Innenleben 50 Ohm Durchgangsabschluß

OP #6668886
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Der BNC 50Ohm Durchgangsabschluß 
https://www.conrad.at/de/p/testec-hz22-durchgangsabschluss-50-2-w-1-st-100463.html 
enthält einen 50 Ohmwiderstand zwischen Innenleiter und Masse bzw. 
Schirm.

Ich möchte einen niederohmigen Signalgeneratorausgang (Red Pitaya) einen 
50 Ohm Ausgang verpassen. Dazu müsste der Widerstand zwischen die beiden 
Innenleiter liegen.

Gibt es so etwas fertig, wie nennt man diesen Teil?

Die Bezeichnung "Durchgangsabschluß ist etwas verwirrend, denn ich bin 
davon ausgegangen, dass der Widerstand im Durchgang (zwischen den beiden 
Innenleitern) liegt.
OP #6668965
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Vincent R. schrieb:
> Ich würde mir sowas selber bauen aus zwei SMA-Buchsen, die man Rücken an
> Rücken zusammenlöte (da, wo man sie normalerweise auf eine Leiterplatte
> lötet).

Danke für deinen Tipp.

Ich habe habe gleich zwei SAM Buchsen mit einen 4u Ohmwiderstand 
versehen und einen Bais-Tee durchgemessen.

Das Ergebnis shbeint plausibel zu sein, untere Grenzfrequenz 25kHz.
Angehängte Dateien:
OP #6668977
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Sven D. schrieb:
> Die Ausgänge des RED Pitaya sind 50 Ohm Ausgänge

Ist nicht der Fall!

Wenn ich den Ausgang über einen 50 Ohm Abschluss mit dem Eingang 
verbinde, dann müsse die Spannung, gegenüber dem Leerlauf, auf die Hälfe 
einbrechen, was nicht der Fall ist. (50:50 Ohm Spannungsteiler). Sie 
bleibt gleich. Daher muss der Ausgangswiderstand erheblich kleiner als 
50 Ohm sein.
Aus dem DB des Red Pitay geht der Ausgangswiderstand nicht hervor.
#6669006
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Gerald K. schrieb:
> Aus dem DB des Red Pitay geht der Ausgangswiderstand nicht hervor.

"3.1.3.1.2. Analog output: ... The output channels are designed to drive 
50 Ω loads. Terminate outputs when channels are not used. Connect 
parallel 50 Ω load (SMA tee junction) in high impedance load 
applications."

https://redpitaya.readthedocs.io/en/latest/developerGuide/125-14/fastIO.html
#6669007
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Gerald K. schrieb:
> Aus dem DB des Red Pitay geht der Ausgangswiderstand nicht hervor.

https://redpitaya.readthedocs.io/en/latest/developerGuide/125-10/vs.html 
sagt 50 Ohm Ausgänge.

Mit welchem Eingang hast du den Ausgang verbunden? Welches Gerät hast du 
zur Messung der Spannung benutzt? Welche Ausgangsimpedanz geht aus dem 
Schaltplan hervor? Ich kann mit meinem Telefon nicht selber nachschauen.
#6669036
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Gerald K. schrieb:
> Wenn ich den Ausgang über einen 50 Ohm Abschluss mit dem Eingang
> verbinde, dann müsse die Spannung, gegenüber dem Leerlauf, auf die Hälfe
> einbrechen, was nicht der Fall ist.

Wechselstromwiderstand != Gleichstromwiderstand.

Guido C. schrieb:
> müsste meiner Meinung nach "Ouput impedance" stehen

https://redpitaya.readthedocs.io/en/latest/_images/Output_impedance.png
OP #6669141
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(prx) A. K. schrieb:
> Wechselstromwiderstand != Gleichstromwiderstand

Ich nicht mit Gleichspannung gemessen, sondern mit einem 1kHz.

Vor der Messung habe ich den Testaufbau Bias_Tee 
(Testaufbau_Kalibrierung.jpg) kalibriert. Dabei wurde das Testobjekt aus 
dem Aufbau herausgnommen.
Ein Messung ohne Testobjekt zeigt eine horizontale Gerade mit 0dB.

Dann wurde die Messung mit dem Testobjekt durchführt 
(Testaufbau_Messobjekt.jpg).

Die Messung (Messung_Bodediagramm.jpg)zeigt, dass ab 6kHz nur mehr eine 
sehr geringe Dämpfung besteht. Laut Spezifikation kann der Bias-Tee 
zwischen 25kHz und 100MHz eingesetzt werden.
OP #6669154
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(prx) A. K. schrieb:
> Guido C. schrieb:
>> müsste meiner Meinung nach "Ouput impedance" stehen
>
> https://redpitaya.readthedocs.io/en/latest/_images/Output_impedance.png

Die Kurve zeigt, dass die Ausgangsimpedanz sehr stark über den 
Frequenzbereich von 100kHz bis 60Mhz variert. Die 50 Ohm werden gerade 
bei 28MHz erreicht.

Fazit: der "gebastelte" Ausgangswiderstand muss nicht sehr genau sein.
OP #6669195
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Ich habe bei graphs1.jpg die externe 50 Ohm Ausgangsimpedanz 
weggelassen.

Fazit: kein Unterschied, man kann ihn getrost weglassen.

Ich habe auch den 50 Ohm zwischen Messobjekt und Red Pitaya Eingang 2 
weggelassen. Da der Eingang des Red Pitaya sehr hochohmig ist, kann auf 
den Abschlußwiderstand nicht verzichtet werden, siehe graphs2.jpg
Angehängte Dateien:
Beitrag #6669202 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6669792
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Ein -3dB Abschwächer wäre etwa das gesuchte.
Eigentlich sollte es eine Impedanztransformation von ungefähr Null Ohm 
auf 50 Ohm darstellen. Ein Ausgang von 0 Ohm und ein 50 Ohm 
Serienwiderstand auf eine 50 Ohm Last ergibt eine Dämpfung gegenüber 
Leerlauf von -6dB.

Genauer:
3 dB-Pi: 2*292.4Ω 1*17.6Ω
6 dB-Pi: 2*150.5Ω 1*37.4Ω
10 dB-Pi_ 2*96.2Ω 1*71.2Ω
das heißt, mit -6dB liegen 37 Ohm in Serie und unerwünschte 150 parallel 
zum Ausgang. Die am Eingang sind uninteressant.
#6670403
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Das ganze hat eigentlich nur den Sinn, beim Wobbeln einen glatten 
Frequenzgang zu haben.
Nur wenn das Messobjekt nicht ideal 50 Ohm hat, und das Verbindungskabel 
eine größere Länge hat, z.B. 2m Koaxkabel, dann wird am Messobjekt 
Leistung reflektiert. Die läuft zum Generator zurück. Wenn der derart 
fehlangepasst ist (ca. Null Ohm) dann läuft zeitversetzt noch eine Welle 
zum Messobjekt. Die überlagert sich mit der ersten je nach Frequenz 
konstruktiv oder destruktiv, daraus folgt eine Welligkeit des 
Frequenzgangs, auch bei idealem Messobjekt.
Gast #6673336
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Wenns Pegelmässig noch ausreicht sollte ein Abschwächer 20dB den 
Ausgangswiderstand des Generators zumindest einigermassen brauchbar 
egalisieren, im billigen Selbstbau reichen möglicherweise sechs einfache 
Kohleschichtwiderstände je 150 Ohm:

out>---R---R---R--+--+--+--->
                  |  |  |
Gen               R  R  R   Koax
                  |  |  |
gnd>--------------+--+--+--->

HTH

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