Hallo,
in einem Zimmer meiner Wohnung habe ich ein besonders starkes
elektromagnetisches Feld.
Könnte man die Aderleitungen durch Ferritkerne wickeln oder bringt das
bei diesen Feldern nichts?
Ist es eigentlich normal, das in einem Zimmer so viele Kabel in der
Verteilerdose sind?
Es handelt sich um eine 72m² Wohnung, die Position der Dose habe ich auf
dem Plan mit einem roten Punkt markiert.
Bad, WC und das mittlere Zimmer hängen auch am selben Stromkreis.
Ferritkerne würden an dieser Stelle kaum helfen, weil vor den
Ferritkernen trotzdem noch das Magnetfeld herrscht. Besser ist es, das
Bett (rot) in das andere Zimmer zu stellen. Dann bist du schon mal 7
Stunden am Tag vom herrschenden E-Feld weg.
Praktikable Lösung:
Stell einfach einen stabilen Werkstatt-Metallschrank davor.
Dann hast du auch Platz genug für die Aluhutkollektion.
Aber vorsicht, nicht dass es zwischen Alu und dem Stahl des Schranks zu
elektrochemischen Potentialen kommt.
SCNR
Stefan B. schrieb:> Elektrisches Wechselfeld >50 V/m (Gerät kann keine höheren Werte> ermitteln)
Dann warte mal ab, bis sich das nächste Gewitter ankündigt.
Da wirst Du selbst weitab jeder elektrischen Installation
wesentlich höhere Werte haben. Und das haben die Menschen
in der letzten Million Jahren problemlos überlebt.
Stefan B. schrieb im Beitrag #6673784:
> Ich habe euch sogar gesagt, mit welchem Gerät da etwas gemessen wurde.> Kann man das Feld irgendwie abschwächen?
Man könnte versuchen ein 12dB Dämpfungsglied in das Messgerät
einzubauen, damit es nicht bis zum 50V/m Skalenende ausschlägt.
Das sagenhafte "Messgerät" wurde, da es nicht mal die Richtung eines
E-Feldes detektieren kann, vor Jahren als "dreidimensional" angepriesen.
Eichfähig ist es natürlich auch nicht.
Die Abzeigdose sieht meistens so aus. Ist völlig normal.
Wohnst du in der Schweiz? Da wird häufig mit Einzelader verdrahtet. In
Deutschland wird häufiger NYM eingegipst.
50V/m ist Nahe an "nichts". Die Luft hält etwa 3000000V/m aus.
entspannt bleiben
hauspapa
Ich würd einen Zimmerspringbrunnen mit schweren Wasser von einem
Saugroboter durch die Wohnung fahren lassen.
Für positive Energie im Uhrzeigersinn, Bezugspunkt ist der
Äquinoktialpunkt des Winters. SCNR
Stefan B. schrieb:> Esi 24 EMF-Indikator> Elektrisches Wechselfeld >50 V/m (Gerät kann keine höheren Werte> ermitteln)
Wenn du das Handy dabei in der Hosentasche hattest, wundert mich das
nicht. Wenn der Router vom Nachbarn hinter der Wand seht auch nicht.
Das verwendete Gerät ist nutzlos, da es NICHTS über die Frequenz und
somit den Energiegehalt aussagt. Das taugt zum Angstmachen. - nicht zum
Arbeiten und auch nicht dem Hobbyisten.
Wenn du ein Elektronenrastermikroskop in der Wohnung aufstellen willst
und Elektromagnetische Felder von weniger als 100 nT dazu brauchst, dann
wundere ich mich wie du die erforderliche Erschütterungsfreiheit im
Geschosswohnungsbau erreichen willst.
oder steht im Nachbargebäude ein MRT scanner der 3 T-Klasse und du bist
Träger eines Pacemakers?
Um welche EMI geht es dir? NF oder HF? Was ist der Zielwert?
Für NF hat z.B. https://cei-compliance.com interessante Lösungen.
Für HF gibt es sehr sehr viele Anbieter - aber warum will man das,
ausser man bastelt mit HF Geschichten und will der Umwelt das Radio
nicht vermasseln?
Vielleicht genügt auch schon ein blaues 50x50cm Abschirmblech, dass an
die Wand geschraubt wird. Mehr Aufwand würde ich an deiner Stelle nicht
treiben.
MaWin 2 schrieb:> Vielleicht genügt auch schon ein blaues 50x50cm Abschirmblech, dass an> die Wand geschraubt wird.
Normalereise strahl doch der gesamte stromführende Leiter, da wird eine
punktuelle Abschirmung kaum helfen.
https://youtu.be/b-xPbGSF54M?t=82
H. H. schrieb:> Stefan B. schrieb:>>> in einem Zimmer meiner Wohnung habe ich ein besonders starkes>> elektromagnetisches Feld.>> Da hilft ein Aluhut!
Ach, was erzählst du für einen Mist, Alu bringt doch nichts, man sollte
lieber einen alten Metalleimer über den Schädel ziehen, hilft garantiert
😉
Nichtverzweifelter schrieb:> Hmmm, blau muss es also sein...
Nee nee, das muss nicht unbedingt blau sein! Ich habe das nur auf der
Zeichnung mit blauem Stift gemalt, damit man das von den anderen
Strichen besser auseinanderhalten kann.
Ich würde das Blech überhaupt nicht anmalen, sondern einfach einen
Schrank davor stellen.
... schrieb:> H. H. schrieb:>> Stefan B. schrieb:>>>>> in einem Zimmer meiner Wohnung habe ich ein besonders starkes>>> elektromagnetisches Feld.>>>> Da hilft ein Aluhut!>> Ach, was erzählst du für einen Mist, Alu bringt doch nichts, man sollte> lieber einen alten Metalleimer über den Schädel ziehen, hilft garantiert> 😉http://www.kleintierzuchtbedarf-rhein.de/index.php?cat=KAT08&lang=DEU&product=GW1156
MaWin 2 schrieb:> Ja, es sollte allerdings tatsächlich ein Stahlblech sein, wegen dem> Magnetismus.
Was dann die beste Antenne für noch mehr breitflächige Abstrahlung wird!
Ihr trollt twls. doch noch mehr als der TO!
Jemand schrieb:> MaWin 2 schrieb:>> Ja, es sollte allerdings tatsächlich ein Stahlblech sein, wegen dem>> Magnetismus.>> Was dann die beste Antenne für noch mehr breitflächige Abstrahlung wird!> Ihr trollt twls. doch noch mehr als der TO!
Der TO hat doch ein Messgerät, damit kann er doch die gepriesene Wirkung
der verschiedenen Massnahmen ermitteln.
Alufolie sollte in der Küche sein, ebenso ein Backblech. Da kann er
heute noch antesten, ob er sich auf dem rechten Pfad zur EM-Ruhe
befindet.
Statt alufolie tuts auch der Badspiegel (Alubeschichtet).
Fpgakuechle K. schrieb:> Der TO hat doch ein Messgerät, damit kann er doch die gepriesene Wirkung> der verschiedenen Massnahmen ermitteln.
Genau so! Das Blech würde ich noch nicht einmal an die Wand schrauben,
sondern einfach nur vor die Dose davor stellen. Fertig. Es sollte
sowieso noch ein Schrank davor gestellt werden, dann sieht man von der
ganzen Maßnahme auch nichts mehr.
Stefan B. schrieb:> Esi 24 EMF-Indikator>> Elektrisches Wechselfeld >50 V/m (Gerät kann keine höheren Werte> ermitteln)
50V/m sind überall in der Wohnung. Damit das nicht zutrifft, muss man
sich 6,5m *1) von einer Leitung entfernen.
Eine solche Stelle gibt es in der Wohnung nicht.
*1) 230*Wurzel2 = 325VPeak.
325V/50(V/m) = 6,5m
--> In den Wald ziehen.
H. H. schrieb:> Buchen sollst du suchen!
Diese Binsenweisheit ist bereits widerlegt worden. Man sollte allen
Bäumen bei Gewitter weichen, nicht nur Eichen.
Enrico Eichelhardt schrieb:> H. H. schrieb:>> Buchen sollst du suchen!>> Diese Binsenweisheit ist bereits widerlegt worden. Man sollte allen> Bäumen bei Gewitter weichen, nicht nur Eichen.
Ich hab die Wette gewonnen!
Enrico Eichelhardt schrieb:> H. H. schrieb:>> Ich hab die Wette gewonnen!>> Nein, auch Buchen soll man weichen. 🌳🌩
Ich hatte gewettet, dass irgendein völlig humorloser Vollpfosten genau
das schreibt.
Enrico Eichelhardt schrieb:> Diese Binsenweisheit ist bereits widerlegt worden. Man sollte allen> Bäumen bei Gewitter weichen, nicht nur Eichen.
Der Baum steht an seinem Platz schon Jahrzehnte, und hat damit tausende
Gewitter durchgemacht, ohne je getroffen worden zu sein.
Also gibt es vermutlich einen topografischen oder wie auch immer
gearteten Grund, warum der Baum genau da wo er steht so alt werden
konnte. Und sei es nur die einfache Wahrscheinlichkeit.
Auf dem Freifeld ist man aber der höchste Punkt, was bekanntermaßen
problematsich ist.
Stefan B. schrieb:> Elektrisches Wechselfeld >50 V/m (Gerät kann keine höheren Werte> ermitteln)
Falls es wirklich um esoterische biologische Wirkung geht:
"Berechnen wir das elektrische Feld E der Membran, erhalten wir
erstaunliche Werte. Die Spannung U = 100mV, die Dicke d wiederum d =
5,00 · 10-9m. 𝐸=𝑈𝑑=0,100𝑉(5,00∙10−9𝑚)=𝟐𝟎𝑴𝑽/𝒎"
(Formatierung etwas kaputtgegangen)
http://physikdidaktik.info/data/_uploaded/Delta_Phi_B/2016/Werdenich%282016%29Biologie_DeltaPhiB.pdf
Wenn man davon ausgeht, dass die tatsächliche Feldstärke zehnmal so hoch
ist wie der gemessene Maximalwert, sind das 0,0025% der natürlichen
Feldstärke im Körper.
Ansonsten wäre es wichtig zu wissen, warum die gemessene Feldstärke ein
Problem ist? Um eine Messkammer geht es ja wohl eher nicht.
Stefan B. schrieb:> Könnte man die Aderleitungen durch Ferritkerne wickeln oder bringt das> bei diesen Feldern nichts?
Hi,
wenn schon, dann nimm abgeschirmte Netzzuleitungen.
Aber nächsthöherer Querschnitt verlangt. Wegen schlechterer Wärmeabfuhr.
Und erde die Erde separat nach sauberer und schmutziger Erde.
Geht nicht, gibt's nicht.
Also für Dein Problem:
Verkabelung rausreißen und alles neu machen. Und keine Dosen.
Alle Leitungen separat über Rohr und an der Verteilung dort "klemmen".
Erleichtert die Fehlersuche nicht unerheblich.
Du wirst am Ende überrascht sein, wie schnell sich derartige "Probleme"
lösen lassen durch eine konzeptionelle Installationstechnik.
ciao
gustav
H. H. schrieb:> Enrico Eichelhardt schrieb:>> H. H. schrieb:>>> Buchen sollst du suchen!>>>> Diese Binsenweisheit ist bereits widerlegt worden. Man sollte allen>> Bäumen bei Gewitter weichen, nicht nur Eichen.>> Ich hab die Wette gewonnen!
Genau deswegen lasse ich diesen Spruch auch bisweilen fallen.
Denn es wird bei diesem Satz IMMER einen geben,
der wie ein aufgeschrecktes Huhn daherkommt
und meint, dass man wieder jemanden belehrt und damit gerettet hat.
(flap flap flap)
:-]
Matthias L. schrieb:> Hier hingegen kann man eine Eiche buchen:
Man kann sich auch beim Brennholzverleih eine Tragetasche voll mit
Brennholz ausleihen. Man darf nur nicht vergessen es wieder zurück zu
bringen. 😄