Forum: Haus & Smart Home Balkonsolar - Energiesteckdose?


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von Stroppel (Gast)


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Hallo,
da ich zuhause einen recht hohen Grundbedarf habe, habe ich über eine 
kleine Balkonsolaranlage nachgedacht. Die NetzeBW schreiben dazu 
allerdings:

Steckerfertige Erzeugungsanlagen dürfen auf keinen Fall an Haushalts- 
bzw. SCHUKO-Steckdosen betrieben werden.
Es muss eine spezielle Energiesteckdose (z. B. nach der Vornorm DIN VDE 
V 0628-1 (VDE V 0628-1)) von einem Elektroinstallateur eingebaut werden. 
Unter dieser Voraussetzung ist die Einspeisung in einen Endstromkreis 
zulässig.

Am Balkon habe ich zwar eine "normale" Schukosteckdose, aber natürlich 
keine Energiesteckdose. Wie habe ich mir so ein Ding vorzustellen? 
Müssen da noch spezielle Leitungen gezogen werden? Oder wird eine 
Energiesteckdose genauso an die Hauselektrik angeschlossen wie die 
Schukosteckdose? (Was wäre dann der Vorteil?)

von Walter T. (nicolas)


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Stroppel schrieb:
> Wie habe ich mir so ein Ding vorzustellen?

Die heissen Wieland-Stecker. Lässt sich googeln. (Vorher stand hier 
fälschlicherweise Camping-Stecker, aber die sehen anders aus.)

Stroppel schrieb:
> (Was wäre dann der Vorteil?)

Kennst Du Verlängerungskabel mit je einem Schuko-Steckern an beiden 
Enden? Sie waren mal für Rasenmäher-Kabeltrommeln recht beliebt.

: Bearbeitet durch User
von Helge (Gast)


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In AT sind kleine Balkonanlagen an der normalen Hauselektrik erlaubt, 
wenn die auf modernem Stand ist, also aktueller FI-Schalter und zur 
Leitung passender Leitungsschutzschalter. Üblicherweise sind Stromkreise 
hier mit U12A oder B13A abgesichert.

In D müßte, soweit ich weiß, häufig der LS gegen einen kleineren 
getauscht werden.

Dazu kommt die Einspeisesteckdose, die paßt in eine normale 
Unterputzdose. Das ist nur umklemmen.

von Udo S. (urschmitt)


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Helge schrieb:
> U12A

Was ist ein U12A? Link?

von Helge (Gast)


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U12 = Universal 12A. Neu nicht mehr zulässig, da der Leitungsschutz für 
Belastung sehr spät anspricht. Müßte ich suchen, wenns wichtig ist.

von Heiner (Gast)


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> Es muss eine spezielle Energiesteckdose ...

Diese Aussage würde ich nicht unterschreiben.

von H. H. (hhinz)


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Stroppel schrieb:
> Wie habe ich mir so ein Ding vorzustellen?

https://shop.wagner-solar.com/de-de/energiesteckdose-f%C3%BCr-balkonanlagen-22926190


> Müssen da noch spezielle Leitungen gezogen werden?

Nein.


> Oder wird eine
> Energiesteckdose genauso an die Hauselektrik angeschlossen wie die
> Schukosteckdose? (Was wäre dann der Vorteil?)

Der Vorteil ist, dass auch der Stecker berührsicher ist.

von Heiner (Gast)


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H. H. schrieb:

> Der Vorteil ist, dass auch der Stecker berührsicher ist.

Angsmacherei.

Siehe im Link '4. Sind Stecker-Solargeräte sicher?'

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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Immer die Deutschen mit ihrem Fetischismus für Regeln :D
Gibts da ned ein Video wo sich Holger Laudeley den Schoko Stecker von 
nem Mikro Inverter in die Nase steckt ? :D

von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Stroppel schrieb:
>> Müssen da noch spezielle Leitungen gezogen werden?
>
> Nein.

Bisher bei Einhaltung der anderen Regeln nicht.
Aber besser wäre es..

Heiner schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Der Vorteil ist, dass auch der Stecker berührsicher ist.
>
> Angsmacherei.
>
> Siehe im Link '4. Sind Stecker-Solargeräte sicher?'
>
> 
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715

Auch hier gilt, dass die dortigen Aussagen nur (mE) bedingte Gültigkeit 
haben, wenn ALLE anderen Bedingungen ebenfalls eingehalten werden.
Auch die von VZ, SW, etc. nicht aufgeführten.

von Manfred (Gast)


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Stroppel schrieb:
> da ich zuhause einen recht hohen Grundbedarf habe, habe ich über eine
> kleine Balkonsolaranlage nachgedacht.

Wen ich das für mein Haus betrachte, kommt mir noch eine Unklarheit in 
den Kopf: Es ist alles auf drei Phasen aufgeteilt und ich weiß nicht, ob 
Heizung, Kühlschrank und Gefrierschrank auf der selben Phase laufen.

In welche würde ich also einspeisen oder müsste ich umklemmen?

von Mani W. (e-doc)


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Base64 U. schrieb:
> Immer die Deutschen mit ihrem Fetischismus für Regeln :D

;-))

von Einhart P. (einhart)


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Manfred schrieb:
> In welche würde ich also einspeisen oder müsste ich umklemmen?

Moderne Zähler sollten saldierend über die Phasen rechnen. D.h. es wäre 
egal in welche Phase eingespeist wird.

von Weingut P. (weinbauer)


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Ideal wäre halt schon eine separate Leitung vom Sicherungskasten zur 
Anlage mit separater Sicherung. Könnte ja sein, da hängt noch n 
Verbraucher mit dran der n Defekt verursacht und die Sicherung löst 
nicht aus weil die PV einspeist. Ist zwar extrem unwahrscheinlich, aber 
man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehn 🤷‍♂️

Eigentlich müsste es n Schukostecker tun, das Selbstmordkabel, da der WR 
die Netzspannung braucht um aufschalten und einspeisen zu können, die 
Dose sollte aber auch keine Unsummen kosten und der „Freundliche“ klemmt 
die hin und gut ist.

Von Seite der Verbindung der Erdung traue ich solchen Dosen mehr zu als 
den Schukos.

Üblicherweise saldieren die Zähler, also ein kW auf L1 raus, ein kW an 
L2 & L3 zusammen rein = Null

: Bearbeitet durch User
von Ich (Gast)


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Manfred schrieb:
> In welche würde ich also einspeisen oder müsste ich umklemmen?

Wie moderne Zähler arbeiten wurde ja schon genannt. Normal sollten deine 
Stromkreise so geklemmt sein, dass die Last auf alle drei Phasen in etwa 
gleich verteilt wird. Ein Umklemmen aller Groß-/Permanentverbraucher 
würde das aber ziemlich durcheinander bringen.

von Würstel (Gast)


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Leider ist für den Betrieb einer solchen Balkonanlage ein 
Zweiwege-Stromzähler zwingend vorgeschrieben. Der muss auf Kosten des 
Kunden eingebaut werden, wofür die Netze BW satte 116€ verlangen.

Damit sind die Kosten für so eine Anlage dann leider im roten Bereich 
:-/

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Würstel schrieb:
> Leider ist für den Betrieb einer solchen Balkonanlage ein
> Zweiwege-Stromzähler zwingend vorgeschrieben. Der muss auf Kosten des
> Kunden eingebaut werden, wofür die Netze BW satte 116€ verlangen.
>
> Damit sind die Kosten für so eine Anlage dann leider im roten Bereich
> :-/

Dann das Dach doch komplett voll machen (und auch einen 
2-Richtungszähler bekommen).

Solange du einen rücklauf gesperrten Zähler hast interessiert das 
sowieso keinen.

von Fold Cusion (Gast)


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Würstel schrieb:
> Leider ist für den Betrieb einer solchen Balkonanlage ein
> Zweiwege-Stromzähler zwingend vorgeschrieben. Der muss auf Kosten des
> Kunden eingebaut werden, wofür die Netze BW satte 116€ verlangen.

Naja, wenn die Anlage 600Wp hat, dann erzeugt sie (je nach Örtlichkeit) 
400-600kWh/Jahr.
Davon kann man natürlich nicht alles nutzen, aber doch relativ viel 
(sagen wir 50-70%?), weil die Anlage ja klein ist, und hauptsächlich die 
"always on" Verbraucher versorgt.
Dann spart die Anlage bei einem Strompreis von 28Cent 56-178€/Jahr

Mit 10 Jahren kann man immer rechnen. Also mit 560-1780€.
Würde sich also vermutlich immer noch lohnen. Insbesonders kann man bei 
PV-Modulen im Normalfall schon von mehr als 10 Jahren Lebensdauer 
ausgehen.

Sicher, jetzt gibt man erst mal Geld aus, aber dafür senkt man laufende 
Kosten, was einer Lohnerhöhung entspricht.
Und wenn der Strompreis stigt, dann lohnt es sich schneller.

von Stromer (Gast)


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Würstel schrieb:
> Leider ist für den Betrieb einer solchen Balkonanlage ein
> Zweiwege-Stromzähler zwingend vorgeschrieben.

Stimmt nicht. Wenn du mehr Strom erzeugst als du verbrauchtst, dann 
verschenkst du den Überschussstrom an den Versorger. Was verboten ist, 
ist ein Zähler der rückwärts läuft wenn du mehr erzeugst als 
verbrauchst.

Das mit dem Spezialstecker stimmt so auch nicht. Zugelassene 
Wechselrichter für Balkonanlagen schalten sofort ab, wenn der Stecker 
gezogen wird oder das Netz ausfällt. Man kann gefahrlos die Pins des 
Schukosteckers anfassen.

von wendelsberg (Gast)


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Stromer schrieb:
> Das mit dem Spezialstecker stimmt so auch nicht. Zugelassene
> Wechselrichter für Balkonanlagen schalten sofort ab, wenn der Stecker
> gezogen wird oder das Netz ausfällt. Man kann gefahrlos die Pins des
> Schukosteckers anfassen.

Vorschriften sind nicht immer (nur selten) logisch.
Hier dient das im Wesentlichen zum Kostentreiben, damit ein paar Leute 
davon abgehalten werden, den Gewinn des Stromversorgers zu mindern.

wendelsberg

von Würstel (Gast)


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100Ω W. schrieb:
> Solange du einen rücklauf gesperrten Zähler hast interessiert das
> sowieso keinen.

Dann mal ne blöde Frage: Kann ich selber herausfinden, ob mein Zähler 
(ein Ferraris-Zähler) rücklaufgesperrt ist?

von Weingut P. (weinbauer)


Angehängte Dateien:

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Das Zeichen im Bildanhang kennzeichnet die mit Rücklaufsperre

Davon abgesehen, als Privatkunde hat man doch 14 Tage Rückgaberecht beim 
Einkauf, es soll Leute geben die ihren Strom wegen Nichtgefallen zurück 
geben :D

von Udo S. (urschmitt)


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Weingut P. schrieb:
> Das Zeichen im Bildanhang kennzeichnet die mit Rücklaufsperre

Danke für die Info, das kannte ich noch nicht.

Helge schrieb:
> U12 = Universal 12A. Neu nicht mehr zulässig, da der Leitungsschutz für
> Belastung sehr spät anspricht. Müßte ich suchen, wenns wichtig ist.

Danke, suchen musst du nicht, nur bin ich im Internet zuerst nicht 
fündig geworden. Bei erneuter Suche jetzt doch noch, aber es gibt 
überraschend wenig zu Typ U.

von MaWin (Gast)


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Manfred schrieb:
> In welche würde ich also einspeisen oder müsste ich umklemmen?

Da auch dein Zähler ein Summenstromzähler sein wird, ist es egal, die 
Phasenumverteilung übernimmt das Netz

Nur wenn du eine autarke Inselversorgung anstrebst, musst du dir über 
die Phasenbelegung Gedanken machen.

von Würstel (Gast)


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Weingut P. schrieb:
> Das Zeichen im Bildanhang kennzeichnet die mit Rücklaufsperre

Danke für den Tipp.
Leider hat mein Zähler das Zeichen nicht. Ist aber auch schon 25 Jahre 
alt, das Dingen ;-)

von MaWin (Gast)


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Fold Cusion schrieb:
> 400-600kWh/Jahr.
> Davon kann man natürlich nicht alles nutzen, aber doch relativ viel
> (sagen wir 50-70%?), weil die Anlage ja klein ist, und hauptsächlich die
> "always on" Verbraucher versorgt

Hmm, ich weiss ja nicht, welche always on Verbraucher du hast, aber seit 
dem der Standbyverbrauch der Geräte gesetzlich limitiert ist, läuft hier 
nur der Klingeltrafo (ein HDR30-12 mit 0 3W) und der Speedport DSL 
Router mit 8.5W. Neben dem nur gelegentlich laufenden 
Kühl-/Gefrierschrankkompressor mit 95W, der durchschnittlich aber nur 
17W benötigt, daher blöd aus Solar zu versorgen, die müsste dauernd die 
95W zur Verfügung stellen, auch nachts. Fernseher und PC und 
Waschmaschine und Trockner und 5 Funkempfänger und 2 elektronische 
Durchlauferhitzer halten sich an <0.5W, Stereoanlage wird abgeschaltet 
wenn nicht in Benutzung seit dem man kaum noch UKW hört und es daher 
egal ist dass das Radio dank Goldcappufferung die Sender vergisst, denn 
sonst würde es 28W ziehen da es ausgeschaltet nur das Display 
dunkeltastet. Alles andere (Kaffeemaschine, Grill, Herd, Mikrowelle, 
Maschinenwerkzeuge) ist auch ausgeschaltet.

Also sorry, aber Standbyverbrauch hat man kaum noch, wenn nicht die 
ganze Hütte voller Alttechnik steckt oder man Smarthomefetischist ist, 
hier sind es unter 15W+Kühlschrank

Alarmanlagensensoren und Wecker und ein paar Uhren und Thermometer 
laufen auf Batterie.

von Würstel (Gast)


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MaWin schrieb:
> Also sorry, aber Standbyverbrauch hat man kaum noch, wenn nicht die
> ganze Hütte voller Alttechnik steckt oder man Smarthomefetischist ist,
> hier sind es unter 15W+Kühlschrank

Bei mir sind es ein kleiner Heimserver, Fritzbox, WLAN-Access-Points auf 
mehreren Etagen und Switches. Die Wärmepumpe unserer Heizung springt 
auch gerne mal an, sowie der Kühlschrank und die Gefriertruhe auch. Dann 
wären da noch diverse ESPs und Raspis...
Zudem läuft dank Home Office den ganzen Tag über ein Rechner mit drei 
Monitoren.

Da dürfte schon was zusammenkommen :-)

von Stromer (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Vorschriften sind nicht immer (nur selten) logisch.
> Hier dient das im Wesentlichen zum Kostentreiben, damit ein paar Leute
> davon abgehalten werden, den Gewinn des Stromversorgers zu mindern.

Und manche Vorschriften existieren gar nicht. Wie in diesem Falle mit 
dem Spezilastecker.

von Helge (Gast)


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Weingut P. schrieb:
> es soll Leute geben die ihren Strom wegen Nichtgefallen zurück geben

OK den muß ich mir merken. Jetzt wird Balkonsolar gemacht :D

von H. H. (hhinz)


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Würstel schrieb:
> Weingut P. schrieb:
>> Das Zeichen im Bildanhang kennzeichnet die mit Rücklaufsperre
>
> Danke für den Tipp.
> Leider hat mein Zähler das Zeichen nicht. Ist aber auch schon 25 Jahre
> alt, das Dingen ;-)

Der kann dennoch eine Rücklaufsperre haben, nicht bei allen Modellen ist 
die Marking vorhanden.

von Reinhold E. (reinhold_by)


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Hier mal paar Praxisdaten, 2 Panels senkrecht an der Wand (wären sie bei 
der Balkonbrüstung auch). Beide 270W Peak mit eigenen Wandlern. #1 hat 
225 kWh p.a. #2 hat 192 kWh p.a. also bei 30ct 67+57=124 Euro Strom 
gespart, bei 800 Euro Kaufpreis bin ich nach 6,5 Jahren im Plus.
Das zweite Modul bringt mir 25% weniger weil es je nach Jahreszeit vom 
Dachüberstand teilweise verschattet wird.
Ich hab mir noch den Luxus eines zweiten (eigenen) Zählers hinter dem 
Ferarris-zähler gegönnt. Der meldet mir ca. 15 kWh Rückspeisung p.a.
Ich bescheisse meinen Stromversorger also um 4,50 Euro p.a., bei einer 
Stromrechnung von deutlich >1000 Euro p.a.  Dieser Fehler liegt in der 
Größenordnung der Messtoleranz der Zähler.

von Fold Cusion (Gast)


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MaWin schrieb:
> Also sorry, aber Standbyverbrauch hat man kaum noch, wenn nicht die
> ganze Hütte voller Alttechnik steckt oder man Smarthomefetischist ist,
> hier sind es unter 15W+Kühlschrank

Das hängt davon ab, was man hat.
Wir haben als Always-on:
Router, Heizung, Umlaufpumpe, Eine Luftpumpe für den Gartenteich, 
Diverse Schnurlostelefone, Boiler mit Wärmepumpe, Kühlschrank, 
Gefriertruhe, Solar-WR, Solarbatterie, Rolltorsteuerung. Und das alles 
NEBEN den üblichen Standbyverbrauchern.
Da sind immer >100W drauf. Nicht vermutet, sondern gemessen.

Und das ist wenig. Ich habe nämlich viel optimiert und bin um weitere 
100W heruntergekommen.
Smarthome haben wir nicht.

Aber wars mal wieder ein echter MaWin-Beitrag in der üblichen Qualität 
;-)

von Heiner (Gast)


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Fold Cusion schrieb:

> Aber wars mal wieder ein echter MaWin-Beitrag in der üblichen Qualität
> ;-)

:)

von Ralf Liebau (Gast)


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von Marx (Gast)


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Würstel schrieb:
> Weingut P. schrieb:
>> Das Zeichen im Bildanhang kennzeichnet die mit Rücklaufsperre
>
> Danke für den Tipp.
> Leider hat mein Zähler das Zeichen nicht.

Ohh nein! Du speist Strom ein und deine Rechnung wird dadurch niedriger! 
Ohh nein, der arme Energieversorger! Was macht er nur wenn er pro kWh 
seine 40 Cent weniger bekommt? Typisch Deutsch eben! Den Reichen noch 
Geld in den Anus blasen und die Kleinen triezen... Steck das Ding an, 
und wenn dein Zähler rückwärts läuft, lass ihn laufen. Immerhin hat das 
Netz was von dir...

von Fold Cusion (Gast)


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Marx schrieb:
> Ohh nein! Du speist Strom ein und deine Rechnung wird dadurch niedriger!
> Ohh nein, der arme Energieversorger! Was macht er nur wenn er pro kWh
> seine 40 Cent weniger bekommt? Typisch Deutsch eben! Den Reichen noch
> Geld in den Anus blasen und die Kleinen triezen... Steck das Ding an,
> und wenn dein Zähler rückwärts läuft, lass ihn laufen. Immerhin hat das
> Netz was von dir...

Ich denke, auf gut Neudeutsch nennt man das "Jana aus Kassel - Komplex".

Schlauere Menschen wissen, der potentielle Ärger ist die paar Cent nicht 
wert.

von Marx (Gast)


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Fold Cusion schrieb:

> Schlauere Menschen wissen, der potentielle Ärger ist die paar Cent nicht
> wert.

Schlaue Menschen wissen aber auch, dass wegen die paar Cent den Aufwand 
nicht wert ist Ärger zu machen.

von Fold Cusion (Gast)


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Marx schrieb:
> Schlaue Menschen wissen aber auch, dass wegen die paar Cent den Aufwand
> nicht wert ist Ärger zu machen.

Das müssen Sie erklären. Ich kann weder die Grammatik, noch den Inhalt 
des Satzes nachvollziehen.
Wenn Sie meinen, dass sich der Aufwand für die Kleinanlage nicht lohnt: 
Das ist pauschal nicht richtig, es hängt schlicht vom Einzelfall ab. 
Geld muss ja auch nicht der einzige Grund sein.

von Roland E. (roland0815)


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Fold Cusion schrieb:
> Marx schrieb:
>> Ohh nein! Du speist Strom ein und deine Rechnung wird dadurch niedriger!
>> Ohh nein, der arme Energieversorger! Was macht er nur wenn er pro kWh
>> seine 40 Cent weniger bekommt? Typisch Deutsch eben! Den Reichen noch
>> Geld in den Anus blasen und die Kleinen triezen... Steck das Ding an,
>> und wenn dein Zähler rückwärts läuft, lass ihn laufen. Immerhin hat das
>> Netz was von dir...
>
> Ich denke, auf gut Neudeutsch nennt man das "Jana aus Kassel - Komplex".
>
> Schlauere Menschen wissen, der potentielle Ärger ist die paar Cent nicht
> wert.

Solange nicht von Jetzt auf Gleich der Nettostromverbrauch extrem fällt, 
merkt das keiner. Bei einem (oder zwei) Messpunkten pro Jahr ist das 
alles Rauschen.

von Fold Cusion (Gast)


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Roland E. schrieb:
> Solange nicht von Jetzt auf Gleich der Nettostromverbrauch extrem fällt,
> merkt das keiner. Bei einem (oder zwei) Messpunkten pro Jahr ist das
> alles Rauschen.

Blöd ist halt, wenn der Zählerableser die Anlage gleich beim herfahren 
sieht.
Kommt eben auf den Einzelfall drauf an. Ob die auf sowas schauen, keine 
Ahnung.

von Marx (Gast)


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Fold Cusion schrieb:

> Blöd ist halt, wenn der Zählerableser die Anlage gleich beim herfahren
> sieht.

Weil Solar per se immer erst einmal verboten ist....

von Ralf Liebau (Gast)


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Fold Cusion schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Solange nicht von Jetzt auf Gleich der Nettostromverbrauch extrem fällt,
>> merkt das keiner. Bei einem (oder zwei) Messpunkten pro Jahr ist das
>> alles Rauschen.
>
> Blöd ist halt, wenn der Zählerableser die Anlage gleich beim herfahren
> sieht.
> Kommt eben auf den Einzelfall drauf an. Ob die auf sowas schauen, keine
> Ahnung.

Du kannst mit Solar z.B. Autobatterien laden oder mit einem 300W 
Widerstand deine Wohnung heizen wie du lustig bist.
Und genau das wäre meine Antwort wenn mich jemand fragt wozu die 
Solarzellen da sind.


Bei wem kommt denn noch ein Zählerableser?
Ich bekomme bestimmt seit 15 Jahren einen Brief und muss meinen 
Verbrauch selbst melden!

von Ralf Liebau (Gast)


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Marx schrieb:
> Fold Cusion schrieb:
>
>> Blöd ist halt, wenn der Zählerableser die Anlage gleich beim herfahren
>> sieht.
>
> Weil Solar per se immer erst einmal verboten ist....

Manche Menschen sollen sich in die Hose machen weil sie sich nicht 
trauen ihre Ausscheidungen ins Abwassernetz einzuspeisen... scnr

von Mike R. (thesealion)


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Würstel schrieb:
> Leider ist für den Betrieb einer solchen Balkonanlage ein
> Zweiwege-Stromzähler zwingend vorgeschrieben. Der muss auf Kosten des
> Kunden eingebaut werden, wofür die Netze BW satte 116€ verlangen.

Das hängt alles ganz stark vom Netzbetreiber ab. TraveNetz z.B. wechselt 
den Zähler kostenlos.

Und nicht vergessen, dass die BalkonAnlage auch im 
Marktstammdatenregister eingetragen werden muss :-)

von Schisser (Gast)


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Ralf Liebau schrieb:
> Du kannst mit Solar z.B. Autobatterien laden oder mit einem 300W
> Widerstand deine Wohnung heizen wie du lustig bist.
> Und genau das wäre meine Antwort wenn mich jemand fragt wozu die
> Solarzellen da sind.

Natürlich kannst du das.
Nur WENN mal jemand dahinter kommt, das dem nicht so ist - und sei es 
nur ein Nachbar der dich verpreift - KANN es halt lustig werden.

Dem Versorger juckt ein jahrelanger Gerichtsprozess sicher wenig. Mir 
dagegen wäre meine Zeit dafür zu schade, v.a. wenn ich es durch das 
Ausfüllen von einer paar Formularen vermeiden kann.

von Fold Cusion (Gast)


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Mike R. schrieb:
> Und nicht vergessen, dass die BalkonAnlage auch im
> Marktstammdatenregister eingetragen werden muss :-)

Uff, das ist tatsächlich nötig:
https://www.homeandsmart.de/mini-solaranlage-bundesnetzagentur
War mir nicht klar. Das dürfte wieder auf Peter Altmeiler zurückgehen, 
vermute ich.

Zu den "Janas aus Köln" hier: Gehts euch brausen. Ein Abrutschen in den 
Fäkalbereich heißt Ende der Diskussion.
Warum kann man hier nicht im normalen Ton diskutieren?

von Ralf X. (ralf0815)


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Fold Cusion schrieb:
> Mike R. schrieb:
>> Und nicht vergessen, dass die BalkonAnlage auch im
>> Marktstammdatenregister eingetragen werden muss :-)
>
> Uff, das ist tatsächlich nötig:
> https://www.homeandsmart.de/mini-solaranlage-bundesnetzagentur
> War mir nicht klar. Das dürfte wieder auf Peter Altmeiler zurückgehen,
> vermute ich.

Was soll so eine falsche Vermutung, statt mal eben selber anständig zu 
recherchieren?

: Bearbeitet durch User
von Fold Cusion (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Was soll so eine falsche Vermutung, statt mal eben selber anständig zu
> recherchieren?

Warum klären Sie uns nicht auf?

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