Der Rest passt!

Den beiden gelben Kondensatoren ist nicht so recht zu trauen, es könnten 
auch nF sein.

 Kurt

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Kurt schrieb:
> Den beiden gelben Kondensatoren ist nicht so recht zu trauen, es könnten
> auch nF sein.

Das war auch mein Gedanke. Wieso sollten k2k einen 10p-Kondensator 
beschriften? Und besser 4p7.

michael_ schrieb:
> Für diese popelige 100MHz geht jeder.

Klar. Auch ein BC107. Die schaffen bei ihrer Transitfrequenz gerade mal 
die min. Verstärkung von 1.

> Trugschluß.
> Je geringer die Stromverstärkung in einer Serie, desto besser für HF
> geeignet.

Warum das? Kannst Du das begründen? Wieso ist ein BC547A besser für HF 
geeignet als ein BC547C?

von Heinz (Gast)


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Mir ist, als ob Du die 10nF und die 10pF kondensatoren vertauscht hast.

von C. H. (hedie)


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Heinz schrieb:
> Mir ist, als ob Du die 10nF und die 10pF kondensatoren vertauscht
> hast.

Das wäre ziemlich unschön xD
Hab die neu gekauft... da steht 10pF auf dem Säckchen drauf sowie 10nF.

Auf dem k2k steht 100 hinten drauf.
Beim andern 101

Ich werde das sogleich mal prüfen

von Regulator (Gast)


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Bau erst einmal richtig auf. Die NF Einspeisung kann man später noch 
machen.

von Regulator (Gast)


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Richtig heißt Parallelschwingkreis, fest verdrahtet mit Trimmer!

von Georg M. (g_m)


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Sender mit Mikrofon:

Ebay-Artikel Nr. 263094174043

von Regulator (Gast)


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Bau erst einmal richtig auf. Die NF Einspeisung kann man später noch 
machen.

Man kann eigentlich nichts falsch machen, es sei denn man stellt sich 
dämlich an. Die Schaltung ist sozusagen idiotensicher.

von Kurt (Gast)


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Regulator schrieb:
> Bau erst einmal richtig auf. Die NF Einspeisung kann man später
> noch
> machen.

Es geht um die beiden Kondensatoren im HF-Teil.

 Kurt

von C. H. (hedie)


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Also verwechseln wäre schwer. Da einmal 100stk und einmal 10stk...

von Michael M. (michaelm)


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Was ist denn nun "das Gerät"?
Beitrag "Re: FM-Sender schwingt nicht"

von C. H. (hedie)


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Michael M. schrieb:
> Was ist denn nun "das Gerät"?
> Beitrag "Re: FM-Sender schwingt nicht"

Mit dem Gerät ist det SA gemeint. Ich wurde gefragt, wozu ich einen SA 
habe aber hier solche Fragen stelle. Den SA brauche ich zum Antennen 
ausmessen :)

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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> Das wäre ziemlich unschön xD Hab die neu gekauft... da steht 10pF auf dem 
Säckchen drauf sowie 10nF.

Hallo,

der Beschriftung nach müßten die 10pF stimmen. Allerdings der Bauform 
nach hätte ich nicht 10pF erwartet. Wenn Du die mal nachmessen 
könntest...

Früher gab es mal diese Bauform mit Keramikröhrchen und seitlich 
abgehenden Drähten.

MfG

von Regulator (Gast)


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Dem To wird mal angeraten richtig löten zu lernen.

Das ist ja schaurig!

Diese Lötkleckse!

Und noch was. So wenig Massepunkte wie nur nötig!

Und nicht wie geschätzt tausende!

von Michael M. (michaelm)


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Danke, eine klare Formulierung hilft. ;-)

Und nun baust du einen Oszillator, um im Zusammenhang mit dem SA 
Antennen zu messen, richtig? Dann wäre anzunehmen, dass der SA keinen TG 
= Tracking Generator besitzt.

Wie wäre es denn, einen VNWA anstelle des SA zu nehmen? Der wäre 
ungemein handlicher. ;-)
Und du bräuchtest dich nicht mit einer solchen "Schweine"schaltung als 
Oszillator herumärgern. Es gibt doch Oszillatorschaltungen zu Hauf 
(Colpitts, Hartley usw.), die wirklich das machen, was gewünscht ist...
Michael

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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C. H. schrieb:

> Auf dem k2k steht 100 hinten drauf.
> Beim andern 101

100 ist 10 pF. 10 mit 0 Nullen. 101 ist 100 pF. 10 nF wäre 103.

Idealerweise lötet man Bauteile so ein, dass man auch hinterher noch den 
Wert erkennen kann. Bei Widerständen den Toleranzring nach rechts bzw 
unten, halt in Leserichtung.

von C. H. (hedie)


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Also ich stelle mal klar...

Ich habe nicht selbst gelötet. Dies war als Wochenendprojekt für einen 
Lötanfänger gedacht.

Der SA hat nichts mit diesem Projekt zu tun. Es wurde an anderer Stelle 
gefragt, was für Geräte vorhanden sind. Der SA hat einen Tracking 
generator, so nebenbeo bemerkt.

von C. H. (hedie)


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Soul E. schrieb:
> C. H. schrieb:
>
>> Auf dem k2k steht 100 hinten drauf.
>> Beim andern 101
>
> 100 ist 10 pF. 10 mit 0 Nullen. 101 ist 100 pF. 10 nF wäre 103.
> Idealerweise lötet man Bauteile so ein, dass man auch hinterher noch den
> Wert erkennen kann. Bei Widerständen den Toleranzring nach rechts bzw
> unten, halt in Leserichtung.

Sorry, beim andern steht 103k drauf...
Also pssts

von Michael M. (michaelm)


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Ich bin dann mal raus; zu viel Salami-Taktik. :-(
Und irgendjemand hat mal wieder vergessen, eine Tür abzuschließen...

von Helmut Hungerland (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Die Spule erscheint mir für den FM-Bereich (UKW) zu klein.

Das erscheint mir auch so. Bei meinem Sender (ähnlich wie Prüfsender aus 
Jogis Röhrenbude), habe ich zum Abstimmen einen Ferritkern mit Gewinde 
und einen 5mm Spulenkörper verwendet. Es sind 6 Windungen drauf und am 
kalten Ende noch eine Ankoppelspule für die Antenne, dadurch verstimmt 
sich der Sender bei Antennenberührung nicht so stark.

Schieb doch einfach Testweise mal einen Ferritkern in die Spule. Wenn es 
im Radio beim hin- und herschieben "Flupp Flupp" macht, dann hast du die 
Trägerfrequenz gefunden.

von Regulator (Gast)


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Helmut Hungerland schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Die Spule erscheint mir für den FM-Bereich (UKW) zu klein.

Das läßt sich berechnen!

>
> Das erscheint mir auch so. Bei meinem Sender (ähnlich wie Prüfsender aus
> Jogis Röhrenbude), habe ich zum Abstimmen einen Ferritkern mit Gewinde
> und einen 5mm Spulenkörper verwendet. Es sind 6 Windungen drauf und am
> kalten Ende noch eine Ankoppelspule für die Antenne, dadurch verstimmt
> sich der Sender bei Antennenberührung nicht so stark.
>
> Schieb doch einfach Testweise mal einen Ferritkern in die Spule. Wenn es
> im Radio beim hin- und herschieben "Flupp Flupp" macht, dann hast du die
> Trägerfrequenz gefunden.

von Regulator (Gast)


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Regulator schrieb:
> Helmut Hungerland schrieb:
>> Phasenschieber S. schrieb:
>>> Die Spule erscheint mir für den FM-Bereich (UKW) zu klein.
>
> Das läßt sich berechnen!
>
>>
>> Das erscheint mir auch so. Bei meinem Sender (ähnlich wie Prüfsender aus
>> Jogis Röhrenbude), habe ich zum Abstimmen einen Ferritkern mit Gewinde
>> und einen 5mm Spulenkörper verwendet. Es sind 6 Windungen drauf und am
>> kalten Ende noch eine Ankoppelspule für die Antenne, dadurch verstimmt
>> sich der Sender bei Antennenberührung nicht so stark.
>>

Irrelevant!

>> Schieb doch einfach Testweise mal einen Ferritkern in die Spule. Wenn es
>> im Radio beim hin- und herschieben "Flupp Flupp" macht, dann hast du die
>> Trägerfrequenz gefunden.

Und lese was im Link gezeigt wurde!

von michael_ (Gast)


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Helmut Hungerland schrieb:
> Schieb doch einfach Testweise mal einen Ferritkern in die Spule. Wenn es
> im Radio beim hin- und herschieben "Flupp Flupp" macht,

Und zusätzlich einen Alu-Kern.
Früher, in der Guten alten Zeit, gab es Abgleichbesteck mit sowas.

Mir ist die Spule mit 10pF auch su klein.
Man könnte da ja mindestens einen UKW-Drehko anschließen.
Die Hatten max. 30p.
Oder gleich fertige Spulen aus einem alten Tuner.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Helmut Hungerland schrieb:
> Das erscheint mir auch so. Bei meinem Sender (ähnlich wie Prüfsender aus
> Jogis Röhrenbude), habe ich zum Abstimmen einen Ferritkern mit Gewinde
> und einen 5mm Spulenkörper verwendet. Es sind 6 Windungen drauf und am
> kalten Ende noch eine Ankoppelspule für die Antenne, dadurch verstimmt
> sich der Sender bei Antennenberührung nicht so stark.

Na gut, das kommt sicher auch auf die Kapazitäten des Transistors an.

Wenn man dedizierte HF-Transen nimmt, dann werden C und L sicher etwas 
größer ausfallen als bei einem NF-Transistor.

Die von dir gezeigte Schaltung ist sicher die am häufigsten nachgebaute 
Variante solcher kleinen FM-Senderchen.

Ich habe in meinem Leben unzählige Spulen für das 2m-Band gewickelt, 
deshalb kam mir die Gezeigte etwas zu klein vor. Jedoch mit einem 
NF-Transistor werden die parasitären Kapazitäten für den richtigen 
Resonanzpunkt sorgen.

Ein Trimmer zur Frequenzabstimmung sehe ich weiterhin als dringend nötig 
an.

von Regulator (Gast)


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Der soll das neu aufbauen, aber er hat es ja nicht aufgebaut? Behauptet 
er zumindest.

von Toxic (Gast)


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C. H. schrieb:
> Ich wollte mal wieder einen FM-Sender baue.

Das war mal meine erste funktionierende Schaltung als 12 jaehriger 
Lausbub.Mein Aufbau sah katastrophaler aus als deiner - wahrscheinlich 
funktionierte sie deshalb 😉
Soweit ich mich erinnern kann,hatte ich der Spule 7 Windungen gegoennt 
und war nicht so auseinandergezogen wie deine Spule:die Spulenwindungen 
lagen mehr oder weniger dicht beisammen was auch kein Problem war weil 
ich isolierten Kupferlackdraht verwendete.
Der Transistor war ein BC237 (da bin ich mir allerdings nicht mehr so 
sicher)
Fuer den Schwingkreiskondensator verwendete ich einen 
Mittelwellendrehko.
Danach Radio auf UKW-Empfang eingestellt und an dem Drehko solange 
herumgedreht bis ich ploetzlich ein "Plopp" aus dem Lautsprecher 
vernahm.
Meine Guete hatte da mein Herz gepocht.Bekam dann schon Panik,dass 
irgend so eine Bundesbehoerde mich ortet und verhaftet  😅😅

von Regulator (Gast)


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Zu Recht!

Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!

Der größte hatte 10 kW!

Die kleinsten so wie der TO ihn hat.

von C. H. (hedie)


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Regulator schrieb:
> Zu Recht!
> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
> Der größte hatte 10 kW!
> Die kleinsten so wie der TO ihn hat.

Bisher habe ich nichts, was sendet...

Beitrag #6669740 wurde vom Autor gelöscht.
von Kurt (Gast)


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Regulator schrieb:
> Zu Recht!
>
> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
>
> Der größte hatte 10 kW!
>
> Die kleinsten so wie der TO ihn hat.

Wann verjährt dieses "Vergehen" falls man zwar geortet aber nicht 
erwischt wird?

 Kurt

von Kurt (Gast)


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C. H. schrieb:
> Regulator schrieb:
>> Zu Recht!
>> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
>> Der größte hatte 10 kW!
>> Die kleinsten so wie der TO ihn hat.
>
> Bisher habe ich nichts, was sendet...

Bist du dir da sicher?

 Kurt

von C. H. (hedie)


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Kurt schrieb:
> C. H. schrieb:
>
>> Regulator schrieb:
>>> Zu Recht!
>>> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
>>> Der größte hatte 10 kW!
>>> Die kleinsten so wie der TO ihn hat.
>>
>> Bisher habe ich nichts, was sendet...
>
> Bist du dir da sicher?
> Kurt

Ja... ist ja nichts in betrieb

von Toxic (Gast)


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C. H. schrieb:
> Bisher habe ich nichts, was sendet...

😂😂😂😂

von Toxic (Gast)


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Regulator schrieb:
> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!

Im Ernst ?

von Regulator (Gast)


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Ja

von Helmut Hungerland (Gast)


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Kurt schrieb:
> Wann verjährt dieses "Vergehen" falls man zwar geortet aber nicht
> erwischt wird?

Nach genau 10 Jahren.

von Kurt (Gast)


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Helmut Hungerland schrieb:
> Kurt schrieb:
>> Wann verjährt dieses "Vergehen" falls man zwar geortet aber nicht
>> erwischt wird?
>
> Nach genau 10 Jahren.

Ok, passt.

 Kurt

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Toxic schrieb:
> Das war mal meine erste funktionierende Schaltung als 12 jaehriger

> Danach Radio auf UKW-Empfang eingestellt und an dem Drehko solange
> herumgedreht bis ich ploetzlich ein "Plopp" aus dem Lautsprecher
> vernahm.

Jupp, genau so kenne ich das.
Nur....ich lag im Schwimmbad auf einer Liegewiese und drumherum plärrten 
einige Kofferradios, die meisten auf Radio Luxemburg eingestellt, wo 
Camillo Felgen die Teenies mit den neuesten Hits unterhielt und genau 
das war mein Ziel.

Plopp und erstmal Ruhe in der näheren Umgebung, dann habe ich einige 
Nettigkeiten an die Mädels verteilt....

Legal, illegal, scheißegal.

von G. O. (aminox86)


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C. H. schrieb:
> Hallo zusammen
>
> Ich wollte mal wieder einen FM-Sender baue.
> Leider schwingt dieser nicht...
> Hat jemand tipps zur Fehlersuche?

Ich habe keinen  Tipp, denn die Oszillatorschaltung ist meiner Ansicht 
nach unkritisch, wenn sie "HF-gerecht" aufgebaut wird. Neben kurzen 
Verbindungen ist die Wahl des einen oder auch mehrerer HF-Bezugspunkte 
entscheidend. Ich habe die Oszillatorschaltung 'mal umgezeichnet um zu 
verdeutlichen was gemeint ist.

Alle Kondensatoren und der Emitterwiderstand sind zu einem !gemeinsamen! 
Massepunkt geführt, wobei die mit "k" gekennzeichneten Verbindungen 
nicht länger als !3mm! sind. Die Spule sollte etwa einen Durchmesser 
oberhalb der Massefläche angeordnet sein. Mit den Wickeldaten der Spule 
und den angegebenen Bauteilewerten schwingt der von mir aufgebaute 
Oszillator auf etwa 95MHz. Die Fotos zeigen verschiedene Ansichten des 
Aufbaus.

Das Oszillogramm zeigt die Spannungen am Emitter (gelb, ca 1,5V_ss, 
stark verzerrt - kein guter Anschlusspunkt für eine Antenne, wie im 
Originalschaltplan gezeichnet) und in der Nähe des kalten Endes der 
Spule (blau, ca 1,8V_ss; Tastkopf 10:1).

Das Bildschirmfoto wurde mit einem RSP1A aufgenommen - !ohne! Antenne am 
Oszillator. Die Modulation ist nicht ideal, es findet sowohl Frequenz- 
als auch Amplitudenmodulation statt.

Das letzte Foto zeigt, dass in der Originalschaltung noch Luft nach oben 
ist. Man sie so modifizieren, dass die Leistungsabgabe den Betrieb einer 
LED, die nahe am kalten Ende der Spule angeschlossen ist, möglich macht.

Ich hoffe, dass du jetzt besser mit dem Oszillator zurecht kommst.

Beitrag #6670347 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd (Gast)


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Wenn garnichts anderes hilft mal dem Emitterwiederstand von 470 Ohm 
schrittweise bis auf 100 Ohm verkleinern.

Bernd

von leera (Gast)


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Bernd schrieb:
> dem Emitterwiederstand von 470 Ohm

Oh weh oh weh, schon wieder Wiederstand.

von Jens G. (jensig)


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C. H. schrieb:
> Kurt schrieb:
>> C. H. schrieb:
>>
>>> Regulator schrieb:
>>>> Zu Recht!
>>>> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
>>>> Der größte hatte 10 kW!
>>>> Die kleinsten so wie der TO ihn hat.
>>>
>>> Bisher habe ich nichts, was sendet...
>>
>> Bist du dir da sicher?
>> Kurt
>
> Ja... ist ja nichts in betrieb

Und da wunderst Du Dich, daß da nix schwingt? Leute Leute ...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
> Der größte hatte 10 kW!
Illegaler Sender mit 10kW? Das soll man glauben? Das ist etwas mehr als 
man für einen Hobby-Sender gebrauchen kann. Ein illegaler Sender lässt 
sich nicht kommerziell verwenden und ist daher eindeutig zu teuer bzw. 
die Antennenanlage ist auch viel zu groß für ein Hobby-Betrieb. So 
2..3kW würde ich ja noch glauben (wobei man dafür auch schon Kraftstrom 
braucht), aber 10kW? Nee!

> Das ist kein Oszillator sondern eine HF Dreckschleuder!
Das war auch mein erster Gedanke. Das Ganz noch mit ein paar kHz 
Rauschen moduliert und man hat einen prima Störsender.

von Radio Powerplay (Gast)


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>> Ich habe so viele illegale Sendeanlagen konfisziert!
>> Der größte hatte 10 kW!
> Illegaler Sender mit 10kW? Das soll man glauben?

Vermutlich meint er 10kW ERP. Piraten auf UKW-FM arbeiteten
bisweilen mit Senderausgangsleistungen unter 1kW und Richt-
antennen mit reichlich Gewinn. Meist Selbstbau-Yagis.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Ben B. schrieb:
>> Das ist kein Oszillator sondern eine HF Dreckschleuder!
> Das war auch mein erster Gedanke. Das Ganz noch mit ein paar kHz
> Rauschen moduliert und man hat einen prima Störsender.

Lächerlich! einfach nur lächerlich! 🤦‍♀️

von Karl B. (gustav)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Lächerlich! einfach nur lächerlich!

Hi,
man schaue sich einmal "alte", millionenfach verkaufte 
Transistorkofferradios von innen an. Die sehen im 
UKW-Eingangs/Oszillator/Mischer-Teil auch nicht viel anders aus. Und 
sind auch nicht in einem Tuner-Metallgehäuse abgeschirmt.
BTW: Mit solchen Schaltungen wird man die Grenzwerte für 
Oszillator-Störstrahlung von afaik 300 µW doch leicht einhalten können.
Zitat:
"...Im  Bereich  30  MHz ≤  f ≤  230  MHz  darf  die  von  einem  Gerät 
ausgesendete elektrische  Feldstärke  den  Wert  Eg*=30  dB(μV/m)  im 
Abstand  r=10  m  nicht überschreiten. (Wohn- und Geschäftsbereich, EN 
50081-1)..."
/Zitat
Es sei denn, man betreibt sie mit höheren "Batteriespannungen" als 
vorgesehen.
Aber senden, das heißt mit NF modulieren, das führt auf eine andere 
rechtliche Ebene. Das will ich hier ganz bewusst von meiner Seite aus 
unkommentiert lassen.

ciao
gustav

P.S.: Nein, an UKW wage ich mich noch nicht ran.
Habe genau das gegenteilige Problem bei dem beschriebenen Mittelwellen 
do it yourself Gerätchen: Wie gewöhne ich dem ZF-Verstärker die 
Schwingneigung ab. Der Aufbau ist ziemlich entscheidend. Und bei UKW 
erst recht.

: Bearbeitet durch User
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Karl B. schrieb:
> Hi,
> man schaue sich einmal "alte", millionenfach verkaufte
> Transistorkofferradios von innen an.

HF geht eigene, seltsame Wege. Es gab vor 25 Jahren mal ein kleines 
UKW-Radio als Werbegeschenk beim Kauf von Kopfschmerztabletten. Das sah 
innen noch viel wüster aus als Dein abgebildetes. Hat aber funktioniert.

Manche Schaltungen funktionieren auch nur eben wegen dieser parasitären 
Kapazitäten und Induktivitäten. Auf richtiger LP laufen sie nicht mehr, 
sollte natürlich nicht sein.

Wenn man schaut welche absolut wilde Schaltungen manche Amateurfunker im 
Manhattan-Style so bauen ... die wissen aber was sie tun. Steckbrett für 
100MHz würde ich nicht verwenden. Dann besser 'wilder' (aber überlegter) 
Aufbau auf Cu-Platine (Gnd) mit Lötinseln (kann man reinfräsen/bohren 
oder aufkleben - geht gut mit 0,5mm Basismaterial).

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